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Insolvenzen steigen kräftig an – aktuelle Daten und Expertenaussagen

Heute gab es offizielle Daten zu Insolvenzen. Dazu zeigen wir Reaktionen aus der Wirtschaft und vom Verband der Insolvenzverwalter.

Amtsgericht Hamburg
Amtsgericht Hamburg. Foto: Claudio Kummerfeld

Der IWH Insolvenztrend hat es angekündigt: Heute sehen wir die offiziellen Daten zu den Insolvenzen in Deutschland für den Monat August. Die Zahl der beantragten Regelinsolvenzen ist nach vorläufigen Angaben im Jahresvergleich um 11,6 % gestiegen, so das Statistische Bundesamt. Für das 1. Halbjahr 2025 meldeten die Amtsgerichte nach endgültigen Ergebnissen 12.009 beantragte Unternehmensinsolvenzen. Das waren 12,2 % mehr als im 1. Halbjahr 2024. Im Juni 2025 gab es 1 957 beantragte Unternehmensinsolvenzen. Das waren 18,4 % mehr als im Juni 2024.

Grafik zeigt langjährige Entwicklung der Insolvenzen in Deutschland

DIHK zu aktuellen Insolvenzen

Die Deutsche Industrie- und Handelskammer schreibt zu den heutigen Insolvenzzahlen: Die Krise dauert an und kostet uns tagtäglich Arbeitsplätze, Wertschöpfung und unternehmerisches Potenzial. Das zeigt der deutliche Anstieg der Unternehmensinsolvenzen gegenüber dem Vorjahr. Die Liquidität vieler Betriebe ist nach über zwei Jahren Dauerrezession angeschlagen. In der Folge steigen die Insolvenzen von Unternehmen an. Sie erreichen im Juni ein Zehn-Jahres-Hoch. Die erheblichen Unsicherheiten im transatlantischen Handel belasten die deutsche Wirtschaft zusätzlich – mehr als 1,2 Millionen Arbeitsplätze in Deutschland hängen direkt vom Export in die USA ab. Besonders industrielle Schlüsselbranchen wie Maschinenbau, Automobilindustrie, Chemie und Pharma sind betroffen. Insgesamt erwarten wir aufs Jahr gesehen über 22.000 Unternehmensinsolvenzen, deutlich mehr als 2024. Die Politik hat es in der Hand, hierzulande die dringend benötigten Reformen etwa bei den Sozialversicherungen endlich anzupacken. Gerade bei personalintensiven Unternehmen werden ansonsten die Kosten weiter anschwellen. Das ist teils existenzbedrohend.

Insolvenzen treffen etablierte Unternehmen

Der Berufsverband der Insolvenzverwalter schreibt aktuell zu den Zahlen Statistischen Bundesamts: Die Unternehmensinsolvenzen sind im zurückliegenden Monat August erneut angestiegen. Während in der Vergangenheit häufig junge Unternehmen als erste von Insolvenzen betroffen waren, stehen nun zunehmend etablierte Unternehmen vor der Aufgabe, ihre Geschäftsmodelle an ein sich veränderndes Umfeld anzupassen.

„Wer sein Geschäftsmodell nicht frühzeitig anpasst und auch bereit ist neue Wege zu gehen, sieht sich schneller als zuvor mit der Insolvenz konfrontiert. Tradition und Bekanntheit der Marke sind kein Garant mehr für wirtschaftliche Stabilität“, sagt Dr. Christoph Niering, Insolvenzverwalter und Vorsitzender des Berufsverbandes der Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands (VID).

Closed, Schlaraffia und The Body Shop sind nur einige Beispiele in der jüngsten Vergangenheit. Die Insolvenzursachen sind vielfältig, finden sich aber nur selten in der vermeintlich zunehmenden Bürokratie oder den unzureichenden politischen Rahmenbedingungen. In der Regel haben die betroffenen Unternehmen nicht oder nicht rechtzeitig auf die sich veränderten Marktsituationen reagiert oder reagieren können. „Das Tempo der aktuellen Transformationsphase ist hoch und die damit einhergehenden Marktveränderungen zum Teil radikal. Ein Beispiel hierfür sind schon seit längerem die zunehmende Elektromobilität und der hierdurch auf die Automobilzulieferer entstehende Druck schnell schwindender Aufträge“, so Niering weiter.

