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Iran: Ist ein Krieg unausweichlich? Exklusivinterview

Stefan Kasper-Behrs

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am

Exklusivinterview- mit der deutsch-iranischen Handelskammer. Merkel und Co gießen Öl ins Feuer! Die Chance war da in dieser Woche bei der UN-Generalversammlung in New York, Wege zur Deeskalation zu finden. Doch stattdessen schwenkten Merkel, Macron und Johnson ein und gehen mit den USA auf einen Konfrontationskurs gegen den Iran. Damit goß man Öl ins Feuer! Der iranische Präsident Rohani wollte bei der UNO eine Initiative zur Deeskalation am Persischen Golf vorstellen. Von den Houthi-Rebellen kam, durch Druck von Rohani, vor Beginn der UN-Generalversammlung, ein Signal der Entspannung. Doch durch die drei europäischen Regierungschefs bekommen die Hardliner im Iran nun wieder Rückenwind, und eine Eskalation – die angeblich niemand haben will – steht kurz bevor!

US-Flugzeugträger Beispielfoto - gibt es Krieg mit dem Iran?
Beispielfoto der USS George H.W. Bush aus dem Jahr 2011. Foto: U.S. Navy photo by Mass Communication Specialist 3rd Class Nicholas Hall Public Domain

Interview über möglichen Krieg mit dem Iran

Hierzu befragten wir in einem Interview Herrn Michael Tockuss, den Vorstand der Deutsch-Iranischen Handelskammer e.V., aus Hamburg.

FMW: Herr Tockuss wie geht das iranische Volk momentan mit der Situation um, dass jederzeit ein Krieg gegen den Iran ausbrechen kann?

MT: Die normalen Bürger im Iran sind natürlich sehr besorgt angesichts der militärischen Drohungen, die aus den USA sehr regelmäßig kommen. Die Iraner erinnern sich durchaus noch an die Kriegssituation mit dem Irak und wissen was das praktisch für die Menschen bedeutet. Und deshalb haben die normalen Leute durchaus Angst davor, dass es zu einer kriegerischen Auseinandersetzung kommen kann.

FMW: Wie ist aktuell die humanitäre Situation im Iran?

MT: Die humanitäre Situation im Iran ist eindeutig so zu beschreiben, dass es im Augenblick schwer fällt notwendige humanitäre Güter zu importieren. Das gilt insbesondere für den Bereich von Medikamenten, aber auch teilweise für den Bereich von Lebensmitteln. Es ist nicht so, dass man jetzt im Lebensmittelbereich leere Regale findet. Nur die Preise steigen deutlich an, und das führt natürlich dazu, dass Dinge des alltäglichen Bedarfs für die Bevölkerung immer teurer werden. Im Bereich der medizinischen Produkte hat man eine zweigeteilte Situation. Es gibt eine pharmazeutische Industrie im Iran, die Basismedikamente herstellt, und auch zu sehr günstigen Preisen im Iran selbst verkauft. Wofür unsere Handelskammer immer wieder Anfragen bekommt, sind Importe aus dem Ausland nachgefragt. Uns erreichen auch durchaus Anfragen von einzelnen Kranken oder Ärzten aus dem Iran, die bestimmte Krebsmittel aus dem Ausland haben möchten, weil sie im Augenblick im iranischen Markt selbst nicht verfügbar sind.

FMW: Was bewirken die Sanktionen gegen den Iran ?

MT: Die stärksten Auswirkungen der amerikanischen Sanktionen gegen den Iran treffen im Augenblick den Öl- und Gassektor des Iran. Das bedeutet der Iran kann deutlich weniger Öl exportieren, wie zum Beispiel noch vor einem oder zwei Jahren. Das wirkt sich selbstverständlich auf die konkrete Liquidität des Landes aus, und die Möglichkeiten damit auch wieder zu importieren.

Auf der anderen Seite benötigt auch die iranische Industrie sehr viele Produkte aus dem Ausland um Fabriken und Produktionsanlagen am Laufen zu halten. Dort ergibt sich eine deutliche Verteuerung der Importe, einfach weil häufig ein Iran-Risiko von deutschen Exporteuren mit eingepreist wird, weil die Transportkosten ansteigen und auch die Kosten der Finanzabwicklung jeweils noch zugerechnet werden müssen. Von daher ist die ökonomische Entwicklung und der Austausch insbesondere mit Europa in den letzten sechs Monaten deutlich zurückgegangen und die Handelsstatistiken weisen aus, dass der Iran heute ungefähr die Hälfte von dem aus Europa importiert, was noch vor einem Jahr normal war.

FMW: Was passiert wenn die Sanktionen auch in Europa verschärft werden, oder durch die USA noch erhöht werden?

MT: Es steht zu befürchten, dass der Iran sich hier weiter asiatischen Lieferanten zuwendet. Wir sehen im Augenblick mit gewisser Sorge, dass der Iran seine Handelsströme verändert. Als erstes ist ja ganz klar China zu nennen. Das Land wird nach wie vor seinen Marktanteil im Iran ausbauen, aber auch andere asiatische Länder wie Malaysia, Indonesien, Thailand und mit gewissen Abstrichen Russland. Diese Marktanteile waren traditionell eigentlich eher von deutschen und europäischen Unternehmen besetzt.

FMW: Was passiert aus ihrer Sicht, wenn das Druckmittel „Sanktion“ gegen den Iran ausgeschöpft ist?

MT: Nun, eigentlich sehen wir im Augenblick schon eine Situation, wo es schon eine Menge Phantasie braucht sich vorzustellen womit die Sanktionen der Amerikaner gegen den Iran noch erhöht werden sollen. Wir haben bei den letzten Neuerungen der Sanktionen schon gesehen, dass da Einzelpersonen noch mal auf Sanktionslisten gesetzt worden sind, oder die iranische Zentralbank noch mal auf die Sanktionsliste gesetzt worden war, obwohl sie schon seit über einem Jahr auf den Listen stand. Im Augenblick fällt es ein bisschen schwer sich vorzustellen was die Amerikaner dann noch tun sollen, und es scheint ja auch in einzelnen Kreisen in den USA durchaus eine gewisse Frustration zu herrschen, weil man merkt, dass man auch mit diesen sehr umfassenden US-Sanktionen bisher die Grundposition der iranischen Politiker nicht verändern konnte.

FMW: Wie hoch schätzten Sie die aktuelle Kriegsgefahr ein?

MT: Nun, wir warnen natürlich auch vor der Gefahr einer kriegerischen Auseinandersetzung, in die man mehr hinein rutscht, als dass es eine bewusste Entscheidung ist. Ich glaube nicht, dass die Trump-Administration oder auch die iranische Regierung irgendein Interesse an einem Krieg haben. Auf der anderen Seite haben wir amerikanische Truppen in der Region, wir haben amerikanische Schiffe in der Region, wir haben Drohnen der Amerikaner in der Region. Da kann es durch Missverständnisse oder durch mangelnde Kommunikation zu einer Situation kommen, wo plötzlich ein kriegerischer Konflikt entstehen könnte, den eigentlich beide Seiten
gar nicht haben wollen.

FMW: Die USA haben sofort nach dem Anschlag auf Saudi-Arabien den Iran beschuldigt, Urheber der Anschläge zu sein. Mittlerweile schließen sich auch Deutschland, Großbritannien und Frankreich der Meinung der USA an. Wie sehen Sie das?

MT: Für uns war es sehr erstaunlich, dass keine 24 Stunden nach dem Anschlag der amerikanische Außenminister Pompeo sofort den Iran für die Anschläge verantwortlich gemacht hat. Was deutlich wurde war, dass Präsident Trump deutlich vorsichtiger formulierte und zunächst abwarten wollte,welche Ergebnisse die Saudis mit ihren eigenen Untersuchungen liefern.

Mittlerweile haben wir Untersuchungen der Vereinten Nationen, und ich denke es wäre sehr klug nun zunächst einmal abzuwarten was diese Untersuchung der Vereinten Nationen ergeben. Es ist für uns etwas unverständlich, dass die europäischen Staaten, unter anderen auch Deutschland, nun eine klare Verantwortlichkeit, so hat sich Außenminister Maas ausgedrückt, beim Iran sehen.

Was genau eine „klare Verantwortlichkeit“ bedeutet, das erschließt sich uns so im Augenblick noch nicht. Ist es eine konkrete Unterstützung, sind das Drohnen die irgendwann mal aus dem Iran kamen, sind es Nachbauten von iranischen Drohnen ? Also, es eröffnet eine Menge Interpretationsspielraum, und ich glaube so lange die sachlichen Ergebnisse der UN-Untersuchung nicht vorliegen, sollte man sich dort eher zurückhalten, weil man ansonsten natürlich wieder in eine Spirale von möglichen Reaktionen kommen wird, beziehungsweise die USA dadurch mit einer gewissen Berechtigung an die Europäer herantreten können und sagen – gut, wenn auch ihr die Iraner für verantwortlich haltet, was tut ihr denn nun? Für mich ist das ganze sachlich noch nicht aufgeklärt, und bevor es keine sachliche Aufklärung gibt, kann es auch keine harten Konsequenzen geben.

