Folgen Sie uns

Indizes

Inside Riße (VIDEO): Was für ein Fehlausbruch im Dax…

Das kann man mal einen Fehlausbruch nennen im Dax. Long-Positionen wurden mit Schmerzen abgegeben! Einige Marken nach oben wurden nicht genommen. Jetzt geht´s vielleicht Richtung Aufwärtsgap bei 10.374. Dann wäre ein Folge-Aufschwung…

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von Stefan Riße

Das kann man mal einen Fehlausbruch nennen im Dax. Long-Positionen wurden mit Schmerzen abgegeben! Einige Marken nach oben wurden nicht genommen. Jetzt geht´s vielleicht Richtung Aufwärtsgap bei 10.374. Dann wäre ein Folge-Aufschwung besser abgesichert. Bis 10.385 könnte man short dabei sein. Mehr im Video…

https://youtube.com/watch?v=-PH5a-vZy1I%3Frel%3D0

7 Kommentare

7 Comments

  1. Avatar

    Walter Schmid

    22. August 2016 14:29 at 14:29

    Wir waren bereits auf 10.390 Punkte im DAX (auf CfD-Basis jedenfalls). Und jetzt empfehlen Sie noch einmal bis 10.385 short zu gehen, um das Gap zu schließen? Wegen 5 Punkten? Da fehlt mir ein wenig die Logik.

  2. Avatar

    Bernhard Zimmermann

    22. August 2016 14:57 at 14:57

    Ob das GAP-Closing aureichen wird, da bin ich mir nicht so sicher. Das wäre zu einfach. Darauf spekuliert ja nun wirklich jeder und somit ist das für mich das unwahrscheinlichere Szenario. Meiner Meinung geht der Aufwärtstrend wieder über die 200 Tagelinie. Darunter wäre für das Bullenszenario eine Katastrophe.

  3. Avatar

    Bernhard Zimmermann

    22. August 2016 14:59 at 14:59

    Meiner Meinung nach hätte das Unterschreiten der 10480 wirklicht nicht mehr gebraucht. Jezt gehen die Szenarien im Markt um, ob das Überschreiten des Abwärtstrends nicht doch ein Fehlausbruch war. So ein Mist!

  4. Avatar

    Walter Schmid

    22. August 2016 16:25 at 16:25

    Im DAX short zu gehen, wenn man langfristig mit einem starken Anstieg rechnet, ist für mich nicht nachvollziehbar. Auch nicht für einen kurzen Trade. Für mich war das heute ein guter Moment, meine Longpositionen zu erhöhen.

  5. Avatar

    Bernhard Zimmermann

    22. August 2016 17:36 at 17:36

    Für mich war das Unterschreiten der MOB bei 10480 zunächst einmal der Game Changer. Bevor ich da Long wieder was mache, warte ich lieber noch. Es schaut mir nicht danach aus, dass die 10480 wie wahnsinnig gekauft werden würde. Vorsicht ist da angesagt.

  6. Avatar

    Bernhard

    22. August 2016 19:06 at 19:06

    Liber herr risse, an den bewegungen heute haben auch hoffe ich mal festgestellt dass jedwede vorhersage ueber eine bewegung des marktes schlichtweg nicht moeglich ist. Am morgen noch ultralong, jetzt ploetzlich wieder short aber trotzdem long!!!??
    Manchmal finde ich ihre prognosen vielleicht amuesant, aber sollte jemand danach seine orders in der von ihnen empfohlenen richtung taetigen, dann gute nacht ( siehe heute ).
    Abschliessend weiss ich, aendern wird dass an ihrem stil hier prognosen zum besten zu geben eh nix!
    Sollte nur ein hinweis an diejenigen sein, die meinen, von solchen vorhersagen im endeffekt etwas positives ableiten zu wollen!!!!

    • Avatar

      Walter Schmid

      22. August 2016 23:20 at 23:20

      Tja, was Herr Riße da heute zu Besten gegeben hatte, hatte ich auch nicht so ganz verstanden. Gap-closing hin und her, das Gap war ja bereits geschlossen. Hier noch eine Short-Position zu empfehlen, war nicht nur gewagt, sie war meiner Meinung nach unsinnig hinsichtlich seiner längerfristigen Longposition. Nachkaufen war hier eher angesagt. Unbedarfte Anleger werden hier ins Risiko geführt. Ich unterstütze die Meinung von Herrn Riße hinsichtlich der langfristigen Performance im DAX voll und ganz. Herr Riße hat Sachverstand wie kaum ein zweiter. Aber was sollten seine heutigen Empfehlungen? Wenn es keinen Crash gibt, wovon ich nicht ausgehe, gibt es für Herrn Riße nur eine Empfehlung, moderat nachzukaufen, wenn die Kurse weiter fallen. Und die Kurse können durchaus noch im Rahmen einer Marktbereinigung bis etwa 9.900 DAX-Punkten fallen oder sogar tiefer. Das wären dann wirklich günstige Einstiegskurse. So sollte er sich auch positionieren. Dann könnte er sich auch besser von dem inhaltlosen Gequatsche von Rüdiger Born abheben.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Bitcoin

Goldpreis: Gestern Bitcoin-Absturz, heute Gold! Marktgeflüster (Video)

Gestern stürzte Bitcoin ab, heute fällt der Goldpreis mit einer schnellen Bewegung unter die Unterstützung bei 1800 Dollar. Was ist da los?