Das deutliche Nachfrageplus in der Rüstungsindustrie und die staatlich initiierten Infrastrukturprojekte bieten aber auch gleichzeitig die besondere Chance bestehende Geschäftsmodelle zu überdenken und Unternehmen neu auszurichten. Notfalls auch über ein Restrukturierungs- oder Insolvenzverfahren, welches bei tragfähigen Sanierungsansätzen schon seit langem als echtes Sanierungsverfahren zum Erhalt der Unternehmen ausgestaltet ist. Der nationale und der europäische Gesetzgeber sehen sich dabei der Politik der zweiten Chance verpflichtet. Eine Chance die Unternehmen zunehmend aktiv nutzen, wenn zeitliche oder finanzielle Ressourcen nicht für einen außergerichtlichen Sanierungsprozess reichen.



Claudio Kummerfeld
Über den RedakteurClaudio Kummerfeld
Claudio Kummerfeld verfügt über langjährige Kapitalmarkterfahrung. Er berichtet als Finanzjournalist über aktuelle Marktereignisse. Dazu kommentiert er politische und wirtschaftliche Themen.
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25 Kommentare

  1. Moin, moin,

    die Unternehmen sind die Basis des Wohlstands. Weniger Unternehmen, weniger Wohlstand. Mehr Unternehmen, mehr Bemessungsgrundlage für Wohlstand und ja auch für „Soziales“.

    Daraus lässt sich m.E. ableiten, dass es erste Priorität eines Staates sein muss, die „Lebensumstände“ für Unternehmen zu verbessern, sonst gehen sie ein. Wer wie Rot-Grün-Linke Unternehmen als unendliche Geldquelle zur Finanzierung für ausufernde Sozialausgaben, Beamte etc. sieht, der bekommt die Realität immer öfter um die Ohren gehauen. But who cares?

    Die etablierte wirtschaftsferne Politik in Berlin und Brüssel versteht diese Zusammenhänge nicht, da sie nur verteilen wollen und zwar jetzt und sofort. Langfristig denkt dort niemand.

    Fazit: Wann will man in Berlin wach werden?

  2. Ein JCPOA-Deal wäre auch im Interesse der Maschinenbauindustrie. Jedoch kann ich hierfür keinen entsprechenden politischen Willen bei der Bundeskanzler Friedrich Merz-Bundesregierung/Koalition erkennen. Ein CDU-Positionspapier betrachtet den Iran entsprechend kritisch. Die Automobilindustrie könnte mit ihrer Kompetenz in Sachen Navigation ihr Geschäftsmodell dahingehend anpassen, daß sie Kooperationspartner in Sachen Forschung und Weiterentwicklung diverser Satelliten aus den Bereichen Navigation, Nachrichtendienste und Internet auf der Internationale Raumstation ISS wird. Aber auch bei letzterem sehe ich keinen entsprechenden politischen Willen bei der Bundeskanzler Friedrich Merz-Bundesregierung/Koalition. Der Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt Dorothee Bär sind Computerspiele vergleichsweise wichtiger.

  3. Insolvenzen machen nur ca.10% der Unternehmensschließungen aus.
    Die Zahl der Unternehmensschließungen in Deutschland hat mit fast 200.000 im Jahr 2024 einen Höchststand seit 2011 erreicht, wobei insbesondere die Industrie von hohen Energiekosten und internationalem Wettbewerb betroffen ist. Hauptursachen für diese Entwicklung sind die Folgen vergangener und aktueller Krisen wie Inflation, gestiegene Energiepreise und Unsicherheit am Markt, aber auch der Mangel an Nachfolgern. Während Insolvenzen nur einen kleinen Teil der Schließungen ausmachen, ist die Zahl der allgemein eingestellten Geschäftstätigkeiten alarmierend hoch.

