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Iran-Krieg: Trump-Geschichten oder Fakten – woran glaubt ihr? Marktgeflüster

Die Trump-Regierung pusht heute wieder Narrative, um den Ölpreis zu drücken – aber was ist glaubhafter: Fakten oder Trump-Geschichten? Die Fakten sind: die Strasse von Hormus ist weiter blockiert, wodurch das Problem von Tag zu Tag größer wird. Dazu heute starke Angriffe des Iran auf Dubai und die Vereinigten Arabischen Emirate. Aber Trump sagt: der Iran-Krieg sei bald vorbei. Ach so, klar. Dazu US-Finanzminister Bessent mit einer Erklärung des Offensichtlichen: die USA lassen iranische Öl-Tanker Richtung China fahren (alles andere würde China auf den Plan rufen und die Situation damit weiter eskalieren). Heute wollen die Aktienmärkte wieder den Trump-Narrativen glauben – aber Fakten lassen sich nur kurzzeitig ignorieren!

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Über den RedakteurMarkus Fugmann
Historische Analyse und gesellschaftspolitische Expertise mit Blick auf die Finanzmärkte in Wort (Artikel) und Videos – immer mit dem Fokus auf die Frage: „Warum geht uns das etwas an!“
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9 Kommentare

  1. Dr. Sebastian Schaarschmidt

    Es ist interessant…. wie die Aktienmärkte immer wieder retournieren. Sie sind noch nicht bereit ihre Stücke in großer Zahl in den Markt zu geben.

    Der Ölpreis ist im langfristigen Kontext nicht sehr hoch. Von Mitte 07 bis Mitte ….Ende 14 wurden im Ölgeschäft höhere Margen erzielt als heute . Mit kurzer Ausnahme in der Finanzkrise.
    Aber auch da…mit der Erholung an den Märkten ,stieg auch der Ölpreis wieder an und pendelte schon ab Anfang 2011…. wieder um die Marke von über 110 Dollar das Barrel.
    Es ist also alles eine Frage der Relation.
    Trump müsste das eigentlich wissen, wenn er Berater hätte. Außerdem liegt der Break Eaven beim US- Fracking bei Preisen von um die 40 Dollar.
    Das ist aber schon die Untergrenze.
    PS: Ich glaube nicht, das sich die Fracker über die höheren Preise ärgern…

  2. Der Klinbeil Lars sollte bei einer Lockerung der Schuldenbremse auch etwas mehr Werbung für das bedruckte Papier einplanen.

    Nicht das hier noch das Kaufinteresse sinkt.

    https://www.boersen-zeitung.de/kapitalmaerkte/finanzagentur-bewertet-juengste-bundauktion-als-voellig-unauffaellig

  3. Ich denke mal, dass die Amis im Moment China deshalb nicht hart anfassen und ihnen das Iranische Öl abdrehen, weil ihnen in zwei Monaten die Seltenen Erden ausgehen.

  4. Die Sprüche zum Sieg über den Iran erinnern mich an einen Spruch, der schon länger zurückliegt:
    „Den (gemeint ist Stalingrad) wollte ich nehmen und – wissen Sie – wir sind bescheiden, wir haben ihn nämlich. Es sind nur noch ein paar ganz kleine Plätzchen da.“

  5. Die aktuellen iranpolitischen Parolen von seiten der Trump-Administration sind immerhin im Interesse der US-Techriesen Facebook, Instagram und die Amazon Prime Video-App für mobile Endgeräte. Was hierbei z. Zt. noch fehlt, sind chinesische Seltene Erden für die KI. Der NATO sagt man auch gerne nach, daß sie von Fall zu Fall strategische Interessen der USA vertritt. Der Ölpreis ist weiterhin volatil.

  6. Fakten sind Fakten, aber Kurse sind auch Fakten.

  7. Ja @ Columbo
    Auch nicht vergessen, was den Menschen etwa 20 Jahre über den Endsieg in Vietnam oder Afghanistan erzählt wurde.
    Oder aktuell über den Ukraine- Krieg.
    Und die Menschen die glauben, dass es um eine gerechte Sache geht, glauben auch an den Endsieg.
    Sebst als Berlin schon eingekesselt war und Rentner und Kinder mit Panzerfäusten verheizt wurden, wurde noch an den Endsieg geglaubt.
    Jetzt geht es gegen den Iran, der schon seit etwa 20 Jahren auf der “ Abschlussliste“ der Amis steht.
    Es wird für die Amis immer mehr zu einem Desaster werden, desto länger die Amis ihre Angriffe aufrecht weiterführen.
    Ausgenommen, das Volk und das Militär beginnen eine Revolution.
    Bombardieren bewirkt aber das Gegenteil.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  8. Die Börse wird die Träumer aufwecken

    Könnte sein,dass der Ölpreis- Dip gestern auch etwas mit dem Verfall der Optionen von heute zu tun hat.
    Fundamental gibts wohl noch keine Entwarnung, beim Ausbruch des Ukrainekrieges dauerte der Anstieg auch mehrere Monate und wie schon gesagt,es hat schon höhere Preise mit auch höherem Dollar gegeben.
    Preise von 100 Dollar waren nach 2010 längere Zeit normal.Und immer reden viele nur vom Ölpreis, die Nebenwirkungen der Lieferkettenstörung wird noch viele andere Produkte in die Höhe treiben.
    Schwere Zeiten für Inflations- und Zinssenkungsträumer. Die Zinsen werden erst bei Rezession gesenkt und dies ist bekanntlich negativ für die Börsen.

  9. …was’n…Fugi im Urlaub und die Aktienmärkte steigen dennoch?…Regimewechsel aller Orten…oder doch nur großer Verfall?…na wir werden es am Freitag nachmittag oder Montag früh wissen, ob der Fugi-holiday-Indikator noch zuschlägt…vielleicht ist es aber auch der epochale Kampf Patrick Dewayne sendet bei MArkus Koch (immer grün) gegen Fugi ist im Urlaub (meistens rot)…

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