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Iran: Saudi-Arabien hat Botschaft Irans in Jemen bombardiert, Verbot aller saudischen Produkte – Ölpreis steigt

FMW-Redaktion

Der Konflikt zwischen dem Iran und Saudi-Arabien verschärft sich weiter. So berichten staatliche Medien des Iran, dass die Koalition unter Führung Suadi-Arabiens die Botschaft des Iran in der jemenitischen Hauptsatdt Sanaa in der Nacht auf den heutigen Donnerstag bombardiert habe. Der Sprecher der Koaliton, Brigadegeneral Ahmed Asseri, sagte gegenüber einer westlichen Nachrichtenagentur, dass man den Sachverhalt prüfen werde. Assari räumte jedoch ein, dass man Luftangriffe gefahren und dabei auch zivile Objekte bombardiert habe, da die Huthi-Rebellen solche Objekte zum Unterschlupf nutzten. Man habe jedoch alle Länder gebeten, die Koordinaten ihrer diplomatischen Vertretungen mitzuteilen, um solche Vorfälle auszuschließen. Der Vorwurf der Bombardierung der iranischen Botschaft, so Asseri weiter, stamme von den Huthi-Rebellen – und deren Aussagen hätten „keinerlei Glaubwürdigkeit“.

Als Reaktion auf die vermeintliche Bombardierung hat das iranische Kabinett heute beschlossen, alle in Saudi-Arabien gefertigten Produkte im Iran zu verbieten. Damit verschärft sich der Konflikt zwischen dem Iran und Saudi-Arabien weiter. Und das beflügelt den Ölpreis: nach dem Abverkauf heute Morgen kann das schwarze Gold, trotz der schwachen Aktienmärkte, wieder zulegen:

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