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Inside Riße (VIDEO): Die aktuelle Lage zum Dax…

Redaktion

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Von Stefan Riße

Die Dax-Schwäche habe ich nicht erwartet – offiziell geht´s dabei um die Rohstoffe… naja. Die Brexit-Nummer liegt vor uns, und bei Angst schließt sich dann so mancher an. Bei 9.500 Punkten im Dax haben wir noch ein Gap – das wäre für mich die Unterkante. Mehr im Video…

https://youtube.com/watch?v=JuJjzTTW9gg%3Frel%3D0

9 Kommentare

9 Comments

  1. Avatar

    Gerhard

    10. Juni 2016 10:25 at 10:25

    Die von Ihnen vor ein paar Wochen ausgerufene Jahrhundertrallye mach halt gerade eine kleine Pause ;-)

  2. Avatar

    leser

    10. Juni 2016 10:39 at 10:39

    Ein Blick auf den Langfristchart lohnt: Der Dax ist seit September 2011 bis März 2015 im Aufwärtstrend gewesen. Das waren rund 7000 Punkte! Seit dem Hoch bei gut 12.300 sind wir im Abwärtstrend. Eine Korrektur um gut 50% der Anstiegsstrecke wäre nichts ungewöhnliches. Also noch viel Luft nach unten. Zunächst wird aber der Ausbruch bei 8100 nochmal ausgiebig getestet. Geht es nachhaltig darunter, war das ein Fehlausbruch.

  3. Avatar

    Christian Störzer

    10. Juni 2016 11:07 at 11:07

    Gestern noch war Ihr Tipp, bei DER 10134 zu kaufen. Tatsächlich aber wäre richtig gewesen, wenn DIE 10134 bricht, zu verkaufen und heute 200 Punkte Gewinn einzusacken.
    Oh Mensch, Herr Riße, ich hatte gehofft, Sie hätten Ihre Lektion gelernt und würden fortan ÜBER den Markt berichten statt zu orakeln, wohin am nächsten Tag die Aktienkurse gehen. Sie wissen es nicht, ich weiß es nicht, Goldman Sachs weiß es nicht, George Soros weiß es nicht, niemand weiß es! Erzählen Sie lieber Geschichten rund ums Börsengeschehen – Männer, Märkte und Millionen – unterhaltsam aufbereitet. Das können Sie doch!

    • Avatar

      Ben 66

      10. Juni 2016 13:54 at 13:54

      zumindest konnte Herr R. sein geistiges Gap an der Unterseite schließen

      • Avatar

        Christian Störzer

        10. Juni 2016 17:59 at 17:59

        Und auf Schlußkursbasis sind es sogar 300 Punkte Gewinn – was hätte man heute mit DAX 10134 short verdienen können!

        Also im Ernst, Herr Riße. Sie kannten doch den ehrenwerten Herrn Kostolany persönlich. Überlegen Sie doch einfach mal, was der zu Ihrem aktuellen Treiben gesagt und Ihnen geraten hätte zu tun. Und das sollten Sie meiner Meinung nach auch machen. Der Markt-Guru steht Ihnen einfach nicht.

  4. Avatar

    Kritix

    10. Juni 2016 11:09 at 11:09

    „Gold und Aktien…der richtige Mix“ heisst im Klartext: „Peptimismus“. Ist doch immerhin „peppig“. Da freuen sich nur die Lemminge. Der Gold(-Aktien) Anleger ist wohl eher der Pessimist, der Aktienanleger (trotz langjähriger Hausse und schwachem Chartbild) doch klar der Optimist. Also doch eher ein Trade-off zwischen Gold und Aktien (s.Soros). Wer beides predigt, kann nachher immer sagen: Habe ich doch gesagt. Und die Lemminge machen lange Gesichter.

    • Avatar

      Känguru

      10. Juni 2016 11:28 at 11:28

      „Habe ich doch gesagt“ behauptet er sowieso ständig, völlig unabhängig davon wie konfus seine Einschätzungen vorher waren. Und Lemming ist er selbst, jedenfalls wenn er so tradet wie er analysiert.

  5. Avatar

    klack

    10. Juni 2016 12:01 at 12:01

    Eigentlich ist FMW ohne die Lästerecke zu den Riße-Prognosen viel zu trocken und kopflastigt.Irgendwie braucht man ein emotionales Ventil um die Marktbewegungen besser zu bewältigen,denn Herr R. hat auch nicht die Seherqualitäten um einen
    börsenoptimierten Blindenparcours sicher zu bewältigen., dazu hat vielmehr M.F. eine überraschende Entwicklung zum Topperformer hinsichtlich Analyse und Strategie abgeliefert.

