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Inside Riße (VIDEO): Meine Grundhaltung, der große Knall, die Notenbanken und vieles mehr

Zwei spannende Termine gibt es diese Woche. Einmal die Zinsentscheidung, und dann den großen Verfall. Aber abgesehen davon möchte aufgrund vieler Kommentare zu meinen Videos mal an dieser Stelle ein…

Redaktion

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Von Stefan Riße

Zwei spannende Termine gibt es diese Woche. Einmal die Zinsentscheidung, und dann den großen Verfall. Aber abgesehen davon möchte aufgrund vieler Kommentare zu meinen Videos mal an dieser Stelle ein paar grundsätzliche Aussagen machen…

https://youtube.com/watch?v=fkE6iHXxQrs%3Frel%3D0

11 Kommentare

11 Comments

  1. Avatar

    hans-joachim

    12. Dezember 2016 13:45 at 13:45

    Immer wieder eine Wonne ihm zuhören zu dürfen. Vielen Dank dafür!

  2. Avatar

    marc

    12. Dezember 2016 13:55 at 13:55

    Stimmt, bisher ist noch immer jemand gekommen und
    hat den Truthahn gefüttert. Wer damit nichts anfangen kann, bitte „Die Truthahnillusion“ googeln.
    Hat mir gut gefallen, Ihr Kommentar.

  3. Avatar

    Sprenzi

    12. Dezember 2016 14:44 at 14:44

    Super Kommentar!

  4. Avatar

    Denker

    12. Dezember 2016 14:51 at 14:51

    Man sollte mal wenn man schon solange an der Börse ist sich damit beschäftigen, wer diesen riesen Batzen an Geld schiebt . Also Draghi ist es nicht.
    Alles nur gerede um den heißen Brei immer wieder und wieder.
    Und ja es wird bestimmt nicht auf die alten genannten Niveaus laufen.

  5. Avatar

    Wollmann

    12. Dezember 2016 17:17 at 17:17

    ……….also ich höre ihn auch immer gerne.
    Und geschmunzelt habe ich heute auch.

  6. Avatar

    tomgala

    12. Dezember 2016 17:43 at 17:43

    Also das war ja mal echt ´ne Erklärung. Danke dafür. Sehe Ihre Kommentare nun in einem anderen Licht.
    …und gelohnt hat es sich schon bis zuletzt zuzuschauen

  7. Avatar

    Denker

    12. Dezember 2016 20:39 at 20:39

    Wenn man lang an der Börse ist, weiß man was der gute Herr Risse schon verhauen hat und das ist zu viel des Guten.
    Börse ist keine Spiel , wer am besten Quatschen kann.
    Momentan wird noch der letzte Affe gesucht der bei dem ganzen Chaos mitmacht.
    Keiner hat was gelernt nichtmal der Herr Risse. Bei um die 9000 short gehen und dann steigst auf über 12000. Gehts noch? Jetzt stehen wir im Chaos und was hab ich da gelesen 18000 Punkte bis 2018. Ähhhh ja klar. Dann bitte die Börse verlassen, wenn es diesmal wieder in die Hose geht.

  8. Avatar

    daulini

    12. Dezember 2016 22:57 at 22:57

    Das Beste an diesen Beiträgen sind die oftmals regen amüsanten Diskussionen der FMW-User. Freu mich schon wieder auf die nächste provokante Position von Herrn Risse. Frag mich nur wieso FMW dies schon so lange zulässt.

    • Avatar

      Petkov

      13. Dezember 2016 00:21 at 00:21

      Hallo Daulini,
      ich glaube, der Grund dafür ist eine Krankheit, die laut neusten Regierungsberichten den Fortbestand der Zivilisation gefährdet. Nennt sich „Akute Toleranz der freien Meinungsäußerung“. Durch den unermüdlichen Einsatz von zahlreichen regierungsnahen Meinungsepidemologen wurde der Virusstamm isoliert und eine äußerst wirkungsvolle Impfung dagegen entwickelt. Um die körperliche Unversehrtheit der Bevölkerung nicht unnötig zu überstrapazieren, wird der Impfstoff audiovisuell verabreicht. Die mit diesem existenziell wichtigen Projekt beauftragte Heilanstalt trägt den Codenamen GEZ und erhebt einen symbolischen Unkostenbeitrag i.H.v. 17,50 monatlich für ihren selbstlosen Einsatz rund um die Uhr.

  9. Avatar

    DD

    12. Dezember 2016 23:32 at 23:32

    Dax ist nicht mein Invest, höchstens wenn Supermario seine Zuckerl verteilt, geh ich kurz long, damit sich das frische Geld etwas verteilt. So schau ich Riße fast nie, heute mal, Grundhaltung ist immer interessant. Er ist gerne long, bei der Geldschwemme sehr oft die richtige Entscheidung. Bei Kostolany treffen wir uns aber sicher: Spekulieren kann jeder (- es zur richtigen Zeit zu tun, das ist die Kunst.)

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Finanznews

Aktien: Generation Z und die Spekulation! Marktgeflüster (Video)

Die Generation Z (ab 1995 Geborene) macht wieder Schlagzeilen und pusht auch heute wieder bestimme Aktien nach oben. Das böse Ende aber wird kommen..

Markus Fugmann

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Die Generation Z (ab 1995 Geborene) macht auch heute wieder Schlagzeilen und pusht wieder Aktien wie Gamestop oder Beyond Meat nach oben. Diese Generation Z wird nicht nur den Klimawandel ausbaden müssen, sondern ahnt auch, dass sie seit langer Zeit die erste Generation sein wird, für die der Kuchen nicht größer, sondern vermutlich kleiner sein wird. Und diese Generation Z wähnt sich nun durch die Fed und andere Notenbanken in einem Casino, in dem man ohne Risiko zocken könne – weil Aktien angeblich immer steigen. Aber an der Börse hat die Mehrheit schon immer verloren, und das wird diesmal nicht anders sein..

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Robuste Ergebnisse auf breiter Front

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die gemeldeten und heute Abend anstehenden Quartalszahlen sind heute ein wichtiges Thema.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

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Aktien

Wall Street: Kommen jetzt Regulierungen durch die Biden-Regierung?

Wird es für die Wall Street unter Biden sehr viel schwieriger als unter Trump? Was passiert mit den Monopolen der großen Tech-Firmen?

Wolfgang Müller

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am

Wird es für die Wall Street unter Biden sehr viel schwieriger als unter Trump? Bereits seit Monaten wird darüber spekuliert, wie eine demokratische Regierung den großen Techfirmen mit ihren monopolartigen Stellungen zu Leibe rücken wird. Schon die Bildung der Regierung wird Hinweise darauf geben, viele designierte Minister haben bereits in der Regierung unter Barack Obama politische Posten bekleidet.

Die Wall Street und der Abbau der Regulierungen

Die Ära Trump war für die Wall Street geprägt von Deregulierungen, insbesondere im Finanzsektor, was natürlich den oberen Einkommensklassen zugute kam – trotz seiner Beteuerungen dem Establishment auf den Leib rücken zu wollen. Joe Biden hat bereits im Wahlkampf davon gesprochen, gegen die wachsende Ungleichheit im Lande vorgehen zu wollen, was zwangsläufig auf einen Machtkampf mit der Wall Street hinauslaufen würde. Jetzt hat er aber mit der neuen Finanzministerin Janet Yellen, der einstigen Notenbankchefin, eine Entscheidung gefällt, die eher Kontinuität als Radikalität in Finanzfragen erwarten lässt. Sie unterstützt natürlich das Corona-Hilfspaket von 1,9 Billionen Dollar, zu dem die Ministerin vor dem Senat betonte, dass diese Verschuldung mehr nutze, als dass sie schade. Ihre Zielstellung seien mehr und besser bezahlte Jobs und höherer Wohlstand für mehr Amerikaner.

Die letzten Personalentscheidungen deuten aber daraufhin, dass man die Wall Street doch in Teilbereichen stärker regulieren wolle.

