Die Aktienmärkte tendieren derzeit weiter aufwärts. Nach Berichten, wonach weitere Gespräche zwischen USA und Iran möglich sind, kommen nun weitere Nachrichten, die für Deeskalation stehen. Angeblich will der Iran erstmal keine Schiffe mehr durch die Straße von Hormus schicken. Das könnte man als Zeichen werten, dass Teheran die US-Blockade nicht herausfordern will.
Iran pausiert Schiffslieferungen?
Iran erwägt eine kurzfristige Unterbrechung der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus, um eine US-Blockade nicht auf die Probe zu stellen und eine neue Runde von Friedensgesprächen nicht zu gefährden, so sagt es laut Bloomberg News eine mit den Überlegungen Teherans vertraute Person. Die mögliche Unterbrechung spiegelt den Wunsch wider, eine unmittelbare Eskalation in einer heiklen diplomatischen Phase zu vermeiden, während Washington und Teheran die Logistik für ein weiteres persönliches Treffen klären, sagte die Person, die darum bat, anonym zu bleiben, da die Beratungen vertraulich sind.
Deeskalationszeichen
„Sollte der Iran die Schiffslieferungen tatsächlich aussetzen, wäre dies ein Zeichen dafür, dass auch seine Regierung eine Deeskalation anstrebt und die Wiederaufnahme eines offenen Krieges vermeiden will“, sagte Rachel Ziemba, Senior Fellow am Center for a New American Security. „Eine Aussetzung der Schiffslieferungen würde die Versorgungsengpässe auf dem Ölmarkt vorübergehend verschärfen, obwohl sich die globalen Märkte wahrscheinlich auf die Möglichkeit einer Einigung konzentrieren würden und nicht auf die kurzfristigen Engpässe.“
US-Blockade
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Die iranische Botschaft in Großbritannien und das Außenministerium in Teheran reagierten nicht sofort auf Anfragen nach einer Stellungnahme. Die USA und der Iran erwägen weitere Verhandlungen zur Verlängerung eines Waffenstillstands, berichtete Bloomberg am Montag, während Präsident Donald Trump eine Seeblockade vorantreibt, um die Ölexporte der Islamischen Republik einzudämmen. Ziel ist es, neue Gespräche zu führen, bevor der Waffenstillstand nächste Woche ausläuft.
Die Einschränkung der Seeverkehrsaktivitäten für mehrere Tage wird als ein möglicher, pragmatischer Schritt angesehen, um einen Zwischenfall zu verhindern, der die fragilen Bemühungen zur Wiederaufnahme der Gespräche untergraben könnte, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen. Die Kalkulation des Iran bleibe weiterhin ungewiss, sagten sie. Die Islamische Revolutionsgarde des Landes könnte beispielsweise schnell ihren Kurs ändern, indem sie versucht zu zeigen, dass die US-Blockade ohne Konsequenzen herausgefordert werden kann – ein Schritt, der die diplomatischen Bemühungen untergraben könnte.
Ölmarkt
Ölhändler richten ihr Augenmerk ganz besonders auf jeglichen Schiffsverkehr durch die entscheidende Straße von Hormus, da Teheran fast den gesamten nicht-iranischen Schiffsverkehr blockiert und die USA nun ihre eigene Blockade durchführen. Öl-Futures gaben aufgrund dieser Nachrichten nach; Brent-Futures fielen um etwa 1,20 Dollar pro Barrel und notierten bei etwa 98 Dollar pro Barrel. Der Ölmarkt hat einen dringenden Bedarf an physischen Barrel, und bis jetzt war der Iran so ziemlich das einzige Land, das während des Konflikts Öl durch die Wasserstraße transportierte. Für die Terminmärkte ist Frieden jedoch entscheidend, um die Preise wieder zu senken.
Analystenkommentar
Eine Unterbrechung der Lieferungen würde verdeutlichen, auf welch schmalem Grat sich der Iran bewegt, während er versucht, Entschlossenheit zu zeigen, ohne eine Konfrontation zu provozieren, die eine diplomatische Öffnung zunichte machen könnte. „Ich glaube nicht, dass dies ein großes Zugeständnis für die iranische Seite ist, aber es könnte als vertrauensbildende Maßnahme vor der nächsten Verhandlungsrunde dienen“, sagte Aniseh Bassiri Tabrizi, Senior Analystin bei Control Risks in Abu Dhabi. „In diesem Sinne hat Teheran wahrscheinlich mehr zu gewinnen als zu verlieren, wenn es die Lieferungen nur für ein paar Tage einstellt.“
FMW/Bloomberg
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Der Trend geht in Richtung steigender Ölpreis.
Der Ölpreis ist momentan von der Hoffnung getrieben…die Konfliktparteien werden sich bald einigen…
Der S&P 500 nähert sich seinem All Time High vom Januar…Vorbörslich wurden damals die 7010 erzielt…Spätestens dann aber werden ernsthafte Korrekturen einsetzen…sollte die eingepreiste Einigung der „Streithähne“ ausbleiben…
Glaube ich nicht weil die Börse das Beste einpreist, wenn es nicht so kommt trotzdem kurz darauf wieder ein Allzeithoch generiert, solange permanent neues Geld aus dem Nichts kommt und damit wieder investiert werden muss werden die Märkte ewig steigen, wenns mal knirscht springen Zentralbanken ein. Seit über 15 Jahren nur steigende Börsen.. Gaaanz kurze Rücksetzer bei Weltweiten Krisen.