Folgen Sie uns
Das DAX-Signal börsentäglich, jetzt anmelden

Indizes

Inside Riße (VIDEO): Der Dax hat sich noch nicht entschieden – Fundamentaldaten und Markttechnik

Seit der Frankreich-Wahl sind wir in einer Seitwärtsphase. Vieles spricht für eine größere Korrektur im Dax. Aber mein Gefühl sagt mir, dass noch viele Investoren an der Seitenlinie stehen, die wegen der…

Veröffentlicht

am

Von Stefan Riße

Ich sagte es schon mehrmals. Die Entwicklung der letzten Monate war keine Trump-Rally. Wie jetzt reagieren bei dem, was Trump gerade so alles veranstaltet? Seit der Frankreich-Wahl sind wir in einer Seitwärtsphase. Vieles spricht für eine größere Korrektur im Dax. Aber mein Gefühl sagt mir, dass noch viele Investoren an der Seitenlinie stehen, die wegen der Frankreich-Wahl draußen geblieben waren. Zur Technik im Dax und den Fundamentaldaten in den USA und Europa mehr im Video…

16 Kommentare

16 Comments

  1. Buelty

    17. Mai 2017 14:23 at 14:23

    Man könnte meinen das im Falle eines Amtsenthebungsverfahren die Indizes das Scheiterns von Trump wieder feiern würde… Bis dahin sollte man sich langsam ein Short nehmen 🙂

    • berti001

      17. Mai 2017 14:46 at 14:46

      das hab ich eben auch schon gedacht 🙂

    • Michael

      17. Mai 2017 23:40 at 23:40

      An alle Permabullen: Nicht vergessen, Eure Stopp Losses der bestehenden Long-Positionen zu korrigieren oder zu löschen. Nicht, dass es plötzlich nichts mehr zu Feiern gibt 🙂

  2. nordsüd

    17. Mai 2017 23:09 at 23:09

    Wie wirkt ein starker Euro auf den Dax?
    Autoverkäufe sehe ich für 2017 in US auch nicht stark, es gäbe schon Gründe für eine Korrektur.
    Mal sehen.

  3. Walter Schmid

    17. Mai 2017 23:31 at 23:31

    Gähn! Immer die gleiche Leier. Öde, öde, öde!
    Keine Trump-Rally? Nein, natürlich nicht. Die Amerikaner hatten am 07.11.2016 – just zur Wahl von Donald Trump – auf einmal und ganz plötzlich erkannt, dass Aktien in diesem Zinsumfeld alternativlos sind. Mensch Riße, merkst du nicht, was du da für einen Unsinn redest? Das Umfeld besteht schon seit Jahren!
    Und dann: Es könnte eine Korrektur geben, aber die Kurse könnten auch weiter steigen. Super Statement und extrem hilfreich für Börsenneulinge. Riße hält sich alles offen und sagt später: Hab ich doch gesagt.
    Ach, und sieh mal einer an, auf einmal sollten wir uns von der Dollar-Euro-Parität verabschieden? Wer hatte die denn jüngst immer wieder prognostiziert? Stefan Riße! Peinlicher geht es denn nun wirklich nicht mehr!
    Hilfe, wer lässt diesen Mann denn immer wieder auf die die Menschheit los?
    Wann endlich wird Riße hier ausgetauscht gegen einen Bullen, der wirklich etwas auf der Pfanne hat wie Markus Fugmann als Bär???

    • ET

      18. Mai 2017 17:23 at 17:23

      Inhaltlich kann ich Ihre Ausführungen tw. nachvollziehen. Dennoch sollten Sie im Stil nicht so despektierlich sein, …. oder hat H. Riße Sie auch schon so behandelt?

      • Walter Schmid

        20. Mai 2017 00:29 at 00:29

        Nein, hat er nicht, das würde aber wohl auch eher lächerlich wirken, weil ihm sowohl die Argumente als auch das Profil fehlen. Sein Stil ist ebenfalls nicht selten despektierlich, so dass er diese Sprache gut versteht. Für mich ist er ein Schaumschläger. Als ich ihn das erste Mal persönlich kennen lernte, war ich enttäuscht. Ein Männlein, verklemmt und unsicher wirkend, eher verzweifelnd versuchend, Eindruck zu machen. So jedenfalls hatte ich es empfunden. Vermutlich habe ich aber auch einfach zu viele Menschen kennengelernt, die glaubhaft nichts Gutes über ihn berichteten und er ja nachweislich mit seinen Prognosen auch einfach zu häufig daneben lag. Riße ist nach meiner langjährigen Erfahrung als Börsenexperte untauglich, schmälert die Qualität dieser Seite und sollte deshalb ausgetauscht werden.

        • Buelty

          22. Mai 2017 13:27 at 13:27

          Wahnsinn, wir haben einen neuen Propheten!
          Herr Schmid, was ist den Ihre bescheidene Meinung zu den Märkten? Können Sie auch liefern oder nur anfechten?

    • Schleswig-Holsteiner

      18. Mai 2017 22:03 at 22:03

      Herr Schmid, Sie sollten für Rat und Hilfe lieber ihren Arzt konsultieren.

