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Investieren Sie in Geschäftsmodelle und nicht in die Gesichter, die sie erschaffen! – Werbung

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Lieber Börsianer,

kaum eine Aktie hat uns im Jahr 2020 so verblüfft, wie die des Elektropioniers Tesla. Zu Beginn des vergangenen Jahres notierte Telsa noch bei unter 100 Dollar. Im Jahr der Corona-Krise kannte die Aktie des Unternehmens von Elon Musk nur eine Richtung: Nach oben. Jetzt, Anfang 2021 notiert die Aktie bereits bei über 700 Dollar.

2020 konnte das Unternehmen auch einige Erfolge vermelden. Die Produktionsengpässe und Unterbrechungen gehören nun endlich der Vergangenheit an. Neben den steigenden Produktionszahlen der Modelle S, 3 und X lief ebenfalls die Produktion des Modell Y an, dem großen Bruder des Modells 3.

Auch in Deutschland schreibt Tesla eine Erfolgsgeschichte: Inmitten des deutschen Behördenwaldes und entgegen zahlreicher Widerstände, scheint es Elon Musk zu gelingen, die Gigafactory Berlin-Brandenburg in Rekordzeit fertig zu stellen. Es brauchte offenbar Elon Musk, um uns zu zeigen, wie man auch ein großes Bauprojekt zeitig abschließt.

Nicht alles ist Gold, was glänzt

Auch wenn Tesla nach Außen den Anschein einer Erfolgsstory wahrt, ist es dem Unternehmen auch 17 Jahre nach der Gründung noch nicht gelungen, nachhaltig Gewinne zu erwirtschaften. Bis heute ist eine Investition in Tesla eine Wette auf den zukünftigen Erfolg des Unternehmens, denn die wirtschaftliche Leistung steht in einem geradezu lächerlichen Verhältnis zum Aktienkurs. Zusätzlich verwässert Musk die Anteile der Aktionäre mit der ständigen Ausgabe neuer Aktien.

Viele Investoren machen einen entscheidenden Fehler: Sie betrachten nicht nur die disruptive Wirkung, die Tesla ohne Frage hat, sondern sie vertrauen auf Elon Musk. Der Stanford-Abbrecher machte sein Vermögen bei der Entstehung des international erfolgreichen Zahlungsdienst PayPal, an dem er nicht mehr beteiligt ist. Seitdem gründet und führt er innovative Unternehmen wie Tesla und SpaceX. Auch wenn Musk sehr viele Talente hat, ist nur eins entscheidend für den Erfolg seiner Firmen: Er kann Menschen begeistern und überzeugen.

In den vergangenen Jahren konnten wir eindrucksvoll beobachten, welche Faktoren den Aktienkurs von Tesla beeinflusst haben. Technologische Innovationen und wirtschaftliche Fakten waren stets unwichtig. Entscheidend sind die Tweets des Gründers. Elon Musk ist eine…..

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Exporte koppeln sich ab vom Lockdown-Pessimismus

Claudio Kummerfeld

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Hamburger Hafen

Man hört es dieser Tage öfter, und es ist auch logisch nachvollziehbar. Der zweite deutlich längere Corona-Lockdown sorgt für eine Abwärts-Revision bei der Erwartung für die deutsche Wirtschaftsleistung (siehe hier neue Prognose von Seiten der Bundesregierung). Immer mehr Unternehmen und Kleinst-Unternehmer aus den Bereichen Hotellerie, Gastronomie, Einzelhandel und Urlaub werden wohl den Bach runtergehen. Aber gleichzeitig läuft die deutsche Industrie sowie Exportwirtschaft auf Hochtouren. Die folgende Grafik zeigt seit dem Jahr 2014 die Erwartungen an die deutschen Exporte aufgrund von heute veröffentlichten Daten des ifo-Instituts.

Noch vor der Krise bei einem Wert von 0, liegen die Erwartungen für die deutschen Exporte aktuell bei +6 Punkten, nach +1,9 Punkten im Dezember. Das ist der beste Wert seit Oktober. Klarheit beim Brexit und der US-Präsidentschaft, eine robuste Industriekonjunktur
und der weltweite Impfstart führten laut ifo-Institut zu einem vorsichtigen Optimismus in der deutschen Exportwirtschaft. Deutliche Zuwächse beim Export würden die Hersteller von Computern und elektrischen Ausrüstungen erwarten. Auch die Unternehmen aus dem Bereich des Maschinenbaus und der Chemischen Industrie blicken zuversichtlich auf ihre künftigen Exporte. Bei den Herstellern von Nahrung und Getränken haben sich die Erwartungen deutlich erholt. Gegenwärtig gehen sie von einem konstanten Exportgeschäft aus. Schwierig bleibt laut ifo der Auslandsmarkt für die Bekleidungsindustrie. Auch die Möbelhersteller gehen von rückläufigen Auslandsumsätzen aus.

Grafik zeigt Erwartungen an deutsche Exporte seit dem Jahr 2014

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Aktien

Andre Stagge über sein Depot, Inflation, Bitcoin und steigende US-Renditen

Claudio Kummerfeld

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Andre Stagge

Der Börsenexperte Andre Stagge (hier mehr zu seiner Person) bespricht im folgenden ausführlichen Video fünf Positionen in seinem eigenen Investmentdepot. Aber er spricht auch über wichtige Themen in einem größeren Zusammenhang. Zum Beispiel geht er der Frage nach, ob in 2021 die große Inflation ansteht. Auch schaut er auf die mögliche weitere Entwicklung des Bitcoin, und bespricht die interessante Thematik, welche Auswirkung nachhaltig steigende Anleiherenditen in den USA auf die Märkte haben.

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Markus Krall über das große Debakel als Resultat der Gelddruck-Orgie

Claudio Kummerfeld

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Dunkle Wolken über Frankfurt

Markus Krall erlebt man in letzter Zeit leider öfters vor allem bei Twitter mit zweifelhaften Äußerungen zu Corona-Themen. Aber dennoch wollen wir seine hochinteressanten Aussagen zur Geldpolitik und Wirtschaftsordnung präsentieren. Denn seine inhaltlichen Aussagen zu diesen Themen sind bestechend. Sicherlich kann man bei einigen seiner Aussagen anderer Meinung sein, dennoch erweitern seine Thesen den Horizont und regen zum Nachdenken an.

Der folgende gestern veröffentlichten Vortrag stammt zwar schon vom 24. Oktober 2020, dennoch ist er auch heute noch aktuell. Die wirtschaftlichen und geldpolitischen Folgen der Coronakrise werden besprochen. Dabei zeichnet Markus Krall ein düsteres Bild über eine bevorstehende massive Inflation und das Ende des Euro. Richtig los geht es ab Minute 12:40 im Video. Banken und Zombieunternehmen sind Klassiker-Themen in seinen Vorträgen, die auch dieses Mal zur Sprache kommen. Auf jeden Fall ist dies mal wieder ein spannender Vortrag von Markus Krall.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

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