Chef der Börsenaufsichtsbehörde SEC soll Gary Gensler werden, ein Mann, der schon von 2009 bis 2014, also unter der Präsidentschaft von Barrack Obama, die Aufsicht über die Derivate CFTC innehatte. Er hatte damals die Untersuchungen bei den Manipulationen des Zinssatzes Libor geleitet und die Finanzreform umgesetzt. Er gilt als harter Hund in der Szene, aber wie könnte es auch anders sein – er hatte zuvor schon 20 Jahre bei Goldman Sachs gearbeitet.

Die Aufgaben der SEC dürften gewaltig sein, im Stadium der derzeitigen Spekulationsauswüchse. Zum Beispiel bei den Special Purpose Acquisition Companies, kurz SPAC genannt. Firmen, die zunächst Kapital über einen Börsengang einsammeln, um das Geld in die Übernahme eines noch nicht feststehenden Unternehmens zu investieren. Ein kaum regulierter Bereich, bei dem es wieder auf Kosten der Kleinanleger gehen könnte. Bereits in den ersten drei Wochen wurden im Bereich der SPACS schon wieder 56 solcher Mantelfirmen an die Börse gebracht und 16 Milliarden Dollar an Geldern eingesammelt. Nach 300 Firmen im Jahr 2020.

Was Gensler auch besonders auszeichnet, sind seine Kenntnisse im Bereich der Kryptowährungen – einem Thema, über welches er auch an seiner Universität gelehrt hat. Er hat sich zur Szene schon sehr kritisch geäußert und wird sich ganz besonders mit Fintech-Unternehmen und Kryptowährungen befassen.

Unterstützt wird Gensler von Rohit Chopra, der Chef der Verbraucherschutzbehörde für Finanzprodukte (CFPB) werden soll, die nach der Finanzkrise gegründet wurde.

Der Mann hatte sich bereits in in seiner Zeit bei einer anderen Behörde gegen die Macht der großen Tech-Konzerne ausgesprochen. Er stimmte für die Klage der Behörde gegen Facebooks ungesetzliche Monopolisierung, der sich auch eine Gruppe von Generalstaatsanwälten angeschlossen. Unter Trump war der Einfluss der Verbraucherschutzbehörde deutlich zurückgefahren worden.

Chef der Bankenaufsicht (OCC) soll Michael Barr werden, ein Mann der auch schon im Finanzministerium zu Obamas Zeiten gearbeitet hatte und nun auf 1200 Banken ein Auge werfen soll.

Die Personalauswahl Bidens zeigt in jedem Fall, dass dem Schutz der Verbraucher zulasten der großen Firmen mehr Bedeutung zukommen wird – und das könnte ein Problem für die Wall Street werden.

Fazit

Wieder einmal stellt sich bei einer neuen Regierung die Frage, wie viel von den Programmpunkten aus dem Wahlkampf im politischen Kampf und vor allem gegen das mächtige Kapital der Wall Street in den USA umgesetzt werden kann. Wer glaubt, dass es jetzt zu einer größeren Umverteilung von Wall Street zu Main Street kommen würde, dürfte ein bisschen blauäugig sein. Bidens Mannschaft besteht aus vielen älteren Semestern, die schon unter Barrack Obama im Einsatz waren.

Außerdem spielen die Wall Street und die Kapitalmärkte in den USA eine viel dominantere Rolle als in allen anderen Industriestaaten der Welt. Es dürfte kaum Gouverneure, Senatoren und Politiker in führenden Positionen geben, die nicht auf einem großen Aktienpaket sitzen. Den Ast ansägen, auf dem man selbst sitzt? Das beste Beispiel ist doch die ehrwürdige Sprecherin der Demokraten, die bereits 80-jährige Nancy Pelosi. Wenn die Grande Dame der US-Demokraten sogar eine halbe Million Dollar für Optionen auf die Tesla-Aktie gesetzt hat, erst vor Kurzem und bereits in der Gewissheit in Regierungsverantwortung zu stehen, was werden wohl die anderen Abgeordneten in ihrem Vermögensdepots haben? Bestimmt kein gefülltes Girokonto, wie unser Finanzminister.

Ergo: Regulierungen an der Wall Street werden kommen, aber wohl immer noch mit Schonung des Aktien-Wunderlandes USA.

Wird die Biden-Regierung die Wall Street bald stärker regulieren?

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