      • Bodo Schranke

        19. Mai 2017 21:50 at 21:50

        @ Schleswig-Holsteiner

        Wer keine echten Argumente gegenüber berechtigter Kritik hat, der kommt mit diesem unsachlichen Arzt-Quatsch. Wie wäre es mal mit einer inhaltlichen Auseinandersetzung?

  4. Lars

    18. Mai 2017 01:16 at 01:16

    Warum sind Aktien alternativlos, wo soll man sich denn sonst engagieren?
    Wie wäre es am Forexmarkt, dort bin ich seit Jahren höchst erfolgreich aktiv.
    Darf Draghi seinen Blödsinn zum Besten geben, setze auf fallenden EUR, darf Yellen ihren Blödsinn zum Besten geben, setze auf steigenden USD, schließe täglich deine Trades mit 50 bis 100 Pips Gewinn und warte auf den nächsten Morgen.
    Und freue dich auf die NFP-Märchen jeden ersten Freitag im Monat, da kann der USD nur steigen 😉

    • Mike

      18. Mai 2017 08:00 at 08:00

      „schließe täglich deine Trades mit 50 bis 100 Pips Gewinn und warte auf den nächsten Morgen.“

      Facepalm

      • Michael

        19. Mai 2017 22:24 at 22:24

        @Mike, Geht es auch in allgemein verständlicher Sprache? Was wollen Sie der Gemeinschaft mit „Facepalm“ genau mitteilen?

      • Michael

        19. Mai 2017 22:28 at 22:28

        Sie huldigen der deutschen und verständlichen Sprache und sind offensichtlich ein großer Fan von nachvollziehbaren Argumenten.

  5. Bodo Schranke

    18. Mai 2017 22:37 at 22:37

    „……. ich könnte mir beides vortellen.“ Mit diesem Halbsatz war mal wieder alles gesagt. Der ganze Beitrag ein echter Riße. Wir hätten auch über das Wetter vor 3 Jahren auf Vanuatu sprechen können.
    Nur Gelaber; erinnernd an die „Börsenprofis“ von N-TV.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Finanznews

Gähnende Höhen! Marktgeflüster (Video)

Über das heftige Auseinanderdriften der Märkte nach der Fed..

Veröffentlicht

am

„Gähnende Höhen“ ist der Titel eines Buches, das die Absurdität, die Abgründe und innere Widersprüchlichkeit des sowjetischen Herrschaftssystems auf den Punkt brachte (1976) – und ähnlich widersprüchlich und abgründung ist auch das, was die Märkte veranstalten: da ist Schwäche vor allem beim Dax, aber auch bei den Bankaktien nach den gestrigen Aussagen der Fed, während die Tech-Werte haussieren (nach einer Aufstufung von Apple und trotz der schwachen Zahlen von Micron, die jedoch Hoffnung propagierten auf eine bessere Zukunft im 2.Halbjahr). Der Nasdaq 100 ist nun, gemessen am MACD, so überkauft wie seit dem Jahr 1999 nicht mehr (nachdem er im Dezember so überverkauft war wie seit dem Jahr 2000 nicht mehr)..

Werbung: Gratis in Aktien und ETFs investieren. Null-Provision, Null-Aufwand! Erhalten Sie eine Gratisaktie im Wert von bis zu 100€


By Qfl247, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=14715962

weiterlesen

Indizes

Was ist die Ursache für Jerome Powells Vollbremsung? Das BBB-Anleihe-Risiko, es wird immer offensichtlicher..

Sind die Bonitätsprobleme amerikanischer Firmen nicht vielleicht der unmittelbare Grund für die ungewöhnlich „dovishe“ Ausrichtung der US-Notenbank?

Veröffentlicht

am

Bereits die Abstufung des US-Autokonzerns Ford durch Moodyˋs auf die Note Baa3 ließ es erahnen. Es geht selbst Industriegrößen in der Super-Hausse nicht so gut, wie allgemein dargestellt. Vor Kurzem dann der zweite Schlag mit der Ankündigung Fordˋs 5000 Stellen in Deutschland abbauen zu wollen, um profitabel zu werden. Man fürchtet also eine weitere Abstufung mit sehr teuren Folgen für das Unternehmen. Sind die Bonitätsprobleme amerikanischer Firmen nicht vielleicht der unmittelbare Grund für die ungewöhnlich „dovishe“ Ausrichtung der US-Notenbank?

Das lange ignorierte Dreifach-B-Risiko in den USA

Worüber ich schon seit letztem Sommer berichte, auch mit Unterstützung des Kommentators „Beobachter“ in diesem Forum, der schon früh auf diese Zeitbombe aufmerksam gemacht hat, ist das rasante Ansteigen der Anleihen im niedrigen Investmentgrade-Bereich.

Der US-Vermögensverwalter Nicolas Ware von Janus Henderson brachte es auf den Punkt: „Es gab ein explosives Wachstum der Schulden im Dreifach-B-Bereich – dem Anleihesegment, eine Stufe über dem Hochzins-Bereich.“ Allein in den USA haben Unternehmen Anleihen mit Dreifach-B-Rating mit einem Volumen von 2,8 Billionen Dollar ausstehen. Damit machen sie mehr als die Hälfte des gesamten Investment-Grade-Bereichs aus.

