Die nachfolgenden Aussagen sind nur etwas für hochspekulativ veranlagte Anleger. Jeder entscheide bitte für sich selbst, ob dieses Szenario eintreten kann oder nicht. Meiner Meinung nach besteht aber eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass es so kommt: Der Iran-Krieg läuft, die Straße von Hormus ist gesperrt. Öl und Gas kommen nicht auf den Weltmarkt. Man sieht es: In Europa und auch in den USA steigen an den Börsen die Preise für Gas und Öl deutlich. Das bedeutet: Inflation steht an! Das und mehr kann für Donald Trump ein entscheidender Faktor werden.
TACO (Trump always chickens out) ist seit letztem Jahr ein beliebtes Börsianer-Sprichwort. Immer wenn Trump mal wieder „ins Klo“ gegriffen hat, und etwas Schlimmes gesagt oder getan hat, stürzen die Aktienkurse ab. Dann, wenn er sieht was er angerichtet hat, tut oder sagt er etwas, um diesen Schaden schnell wieder zu beheben, und die Kurse erholen sich (TACO). Viele Anleger vertrauen vermutlich darauf, dass Trump sie bei Problemen rettet. So auch dieses Mal? Denn Trump weiß ganz genau, dass große Teile seiner Wählerschaft an der Börse investieren. In den USA ist der Aktienmarkt täglich Brot für den Durchschnittsbürger und auch wichtig für die Konsumlaune, ganz anders als in Deutschland. Trump ist sich der enormen Wichtigkeit gut laufender Börsenkurse bewusst.
Im November sind Zwischenwahlen in den USA. Und da will Trump natürlich nicht seine schönen Kongress-Mehrheiten einbüßen. Daher könnte er gerade als Folge des Iran-Konflikts genau beobachten: Die Aktienkurse fallen und die Inflation droht anzuziehen – was übrigens auch Zinssenkungen der Fed eine Absage erteilen könnte. Aktiensturz und Inflation – das wäre Gift für die Zwischenwahlen. Und weil Trump dies genau weiß und weil er für sowas einen guten Instinkt hat, könnte er wie bereits im April 2025 reagieren.
Im April 2025 verkündete Trump seinen großen Zollpläne. Die Aktienkurse crashten massiv. Als der Absturz zu schlimm wurde, kam Trumps größter TACO-Moment – er verkündete klare Zoll-Erleichtungen. Die Aktienmärkte drehten schnell nach oben und setzten zu einer monatelangen Rally an (linker Kreis im Chart). Dieses Mal könnte etwas Ähnliches passieren (neuer Absturz rechter Kreis im Chart). Trump hat zwar eine vier- bis fünfwöchige Angriffskampagne gegen den Iran verkündet. Aber wenn er sieht, dass die Aktienkurse noch weiter fallen, und wenn Gas und Öl immer deutlicher Inflation in Aussicht stellen, könnte der Iran-Krieg überraschend beendet werden – ein neuer TACO-Moment!
Wie stark Trump die Faktoren Aktienmarkt und Inflation in den USA in seinen Angriff gegen den Iran einbezieht – das kann man von außen kaum erahnen. Aber es ist gut möglich, dass diese Faktoren ziemlich wichtig für ihn sind. Denn seine Kernwählerschaft wollte von ihm keine neuen Kriege und auf jeden Fall sinkende Lebenshaltungskosten – und da verstehen die Amerikaner nun wirklich keinen Spaß. Und dann noch fallende Aktienkurse und damit sinkende Depotwerte, in Folge weniger Konsum bei Millionen von Wählern? Dies könnte Trump dazu bewegen, den Iran-Krieg auf irgendeine Weise zu einem raschen Ende zu bringen.
Dies ist ein Szenario, das jederzeit so eintreten kann. Genau so gut könnte Trump aber auch zusammen mit Israel dieses Mal wirklich knallhart wochenlang durchziehen, um das Mullahregime im Iran ein für allemal zu stürzen. Was ist ihm wichtiger? Geopolitik oder seine Wähler?
Risikohinweis: Der Handel mit Wertpapieren und Finanzinstrumenten kann Ihr Kapital erheblichen Risiken aussetzen, unter Umständen auch über das eingesetzte Kapital hinaus. Trading ist nicht für jeden geeignet. Vergangene Performance ist keine Garantie für zukünftige Performance. Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.
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Was ist mit: Iran hört nicht auf obwohl Trump der Taco macht/machen möchte?
Straße von Hormuz bleibt zu. Iran schießt weiter auf alles was nach Gegner aussieht.
Wenn es einmal brennt dort, kann der Trump vielleicht gar nicht mehr raus und wenn er wollte.
Ein umgedrehtes Taco.
Ich dachte der Taco kommt vor dem Angriff. Ok, falsch. Jetzt glaube ich, da kommt keiner mehr einfach raus.
Trump könnte dasselbe blühen, wie Putin. Ein unendlich langer Krieg samt Untergang am Ende.
Schon Adolf Hitler sagte, einen Krieg zu beginnen, ist wie ein finsteres Zimmer zu betreten.
Warum diese Typen eigentlich nie aus der Geschichte lernen?
genauso wird es kommen – siehe auch Vorhersagen von Martin Zoller, Remote Viewing.
https://www.youtube.com/watch?v=SeH_2RNK8UQ
Es gibt hier zwei bullishe und ein bärisches Szenario. Bärisch: Der Krieg eskaliert weiter und wird zäh, ein Regimewechsel im Iran findet nicht statt. Bullish: Die USA und Israel schaffen einen echten Sieg, d.h. das Mullah Regime stürzt. Das kann vermutlich nur durch die eigene Bevölkerung geschehen, aber wenn das Regime durch die Angriffe genug geschwächt ist, wäre das zumindest denkbar. Das würde bedeuten: Ein dauerhafter Krisenherd wäre aus der Welt geschafft und Iran könnte wieder ungehindert Öl auf dem Weltmarkt verkaufen. Russland hätte einen Verbündeten weniger, was auch eine Verhandlungslösung im Ukrainekrieg wahrscheinlicher machen könnte. In dem Fall steigen die Märkte vermutlich schnell auf neue Hochs und die Renditen fallen. Zweites Szenario: TACO. Das wäre nur mittelmäßig bullish, denn dann stünde das Mullah Regime gestärkt wie kaum zuvor da und die Unsicherheit bleibt.
Auch wenn man Trump getrost unterstellen kann, dass er über eine Strategie in dem Krieg nicht ausreichend nachgedacht hat, so würde ich bei den Israelis vermuten, dass sie da anders sind. D.h die gehen vermutlich von einem durchgreifenden Sieg aus, sie brauchten nur die volle Unterstützung der USA, nicht wie beim letzten Mal ein paar halbherzige Aktionen. Die haben sie im Moment.
Das alles soll keine moralische Wertung darstellen, sondern nur eine Betrachtung der Möglichkeiten und der vermutlichen Auswirkungen auf die Märkte.
Eines sollte aber auch klar sein: USA und Israel sind gerade dabei, einen Flächenbrand im nahen
Osten auszulösen. Wenn man sich jetzt zurückzieht, überlässt man nur anderen Akteuren das
Schlachtfeld…..für die Börse wird es vielleicht reichen, wenn es Trump wieder einmal „aushendlt“.
Sobald die Schiffe wieder fahren dürfen, ist der Krieg vorbei für uns, egal was da sonst noch
passieren wird, die Amerikaner hinterlassen also wieder einmal ungeregelte Verhältnisse.
Schaut irgendwie nach einer neuen Flüchtlingswelle Richtung Europa aus, und auch die Fussball-
WM wird eine ordentliche Herausforderung werden, wenn man gerade das schiitische Oberhaupt
samt Anhang ausgeschaltet hat.
Einziger Vorteil, wenn auch gerade Nachteil, für die EU: Brüssel muss sich vielleicht bald nach
einer vernünftigen und tragbaren Energiepolitik umsehen, denn bisher lügen wir uns ja bzgl.
Versorgungssicherheit selbst an. Die derzeitigen EU-Entscheidungsträger können dafür beten,
dass wir nicht noch eine Kältewelle in Europa bekommen werden….denn dann fällt das Karten-
haus ohne Russland und Atom gaaanz schnell zusammen.
Die USA sind nicht seiner selbst. Soviele Menschen die Leidvolles in Deutschland, Polen, Ostblock, unter der Sowjetunion, erlebt haben sind in den USA zu höchstem Einfluss gekommen. Jüdische, Polnische, Zionisten und andere haben aus ihrer Sicht das Richtige getan. Israel zu schützen und für alle mal die Gengner loszuwerden wird probiert. Die USA sind nicht seiner selbst.
Im Kriegsverlauf jetzt einen Rückzieher zu erwarten ist absurd, er hat erst angefangen. Die Kurse sind vorerst zweitrangig. Trump pokert, setzt alles auf die Karte seiner Berater. Er hat keine Ahnung er hofft planlos.
Rubios Auftritt heute es geht nicht um Regime change zeigt einen verwirrten Hühnerhaufen.
Und wie wir gerade in Politico gelesen haben, gewisse Iranische Exilgruppen. Die USA gehören sich nicht selbst.
Mit brutaler Gewalt ein Land sagen wir mal zu säkularisieren, zu nach unserer Art zu befreien, O.K. auf ein neues.
Ich denke auch das Trump zu den Zwischenwahlen alles auf ATH sehen will und viel dafür tun wird.
Der Stellenwert des Konsums in der US-Volkswirtschaft könnte eine Grundlage für einen schnellstmöglichen iranpolitischen TACO beim 47. US-Präsidenten Donald John Trump darstellen.
Nur zur Erinnerung: Auch im Megacrash von 00 bis 03 ging’s nicht immer runter…zwischendurch immer wieder Anstiege..
Am Ende zählt das Gesamtergebnis…
Taco???
Hier wurde was begonnen, was nicht einfach so gestoppt werden kann. Viel mehr bedingt sich doch hier eine logische Folge, die Hormus Straße muss sicher werden und dann sind da noch die Nuklearanlagen.
Kann mir zudem nicht vorstellen, dass sich die Militärs auf Taco einlassen, das ist geplant und das muss auch geplant sein, sonst geht sowas gar nicht.
Am Ende des Tages geht es hier meiner Meinung nach für die U.S.A. um ein größeres Ziel, wobei sich Israel und die USA als Verbündete in ihren Zielvorstellungen beinahe nahtlos ergänzen: Den Israelis geht es eindeutig um die Beseitigung eines Regimes, dessen Vertreter mehrmals am Tag „Tod Israel und Tod Amerika“ geschrien haben. Das war so lange noch zu tolerieren, solange es nicht die Gefahr einer Atombombe bei den Mullahs gegeben hat. Aber wenn man den Aussagen von Steven Witkoff glauben darf, dann stand das iranische Regime kurz vor der Atombombe. Das konte und wollte Israel nicht hinnehmen und greift deshalb jetzt mit so ziemlich allem an, was es zu bieten hat. Bei den Gründen der U.S.A. vermute ich eine andere Zielrichtung. In dem Schwenk der amerikanischen Strategie mit der Verringerung der Interessen in Europa hin zu Asien mit China als strategische Konkurrenz mit Weltmachtambitionen könnte der Angriff auf den Iran möglicherweise der zweite Dominostein sein, um China zu schwächen. Als ersten Schritt in dieser Strategie sehe ich Venezuela, weil China von dort einen größeren Anteil seines Rohölbedarfs gedeckt hat. Diese Quelle fällt derzeit für China praktisch aus. Der zweite Dominostein in dieser Strategie könnte die Schwächung des Iran sein, der immerhin etwa 25% des chinesischen Ölbedarfs durch die Straße von Hormus liefert. Somit ergibt sich die spannende Frage, wen die derzeitige Unpassierbarkeit der Straße von Hormus eigentlich mehr trifft: Cuina, Indien oder Europa. Die U.S.A. sind selbst weltgrößter Ölproduzent und deshalb kaum auf dieses Öl angewiesen. Der dritte Dominostein könnte Kuba sein, das nach den vielen Embargos durch die USA sich verstärkt nach China gewendet hat, seit Russland sich durch den Zerfall der Sowjetunion mit seinem in Relation zu seinen militärischen Ambitionen rein ökonomisch zu einem Zwerg zurück entwickelt hat, dessen BIP kleiner ist als das von Italien und nur knapp größer ist als das der Niederlande. Alle diese Maßnahmen in Summe könnten bei für die USA erfolgreichem Verlauf im Ringen um die Vormachtstellung auf dem Globus einen erheblichen strategischen Vorteil gegenüber China bedeuten.
Jow.
Deswegen kommt jetzt kein Taco.
Und der Seefahrt mit US Schutz und oder Versicherung geht so lange gut bis Iran mal trifft und ein große Tanker ein dicke Sauerei verursacht.
Dann will keiner mehr vorbei Hormus. Was ein Elend.
Durch bis alle umfallen
Religionsführer Ajatollah Seyyed Ali Khamenei machte am 23.09.25 keinen Hehl daraus, daß das OPEC+-Mitgliedsland Islamische Republik Iran über eine 60%ige-Urananreicherung verfügt, somit also über eine höhere Urananreicherung, als für Medizin und Wissenschaft erforderlich. Gleichzeitig verwies Religionsführer Khamenei darauf, daß für eine Atombombe eine 90%ige-Urananreicherung erforderlich sei. Der Iran hielt sich an die Vorgaben des JCPOA-Abkommens 2015, bis es vom 45. US-Präsidenten Donald John Trump einseitig aufgekündigt wurde, was der Naher und Mittlerer Osten-Experte Dr. Michael Lüders als völkerrechtswidrig bezeichnet. Der Iran muß wieder Öl verkaufen dürfen. Für den 47. US-Präsidenten Donald John Trump gilt immerhin dankenswerterweise die energiepolitische Agenda „Make Oil great again!“. Nein zur Agenda von Präsident Trump MIGA: Make Iran great again.