Anleihen

Insider: Griechenland hat noch Geld bis 20.April

Von Markus Fugmann

Nach Angaben eines namentlich nicht genannten Insiders hat Athen noch bis zum 20.April Liquidität. Dies berichtet Reuters. Demnach habe die griechische Regierung zuletzt ihre Liqudität durch sogenannte Repo-Transaktionen gesichert – also Geld von staatlichen Unternehmen geliehen (siehe dazu unseren Bericht vom 19.März). Das könne maximal noch bis zum 20.April gehen, dann werde Athen die Liquidtät ausgehen, so der Insider.

Dasss die Liqudität Athens sich dem Ende zuneigt, geht auch aus Aussagen von Tsipras bei einem Treffen gestern mit Politikern der deutschen Grünen hervor. Demnach habe Tsipras erklärt, dass die Liquiditätsprobleme Griechenlands sehr groß seien, wie die Co-Chefin der Grünen, Simone Peter, gestern gegenüber der Presse erklärte.

Bis Montag will die griechische Regierung eine Liste mit detaillierten Reformen vorlegen, um dadurch neue Gelder von den Gläubigern zu erhalten. Die Regierung erhoffe sich, so der Insider gegenüber Reuters, dass dann die EZB knapp zwei Milliarden Euro zur Verfügung stelle, die die Notenbank durch Zinsen für griechische Staatsanleihen in ihrem Portfolio eingenommen habe. Ob dies jedoch auf Zustimmung der EZB trifft, ist mehr als zweifelhaft: die europäische Notenbank hat offenkundig den griechischen Banken inzwischen untersagt, griechische T-Bills zu kaufen – wie ein anderer Insider gegenüber Reuters berichtet. Dammit würde ein wichtiger Käufer-Kreis für die Emission für griechische T-Biills entfallen. Mitte April will Athen durch die Ausgabe von T-Bills (kurzlaufende Staatsanleihen) 2,4 Milliarden Euro einnehmen (Auktionen am 14. und 17.04). Ende März muss Athen 1,5 Milliarden Euro an den IWF zurück zahlen.

Ausserdem erhofft sich Athen die Rückzahlung von 1,2 Milliarden ungenutzten Euro aus dem Bailout-Fond für griechische Banken – das Geld war im letzten Monat zurück an die EU geflossen. Darüber wird heute nach Angaben von EU-Offiziellen in Brüssel beraten. Griechenland argumentiert, dass Athen zur Rekapitalisierung seiner Banken vorwiegend eigene Mittel aufgewendet und kaum auf Mittel des EFSF-Fonds zurück gegriffen habe. Daher sei die Auszahlung der 1,2 Milliarden Euro gerechtfertigt.



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1 Kommentar

  1. An alle die es angeht,

    wenn man aus dem Rechtskreis der handelsrechtlichen
    BRD heraus will, sollte man folgendes wissen:

    Wir sind ein besetztes Land und die Besatzer haben
    hier das sagen. Ihre Einschränkung ist das Völkerrecht
    (HLKO) und das internationale deutsche Recht.
    Sie haben angeordnet das wir gemeldet sein müssen !

    Es gibt einen anderen Rechtskreis. Das ist der staatliche
    Rechtskreis aus der Zeit vor 1918. Die sogenannte
    Kaiserzeit. Alles danach ist im Handelsrecht !

    In diesen Rechtskreis können wir über die Aktivierung
    der Urgemeinden aus der Zeit um 1850 wieder
    eintreten. Dort haben wir bürgerliche Rechte. Siehe
    z.B. Preußische Verfassung von 1850.

    Das Handelsrecht-Spiel heißt Monopoly. Ihr könnt
    niemals gewinnen. Sie haben die Bank und können
    jederzeit die Spielregeln ändern. Ihr könnt Eure
    Spielfigur nur aus dem Spiel nehmen, wenn ihr
    Euch in der aktivierten Ur-Gemeinde anmeldet,
    bei der BRD abmeldet und vorher die Verträge
    kündigt.

    Das heiß: Wir sollten uns in Eigenverantwortung
    selbst organisieren. Wir haben das ab 2013 so
    gemacht.

    Steht auf für den Friedensvertrag ….

    https://www.youtube.com/watch?v=y4lm6d7oxFM

    Gemeinde Neuhaus in Westfalen

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