Die Trump-Regierung hat verkündet, den Ölpreis manipulieren zu wollen, um die explodierenden Energiekosten durch den Iran-Krieg zu deckeln. Das könne auch durch den Leerverkauf durch Öl-Futures passieren, so das Weiße Haus. Aber das ist keine gute Idee, denn es ändert ja nichts an der Sorge, dass die physische Versorgung mit Öl gefährdet ist, solange die Strasse von Hormus faktisch unbefahrbar ist (dafür gibt der steigende Ölpreis das klare Signal). Mit anderen Worten: Trump doktert am Symptom, ohne die Ursache des Problems beseitigen zu können – und das ist ein klares Schwächezeichen! Der Ölpreis zeigte sich anfangs beeindruckt vom erneuten Bluff des US-Präsidenten, steigt aber nun wieder (erster Bluff von Trump waren seine Aussagen über Versicherungen und US-Militärbegleitung für Schiffe die durch die Strasse von Hormus fahren).
Hinweise aus Video:
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2. Warum der Goldpreis trotz Iran-Krieg fällt
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Wenn es auf das Ende zugeht, bleibt nur noch Manipulation.
Egal ob Öl. Währungen, Edelmetalle, Arbeitsmarktdaten, Inflation, die EU, Zinsen, Aktienkurse, usw., usw.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
Im Moment scheint es exzellenten Frühstückskaffee im Hause Fugmann zu geben.
Auch dieser Videoausblick herausragend mit jeder Menge Fakten, die ich nirgendwo sonst finde.
Für einen Investor eine top Entscheidungsgrundlage.
Was mir nicht eingeht ist dass zuvor monatelang täglich zweimal über einen einzelnen Politiker hergezogen wird…oft faktenfrei – die Zuseher haben doch längst begriffen dass mit Donald Trump der Inbegriff der tumben Schwätzer- und Marketingkultur (zumindest vorläufig) untergeht, gottseidank, und dass dieser Mensch durchaus Präsident ist, aber nicht der USA, sondern der Wallstreet 11.
Wo doch auch eine Merkel brutto nicht von netto unterscheiden konnte, Merz als Hobbykellner die Teller fallen lässt, Starmer sich die Rückkehr der sausages aus Gaza wünscht (statt hostages) und Kevin Kühnert vom Stuhl fällt während Timo Chrupalla kein einziges Kindergedicht kennt, über Südafrika der Speck der Hoffnung leuchtet und Boris Johnson über Peppa Big Park schwadronieren musste, weil er bei einer Rede vor Wirtschaftsvertretern komplett den Faden verloren hat. Da sind 1500 Prozent Preissenkung für Pharmaprodukte nur ein weiterer Beleg dafür, dass das da oben „allesamt“ ausgebuffte Idioten sind, nicht nur ein einziger – und das Problem eher beim Wähler liegt, der solche Leute an die Spitze holt.
Na also bleibt zu hoffen, dass Sie die Kaffeemarke nun nicht mehr wechseln, dann wird FMW wieder spannend!
Der Ölpreis ist im langfristigen Kontext sehr niedrig. Unter Druck kam er etwa ab 2014 als die US Fracking- Industrie blühte….
Es ist aber genauso falsch Ölpreise von über 200 Dollar anzunehmen wie im August 2008….( oder jetzt wieder)…
Vor allem der Abstand Öl – Silber ärgert mich….Öl war immer teurer als Silber…im Winter trieben“s die Silberbullen bunt…katapultierten den Preis bis auf über 120… im außerbörslichen Handel…. während Öl bei unter 70 verharrte…
Was soll’s die US Fracker wird’s freuen… deren Break Eaven liegt bei mindestens 40 Dollar das Barrel….Stichwort Fracking Krise von 2016….
Und last but not least die FED muss jetzt endlich ihr verdammtes QE einstellen ….sonst geht die Inflation durch die Decke…
In den letzten Wochen und Monaten hat die sich schon wieder für über 300 Milliarden US Dollar neue Staatsanleihen in’s Depot gelegt…indem sie a.) die Bilanz um mehr als 100 Milliarden ausweitete und b.) auf Hypotheken basierende Wertpapiere abstieß….
Das die aber schon wieder rotzfrech Staatsanleihen kauft ….obwohl die Inflation noch nicht besiegt ist…. das ärgert mich maßlos…ich hoffe Kevin Warsh macht dem Unsinn ein Ende, ein für allemal.
Die FED hat sich nicht einzumischen..genausowenig wie die Bank of Japan oder EZB. Der Preis eines Assets an den Märkten… muss sich aus dem Verhältnis von Angebot und Nachfrage…. selbst bestimmen und darf nicht
künstlich,von außen, manipuliert werden….
Weder nach oben..noch nach unten…das gilt für alle Anlageklassen auch für Öl…
Der Wähler hat ein dickes Fell, solange genug gekühltes Bier da ist. Aber den Timo muss man in Schutz nehmen: wahrscheinlich gelten alle Kindergedichte, die er kennt, inzwischen mindestens als rechtsradikal. Da kann er natürlich nichts sagen. Suppenkasper, Struwwelpeter, Pippi Langstrumpf – geht doch alles nicht mehr. Selbst wenn man Aristocats anschaut bekommt man vorher Warnhinweise.
Nun, der 47. US-Präsident Donald John Trump befasst sich wenigstens mit dem Ölpreis. Ich halte es zumindest nicht für 100%ig ausgeschlossen, daß Bundeskanzler Friedrich Merz den aktuellen Ölpreis nicht kennt, weil ihn die Ölindustrie schlicht und einfach nicht interessiert, im Gegensatz zu Biomasse. US-Futures sind interessant im Zusammenhang mit einem realwirtschaftlichen Bezug, können aber eben auch für Spekulation genutzt werden. Das OPEC+-Mitgliedsland Islamische Republik Iran sollte dem Thema Straße von Hormus-Komplikationen einen entsprechenden Stellenwert einräumen, und weniger dem Einsatz von Streumunition.
Wer einen fundamental eindeutigen Aufwärtstrend mit Leerverkäufen stoppen will schafft höchstens todsichere kurze Dips für die Profis. Wenn die FED sich gegen den ganzen Ölmarkt stellen möchte, müsste sie mit riesigen Volumen agieren und somit auch riesige Verluste in Kauf nehmen. Da gibt es genug Beispiele wo Leerverkäufer bei weniger eindeutigen Trends ( Tesla oder VW ) ganze Vermögen verloren.Fazit: Bei Finanzen sollte man nicht gegen die FED handeln, beim milliardenschweren Ölmarkt sollte man nicht gegen die OPEC und Handelsunterbrüche handeln. Dies gilt umsomehr da Öl sehr tief gefallen war und einer der wenigen Rohstoffe die sehr billig waren. Die Ölshorter werden jetzt wegen den Squeezes zu den besten Helfern der Realisten. Die Kritiker der Ölhändler sollten einmal die Zusammensetzung des Endpreises an der Tankstelle beachten, so würden sie bemerken,dass der Rohölpreis winzig klein ist und der Staat mit Steuern und Abgaben der eigentliche Gewinner und Spekulant ist.Die Abgaben steigen sogar real mit der Preiserhöhung weil sie in Prozenten berechnet werden.Die link/ grüne Klimapolitik und Banken die Investitionen in die bösen Ölgesellschaften verschmähen sind wohl auch nicht unschuldig an den grossen Preisschwankungen.