    1. Hallo @ Tiffany Traxx
      Wenn auch die Insolvenzen der persönlich haftenden Inhaber dazu gerechnen würden, wären die Zahlen noch erschreckender.
      Nur, die persönlich haftenden Unternehmer ziehen schneller die Reißleine, denn da steht auch das persönliche Vermögen im Feuer.
      Lieber schnell weg mit Schaden, als Schaden ohne Ende.
      Mit einer Gesellschaft kann man noch mal eben schnell einen „gesunden Konkurs“ machen.

      Viele Grüße aus Andalusien Helmut

      1. @Helmut & Co.
        Sie können Ihren Unfug noch so oft verbreiten, es ändert nichts an den Fakten:
        https://de.statista.com/statistik/daten/studie/246358/umfrage/anzahl-der-unternehmen-in-deutschland/
        https://listflix.de/unternehmen/statistiken/
        Der Rückgang in 2020 erklärt sich dadurch, das seither Unternehmen erst ab einem Jahresumsatz von mehr als 22.000 Euro in der Statistik erfasst werden, bis 2019 lag diese Grenze bei 17.500 Euro.

        Listflix nennt für 2025 eine aktuelle Zahl von 3.747.639 Unternehmen.

        Insgesamt 325 300 Neugründungen und 246 900 vollständige Gewerbeaufgaben im 1. Hj. 2025.
        https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/08/PD25_300_52311.html

        Die Gesamtzahl der Neugründungen von Gewerben war im Gesamtjahr 2024 mit rund 594 500 deutlich höher als die Gesamtzahl der vollständigen Gewerbeaufgaben mit rund 503 400.
        https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/02/PD25_067_52.html?templateQueryString=betriebsgr%C3%BCndungen+und+betriebsaufgaben

        Alles wieder gelogen und gefälscht, wie bei Habeck? 😅🍌🍌

        1. Haaah, haah. @ Jonas Tobsch
          Das ist die typische Milchmädchen-Rechnung.
          Wenn eine Firma mit 1000 Mitarbeitern pleite geht und von der Firma nur 2 Mitarbeiter sich dann selbständig machen, dann gibt es doppelt so viele Neugründungen an Betrieben, wie pleite gegangen sind.
          Das meine ich mit schönrechnen.
          Hol dir lieber weiter dein Bürgergeld ab.

          Viele Grüße aus Andalusien in Helmut

          1. @Helmut. Was ist daran schlecht wenn eine Firma mit zwei Mitarbeitern pleite geht und danach einer von denen eine Firma gründet und diese auf 1000 Mitarbeiter aufbaut?

          2. @Helmut
            und warum steigt dann seowohl die Beschäftigungsquote und auch die Anzahl der sozialvetsicherungspflichtigen Jobs in Deutschland?

          3. @Helmut
            Als erstes verbitte ich mir Ihre Frechheiten und Unverschämtheiten von wegen Bürgergeld.
            Im Gegensatz zu Ihnen und Ihrer Frau liege ich nämlich keinem Sozialsystem – und schon gar nicht wie Sie gleich zweien in der EU – auf der Tasche, zelebriere keine Schwarzarbeit als Notwehr, erschleiche mir nicht Sozialleistungen durch Scheinselbständigkeit oder begehe bei der Unterstützung meiner Tochter Betrug:
            https://finanzmarktwelt.de/energiekrise-es-wird-immer-krasser-marktgefluester-video-242880/#comment-124200

            Zweitens kann ich Ihnen nur zum wiederholten Mal empfehlen, die verlinkten Quellen auch zu lesen. Darin finden sich zusätzlich die Gründungen größerer Betriebe mit einer größeren wirtschaftlichen Bedeutung.
            Und auch in dieser Kategorie ist das Verhältnis ähnlich den Gesamtzahlen.

            Und drittens konstruieren Sie nur wieder ein hypothetisches Fallbeispiel ohne jeden Beleg und Bezug zur Realität.
            Wenn Sie schon die Mitarbeiteranzahl erwähnen, empfehle ich Ihnen für ein umfassenderes Bild die Betrachtung der Unterbeschäftigung statt der reinen Arbeitslosenquote. Die Unterbeschäftigung ist im August 2025 den vierten Monat in Folge gesunken. Ebenso, wie die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Vergleich zu den Vorjahren gestiegen ist und inzwischen den höchsten Stand seit Erfassung der Zeitreihen im Januar 2007 erreicht hat.

            Jobqualität und Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden steigen also mit den neu geschaffenen Jobs.
            Jetzt könnte ich Ihre Milchmädchenrechnung nehmen und ins Gegenteil verkehren (nur dass es dann eben keine Milchmädchenrechnung mehr ist) 😉: Wenn zwei Mini- oder Aushilfsjobs wegfallen und dafür ein gut bezahlter, sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplatz geschaffen wird, ist das deutlich konstruktiver für Wirtschaft und Gesellschaft.

            Und wenn wie in Deutschland die absolute Zahl der arbeitslos gemeldeten Personen in den letzten beiden Jahren zwar um 330.000 steigt, im gleichen Zeitraum aber die Einwohnerzahl um 460.000, gleichzeitig die Anzahl der Regelleistungs- und erwerbsfähigen Leistungsberechtigten im Bürgergeld um 174.000 bzw. 82.000 sinkt, zerbröselt Ihr Geschwurbel endgültig zu andalusischem Feenstaub.

  4. Ja, auch die Argumentationen den Niedergang schönzureden werden immer unrealistischer.
    Da hilft nur seit 2019 „Volle Deckung“.
    Wer in Deutschland noch investiert muss mit dem Klammerbeutel gepudert sein .

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. Verfolgungswahnmut-Fan

      @Helmut, was heisst den „volle Deckung“ für dich? Vor wen oder was fürchtest du dich so sehr? Das muss ja was ganz Schlimmes sein was dich schon so lange verfolgt, während andere Menschen glücklich und zufrieden und vor allem ohne Angst gut leben.

      1. Hallo @ Verfolgungswahnmut-Fan

        So siehst du das mit deinem kleinen Hirn.
        In Deckung gehen heißt bei uns: Wir haben keine Bankkredite mehr am Laufen, kein Darlehen aufs Haus, Euros als Bargeld so wenig wie möglich im Tresor, Euros so wenig wie möglich auf dem Girokonto, Edelmetalle soweit wie möglich außerhalb Europas gelagert, nur recht wenig Gold in Gibraltar gelagert, und in der Schweiz noch ein bisschen Silber.
        Dann noch reichlich Vorräte eingelagert, einige Ersatzteile für das Auto und für die Pumpen und sonstige Verschleißteile.

        Viele Grüße aus Andalusien Helmut

        1. Übertreibungsmut-Fan

          Ok, dachte ich mir, dass du wieder total übertreibst. Ich checke mal für mich:

          1. keine Bankkredite mehr am Laufen – wie bei mir auch
          2. kein Darlehen aufs Haus – wie bei mir auch
          3. Euros als Bargeld so wenig wie möglich im Tresor – Habe sowieso fast kein Bargeld mehr
          4. Euros so wenig wie möglich auf dem Girokonto – wäre dumm, mache ich auch nicht
          5. Edelmetalle soweit wie möglich außerhalb Europas gelagert – finde ich dumm, mache ich nicht, ist bei mir in greifbarer Nähe
          6. nur recht wenig Gold in Gibraltar gelagert – mache ich nicht, dito
          7. in der Schweiz noch ein bisschen Silber – habe ich auch greifbar
          8. Dann noch reichlich Vorräte eingelagert – reichlich nicht, aber ausreichend
          9. einige Ersatzteile für das Auto, Pumpen und sonstige Verschleißteile – brauche ich nicht

          Fühle mich aber damit nicht „voll in Deckung“ gegangen zu sein.

          Die Frage vor was oder wen du dich fürchtest und wofür diese trivialen Massnahmen gut sind, hast du noch nicht beantwortet.

          1. Übertreibungsmut-Fan
            Ganz einfach.
            Ich fürchte mich noch nichteinmal vor dem Tod.
            Wer schon 2 Mal (wie ich) im letzten Stadium auf der Intensivstation gelegen hat, hat keine Angst mehr vor dem Tod.
            Aber ich habe Angst vorm Sterben.
            Doch in Spanien gibt es die Sterbehilfe.
            Aber auch das habe ich selber vorgesorgt.
            5 Mal tief durchatmen und es ist vorbei.
            Man genießt das Leben irgendwie anders, wenn man schon 2 Mal ganz, ganz nah davor gestanden hat.

            Viele Grüße aus Andalusien Helmut

          2. @Übertreibungsmut-Fan
            @Helmut ist den Untergangspropheten in die Hände gefallen. Er fürchtet sich vor Allem & Jede. Jetzt wartet er jeden Tag auf den Untergang.Wie im Mittelalter. Und jeden Tag entäuscht ihn das Leben:
            Deutschland geht nicht unter, Bürgerkriege finden nicht statt und der Russe hst nach 3 Jahren immer noch nicht die Ukraine erobert. Nur im achso tollrn Spanien fällt der Strom aus und verbrennt das Land. Achja, und sein Haus bekommt er nicht verkauft. inzwischen ist ihm klsr geworden, dass die Verkäufer ihn übers Ohr gehauen hat.

          3. @Helmut, aber du hast doch geschrieben du gehst vor irgendetwas in Decken? Was oder wer ist es???

  5. Warum werden hier nur immer die Insolvenzen gemeldet, statt diese in einer Gesamtbilanz aus Unternehmensschließungen und Neugründungen darzustellen?
    https://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2025-07/unternehmen-gruendungen-steigen-auf-rekordhoch

    Wenn z. B. ein Wirtshaus schließt, klingt das erst einmal bedauerlich. Im Kontext von zwei besseren und größeren Gastronomie-Neueröffnungen im selben Ort sieht das Bild jedoch gleich anders aus.
    In einem Unternehmen betrachtet man doch auch nicht isoliert gestiegene Kosten, wenn gleichzeitig die Einnahmeseite noch mehr gestiegen ist – etwa durch Expansion.

    „Dennoch war die Zahl der Betriebsgründungen auch 2024 wie in allen Jahren seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2003 höher als die Zahl der Betriebsaufgaben.“
    https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/02/PD25_067_52.html

    1. Ja @ Sandra Scheubeck
      und dann kennen die ganz Schlauen hier nicht den Unterschied zwischen Firma und einem Betrieb und meinen dann, das. die Neugründung einer Klempner- Firma die Schließung eines Lieferanten für Autozubehör ausgleicht.

      Viele Grüße aus Andalusien Helmut

      1. @Helmut
        Ojemine! Ihr inhaltliches Niveau scheint nach der Siesta eher neue Tiefststände zu erreichen.

        1.) Die Forderungen der Gläubiger aus den im 1. Halbjahr 2025 gemeldeten Unternehmensinsolvenzen lag um 13 Prozent unter denen des Vorjahreszeitraums. Dieser Rückgang der Forderungen bei gleichzeitigem Anstieg der Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist darauf zurückzuführen, dass deutlich weniger wirtschaftlich bedeutende Unternehmen Insolvenz beantragt hatten. Was bedeutet, dass eher 10000 Klempnerbetriebe und kein einziger Autozulieferer pleite gegangen sind.

        2.) Ich habe weder von Firmen, noch von Betrieben geschrieben, sondern von Unternehmen. Der Begriff „Betrieb“ erscheint in einem Zitat von DESTATIS. Wobei dieser Unterschied im vorliegenden Zusammenhang völlig irrelevant ist, denn Ihr wirres Geschreibsel zielt ja letztendlich auf Beschäftigung und Umsatz ab. Und da spielt es keine Rolle, ob die Zahlen aus Filialen, Betrieben oder Unternehmen stammen.

        „Firma“ stellt übrigens nur den – meist rechtlich geschützten – Namen des Unternehmens dar, unter dem Kaufleute, Betriebe oder Unternehmen ihre Geschäfte betreiben.
        https://www.arbrb.de/blog/2023/04/18/betriebsuebergang-ein-betrieb-ist-kein-unternehmen-und-keine-firma/

        Einmal schreiben Sie von einer Firma, die pleite geht, was schon per se unmöglich ist, weil ein Name nicht geschäftsfähig ist.
        Dann schreiben Sie von Betrieben, die stattdessen gegründet werden.
        Und ganz am Anfang faseln Sie von Inhabern und Unternehmern, die angeblich nicht in den Regelinsolvenz-Statistiken auftauchen. Tun sie aber doch, was Sie eigentlich wissen sollten, sobald Sie die Artikel nur einmal auch lesen würden.
        Mich dünkt, Sie sind hier derjenige, der keine Ahnung vom Unterschied dieser Begrifflichkeiten hat.

        3.) Sie argumentieren mehrfach ohne jede belastbare Basis mit der Insolvenz von größeren Unternehmen oder Betrieben aus dem verarbeitenden Gewerbe und zielen damit auf Ihre vielbeschworene Deindustrialisierung ab.
        Zitat verlinkter Artikel des Statistischen Bundesamts: „Die meisten Insolvenzen je 10 000 Unternehmen entfielen auf den Wirtschaftsabschnitt Verkehr und Lagerei mit 64,5 Fällen. Danach folgte das Gastgewerbe mit 52,7 Fällen sowie das Baugewerbe mit 52,3 Insolvenzen je 10 000 Unternehmen.“

        Damit keine Missverständnisse aufkommen, der Wirtschaftsabschnitt Verkehr ist NICHT die Auto- und Autozulieferindustrie, sondern wie das Gastgewerbe ein Dienstleistungssektor.
        https://www.destatis.de/DE/Themen/Branchen-Unternehmen/Dienstleistungen/Methoden/Erlaeuterungen/dienstleistungen-allgemein.html
        Auch das wüssten Sie alles ohne Ihre Leseschwäche oder -unlust.

  6. Hallo @ Arbeitsmininster

    Viele Firmen verteile eine Stelle auf 2 oder 3 Aushilfen.

    Eine Aushilfe kann sozialversicherungspflichtig ein, wenn das Beschäftigungsverhältnis nicht als Minijob gilt und die Verdienstgrenze von monatlich 556 Euro (Stand 2025) überschritten wird oder es sich um eine kurzfristige Beschäftigung handelt, die nicht die Kriterien für einen Minijob erfüllt.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. @Helmut
      Blöde nur, dass sich die Anzahl der versicherungspflichtig Jobs stärker erhöht als die der Teilzeitjobs. Wie immer argumentierst du völlig faktenfrei gemäß deiner Ideologe. Nur blöd, dass sich die Realität nicht an deine Phantasie hält

    2. @Helmut
      Haben Sie dafür auch Belege und konkrete Zahlen, oder ist das wieder nur so ein Bauchgefühl?
      Die konstant sinkende Unterbeschäftigung kann Ihre Raterei ins Blaue jedenfalls nicht erklären. Ganz im Gegenteil steht „kurzfristige Beschäftigung“ dem diametral entgegen.

      Welche Rolle spielt das überhaupt für die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden und die Summe der Sozialversicherungsbeiträge, ob nun drei Aushilfen für je 600 € oder ein Vollzeitbeschäftigter für 1.800 € angestellt sind?

  7. Ja, das ist schon seit Jahren zu beobachten.

    ntv mobil: „Die Lage ist wirklich dramatisch“

    https://www.n-tv.de/politik/Die-Lage-ist-wirklich-dramatisch-article26025060.html

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  8. @ Übertreibungsmut- Fan, hast du noch vergessen, als Umzügler in die Steueroase hast du mindestens eine Gemeinsamkeit mit Helmut, du hast dein Silber am gleichen Ort wie Helmut.

    1. Vergesslichkeitsmut-Fan

      Wen meint er? Kann ihm jemand helfen?

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