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Gestern stürzte Bitcoin ab, heute fällt der Goldpreis mit einer schnellen Bewegung unter die Unterstützung bei 1800 Dollar (und das im buchstäblich selben Moment, als auch der VIX deutlich fiel). Was ist da los? Wiederholt sich das Geschehen aus dem März, als ein heftiger Abverkauf von Bitcoin das Vorspiel für den Absturz der Aktienmärkte im März-Crash war? Auffallend ist die Schwäche im Goldpreis und gestern die Schwäche bei Bitcoin) vor allem deshalb, weil der Dollar alles andere als Stärke zeigt – normalerweise unterstützt ein schwacher Dollar das gelbe Edelmetall. Die heute in den USA verkürzt handelnden US-Aktienmärkte nun immer mehr im „Gier-Modus“ – wie lange geht das noch?

Werbung: Traden Sie smart mit Capital.com: https://bit.ly/316AkWq

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

weiterlesen

Indizes

Rüdiger Born: Die aktuelle Lage am verkürzten US-Handelstag

Rüdiger Born

Veröffentlicht

am

Ich melde mich im folgenden Video mit einem kurzen Überblick zur aktuellen Marktlage. Denken Sie an den heute verkürzten Handelstag in den USA!

Wollen Sie meine täglichen Analysen im „Trade des Tages“ erhalten? Dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei! Melden Sie sich dafür einfach hier an.

BORN-4-Trading – Trading-Ideen kostenfrei aufs Smartphone! Aktuelle Trading-News, Handelsideen und Trader-Know-how, Rüdiger Born sendet seine Einschätzungen direkt auf Dein Smartphone, entweder als Video- oder Voice-Nachricht oder einfach als schneller Text mit Bild. Welche Märkte kann man handeln, wo gibt es interessante aktuelle Trading-Setups, wo wären Einstiege möglich oder aber Stopps sinnvoll? Brandaktuell, überall und in gewohnt professioneller und spritziger Art. Klicke dazu einfach an dieser Stelle.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

weiterlesen

Indizes

Nikkei 225: Das Comeback des japanischen Leitindex

Hatte es der Großinvestor Warren Buffett geahnt, oder war er sogar ein kleiner Auslöser dafür: Nämlich die Stärke des japanischen Nikkei 225 – trotz explodierender Schulden

Wolfgang Müller

Veröffentlicht

am

Hatte es der Großinvestor Warren Buffett geahnt, oder war er sogar ein kleiner Auslöser dafür: Nämlich die Stärke des japanischen Sammelindex Nikkei 225, inmitten der Corona-Krise und bei explodierenden Staatsschulden. Dieser bemüht sich nach Kräften, endlich das Trauma des Immobilien-Crashs von 1989 zu neutralisieren, der Index kletterte jüngst auf ein fast 30-Jahreshoch.

Der japanische Index – auf dem Weg zu alten Höhen?

Immer wieder wird von Aktienpessimisten Japan als Negativbeispiel angeführt. Der unheimliche Aktien-Boom in den 1980-er-Jahren, verbunden mit der Immobilienblase (Hans-Werner Sinn: Für Tokyo hätte man ganz Kanada kaufen können!) führte zu abstrusen Börsenbewertungen:

 

Die Mutter aller Index-Fahnenstangencharts (bis zur Corona-Krise):

Die Aktienmärkte - hier der Nikkei

Der Höchststand des Nikkei 225 vom 29. Dezember 1989 lag auf Schlusskursbasis bei 38.913 Punkten, dann erfolgte ein Absturz ohnegleichen mit vielen erratischen Schwankungen und einem Tief am Ende der Finanzkrise von 7054 Punkten.

Aber wer hat im Jahr 1989 all sein Geld in den Nikkei 225 investiert und nicht vorher und danach? Im Übrigen hätte ein monatlicher Sparplan auf den Index über viele Jahre eine gewaltige Rendite gebracht, durch den Cost-Average-Effekt, nur muss der Index irgendwann einmal kräftig anziehen, dann schießt der Wert mit all den billig erworbenen Anteilen kräftig in die Höhe. So wie es beim Nikkei 225 schon seit geraumer Zeit aufwärts geht.

Ein Vergleich der Marktperformance:

Seit dem Corona-Tief:

S&P 500: plus 60 Prozent
Dax: plus 52 Prozent
Nikkei: plus 50 Prozent

Seit dem Tief in der Finanzkrise 2009:

S&P 500: plus 436 Prozent
Dax: plus 362 Prozent
Nikkei: plus 364 Prozent
Jetzt ist der Index noch weiter gestiegen und erreichte gestern 26.537 Punkte.

