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Aktien

Interview mit Robert Schröder

Markus Fugmann

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am

Robert Schröder bietet seit kurzem den „Der Aktientrader“ an – dazu gehören Tradesignale, die nachhandelbar und nachvollziehbar sind. Im Klartext formulierte und einfach strukturierte Aktien-Analysen bietet Herr Schröder auch für Ihre Wunschaktien an.


Wer sind Sie als Person, Herr Robert Schröder?

Ich bin 33 Jahre jung, wohne und arbeite in Berlin. Ursprünglich bin ich Versicherungskaufmann, habe aber schnell gemerkt, dass mich das nicht ausfüllt. Daher habe ich 2007 die Branche gewechselt und mich als Technischer Analyst selbständig gemacht.

Welche Erfahrungen haben Sie mit der Finanzmarktanalyse und wie sind Sie dazu gekommen?

Wie vermutlich alle börsenaffinen Menschen in meinem Alter, damals war ich 18, bin ich durch die Aktienblase um das Jahr 2000 langsam in die Materie eingetaucht. Ich hatte damals mit T-Online meine ersten Aktien gekauft und war fasziniert von dem ganzen Drumherum. Doch dann kam ja der große Crash und ich fragte mich, wie es dazu kommen konnte und ob das nicht irgendwie vorhersehbar gewesen sein könnte. Ich hatte recherchiert und alles Mögliche dazu gelesen sowie viele Börsenbriefe abonniert, um die unterschiedlichen Herangehensweisen zu studieren. Letztendlich bin ich dann bei der Technischen Analyse bzw. den Elliott-Wellen hängengeblieben, da mich diese Herangehensweise am meisten überzeugt hat. Ich habe beide Analysenverfahren im Laufe der Zeit gelernt zu kombinieren und mit den Preis/Zeit-Relation sowie dem Sentiment abzurunden.

Wie kommt es zu so einem Produkt wie „Der Aktientrader“?

Wenn von Lesern immer wieder Anfragen kommen, ob man nicht mal die eine oder andere Aktie unter die Lupe nehmen kann, sieht man, dass es einen Bedarf gibt. Das gilt besonders im 6. Jahr der laufenden Haussebewegung. Dann überlegt man sich, wovon der Leser den größtmöglichen Nutzen haben könnte.

Was macht das Produkt „besonders“ und wodurch hebt es sich von der Vielzahl an Konkurrenzprodukten ab?

Ich bin ein eher pragmatischer Mensch, der klare Aussagen mag. Das spiegelt sich auch in meinen Analysen wider. Ich muss nicht alles zu Papier bringen, was ich weiß. Wichtig ist der Nutzen für den Leser. Soll er kaufen, verkaufen oder einfach auch mal nichts tun. Da die Aktienanalyse aufwendig und zeitintensiv ist, sehe mich hier eher in der Rolle eines Helfers bzw. Unterstützers, der dem Leser zeigt, wo sich mögliche Signale auftun und wo ein sinnvoller Stop-Loss gesetzt werden kann.

Haben Sie eventuell einen Rat an potentielle Leser?

Seien Sie nicht gierig und beachten Sie immer Ihre Stop-Loss, egal was kommt. Rennen Sie nicht blind den Worten sog. Gurus „Herr XY hat aber gesagt“ hinterher, sondern versuchen Sie, soweit das möglich ist, Ihre eigene Meinung zu einem Markt bilden. Einfach mal nichts zu tun und abzuwarten fällt Vielen erfahrungsgemäß auch sehr schwer. Aber das ist eine Sache der Übung und Erfahrung.


Welche Entwicklung sehen Sie im Aktienbereich in den nächsten Monaten?

Die Aufwärtstrends an den Aktienmärkten sind nach wie vor in takt. Beim DAX z.B. sehe ich, auch nach den jüngsten Kursverlusten, noch Potenzial bis ca. 13.000 Punkte. Dann könnte es jedoch eng werden mit weiteren Kurssteigerungen in dem bisher gesehenen Tempo.
Es ist jedoch nicht so, dass alle Aktien die Trends der Leitindices mitmachen. Dann würden ja alle Aktien an ihren Allzeithochs notieren. Dem ist ja bei weitem nicht so. Viele Aktien haben ihren ganz eigenen Trend. Daher betreibe ich bei „Der Aktientrader“, wenn man so will, charttechnisches Stockpicking. Wir sind damit nahezu unabhängig von den laufenden Börsentrends.

Unter folgendem Link kommen Sie direkt zum Produkt von „Der Aktientrader“ von Herrn Robert Schröder. Schauen Sie sich gern um und registrieren Sie sich gern für den 30 Tage kostenfreien und unverbindlichen Test.

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Aktien

SAP meldet Quartalszahlen – Aktie fällt dramatisch! Übertrieben? Kaufchance?

Claudio Kummerfeld

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Frau arbeitet an Schreibtisch in Büro

SAP hat heute seine Quartalszahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen. Der Umsatz liegt bei 6,53 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 6,79). Der Gewinn nach Steuern liegt bei 1,65 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 1,26 Milliarden Euro).

Während die Finanzdaten des letzten Quartals halbwegs ok sind, scheint die Börse regelrecht geschockt zu sein von einem anderen Aspekt der Veröffentlichung von SAP. Denn die Aktie verliert heute dramatische 20 Prozent, wegen der Aussichten für das laufende Gesamtjahr 2020. Umsatz- und Gewinnerwartungen werden nur ganz leicht nach unten revidiert, aufgrund der zweiten Corona-Welle und den damit einhergehenden neuen Restriktionen, die sich auch auf Unternehmen und ihre Aufträge auswirken. Und dafür gleich 20 Prozent Bestrafung im Aktienkurs? Ist das nicht zu viel? Hier könnten sich die Anleger mal überlegen, ob das eine Kaufchance für die Aktie ist (das ist keine Kaufempfehlung unsererseits, sondern nur ein Gedankenspiel).

SAP auszugsweise im Zitat zur Gesamtjahresaussicht:

Der bisherige, am 8. April 2020 veröffentlichte Ausblick der SAP für das Gesamtjahr 2020 spiegelte die bestmögliche Schätzung der SAP hinsichtlich des Zeitpunkts und der Geschwindigkeit einer Erholung von der Corona-Krise wider. Dieser Ausblick
ging davon aus, dass die Länder ihre Wirtschaft hochfahren und die Einschränkungen für die Bevölkerung gelockert würden,
sodass sich die Nachfrage im dritten und vierten Quartal allmählich verbessert.

Auch wenn weiterhin ein stabiles Interesse an den Digitalisierungslösungen der SAP besteht, da Kunden widerstandsfähiger
und agiler aus der Krise hervorgehen möchten, wurde kürzlich in manchen Regionen das öffentliche und wirtschaftliche Leben erneut eingeschränkt, und die Belebung der Nachfrage fiel verhaltener aus als erwartet. Des Weiteren geht die SAP aus
denselben Gründen nicht mehr davon aus, dass sich die SAP-Concur-Erlöse aus Geschäftsreisen in den verbleibenden Monaten des Jahres 2020 deutlich erholen werden.

Die SAP aktualisiert deshalb ihren Ausblick für das Gesamtjahr 2020 und erwartet nun, dass:

• die Clouderlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 8,0 Mrd. € und 8,2 Mrd. € liegen werden (zuvor
zwischen 8,3 Mrd. € und 8,7 Mrd. €).
• die Cloud- und Softwareerlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 23,1 Mrd. € und 23,6 Mrd. € liegen werden (zuvor zwischen 23,4 Mrd. € und 24,0 Mrd. €).
• die Umsatzerlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 27,2 Mrd. € und 27,8 Mrd. € liegen werden
(zuvor zwischen 27,8 Mrd. € und 28,5 Mrd. €).
• das Betriebsergebnis (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 8,1 Mrd. € und 8,5 Mrd. € liegen wird (zuvor zwischen 8,1 Mrd. € und 8,7 Mrd. €).