Darunter beginnt der Hochzins-Bereich mit den „Junk Bonds“, also den Ramschanleihen. Davor warnte auch die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), die davon sprach, dass es 2010 erst 20% Unternehmen gab, die im B3-Bereich angesiedelt waren und dieser Anteil sei bis 2018 auf 45% gestiegen. Janus Henderson hat eine Liste mit Wackelkandidaten zusammengestellt: Dabei sind Schwergewichte wie die US-Mobilfunkanbieter AT&T und Verizon, GM, Ford oder der Pharmakonzern AbbVie. Hier ein paar Zahlen:

Verizon: Marktkapitalisierung 234 Mrd.$, 113 Mrd.$ Schulden, Rating Baa1

AT&T: MK 226 Mrd.$, 171 Mrd.$ Schulden, Baa2

Anheuser-Busch: MK 147 Mrd.$, 117 Mrd.$ Schulden, Baa1

United Technologies: MK 110 Mrd.$, 39,4 Mrd.$ Schulden, Baa1

General Electric: MK 90,5 Mrd.$, 47 Mrd.$ Schulden, Baa1

Zur Erläuterung: Der „Lower Medium Grade“ beginnt beginnt bei BBB+ und endet bei Baa3. Darunter beginnt der „Non-Investment-Grade“ bei BB+, der Markt für Hochzinsanleihen.

 

Was sind die Folgen?

Sich verschlechternde Margen bringen die Bonität der Unternehmen unter Druck. Das Problem: Viele Investoren, etwa Versicherungen und Pensionsfonds, dürfen gemäß ihren Anlagerichtlinien gar keine Hochzins-Anleihen halten. Sie müssen die Papiere verkaufen, wenn die Ratingagenturen ein Unternehmen auf Ramschniveau herabstufen. Steigt die Zahl der gefallenen Engel in einem Wirtschaftsabschwung deutlich an, droht ein massiver Ausverkauf an den Anleihe- und Aktienmärkten. Beim Sturz in den Hochzinsbereich könnten sich die betroffenen Firmen zu den veränderten Konditionen nicht mehr refinanzieren.

Also, vielleicht hat Jerome Powells zinspolitische Vollbremsung schon ganz reale Hintergründe und die Anleihemärkte könnten ihn durchschaut haben. Schließlich ist das eben skizzierte Minenfeld genau ihr Territorium.

 

 

By Johntex – Own work, CC BY 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=869900

weiterlesen

Indizes

Warnung vor der Bankenfusion Deutsche Bank mit Commerzbank

Veröffentlicht

am

Vorgestern Abend war ich bei einem Vortrag von Stefan Ermisch, des Chefs der ehemaligen HSH Nordbank (nun aufgrund des negativen Images nach dem Desaster in „Hamburg Commercial Bank“ umbennant, gekauft von der „Heuschrecke“ Cerberus). Ermisch ist für das Desaster der HSH Nordbank – das zwischen den Jahren 2004 und der Finanzkrise angerichtet wurde, indem die Bank am Bedarf vorbei Schiffsfinanzierungen tätigte – nicht verantwortlich, er ist der später hinzugekommene Sanierer.

Und Stefan Ermich sprach Klartext, warum es den deutschen Banken so schlecht geht:

– extrem hohe Kostenstruktur durch veraltete IT, die gleichsam ineffizent und teuer ist

– zu hoher Konkurrenzdruck, weil viel zu viele Banken in Deutschland

– bei den Landesbanken: die Bundesländer als Eigentümer als extrem schlechte Akteure, weil die in der Politik Verantwortlichen überwiegend nur versuchen, sich Ärger im Parlament vom Leibe zu halten, aber zu wenig im Sinne der Bank mitdenken

– das Nullzinsumfeld (das, wie Ermisch jedoch anmerkte, zu einer deutlichen Bewertungssteigerung der stillen Reserven der Banken führte und daher gar nicht so furchtbar schlecht ist für die europäischen Banken)

Auf die Frage, was deutsche Banken tun könnten, um sich fit für die Zukunft zu machen, antwortete Ermisch: „Ganz einfach: Kosten (für Personal und IT) senken!“. Bleibt also nichts anderes übrig, als sich zu verschlanken, weil durch Zinsen absehbar mehr keine Margen verdient werden können?

Genau das scheint der Sinn hinter den Fusionsüberlegungen Deutscher Bank mit der Commerzbank zu sein – was laut Ermisch schon vor Jahren hätte passieren müssen, eben um die Kosten nach unten zu bringen. Das wird ganz klar zehntausende von Arbeitsplätzen kosten, aber – so Ermisch – die einzige Chance sein, um in Zukunft bestehen zu können.

Aber es gibt auch sehr große und aus unserer Sicht gut begründete Zweifel an der Sinnhaftigkeit einer solchen Fusion. Diese Zweifel bringt Florian Homm kompakt auf den Punkt:

 

 

Der Commerzbank-Tower in Frankfurt. Foto: Bohao Zhao CC BY 3.0

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 30 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen