Finanznews

Iran-Krieg zerstört Petro-Dollar – gefährliche Yen-Intervention! Marktgeflüster

Am US-Feiertag erwartungsgemäß wenig Bewegung an den Märkten – mit Ausnahme einer Yen-Intervention, die auf einen großen Zusammenhang verweist: das Ende des Petro-Dollars durch den Iran-Krieg! Die Bank of Japan (und US-Finanzminister Bessent) intervenieren zugunsten des Yen, damit Japan nicht gezwungen ist, US-Staatsanleihen zu verkaufen und damit die Kapitalmarkt-Zinsen in den USA weiter nach oben zu treiben. Der Iran-Krieg wiederum trifft die Goldstaaten, die im Gefolge des 1974 gemachten Deals zwischen Henry Kissinger und Saudi-Arabien ihr Öl verkauften, dafür Dollars bekamen – und diese Dollars vor allem in Staatsanleihen der USA (und Aktien) anlegten. Nun aber brechen die Öl-Einnahmen (und Gas) der Golfstaaten ein – mit der Folge, dass sie latent gezwungen sind, US-Staatsanleihen zu verkaufen statt zu kaufen. Damit läutet der Iran-Krieg das Ende des Petro-Dollars ein – und damit auch das Ende der unbestreitbaren Hegemonie der USA..


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Märkte reagieren auf Druck, gute Entscheidungen nicht

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Über den RedakteurMarkus Fugmann
Historische Analyse und gesellschaftspolitische Expertise mit Blick auf die Finanzmärkte in Wort (Artikel) und Videos – immer mit dem Fokus auf die Frage: „Warum geht uns das etwas an!“
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5 Kommentare

  1. Dr. Sebastian Schaarschmidt

    Ja nach dem Ende von Bretton Woods waren die USA gezwungen eine Alternative zu finden …die den Dollar als Weltleitwährung NUMMER 1 zementieren ..sie kamen auf den Pedro- Dollar…

    Nachdem Ende verschiedener Kriege im Nahen Osten stiegen die Ölpreise sehr stark an.. von unter 2 Dollar das Barrel 1965 auf über 10 …1974…was lag also näher… als die gestiegenen Einnahmen in US Staatsanleihen zu investieren…?
    Zudem gab’s damals noch relativ hohe Zinsen..eine Zehnjährige warf leicht 10 Prozent und mehr ab…..
    Der Aktienmarkt spielte 1974/75 noch gar keine Rolle…der Dow dümpelte bei unter 1000 Punkten rum…wer etwas auf sich hielt investierte in sichere US Staatsanleihen oder Gold…das damals für unter 50 zu haben war…deshalb auch die 50 als Nennwert auf den US Goldmünzen..eine Unze…

  2. Petro-Yuan gibt es auch. Also, China bezahlt Öl vom Golf oder aus Russland in Yuan, das dann anschließend wieder nach China zurückfließt.

    1. @Robert
      Auch wenn in Gold oder Yuan bezahlt wird: Der Preis wird in USD festgelegt und fliesst in der BoP in Russland in USD ein. Das ist der Grund, weswegen Russland seinen Rubel abgewertet hat. Denn so steht dem Staat mehr Rubel zur Verfügung, ohne irgendwas anderes am Finanzsystem zu ändern. Das Ende des Petro-Dollars ist ein Märchen.

  3. Donald postet die billigsten Lebensmittelpreise seit 2021.

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