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Inside Riße (VIDEO): Dax-Gap bei 9.503 geschlossen

Bei 9.503 Punkten war das Dax-Gap – heute sind wir 2 Punkte rangelaufen, also ist es geschlossen! Wir sind entgegen meiner Meinung zum Verfall am Freitag nicht gestiegen. Mehr im Video…

Redaktion

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Von Stefan Riße

Bei 9.503 Punkten war das Dax-Gap – heute sind wir 2 Punkte rangelaufen, also ist es geschlossen! Wir sind entgegen meiner Meinung zum Verfall am Freitag nicht gestiegen. Mehr im Video…

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Aktienmärkte: Läßt die Fed wirklich einen neuen Crash zu?

Wird die Fed zusehen, dass ihr ganzes Rettungsgebäude in sich zusammenstürzt, etwa durch die Ausweitung einer Korrektur der Aktienmärkte in einen Bärenmarkt?

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Die Aktienmärkte der USA wanken im September. Die politischen Gegenspieler im amerikanischen Kongress können sich nicht auf ein fünftes Rettungspaket einigen und brechen ihre Verhandlungen auf unbestimmte Zeit ab. Zusätzlich sendet die Federal Reserve Signale, dass sie mit ihren Rettungsmaßnahmen stillhalten will. Gleichzeitig erschweren Covid-19 und weitere Belastungen den wirtschaftlichen Erholungsprozess. Würde man vonseiten der Regierung sowie der Notenbank tatsächlich einem Absturz der Aktienmärkte zusehen?

Aktienmärkte: Die derzeitigen Negativfaktoren

Das fünfte Konjunkturpaket und Maßnahmen der Federal Reserve werden nicht in absehbarer Zeit kommen. So lauten die Hiobsbotschaften für die Aktienmärkte in der heißen Woche nach dem großen Verfallstag. Aber das wäre doch fünf Wochen vor der Wahl eine zerstörerische Haltung von Regierung und Notenbank, die viel der Mühe um die Unterstützung der Corona-geschädigten Wirtschaft konterkarieren könnte. Wird nicht gerade jetzt der so essenzielle Konsum durch das Ausbleiben der Unterstützungsgelder bei einer zweiten Coronawelle dringend gebraucht? Und warum möchte ausgerechnet in dieser Situation Fed-Chef Powell erst einmal die „Füße stillhalten“?

Könnte das nicht heißen, dass es der US-Konjunktur gar nicht so katastrophal geht, um weitere Notmaßnahmen einführen zu müssen? Die Federal Reserve hat bereits drei Billionen Dollar in das System gepumpt. Klar: Powell will Druck auf die Politik ausüben, solange die Coronazahlen nicht deutlich zurückgehen, kann sich der Arbeitsmarkt nicht erholen – ein wenig psychologische Kriegsführung, trotz der Unabhängigkeit der Notenbank.

Durch die Pandemie sind die Arbeitnehmer auf die staatliche Unterstützung angewiesen – und ohne diese wäre die Auswirkung auf den Eckpfeiler der US-Wirtschaft, den Konsum, fatal. Wie sehr die Aktienmärkte nach weiteren Stimuli gieren, konnte man gestern an der Marktreaktion erkennen, nachdem kurz das Gerücht aufkam, die Sprecherin der Demokraten, Nancy Pelosi, würde an den Verhandlungstisch zurückkehren.

Aber hat der Notenbankchef nicht in jeder seiner Sitzungen betont, dass er alles tun werde, um Wirtschaft und Arbeitsmarkt zu stützen, „whatever it takes“? Und jetzt plötzlich Attentismus?

Die US-Wirtschaft soll im dritten Quartal stark gewachsen sein, auch in Deutschland spricht man schon von einem Quartalswachstum um die acht Prozent. Wie kann man im Übrigen auf die Prognose einer US-Großbank setzen, die im vierten Quartal einen Rückgang des Wachstums von sechs auf drei Prozent prognostiziert? Hat in den letzten sechs Monaten auch nur eine einzige Prognose des Verlaufs der Wirtschaft durch Analysehäuser gestimmt?

Durch die permanente verbale Stütze Powells ist es unglaubwürdig für mich, dass er erst bei einem Einbruch der Aktienmärkte von 30 oder gar 40 Prozent eingreifen würde. Dies entspräche einem Vermögensverlust von über 15 Billionen Dollar, was in etwa einem Sechstel der gesamten Welt- Aktienmarktkapitalisierung entspräche. Ich denke, dass man schon den Eintritt in einen Bärenmarkt zu verhindern versucht.

Wie schnell war die Fed zur Stelle, als es im S&P 500 im Dezember 2018 19,5 Prozent nach unten ging – oder im Corona-Crash, der in 34 Tagen wegen der Fed-Intervention seinen Tiefpunkt erreicht hat. Fedchef Powell kennt sicher die Situation der Unternehmen, die der KMUs, schließlich arbeiten ihm Hunderte Ökonomen aus allen Fedfilialen zu. Genauso ist die Notenbank in Kenntnis aller relevanten Statistiken, die es in den USA gibt. Die Frage ist nur, ob die Zahlen in seiner Strategie eine Rolle spielen und welche Relevanz sie im Psychospiel der Notenbankpolitik innehaben.

Ich bin sicherlich nicht „Fed-gläubig“ und denke, dass die Notenbank die Wirtschaft nicht allein retten kann. Das kann und konnte in der Geschichte noch nie eine Notenbank.

Sie wird aber sicherlich nicht tatenlos zu sehen, dass ihr ganzes Rettungsgebäude in sich zusammenstürzt, etwa durch die Ausweitung einer Korrektur der Aktienmärkte in einen Bärenmarkt .

Fazit

Die (rechtzeitige) Korrektur der Aktienmärkte kommt vielen sicherlich gelegen, vor allem auch der US-Notenbank, die natürlich die überhitzten Indizes insbesondere im Bereich Hightech im Visier hat. Aber auch die hemmungslose Spekulation der neuen Generation RobinHood, die allein mit ihren irrsinnigen Hebeleinsätzen und ihren Millionen Depots den Markt nach oben gezogen haben.

Außer einem, Donald Trump, den ärgert jeder Kursrückgang, weil er die Höhe der Aktienmärkte – egal bei welchem Index – zum Maßstab seiner erfolgreichen Politik hochstilisiert hat. Wenn es dann in den Wochen vor der Wahl, insbesondere vor den großen Fernsehauftritten steigende Kurse gäbe, wäre auch der Amtsinhaber zufrieden.

Jedenfalls bricht jetzt eine wichtige Periode an, der Konsum muss (aus Sicht der US-Administration) am Laufen gehalten, die Arbeitslosigkeit zurückgefahren, die Impfstoffentwicklung wahlkampfrelevant vorangetrieben und die Aktienmärkte vor schweren Rückschlägen bewahrt werden.

Deshalb würde ich bei einem Einbruch von 30 Prozent plus mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass es keinen alten und neuen US-Präsident Trump geben werde.

Läßt die Fed einen erneuten Crash wie im März wirklich zu?

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Finanznews

Aktienmärkte: Achtung – starke Volatilität! Videoausblick

Für die Aktienmärkte gibt es nun drei entscheidende Punkte! Stimulus, der Ausgang der US-Wahl und die Corona-Pandemie. Die Volatilität bleibt hoch in den nächsten Wochen..

Markus Fugmann

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Der gestrige Verlauf der Aktienmärkte zeigt, dass die starke Volatilität derzeit das dominierende Schema ist: Die Schwankungsbreite nimmt zu, die Nervosität vor den US-Wahlen wird nicht gerade geringer. Für die Aktienmärkte gibt es nun drei entscheidende Punkte! Erstens: kommt doch noch der US-Stimulus durch die Politik (oder unwahrscheinlicherweise gar durch die Fed)? Wird es dann zweitens bei der US-Wahl schnell einen klaren Sieger geben oder nicht. Und drittens: wie wird sich die Lage um dias Coronavirus im Herbst entwickeln – zweite Welle mit stark steigenden Zahlen und neuen lockdowns oder doch bald ein Impfstoff? All das spricht dafür, dass die Volatilität in den nächsten Wochen hoch bleibt..

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Indizes

DAX daily: Der Dax muss über die wichtige Hürde springen, sonst…

Stefan Jäger

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Trotz Corona Sorgen haben gestern einige Anleger bei Aktien wieder zugegriffen, für mehr als eine Konsolidierung im Dax hat es aber noch nicht gereicht. Es bot sich ein ähnliches Bild wie tags zuvor, vormittags startete der deutsche Leitindex eine Erholung, während am Nachmittag die Gewinne wieder abbröckelten. Sein Tageshoch hat er zur Mittagszeit bei 12.684 Punkten erzielt, das Tagestief lag zuvor bei 12.512. Den Handelstag hat der Dax schließlich mit einem kleinen Abschlag von 36 Punkten (-0,29 %) bei 12.606 beendet.

Es fehlen derzeit die Impulse, um eine Trendwende einzuleiten. Dafür müsste auch der neuralgische Punkt bei 12.750 nachhaltig überwunden werden. Zwar startete der Dax wie auch am Vortag eine Erholungsrally, die aber kurz vor dem 61,8 % Retracement bei 12.688 scheiterte. Ein weiterer Grund warum es nicht höher geht, sind die schwächelnden US-Indizes, die den Dax am Nachmittag gerne mal nach unten ziehen. Die Chance auf eine ausgeprägte Zwischenerholung besteht, wenn die Wall Street den Stabilisierungsversuch von gestern fortsetzt. Weiterhin gilt für den Dax, über der Hürde bei 12.750 hellt sich das Bild auf, unter 12.505 könnte es nochmal düster werden.

News und fundamentale Daten

Die Entwicklung im Dax bleibt trotz robuster heimischer Konjunkturdaten unbeständig. Das Hin und Her ist der Unsicherheit geschuldet, die wegen der Corona-Lage über dem Aktienmarkt schwebt. Die Corona-Pandemie ist zurück an den Börsen. Täglich häufen sich die Corona-Nachrichten aus Europa, vor allem Großbritannien, Frankreich und Spanien sind fast so stark betroffen wie zu Beginn der Pandemie, aber auch in Deutschland steigen die Neuinfektionen. Folglich vergrößert sich die Sorge um schärfere Beschränkungen und Lockdowns, was als Belastungsfaktor an den Aktienmärkten in den Vordergrund rückt.

Zudem war der gestrige ifo-Geschäftsklimaindex keine Unterstützung für den Dax. Die Stimmung der Unternehmen in Deutschland hellt sich zwar weiter auf, aber dennoch ist der Index hinter seinen Erwartungen zurückgeblieben. Am heutigen Tag ist die Konjunkturdatenlage sehr bescheiden. Einzig die US-Auftragseingänge für langlebige Güter (Aug) erscheinen um 14:30 Uhr.

Die wichtigen Marken für den Handelstag im Dax

Während des asiatischen Handels konnte der Dax etwas zulegen und notiert vorbörslich leicht im Plus. Die Widerstandszone zwischen 12.688 bis 12.712 muss er überwinden, um weitere Ziele auf der Oberseite abzuarbeiten. Die nächste Hürde wartet nämlich schon bei 12.743 (PP R1). Darüber liegt zudem noch der Widerstandsbereich von 12.750 bis 12.770. An dieser Stelle könnte er wieder auf die Abwärtsseite wechseln. Schafft es der Dax aber diesen Widerstand rauszunehmen, dann folgt das Tageshoch vom 23.09. bei 12.830 und der Pivot Punkt R2 bei 12.837. Das Chartbild würde sich deutlich aufhellen und die Bullen die Oberhand gewinnen, wenn der Leitindex diesen Bereich überwindet. Darüber ergeben sich dann weitere Ziele bei 12.904 und der 13.000er Marke.

Scheitert der Dax zum Beispiel an der 12.712 oder der 12.750, dann könnte sich der Druck auf der Abwärtsseite wieder erhöhen. Eine erste Unterstützung befindet sich am 38,2 % Retracement, dort liegt auch der heutige Pivot Punkt bei 12.599. Dort könnte der Dax erstmal Halt finden. Darunter liegt dann noch ein Unterstützungsbereich an der 12.565. An dieser Stelle ist er schon mehrfach wieder nach oben abgedreht. Ein Bruch führt ihn allerdings zum gestrigen Tagestief bei 12.512 sowie den Pivot Punkt S1 bei 12.504. Darunter übernehmen die Bären die Kontrolle und ein erneutes tieferes Tief unter der 12.455 ist wahrscheinlich. Dadurch ergeben sich Ziele auf der Unterseite bei 12.367 (423,6 % Ext.) und 12.361 (PP S2).

DAX daily: Tagesausblick 25.09. - M30-Chart - Corona Sorgen

Dax Unterstützungen (US):

12.599 – Pivot Punkt

12.565 – Stundenchart

12.512 – Tagestief 24.09.

12.504 – Pivot Punkt S1

12.455 – vorbörsliches Tief 24.09.

12.434 – Tageschart

12.400 – Tageschart

12.367 – 423,6 Extension (Hoch 12.830)

12.361 – Pivot Punkt S2

Dax Widerstände (WS):

12.688 – 61,8 % Retracement (Hoch 12.830)

12.711 – Nachthoch

12.743 – Pivot Punkt R1

12.750 – neuralgischer Punkt

12.830 – Tageshoch 23.09.

12.837 – Pivot Punkt R2

12.904 – Stundenchart

12.981 – Pivot Punkt R3

Disclaimer

Die hier angewandte technische Analyse stellt keine Anlageberatung dar. Es handelt sich auch nicht um Kauf- oder Verkaufsempfehlungen von Wertpapieren und sonstigen Finanzinstrumenten. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können eine individuelle Anlageberatung nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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