CEO-Kommentar im Wortlaut:

Aufgrund der Corona-Krise befinden sich unsere Kunden an einem Wendepunkt. Für Unternehmen ist der Umstieg in die Cloud, verbunden mit einer echten Neuausrichtung ihres Geschäfts, unerlässlich geworden. Denn nur so können sie widerstandsfähiger werden und die Voraussetzungen dafür schaffen, dass sie gestärkt aus der Krise hervorgehen können. Gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern werden wir Innovationen entwickeln und Unternehmen neue Möglichkeiten für die Abwicklung von Geschäftsprozessen in einer digitalen Welt bieten. Die SAP wird ihr Wachstum in der Cloud auf über 22 Mrd. € im Jahr 2025 steigern und den Anteil der besser planbaren Umsätze auf etwa 85 % ausbauen.“

Details der Quartalszahlen von SAP

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona und SAP

Redaktion

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Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Corona-Anstiege in den USA und Europa sind heute ein Thema. Aber auch die aktuelle Revision der Aussichten von SAP sind in New York aktuell Thema.

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Aktien

Tesla krempelt die Autoindustrie um – Werbung

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Lieber Börsianer,

Tesla hat gerade den fünften Quartalsgewinn in Folge gemeldet. Während die Gewinne in der Vergangenheit vor allem den Erlösen aus dem Zertifikatehandel zu verdanken waren, erwirtschaftet Tesla mittlerweile auch im operativen Geschäft einen Überschuss. Der Elektropionier straft damit die Kritiker Lügen.

Bisher musste sich Tesla die Kritik gefallen lassen, dass der Autobauer zwar die Mobilität revolutioniert, jedoch unprofitabel arbeitet. Tatsächlich fielen in der Aufbauphase des Unternehmens horrende Verluste an, die manchen Beobachter auf einen baldigen Untergang von Tesla wetten ließ. Mittlerweile hat sich das Blatt jedoch gewendet. Tesla ist der höchstbewertete Autobauer der Welt.

Tesla treibt eine ganze Branche vor sich her

Die Zeit des klassischen Verbrennungsmotors ist vorbei. Tesla präsentiert sich als Vorreiter einer neuen Zeit. Sicher ist, dass die Automobilbranche vor einer beispiellosen Transformation steht. Tesla hat die technische Entwicklung maßgeblich vorangetrieben und beim Elektromotor und der Batterietechnik mittlerweile einen Vorsprung von mehreren Jahren vor der Konkurrenz. Deshalb pumpen die Anleger viel Geld in Tesla.

Ob sich der Vorsprung verteidigen lässt, ist allerdings noch lange nicht ausgemacht. Klar ist jedoch schon jetzt, dass einige etablierte Konzerne auf der Strecke bleiben werden, wenn sie sich nicht schnell genug anpassen. Gleichzeitig kann aber auch einer der alteingesessenen Autohersteller durch seine enormen Finanzreserven plötzlich zum Marktführer im E-Auto-Segment werden. Entsprechende Strategien gibt es mittlerweile nicht nur bei den Volumenherstellern wie Volkswagen oder Renault, sondern auch im Luxussegment bei Daimler und BMW.

Der Elektromotor ist nicht das einzige Erfolgsgeheimnis von Tesla

Tesla hat nicht nur bei der Entwicklung des Antriebs für seine Fahrzeuge Neuland betreten. Die gesamte Organisation des Unternehmens stellt die Branche auf den Kopf. Es ist verrückt, dass dies die meisten Analysten übersehen.

Üblicherweise ist die Autoindustrie sehr stark von Zulieferbetrieben abhängig. Die Produktion der Einzelteile ist auf der ganzen Welt verteilt. Im Autowerk eines klassischen Konzerns wie BMW, Volkswagen oder Daimler werden die Teile, die aus aller…..

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