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Märkte

Iran und Griechenland lassen den Ölpreis weiter fallen

Redaktion

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Von Claudio Kummerfeld

Mal wieder gibt es bei den Iran-Verhandlungen rund um die Atomkontrollen und die Aufhebung der Sanktionen eine letzte letzte allerletzte Frist, bis zu der ein Ergebnis erzielt werden soll. Die endet morgen. Wie schon mehrmals in den letzten Wochen erwartet, kann es von jetzt auf gleich zu einer Einigung kommen, und zack, der Iran ist wieder vollwertiger Teilnehmer am weltweiten Ölmarkt. Die iranischen Offiziellen haben erneut bekräftigt, dass sie in Windeseile ihre Fördermenge verdoppeln wollen auf täglich 2,3 Mio barrel. Gerade das können diejenigen überhaupt nicht gebrauchen, die jede Woche bereits zitternd auf die Lagerbestände und Fördermenge in den USA schauen.

Hinzu kommt das NEIN-Votum der Griechen am gestrigen Sonntag. Der Markoökonom sieht durch die Staatspleite in Griechenland und die Folgen des gestrigen NEIN-Votums die Wahrscheinlichkeit steigen, dass im Schlepptau dieser Unsicherheit die finanziellen Auswirkungen auf Europa überschwappen. In Folge hiervon geht man dann von wirtschaftlichen Einbußen in Europa aus, was wiederum die Nachfrage nach Öl sinken lässt. Genau wie beim Iran-Effekt steigt damit die Lücke zwischen Angebotsmenge und Nachfragemenge tendenziell noch weiter an.

Das Resultat sieht man heute im Ölpreis, der aktuell bei 54,30 Dollar liegt.

Ölpreis

 

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Finanznews

Dax: Herber Abverkauf – aber Rettung naht! Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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Der Dax heute mit dem stärksten Abverkauf seit März, aber auch die Wall Street heute stark unter Druck: Zur völligen Überraschung der Aktienmärkte kommt nun die zweite Corona-Welle in Europa, zunehmend aber auch in den USA mit voller Wucht und vor allem neuen Lockdown-Maßnahmen. Mit eben diesen neuen Maßnahmen aber steigt der Druck auf die Notenbanken (morgen EZB-Sitzung) zur Rettung. Und je tiefer die Aktienmärkte fallen, desto größer wird der Handlungsdruck. Dennoch: der Dax ist auch im europäischen Vergleich besonders schwach und hat nun 12% von seinem Hoch von vor zwei Wochen verloren – ist also nun offiziell in einer Korrektur. Retten morgen die Zahlen der US-Tech-Giganten?

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Indizes

Rüdiger Born: Dax und S&P 500 im Absturz – Chance auf einen Dreh?

Rüdiger Born

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Die Aktienindizes fallen. Das schaue ich mir im folgenden Video direkt am Chart genauer an. Ob es nun eine Kaufchance zum Beispiel im Dax gibt, dieser Frage will ich nachgehen. Im S&P 500 schaue ich mir an, ob eine Zwischenrally möglich ist.

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Konjunkturdaten

Aktuell: Öl-Lagerbestände +4,3 Mio Barrels (jetzt 492,4 Mio)

Claudio Kummerfeld

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Die wöchentlich vermeldeten Öl-Lagerbestände in den USA (Rohöl) wurden soeben mit 492,4 Mio Barrels veröffentlicht. Dies ist im Vergleich zur Vorwoche ein Plus von 4,3 Mio Barrels, wobei die Erwartungen zur Vorwoche bei +1,2 lagen.

Die Benzinbestände wurden im Vergleich zur Vorwoche mit -0,9 Millionen Barrels veröffentlicht. Die Erwartungen gegenüber der Vorwoche bei -1,0.

Die Dienstag Abend um 22:35 Uhr veröffentlichten API-Lagerbestände wurden mit +4,6 Mio Barrels beim Rohöl gemeldet (+1,2 erwartet).

Der Ölpreis (WTI) reagiert in den ersten Augenblicken nach Verkündung mit +6 Cents auf 37,34 Dollar. Dazu muss man aber sagen, dass der Ölpreis im Verlauf des heutigen Tage bereits deutlich gefallen war.


source: tradingeconomics.com

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