  6. Avatar

    Kenneth

    10. Juni 2016 13:31 at 13:31

    Er erwähnt schon die 9500 und sagt dinge wie Stops weiter legen oder länger halten, ist ihm bewusst dass man auch nach unten traden kann und nicht im Abwärtstrend für immer long sein muss? Die Jahrhundertrally hat er zurecht angekündigt und die kam auch, Im DJ und S&P, is aber schon wieder vorbei.

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Goldpreis: Gestern Bitcoin-Absturz, heute Gold! Marktgeflüster (Video)

Gestern stürzte Bitcoin ab, heute fällt der Goldpreis mit einer schnellen Bewegung unter die Unterstützung bei 1800 Dollar. Was ist da los?

Markus Fugmann

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Gestern stürzte Bitcoin ab, heute fällt der Goldpreis mit einer schnellen Bewegung unter die Unterstützung bei 1800 Dollar (und das im buchstäblich selben Moment, als auch der VIX deutlich fiel). Was ist da los? Wiederholt sich das Geschehen aus dem März, als ein heftiger Abverkauf von Bitcoin das Vorspiel für den Absturz der Aktienmärkte im März-Crash war? Auffallend ist die Schwäche im Goldpreis und gestern die Schwäche bei Bitcoin) vor allem deshalb, weil der Dollar alles andere als Stärke zeigt – normalerweise unterstützt ein schwacher Dollar das gelbe Edelmetall. Die heute in den USA verkürzt handelnden US-Aktienmärkte nun immer mehr im „Gier-Modus“ – wie lange geht das noch?

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Rüdiger Born: Die aktuelle Lage am verkürzten US-Handelstag

Rüdiger Born

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Nikkei 225: Das Comeback des japanischen Leitindex

Hatte es der Großinvestor Warren Buffett geahnt, oder war er sogar ein kleiner Auslöser dafür: Nämlich die Stärke des japanischen Nikkei 225 – trotz explodierender Schulden

Wolfgang Müller

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Hatte es der Großinvestor Warren Buffett geahnt, oder war er sogar ein kleiner Auslöser dafür: Nämlich die Stärke des japanischen Sammelindex Nikkei 225, inmitten der Corona-Krise und bei explodierenden Staatsschulden. Dieser bemüht sich nach Kräften, endlich das Trauma des Immobilien-Crashs von 1989 zu neutralisieren, der Index kletterte jüngst auf ein fast 30-Jahreshoch.

Der japanische Index – auf dem Weg zu alten Höhen?

Immer wieder wird von Aktienpessimisten Japan als Negativbeispiel angeführt. Der unheimliche Aktien-Boom in den 1980-er-Jahren, verbunden mit der Immobilienblase (Hans-Werner Sinn: Für Tokyo hätte man ganz Kanada kaufen können!) führte zu abstrusen Börsenbewertungen:

 

Die Mutter aller Index-Fahnenstangencharts (bis zur Corona-Krise):

Die Aktienmärkte - hier der Nikkei

Der Höchststand des Nikkei 225 vom 29. Dezember 1989 lag auf Schlusskursbasis bei 38.913 Punkten, dann erfolgte ein Absturz ohnegleichen mit vielen erratischen Schwankungen und einem Tief am Ende der Finanzkrise von 7054 Punkten.

Aber wer hat im Jahr 1989 all sein Geld in den Nikkei 225 investiert und nicht vorher und danach? Im Übrigen hätte ein monatlicher Sparplan auf den Index über viele Jahre eine gewaltige Rendite gebracht, durch den Cost-Average-Effekt, nur muss der Index irgendwann einmal kräftig anziehen, dann schießt der Wert mit all den billig erworbenen Anteilen kräftig in die Höhe. So wie es beim Nikkei 225 schon seit geraumer Zeit aufwärts geht.

Ein Vergleich der Marktperformance:

Seit dem Corona-Tief:

S&P 500: plus 60 Prozent
Dax: plus 52 Prozent
Nikkei: plus 50 Prozent

Seit dem Tief in der Finanzkrise 2009:

S&P 500: plus 436 Prozent
Dax: plus 362 Prozent
Nikkei: plus 364 Prozent
Jetzt ist der Index noch weiter gestiegen und erreichte gestern 26.537 Punkte.

Wobei hier wieder einmal festzustellen ist, dass bei unserem Dax als Performanceindex die ausgeschütteten Dividenden mit eingerechnet wurden, anders als bei den international üblichen Kursindizes. Was im Jahresvergleich nicht viel ausmacht, verzerrt das Bild bei einem 11-Jahreszeitraum durch den Zinseszinseffekt doch sehr deutlich.

Was also fast nach einem Gleichlauf aussieht, wird im 3-Monatsvergleich nach dem Einstieg von Warren Buffett deutlicher, Japan fiel im Oktober nicht mehr so stark und erholte sich stärker.

S&P 500: plus 4 Prozent
Dax: plus 1 Prozent
Nikkei: plus 13 Prozent

Die Entwicklung der Wirtschaft

Dass die Börse in Japan so stark gestiegen ist, liegt zum einen natürlich an der Bank of Japan, die bereits 53 Prozent der japanischen Staatsanleihen in ihren Büchern hält und immer wieder ETFs auf den Aktienmarkt erwirbt.

Der Nikkei 225 mit seinen über 12 Billionen Euro Marktkapitalisierung hat natürlich noch andere Investoren.

Aber vonseiten der Wirtschaft gibt es auch einige Signale der Hoffnung.

Doch zunächst zum Einstieg von Warren Buffett. Seine Gesellschaft Berkshire Hathaway kaufte im Herbst etwas mehr als fünf Prozent der Aktien der fünf großen japanischen Handelshäuser, die jahrzehntelang Japans Außenhandel bestimmt haben. Für uns relativ unbekannte Namen wie Itochu, Marubeni, Mitsubishi, Mitsui und Sumitomo. Und seine Gesellschaft sei bereit, den Einsatz auf bis zu 9,9 Prozent zu erhöhen.

Japan ist verglichen mit den USA erheblich preiswerter. Das Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) des Dow Jones liegt bei 2,9, jenes des Nikkei 225 hingegen nur mit bei 1,1.

Japans Wirtschaft erholt sich derzeit von einer Rezession, die schon im vierten Quartal 2019 begonnen hatte. Japans Konsumenten erhöhten ihre Ausgaben im Sommer um 4,7 Prozent. Das Bruttoinlandsprodukt stieg im dritten Quartal auf Jahresbasis um 21,4 Prozent, 2,5 Prozent stärker als von Analysten erwartet wurde.

Hinzu kommt, dass die XXVII. Olympischen Sommerspiele in Tokyo doch vom 23. Juli bis zum 8. August 2021 stattfinden sollen, wie IOC-Präsident Dr. Thomas Bach bei seinem letzen Besuch in Japan angekündigt hat.

Ein Schub durch das Freihandelsabkommen RCEP

Das vor knapp zwei Wochen abgeschlossene Freihandelsabkommen RCEP, abgekürzt für Regional Comprehensive Economic Partnership, zwischen 15 Ländern Ostasiens und Ozeaniens, gab der Börse einen weiteren Kick. Japan erhält dadurch erstmals bevorzugten Zugang zu China und Südkorea. Die Annäherung der drei Länder gilt als historischer Vorgang. Das Abkommen wird als Wegbereiter für ein künftiges asiatisches Wirtschaftswachstum gesehen, auch zu einer Zeit, in der sich die Region ohnehin aufgrund der Eindämmung der Pandemie konjunkturell besser als der Rest der Welt entwickelt.

Fazit

Was kann man aus der diesjährigen Entwicklung des Nikkei für Lehren ziehen? Staatsschulden, selbst in astronomischer Höhe (über 250 % zum Bruttoinlandsprodukt), führen nicht zwangsläufig zum Einbruch. Nämlich dann, wenn die Bürger an die Stabilität der eigenen Währung glauben und genügend Sparvermögen bilden und natürlich von der Funktionsfähigkeit der eigenen Notenbank überzeugt sind, die viele der Staatssschulden in ihren Büchern hält. Das Vertrauen in das Geld ist Grundvoraussetzung für die Schuldentragfähigkeit.

Dann sollte die eigene Währung eine gewisse Stabilität aufweisen, damit die Exportwirtschaft nicht unter die Räder gerät, aber auch ausländische Produkte für die Bürger erschwinglich bleiben. Ganz besonders wichtig ist natürlich die Stabilität des Geldes im Hinblick auf die Inflation. In Japan lag die Teuerungsrate über 20 Jahre gerade mal bei 0,5 Prozent per annum. Aber aus dieser Argumentation könnte man auch schlussfolgern, dass es dann krachen wird, wenn auch nur einer der drei Faktor nicht mehr gegeben ist, insbesondere wenn die Inflation zu galoppieren beginnt. Inflation, das Thema der nächsten Jahre nach der epochalen Geldschwemme des Corona-Jahres 2020?

 

Der Nikkei in Japan mit zuletzt starker Entwicklung

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