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Gold/Silber

Inside Riße (VIDEO): Dax-Gaps nicht ignorieren

Redaktion

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Von Stefan Riße

Im Dax können wir die Gaps bei 9.920 und 9.880 nicht ignorieren, bevor es zum Monatsende nach oben geht – so ist meiner Meinung nach das wahrscheinlichste Szenario für den Dax. Auch zum Goldpreis mehr im Video…

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Gold/Silber

Silber: Kommt jetzt die Erholung nach dem 20%-Abverkauf?

Redaktion

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Der Preis für Silber gab zuletzt deutlich nach und erreichte die Marke von 22,50 Dollar. Gibt es jetzt Grund zur Beunruhigung für die Silber-Bullen, nachdem der Preis im Juli fast auf 30 Dollar und damit auf ein 7-Jahreshoch gestiegen war, dann aber um mehr als 20% gefallen ist? Noch jedenfalls befindet sich der Silberpreis im Jahr 2020 hauptsächlich in einem Aufwärtstrend.

Silber hat bei der 22 Dollar-Marke eine starke Unterstützung. David Jones, chief market strategist bei capital.com, hält es für unwahrscheinlich, dass sich die Bewegung auf der Unterseite fortsetzen wird – zumindest nicht im Moment. Im Gegenteil – so David Jones – deute vieles darauf hin, dass der Markt tatsächlich bereit ist, sich weiter nach oben zu bewegen (mehr zu dem kleine Bruder von Gold sehen Sie hier).

Silber: Widerstände und Unterstützungen

Vor diesem Hintergrund liegt der nächste große Widerstand in der Nähe der 25 $-Marke – und zwar nicht nur aus technischen, sondern auch aus psychologischen Gründen. Und selbst wenn es Silber im Oktober 2020 gelingen sollte, über diese Marke zu springen, ist es noch etwas zu früh, um mit Sicherheit sagen zu können, ob diese Gewinne von Dauer wären. Eine zentrale Unterstützung findet sich dagegen bei 21 Dollar.

Denn es gibt eine Menge von Unsicherheits-Faktoren, die den Silberpreis beeinflussen: allen voran die Möglichkeit einer Dollar-Stärkung, die sich bisher praktisch immer als nachteilig für die Rohstoffe insgesamt, aber noch mehr für Silber erwiesen hat. David Jones blickt daher auf den Dollar-Index und analysiert die Lage bei der Weltleitwährung – und blickt dann auf die technische Verfassung bei Silber:

Hat Silber nach dem jüngsten Abverkauf seinen Boden gefunden?

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Gold/Silber

Gold: Korrektur vom Allzeithoch – ist der Boden jetzt gefunden?

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Nahezu mustergültig konnte Gold durch den weiteren Preisabschlag meine letzte Betrachtung in die Realität umsetzen. Das fast punktgenaue Erreichen des 0.62-Retracements bei 1.846 USD, ohne diese Kurslinie zu unterschreiten, ist eine Bestätigung der Wellenzählung, wenn auch diesbezüglich noch nicht aller Tage Abend ist. Wie der Langzeitchart es zeigt, erwarte ich für Gold eine größere Korrektur. Mittelfristig betrachtet, sollte dem Edelmetall noch etwas Raum in Richtung 2.100 USD zur Verfügung stehen. Natürlich werden die Bäume nicht in den Himmel wachsen, doch einen Crash kann ich auch nicht erkennen.

Ausblick für Gold:

Nach Abschluss des Triangels (a-b-c-d-e) welches sich hier als Welle (b) ausgeformt hat, bildet sich aktuell noch Welle (c) der abc-Korrektur (ZigZag) aus. Mit dem Erreichen des 0.62 Retracements (1.846 USD) konnte eine wichtige wenngleich nicht die idealtypische Ziellinie für Gold angelaufen werden. Innerhalb eines ZigZag nimmt Welle „C“ meistens das Ausmaß und auch den Charakter von Welle „A“ an. In diesem Fall liegt das idealtypische Ziel von (c) auf dem 1.00-Retracement bei 1.771 USD.

Gold nach der Korrektur mit Aufwärtspotential
Auch wenn das Anlaufen an diese Kurslinie nicht zwingend nötig ist, und ich diesen auch nicht erwarte, sollte diese Option als Alternative ins Kalkül gezogen werden. Wie der Chart es zeigt, erwarte ich kurzfristig eine Stabilisierung und damit verbunden eine vorerst leichte Bodenbildung. Ein erstes signifikantes Entwarnungssignal wird indes erst über dem 0.50-Retracement (aktuell 1.910 USD) gebildet. Bis dahin bleibt die erste Variante für Gold die vorherrschende.

Fazit:

Gold versucht, einen Boden für eine mittlere Rally auszubilden. Noch ist es zu früh, um sich, zumindest auf etwas längere Sicht, zu positionieren. Ein kleines Signal folgt über der 0.50-Linie (1.910 USD).

 

Gold mit Potential für eine Erholung

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Gold/Silber

Markus Krall und Florian Homm über Manipulation im Handel mit Gold

Claudio Kummerfeld

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Ein Stapel Barren Gold

Markus Krall ist nicht nur als Degussa-Chef einer der Vertreter der Gold-Branche in Deutschland. Er ist Bankenexperte und scharfer Kritiker des derzeitigen Finanzsystems (immer obszöneres Gelddrucken durch die Notenbanken). Zunehmend wird er von großen Medienpublikationen auch in die Ecke der Verschwörungstheoretiker gedrängt. Man darf anmerken, ohne sich gegen oder für ihn zu positionieren: Einige seiner Formulierungen (ganz unabhängig von Inhalten) sind doch relativ derbe und grenzwertig! Aber gut, kommen wir zum Thema Gold.

Markus Krall über die Notenbanken und Gold

Markus Krall hat aktuell mit Florian Homm über Manipulationen im Handel mit Gold gesprochen. Notenbanken und IWF würden ein nicht unberechtigtes Interesse daran haben, dass der Goldpreis nicht wilde Kapriolen schlage. Trotz Papiergeldsystem (Fiat-Geldsystem – hier erklärt) würden die Notenbanken immense Mengen an Gold halten und zukaufen – sie seien Netto-Käufer von Gold. Sie seien nicht an all zu großer Volatilität im Preis von Gold interessiert. 40.000 von 200.000 Tonnen Gold lägen bei den Notenbanken, als ultimative Rückversicherung für den Wert des Geldes. Die Notenbanken seien grundsätzlich darauf bedacht, dass der Goldpreis nicht zu stark schwanke, weil dies zu großen Schwankungen in den Notenbank-Bilanzen führen würde. Dies sei nicht erwünscht.

Aktuelle Marktlage

Die gesamte Marktlage hinsichtlich der langfristigen Geldwertstabilität erzeuge eine Flucht in Assets, die gegen Inflation schützen würden, so Markus Krall. Der Trend nach oben bei Gold sei solange intakt, wie die Notenbanken wie wild Geld drucken würden. Hochinteressant: Er wirft eine Theorie auf, was sich seit März am Goldmarkt geändert habe. Durch die Coronakrise und die immense Nachfrage nach echtem physischen Gold habe sich der Preis für das physische Edelmetall vom synthetischen Preis für Buchgold entkoppelt. Von daher sei der Goldpreis für die Notenbanken seitdem nicht mehr einfach über Derivate (hier dazu die Begriffserklärung) steuerbar.

Die Theorie von Markus Krall ist sehr interessant. Wollten die Notenbanken nämlich jetzt den Goldpreis drücken, dann müssten sie physisches Gold auf den Markt werfen, anstatt wie früher mit Derivaten den Goldpreis zu drücken. Aber die Notenbanken hätten ja ein Interesse ihre Goldbestände weiter auszubauen, und würden daher das Edelmetall nicht verkaufen. Von daher sei ihnen seit März die Kontrolle über den Goldmarkt nicht mehr so einfach möglich, so Markus Krall. Eine interessante Theorie, so möchten wir meinen.

Die Anleger vom Gold abbringen

Wie könnten Notenbanken oder Staaten ganz ohne Gold-Verbot Privatanleger von Geldanlagen im Edelmetall abbringen? Markus Krall sagt, dass er derzeit am Derivatemarkt deutlich höhere Volumina in Goldprodukten sehe. Die Volatilität habe zugenommen. Durch diese höheren Schwankungen im Goldpreis könnte man Privatanleger Angst vor einem Gold-Investment machen. Tja, ob die Notenbanken dahinter stecken? Dazu sagt er, dass dazu konkrete Beweise fehlen. Aber dass jemand derzeit sehr aktiv sei am Derivatemarkt, sei eindeutig zu belegen. Es gehe laut Markus Krall um eine Entmutigung der Investoren, die Interesse an Gold hätten. Sehen Sie im folgenden Video das hochinteressante Gespräch mit Florian Homm.

Übrigens: Beim Klick an dieser Stelle finden Sie meine Gegenrede zur Forderung eines ZEIT-Journalisten aus der letzten Woche, den Handel mit Gold abzuschaffen. Hierbei wurde durch die ZEIT auch Markus Krall als bösartiger Angstmacher und Crashprophet thematisiert. Was auf den ersten Blick arg nach Verschwörungstheorie klingt: Finden Sie hier seine Meinung zum Geldsystem, das so aufgebaut sei, dass es als Matrix zur Täuschung der Menschen funktioniere.

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