FMW: Der Iran gab in den Jahren 2014-2018 durchschnittlich 12,1 Milliarden US-Dollar pro Jahr für Rüstungsgüter aus, und Saudi-Arabien im gleichen Zeitraum durchschnittlich pro Jahr 70,4 Milliarden US-Dollar. Im Juni diesen Jahres schoss der Iran eine hochtechnisierte US-Drohne am Golf ab. Wie erklären Sie sich, das Saudi-Arabien, was gegenüber dem Iran fast das sechsfache an Rüstung ausgibt, nicht den Drohnenangriff abwehren konnte?

MT: Inwieweit die saudische Luftabwehr in der Lage ist oder nicht in der Lage ist ein solchen Angriff auf die Öleinrichtungen von Aramco in Saudi-Arabien abzuwehren, kann ich nicht beurteilen. Ich habe im Augenblick noch keine verlässliche Information darüber ob es tatsächlich Drohnenangriffe waren, oder ob das Raketenangriffe waren. Man findet alles mögliche dazu, in jedem Fall wirkt es etwas merkwürdig, dass das ökonomische Herz Saudi-Arabiens, und darüber sprechen wir sicherlich wenn wir über die Öl-Anlagen im Osten Saudi-Arabien sprechen, so schlecht geschützt wurde, dass so ein Angriff erfolgreich sein kann. Aber wir halten uns immer an die Dinge, die tatsächlich klar und Fakt sind, und deshalb kann ich das im Augenblick noch nicht wirklich beurteilen.

FMW: Was muss passieren, dass sich die Situation zwischen den USA und dem Iran wieder entspannt und beide aufeinander zugehen?

Ich glaube der erste und wichtigste Punkt wäre, dass beide Seiten ihre Extrempositionen aufgeben, denn daran scheitern bisher auch die Gespräche. Die Iraner verlangen von den USA eine komplette Rücknahme der US-Sanktionen, bevor sie in direkte Gespräche mit den Amerikanern eintreten. Und auf der anderen Seite verlangt die Trump-Administration die Erfüllung eines Zehn Punkte-Programms von den Iranern, wo im Grunde alles verlangt wird zur Wiedereinhaltung des Atomprogramms der Iraner.

Mit diesen extremen Ausgangspositionen wird man sicherlich nicht mehr zusammen finden. Zudem ist es für den iranischen Präsidenten Ruhani nicht einfach sich in solche direkten Gespräche zu bewegen, weil es natürlich auch im Iran eine Menge Leute gibt die sagen, wir hatten doch ein Atomabkommen, wir haben uns auch an das Atomabkommen gehalten. Warum müssen wir jetzt neue Konzessionen machen um überhaupt wieder Verhandlungen zu führen? Diese Position hat eine gewisse Logik und die große Gefahr ist, dass sich im Iran die Kräfte durchsetzen, die das Atomabkommen zwischen der westlichen Welt und den USA als Beispiel dafür nehmen, dass es sowieso sinnlos ist mit den westlichen Staaten irgendwelche Deals, Agreements oder Vereinbarungen abzuschließen, weil im Zweifel sich die andere Seite nicht daran hält.

Was ich besonders ärgerlich finde ist aktuell unsere deutsche Position und auch die Aussagen von Herrn Maas. Die deutsche Regierung hat sich in den letzten Wochen und Monaten nun nicht gerade dadurch hervorgetan, dass sie irgendwelche konkreten Vorschläge gemacht hat, diesen Konflikt zu entschärfen.

Es wirkte verwunderlich wenn Herr Maas jetzt am Rande der UN-Generaldebatte den Iran auffordert sich ohne Vorbedingungen in einen Dialog mit den Amerikanern einzubringen. Denn schlussendlich waren es ja die Amerikaner, die sich aus dem Abkommen verabschiedet haben. Selbst aus Frankreich gibt es klare Vorschläge den Iran in der augenblicklichen Situation wirtschaftlich zu unterstützen, um auch dort wiederum ein politisches Klima zu schaffen, was die Möglichkeit zu direkten Verhandlungen wieder erhöht.

Frankreich brachte eine Kreditlinie über 14-15 Milliarden Euro für den Iran ins Gespräch um zunächst einmal den wirtschaftlichen Druck von den Iranern zu nehmen. Herr Maas hat sich da sehr zurückgehalten, und das entspricht eigentlich nicht der Tradition der deutschen Außenpolitik. Wir hatten zur Zeit von Kinkel, oder zur Zeit von Steinmeier immer wieder eine sehr aktive Position.

Im Augenblick sieht es für uns so aus, wie wenn sich das deutsche Außenministerium eher hinter den Europäern versteckt. Die entscheidenden Vorschläge kommen von anderen, und es sind doch recht allgemeine Äußerungen die wir im Augenblick aus Berlin zum Thema Iran bekommen.

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Zimmermann

    27. September 2019 16:11 at 16:11

    Was die EU weltpolitisch auf die Bühne bringt, ist nur noch blamabel. Die EU funktioniert intern nicht und nach aussen hin auch nicht. Deshalb sieht die USA die EU auch nicht als gleichwertigen Partner und verachtet die EU. Die USA haben ja nicht mal eine Telefonnumer wo sie bei der EU anrufen können, wenn es grundsätzlich was abzuklären gibt.

  2. Avatar

    rote_pille

    28. September 2019 17:38 at 17:38

    Kreditlinien hier, Sanktionen da, das hört sich nicht nach einem Plan an.

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Marcel Fratzscher im Interview: Marktversagen, Börse, Staatshilfen, Globalisierung uvm

Redaktion

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Marcel Fratzscher als Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) wurde von der FAZ schon mal als Claqueur der SPD bezeichnet. Wer den Begriff nicht kennt: Ein Claqueur ist jemand, der auf Kommando Beifall klatscht. Und so hat Herr Fratzscher den Ruf, vor allem bei wirtschaftspolitischen Meinungen und Inhalten der SPD jede Menge Lob zu verteilen und die Thesen auch mit seinen fachkundigen Aussagen zu untermauern. Man munkelt in Berlin und Frankfurt schon seit geraumer Zeit, dass der gute Herr Fratzscher eine Karriere als Notenbanker oder in einem Ministerium anstrebt. Aber sind das nur Gerüchte? In den politischen Zeitgeist würde er sicher gut passen.

Marcel Fratzscher wurde schon von vielen anderen Kommentatoren sehr kritisch beäugt, aber auch von unserer Redaktion. Zum Beispiel sagte er im September, dass er keine Zombieunternehmen in Deutschland entdecken könne. Nur um wenige Tage später vom Problem der Zombieunternehmen zu reden. Generell ist er dem Lager der „Experten“ zugehörig, die der Meinung sind, dass man mit genug neuen Schulden so ziemlich alles regeln kann. Gibt es nur genug Nachfrage, lösen sich alle Probleme von selbst? Und die zusätzlichen Staatsschulden, die sind ja sowieso kein Problem bei den Nullzinsen? So einfach kann die Welt sein.

Aktuell hat Marcel Fratzscher dem auf YouTube bestens bekannten Interview-Format „Jung und Naiv“ ein 145 Minuten langes Interview gegeben. Die Leitlinie kommt relativ weit am Anfang des Interviews. Der Markt hat versagt. Also, wohin soll es seiner Meinung nach gehen? Mehr Regulierung, mehr Planwirtschaft? Thilo Jung spricht mit Marcel Fratzscher über Themen wie die Aktienmärkte und ob sie sich von der Realwirtschaft abgekoppelt haben, über die Coronakrise, Staatshilfen, die Klimakatastrophe, Autoindustrie, Konsumverzicht, Globalisierung, die Ungleichheit von Vermögen, Steuern uvm.

Wir können Ihnen an dieser Stelle nicht knallhart empfehlen 145 Minuten Marcel Fratzscher am Stück anzuschauen. Diese Entscheidung müssen Sie schon selbst treffen. Aber auch bei „Experten“, die wir kritischer sehen wie einen Herrn Fratzscher, gilt das selbe wie bei Hans-Werner Sinn, Markus Krall oder Clemens Fuest. Auch wenn man als Zuhörer die Meinung des Interviewten nicht teilt, so erweitert das Zuhören doch den Horizont.

Marcel Fratzscher
DIW-Chef Marcel Fratzscher. Foto: SPÖ Presse und Kommunikation – ExpertInnen Austausch anlässlich der Kurt Rothschild Preisverleihung, 27.09.2017 CC BY-SA 2.0

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T1Markets Erfahrungen – Auf einen Blick

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T1Markets ist ein Onlinebroker, mit dem CFDs gehandelt werden können. Der Hauptsitz befindet sich auf Zypern, also innerhalb der EU. Dadurch ist er nicht nur durch die dortigen Cysec lizensiert, sondern ebenfalls durch die ESMA reguliert. Ein hoher Schutz für Anleger ist demnach gewährt.

Ein breites Portfolio von über 300 Basiswerten steht zur Verfügung. Dazu gehören diverse Aktien, Indizes, Devisen, Rohstoffe und auch Kryptowährungen.

Auch in der Wahl des Kontos bietet T1Markets 3 unterschiedliche Möglichkeiten, um jedem Nutzer eine breite Auswahl zu bieten (hier geht es zur Anmeldung). Auch ein islamisches Konto kann eröffnet werden. Außerdem erhält jeder Account automatisch für 7 Tage ein Demokonto, mit dem risikolos getestet werden kann. Auf Anfrage kann dieser Zeitraum durch den Support verlängert werden.

Besonders durch das umfassende kostenlose und deutsche Weiterbildungsprogramm hebt sich T1Markets von seiner Konkurrenz ab. Dadurch können Sie Ihre Fähigkeiten erweitern und erfolgreicher werden.

Die Vorteile

– Kostenloses 7tägiges Demokonto
– Großes und vielfältiges Weiterbildungsangebot
– Große Anzahl an Basiswerten
– Unterschiedliche Accounts in Abhängigkeit von Erfahrung
– Sehr guter Kundensupport
– Hoher Sicherheitsstandard und transparentes Risiko

T1Markets – Sicherheit

T1Markets wird durch die Cysec (Cyprus Securities and Exchange Commission) auf Zypern reguliert. Als Teil der EU unterliegt der Broker ebenfalls den, durch die MIFID II vorgeschriebenen, Regelungen der europäischen Finanzaufsicht ESMA.

So müssen beispielsweise die eingezahlten Gelder der Trader separat vom Betriebsvermögen des Brokers auf Konten verwaltet werden, um im Falle einer Insolvenz die Anleger zu schützen. Außerdem ist es für den Broker Pflicht, Teil des Einlagensicherungsfonds ICF zu sein, sodass Kundengelder bis 20.000 € abgesichert sind.

Darüber hinaus ist der Hebel durch Vorgaben der Aufsichtsbehörden für private Trader begrenzt, damit diese sich nicht zu leicht verschulden können.

Gleichzeitig nutzt T1Market sichere SSL-Verschlüsselungen und zertifizierte Server, um die Daten der Kunden zu schützen.

T1Markets – Handelsangebote und Konditionen

Das Angebot von T1Markets ist vielfältig und mit über 300 Assets sowohl für Einsteiger als auch für Profis attraktiv.

So können CFDs beispielsweise auf Aktien und Indizes wie der Dow Jones oder der DAX gehandelt werden. Grundsätzlich bietet der Broker eine breite Auswahl, sodass eine Spezialisierung möglich ist.

Zur Auswahl stehen unter anderem:

Advanced Micro Devices
Alibaba Group Holding LTD
Amazon Corp.
American Express Co.
Aphria Inc.
Apple Inc.
ArcelorMittal steel
AT&T Inc.
Berkshire Hathaway (B) Inc.
The Boeing Co.
Budweiser Brewing Company
BWX Technologies, Inc
Capri Holdings LTD
Caterpillar Inc.
Chevron Corporation.
China Mobile LTD
Cisco Systems Inc.
Citigroup Inc.
The Coca-Cola Co.
Corbus Pharmaceuticals Holding
Canadian Solar Inc.
The Walt Disney Co.
eBay Inc.
Exxon Mobil Corp.
Facebook Inc.
Ferrari N.V.
First Solar Inc.
Goldman Sachs Group Inc.
Google Inc.
GoPro Inc.
GW Pharmaceuticals
Harley Davidson Inc.
Hasbro Inc.
Hershey Co.
Horizons Medical Marijuana Life Sciences
Hewlett – Packard Co.
Johnson & Johnson
JP Morgan Chase & Co.
Liberty Global PLC
LINE Corp.
Lockheed Martin Corp.
Lyft Inc.
MasterCard Inc.
Macy’s Inc.
Manchester United PLC
Morgan Stanley
Microsoft Corp.
Netflix Inc.
Nike
Nokia Corp.
Nintendo LTD
NVIDIA Corp.
PepsiCo
Petroleo Brasilero SA
Pfizer Inc.
Procter & Gamble Co.
Pinterest, Inc.
Philip Morris International
Qualcomm Inc.
Raytheon Co.
Regeneron Pharmaceuticals Inc.
Royal Caribbean Cruises LTD
Starbucks Corp.
The Scotts Miracle Gro Company
Snapchat
Sony Corp.
Spotify Technology S.A.
SunPower Corporation
Tesla Motors Inc.
Teva Pharmaceutical Industries LTD
Tilray Inc.
Tencent Music Entertainment
Toyota Motor Corp.
Twitter Inc.
Uber Technologies, Inc.
Proshares Ultra Bloomberg Cruid OIL
Verizon Communications Inc.
Visa Inc.
Wal-Mart Stores Inc.
Yandex N.V.

Wenn Sie den Forexmarkt bevorzugen, so finden Sie bei T1Markets ebenfalls eine bunte Mischung aus den gängigsten Währungspaaren und einigen Exoten. Grundsätzlich sollte hier auf den Spread geachtet werden, da dieser sich zwischen den einzelnen Paaren stark unterscheidet.

Folgenden Währungspaare stehen zum Handeln zur Verfügung:

EUR/USD
GBP/USD
USD/JPY
AUD/USD
EUR/CHF
EUR/GBP
NZD/USD
EUR/JPY
USD/CAD
USD/CHF
AUD/CAD
AUD/CHF
AUD/JPY
AUD/NZD
CAD/CHF
CAD/JPY
CHF/JPY
EUR/AUD
EUR/CAD
EUR/NZD
GBP/AUD
GBP/CAD
GBP/CHF
GBP/JPY
GBP/NZD
NZD/CAD
NZD/CHF
NZD/JPY
USD/HKD
USD/SGD
EUR/DKK
EUR/HUF
EUR/NOK
EUR/PLN
EUR/SEK
EUR/TRY
USD/DKK
USD/HUF
USD/MXN
USD/NOK
USD/PLN
USD/RUB
USD/SEK
USD/TRY
USD/ZAR
USD/INR
GBP/TRY
EUR/ZAR
GBP/ZAR
EUR/SGD

Für alle Rohstofffans bietet der Broker ebenfalls ein umfassendes Portfolio. Von Gold über Silber bis hin zu Kaffee, Sojabohnen und Orangensaft können Basiswerte aus dem Rohstoff- und Metallbereich gehandelt werden.

Auch am neuen digitalen Trend nimmt T1Markets teil und bietet eine gute Auswahl an Kryptowährungen, auf die CFDs gehandelt werden können.

Folgende Währungspaare stehen im Kryptomarkt zur Verfügung:

Bitcoin vs. US Dollar, Euro, Great Britian Pound
Ethereum vs. US Dollar, Euro, Great Britian Pound
Litecoin vs. US Dollar, Euro, Great Britian Pound
DASH vs. US Dollar, Euro, Great Britian Pound
Ripple vs. US Dollar, Euro, Great Britian Pound
Ethereum Classic vs. US Dollar, Euro, Great Britian Pound
Bitcoin Gold vs. US Dollar
Stellar Vs. US Dollar
Cardano Vs. US Dollar
Bitcoin Cash ABC vs. US Dollar
Bitcoin Cash SV vs. US Dollar
IOTA Vs. US Dollar
Lisk Vs. US Dollar
NEO Vs. US Dollar
QTUM Vs. US Dollar
NEM Vs. US Dollar
Zcash vs. US Dollar
Verge Vs. US Dollar
Siacoin Vs. US Dollar
Monero vs. US Dollar

Diese Basiswerte können mit verschiedenen Konten gehandelt werden. Die Art des Kontos richtet sich vor allem nach dem Erfahrungslevel und der Häufigkeit der Trades im Monat.

Silberaccount – Für Einsteiger

Das Silberkonto ist für alle Einsteiger gedacht, die nur wenige Trades im Monat machen und zunächst testen möchten, ob das Handeln mit CFDs für sie profitabel ist. Der minimale Spread liegt hier bei 0,07. Natürlich kann bereits ab dem Einstiegsaccount ein Demokonto kostenlos für 7 Tage genutzt werden. So können Sie risikofrei testen, ob der Handel mit CFDs Ihnen zusagt.

Goldaccount – Für angehende Profis

Der Goldaccount ist für alle, die sich entschieden haben, den Handel mit CFDs ausgiebiger zu nutzen. Ab diesem Konto stehen die Weiterbildungsangebote uneingeschränkt zur Verfügung. So können Fähigkeiten verbessert und das Handeln erfolgreicher werden. Der minimale Spread beträgt hier nur noch 0,05 und ein Swap-Discount von 25% ist möglich.

Platinaccount – Für Experten

Für alle erfahrenen Trader gibt es das Platinkonto, der mehrere Trades im Monat vorsieht. Der minimale Spread sinkt weiter auf 0,03 und der Swap-Discount steigt auf 50%. Außerdem gibt es in diesem Account einen größeren Hebel.

Alle Konten können kostenlos eröffnet werden und die Mindesteinzahlungssumme liegt bei 250 USD. Für professionelle Trader bietet T1Markets ein besonderes Konto mit speziellen Konditionen. Auf dieses müssen Sie sich jedoch mit Nachweis entsprechender Erfahrungen bewerben. Ein 7tägiges Demokonto gibt es automatisch bei jedem Account. Auf Wunsch kann dieses über den Support auch verlängert werden.

T1Markets – Handelsplattformen
Insgesamt bietet T1Markets 2 Plattformen an, mit denen Nutzer handeln können.

Der MT4-Webtrader ist eine webbasierte Plattform. Unabhängig vom Endgerät kann mit jedem Browser auf die Plattform zugegriffen und gehandelt werden. Diese Flexibilität erleichtert vielen das Trading. Beispielsweise kann in einem Konto sowohl von zu Hause aus als auch im Büro getradet werden. Umfangreiche Indikatoren und Analysemöglichkeiten stehen zur Verfügung, sodass sich kein Nachteil zu einer Softwarelösung ergibt.

Die Vorteile des Webtraders:

– Einfache Nutzung
– Umfangreiche Indikatoren und Analysen
– Kostenloses Demokonto
– Flexibilität
– Zugriff von jedem Endgerät

Für alle, die sich noch mehr Flexibilität wünschen, gibt es eine App, die sowohl für Applegeräte als auch für Androidnutzer zur Verfügung steht. So kann auch auf Reisen oder von unterwegs gehandelt werden. Neben einer Vielzahl an Indikatoren können auch Pushnachrichten über aktuelle Marktgeschehnisse und politische Entscheidungen empfangen werden. So sind Sie auch mit der App bestens gerüstet, um erfolgreich mit CFDs zu handeln.

T1Markets – Demokonto und Schulungen

T1Markets ist einer der wenigen Broker mit einem umfangreichen Lernprogramm in deutscher Sprache. Nutzer sich kontinuierlich in unterschiedlichen Bereichen weiterbilden, um ihre Erfolgschancen weiter zu verbessern. Viele Themen werden in unterschiedlichen Leveln behandelt, sodass auch erfahrene Trader von dem Weiterbildungen profitieren können.

Die Themen sind vielfältig und behandeln u.a.:

– Hinzufügen von Indikatoren in den Charts
– Trading-Psychologie
– Kapitalmanagement und Risikomanagement
– nlagestrategien für Einsteiger
– Technische Analysen

Ein kostenloses Demokonto wird jedem Account hinzugefügt. Für 7 Tage kann risikofrei getestet werden. Bei Bedarf verlängert der Support die Testphase.

T1Markets – Kontoeröffnung, Einzahlung und Auszahlung

Aufgrund der strengen gesetzlichen Vorgaben der EU muss jeder neue Kunde eine Compliance-Prüfung durchlaufen. So wird sichergestellt, dass Sie die Risiken verstanden haben und Sie dann erst traden dürfen.

Bei der Eröffnung des Kontos werden von Ihnen Nachweise der persönlichen Daten verlangt. Die Kontoeröffnung bei T1Markets ist einfach. Zur Legitimation braucht der Broker die Vorder- und Rückseite des Personalausweises sowie einen Wohnsitznachweis. Danach erfolgt die Wahl des Kontos und die Einzahlung von 250 USD kann per Kreditkarte, E-Wallet und Banküberweisung erfolgen.

Auszahlungen erfolgen gebühren- und provisionsfrei.

Einzahlungen können über verschiedene Wege erfolgen:

Visa / Mastercard
Neteller
Skrill
Wirecard
DECTA
Orangepay
Trustly
VPay

Gebühren

Grundsätzlich erhebt T1markets lediglich einen Spread bei jedem Trade. Einzahlungen werden zeitnah und ohne Gebühren gutgeschrieben. Die Mindesteinzahlungssumme liegt bei 250 USD. Abhebungen nehmen bis zu 5 Tage in Anspruch und je nach Art und Anbieter können hier Gebühren anfallen.

Außerdem kann es sein, dass eine Auszahlungsgebühr in Höhe von 50 EUR (oder entsprechend in einer anderen Währung) erhoben wird, wenn bei Auszahlungswunsch kein Trade im Vorfeld platziert wurde. So schützt der Anbieter sich davor, als Zwischenlager für Gelder genutzt zu werden, da für ihn jedes Mal Gebühren anfallen, die er durch keinen Spread ausgleichen kann, und so Verluste macht.

Grundsätzliche sollte man sich auch über die Gebühren bei Nichtnutzung im Klaren sein. Das ist eine monatliche Gebühr, die auf ein Handelskonto entfällt, das für einen Zeitraum von 60 Kalendertagen nicht genutzt wurde (Handel/Einlagen/Auszahlungen) und ein Guthaben aufweist:

Über 61 Tage: Inaktivitätsgebühr von 160 EUR
Über 91 Tage: Inaktivitätsgebühr von 120 EUR
Mehr als 181 Tage: Inaktivitätsgebühr von 200 EUR
Mehr als 271 Tage: Inaktivitätsgebühr von 500 EUR

T1Markets – Kundenservice und Support

Den Kundenservice erreichen Sie an 5 Tagen für 24 Stunden per Kontaktformular, E-Mail, Telefon oder Live Chat verfügbar.

T1Markets – Fazit

T1Markets ist aus unserer Sicht ein seriöser Broker, der transparent mit Risiko und Kosten umgeht. Durch seinen Hauptsitz innerhalb Europas unterliegt er den strengen Auflagen der EU. Außerdem nutzt er modernste Firewalls, um Ihre Sicherheit und die Ihrer Daten sicherzustellen.
Außerdem bietet er ein großes Portfolio an Assets, die Sie an 5 Tagen in der Woche handeln können. Alle wichtigen Märkte werden dabei abgedeckt und geben so jedem Nutzer einen großen Freiraum. Auch die Kontenstruktur ist an die Bedürfnisse der Kunden angepasst. Gleichzeitig bietet das umfangreiche Weiterbildungsangebot auch unerfahrenen Trader die beste Grundlage, um erfolgreich mit CFDs zu handeln.

Die Gebührenstruktur ist übersichtlich, lediglich bei den Spreads sollte man vor dem Handeln genau hinschauen, da diese stark variieren können.

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Unser Wohlstand kommt übers Meer – Werbung

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Lieber Börsianer,

die Welt ist so vernetzt wie nie zuvor. Auch wenn es in vielen Ländern protektionistische Tendenzen gibt, hat die weltweite Vernetzung ein Ausmaß erreicht, das in der Menschheitsgeschichte einmalig ist. Die Welt ist zusammengerückt. Viele Produkte, die Sie täglich nutzen, werden komplett oder in Teilen rund um den Globus verschifft, bevor Sie sie in Händen halten.

Die globalen Wertschöpfungsketten wären undenkbar ohne den regen Seehandel, der die Welt verbindet. Tausende Containerschiffe fahren von Kontinent zu Kontinent und bringen uns Waren vom anderen Ende der Welt.

Ich schreibe hier vorrangig über Zukunftstechnologien, die unsere Welt tiefgreifend verändern werden. Doch nichts hat unseren Wohlstand so sehr befeuert, wie der weitgehend freie Welthandel.

Deutschland ist Exportweltmeister

Unser Land ist erfolgreich, weil wir so stark in den Welthandel eingebunden sind. Maschinen und Autos aus Deutschland genießen international einen guten Ruf. Von den Erträgen aus dem Exportgeschäft kaufen wir beispielsweise Elektronik, chemische Erzeugnisse und Bekleidung. Das meiste davon wird übers Meer transportiert.

Die Lebensadern unserer Wirtschaft liegen im Wasser

Wenn Sie schon einmal in Hamburg am Hafen standen, haben Sie einen Eindruck, welche Mengen an Gütern täglich über den Seeweg nach Europa kommen. Rund 90% aller weltweit gehandelten Waren werden übers Meer befördert.

Unternehmen wie Hapag-Lloyd, Costamare oder Euronav betreiben riesige Flotten, um Waren rund um die Welt zu verschiffen. Sind die Aktien deshalb einen Blick wert? Das Geschäft ist lukrativ, aber hart umkämpft. Triton ist da schon eher interessant, denn das Unternehmen vermietet die…..

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