Wobei hier wieder einmal festzustellen ist, dass bei unserem Dax als Performanceindex die ausgeschütteten Dividenden mit eingerechnet wurden, anders als bei den international üblichen Kursindizes. Was im Jahresvergleich nicht viel ausmacht, verzerrt das Bild bei einem 11-Jahreszeitraum durch den Zinseszinseffekt doch sehr deutlich.

Was also fast nach einem Gleichlauf aussieht, wird im 3-Monatsvergleich nach dem Einstieg von Warren Buffett deutlicher, Japan fiel im Oktober nicht mehr so stark und erholte sich stärker.

S&P 500: plus 4 Prozent
Dax: plus 1 Prozent
Nikkei: plus 13 Prozent

Die Entwicklung der Wirtschaft

Dass die Börse in Japan so stark gestiegen ist, liegt zum einen natürlich an der Bank of Japan, die bereits 53 Prozent der japanischen Staatsanleihen in ihren Büchern hält und immer wieder ETFs auf den Aktienmarkt erwirbt.

Der Nikkei 225 mit seinen über 12 Billionen Euro Marktkapitalisierung hat natürlich noch andere Investoren.

Aber vonseiten der Wirtschaft gibt es auch einige Signale der Hoffnung.

Doch zunächst zum Einstieg von Warren Buffett. Seine Gesellschaft Berkshire Hathaway kaufte im Herbst etwas mehr als fünf Prozent der Aktien der fünf großen japanischen Handelshäuser, die jahrzehntelang Japans Außenhandel bestimmt haben. Für uns relativ unbekannte Namen wie Itochu, Marubeni, Mitsubishi, Mitsui und Sumitomo. Und seine Gesellschaft sei bereit, den Einsatz auf bis zu 9,9 Prozent zu erhöhen.

Japan ist verglichen mit den USA erheblich preiswerter. Das Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) des Dow Jones liegt bei 2,9, jenes des Nikkei 225 hingegen nur mit bei 1,1.

Japans Wirtschaft erholt sich derzeit von einer Rezession, die schon im vierten Quartal 2019 begonnen hatte. Japans Konsumenten erhöhten ihre Ausgaben im Sommer um 4,7 Prozent. Das Bruttoinlandsprodukt stieg im dritten Quartal auf Jahresbasis um 21,4 Prozent, 2,5 Prozent stärker als von Analysten erwartet wurde.

Hinzu kommt, dass die XXVII. Olympischen Sommerspiele in Tokyo doch vom 23. Juli bis zum 8. August 2021 stattfinden sollen, wie IOC-Präsident Dr. Thomas Bach bei seinem letzen Besuch in Japan angekündigt hat.

Ein Schub durch das Freihandelsabkommen RCEP

Das vor knapp zwei Wochen abgeschlossene Freihandelsabkommen RCEP, abgekürzt für Regional Comprehensive Economic Partnership, zwischen 15 Ländern Ostasiens und Ozeaniens, gab der Börse einen weiteren Kick. Japan erhält dadurch erstmals bevorzugten Zugang zu China und Südkorea. Die Annäherung der drei Länder gilt als historischer Vorgang. Das Abkommen wird als Wegbereiter für ein künftiges asiatisches Wirtschaftswachstum gesehen, auch zu einer Zeit, in der sich die Region ohnehin aufgrund der Eindämmung der Pandemie konjunkturell besser als der Rest der Welt entwickelt.

Fazit

Was kann man aus der diesjährigen Entwicklung des Nikkei für Lehren ziehen? Staatsschulden, selbst in astronomischer Höhe (über 250 % zum Bruttoinlandsprodukt), führen nicht zwangsläufig zum Einbruch. Nämlich dann, wenn die Bürger an die Stabilität der eigenen Währung glauben und genügend Sparvermögen bilden und natürlich von der Funktionsfähigkeit der eigenen Notenbank überzeugt sind, die viele der Staatssschulden in ihren Büchern hält. Das Vertrauen in das Geld ist Grundvoraussetzung für die Schuldentragfähigkeit.

Dann sollte die eigene Währung eine gewisse Stabilität aufweisen, damit die Exportwirtschaft nicht unter die Räder gerät, aber auch ausländische Produkte für die Bürger erschwinglich bleiben. Ganz besonders wichtig ist natürlich die Stabilität des Geldes im Hinblick auf die Inflation. In Japan lag die Teuerungsrate über 20 Jahre gerade mal bei 0,5 Prozent per annum. Aber aus dieser Argumentation könnte man auch schlussfolgern, dass es dann krachen wird, wenn auch nur einer der drei Faktor nicht mehr gegeben ist, insbesondere wenn die Inflation zu galoppieren beginnt. Inflation, das Thema der nächsten Jahre nach der epochalen Geldschwemme des Corona-Jahres 2020?

 

Der Nikkei in Japan mit zuletzt starker Entwicklung

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage