Märkte

Gastbeitrag von Marc Friedrich Irankrieg: Warum dieser Konflikt den Ölmarkt und die Weltwirtschaft erschüttern könnte

Der Iran-Krieg treibt den Preis für Öl kräftig nach oben. Eine Erschütterung für die Weltwirtschaft könnte anstehen. Eine Analyse.

Marc Friedrich.

Raketen über dem Persischen Golf, Drohungen aus Teheran – und das Nadelöhr der Weltwirtschaft steht plötzlich im Zentrum eines militärischen Konflikts. Die Straße von Hormuz, durch die jedes fünfte Barrel Öl fließt, ist mehr als nur eine schmale Meerenge zwischen Iran und Oman: Sie ist der empfindlichste Druckpunkt des globalen Energiesystems. Noch bleibt der Ölpreis erstaunlich ruhig. Doch täuschen sich die Märkte, oder erleben wir gerade die Ruhe vor dem nächsten historischen Preisschock?


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Iran-Krieg wirkt sich massiv auf Öl aus

In den letzten Tagen ist die geopolitische Lage im Nahen Osten dramatisch eskaliert. Die Vereinigten Staaten haben gemeinsam mit Israel groß angelegte Militärschläge gegen den Iran durchgeführt. Offenbar mit dem Ziel, zentrale Machtstrukturen des Regimes direkt zu treffen und die Führungsebene zu destabilisieren. Laut Berichten wurde dabei auch der oberste Führer des Iran, Ali Khamenei, getötet. Dies hat das Weiße Haus bereits auf X bestätigt. Der Iran reagierte nicht nur militärisch in der Region, sondern stellte auch die wirtschaftliche Eskalation in Aussicht. Im Zentrum steht die Straße von Hormuz: das strategische Nadelöhr des globalen Energiesystems.

Täglich fließen hier rund 20 Millionen Barrel Rohöl und raffinierte Produkte hindurch – etwa 19 bis 20 Prozent des weltweiten Verbrauchs. Anders formuliert: Jedes fünfte Barrel Öl passiert diese Passage. Die Meerenge ist nur rund 54 Kilometer breit – ein schmaler Streifen Wasser zwischen Iran und Oman, durch den ein erheblicher Teil der weltweiten Energieversorgung läuft.


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Durch die Straße von Hormus transportiertes Öl
Quelle: https://x.com/JavierBlas/status/2027811541043609982?s=20

Die Abhängigkeiten sind ungleich verteilt: Japan bezieht rund 72 Prozent seiner Öl-Importe über diese Route, Südkorea etwa 65 Prozent. Indien und China jeweils rund 50 Prozent. Europa liegt bei durchschnittlich etwa 18 Prozent. Die USA dagegen bei lediglich rund zwei Prozent.

Quelle: https://x.com/cryptorand/status/2028184747885949231?s=20

Diese Zahlen verändern die Perspektive erheblich. Eine Eskalation in Hormuz würde vor allem Asien treffen – insbesondere China. Die Vereinigten Staaten sind energetisch weitgehend autark. In den vergangenen drei Jahrzehnten haben sie ihre Abhängigkeit von Saudi-Arabien und anderen Golfstaaten massiv reduziert. Anfang der 1990er Jahre kamen zeitweise über 30 Prozent der US-Ölimporte aus Saudi-Arabien und GCC-Staaten – heute sind es nur noch wenige Prozentpunkte. Fracking, eigene Produktion und Diversifizierung haben die strategische Ausgangslage Washingtons fundamental verändert.

Quelle: https://x.com/studentofcycles/status/2028410754785829072?s=20

Europa hingegen bleibt stark importabhängig. Und China steht noch exponierter da: Über 70 Prozent des Ölbedarfs müssen importiert werden, rund 90 Prozent davon über den Seeweg. Chaos an der Straße zu Hormuz ist für Peking ein massiver Painpoint. Fällt Hormuz länger aus, trifft es Chinas Industrie, Exportmaschine und Wachstum ins Mark.

Die Alternativen sind begrenzt. Es existieren im Wesentlichen zwei relevante Ausweichrouten für den Transport von Öl: die saudische Ost-West-Pipeline Richtung Rotes Meer sowie die Pipeline von Abu Dhabi nach Fujairah. Doch deren Kapazitäten reichen nicht aus, um einen vollständigen Ausfall der Straße von Hormuz zu kompensieren. Wird dieser Seeweg blockiert, selbst nur temporär, sprechen wir von einem Angebotsschock. Steigende Ölpreise, neuer Inflationsdruck und Turbulenzen an den Kapitalmärkten wären die unmittelbare Folge. Genau deshalb versucht die OPEC+ bereits gegenzusteuern und signalisiert Produktionsausweitungen.

Hinzu kommt: Der Iran muss die Meerenge nicht einmal physisch sperren. Es genügt, wenn sie wirtschaftlich unpassierbar wird. Explodieren die Versicherungsprämien oder werden Policen gestrichen, drehen Reeder freiwillig ab. Was gestern noch 20 Millionen Barrel pro Tag waren, kann morgen faktisch null sein. Nicht wegen Minen im Wasser, sondern wegen unbezahlbarer Risiken auf dem Papier.

Der Ölpreis im historischen Kontext

Schauen wir uns die Historie des Ölpreises an. Jedes Mal, wenn der Preis explodiert ist, gab es einen klaren geopolitischen Auslöser. 1973: das OPEC-Embargo. Der Ölpreis vervierfacht sich. 1979: die Iran-Krise. Das Öl verdoppelt sich innerhalb von 18 Monaten. 1990: der Golfkrieg. Erst der Spike, dann der Einbruch. 2008: explodierende China-Nachfrage plus Finanzkrise. 140 Dollar pro Barrel. 2022: Russland-Ukraine. Über Nacht 115 Dollar.

Und jetzt? Februar 2026. US- und israelische Schläge gegen den Iran sind bestätigt. Iranische Raketen schlagen in der Nähe von Golf-Stützpunkten in Abu Dhabi, Bahrain und Kuwait ein. Und trotzdem steht Öl bei gerade einmal 70 Dollar? Das wirkt auf den ersten Blick paradox – außer die Märkte preisen bereits ein, dass die Eskalation begrenzt bleibt und schnell vorübergeht.

Genau hier liegt der entscheidende Punkt: Märkte handeln Erwartungen. Wenn Investoren davon ausgehen, dass Hormuz offen bleibt und es bei einem kurzen Schlagabtausch bleibt, bleibt der Risikoaufschlag moderat. Dreht diese Erwartung jedoch, kann sich das Preisniveau abrupt verändern.

Drei Szenarien für Ölpreis und Weltwirtschaft

Im Grunde genommen lassen sich drei mögliche Szenarien für die kommenden Wochen abzeichnen. Im ersten Szenario bleibt die Straße von Hormuz offen und der Konflikt deeskaliert schnell. Der Ölpreis steigt kurzfristig Richtung 90 oder 100 Dollar pro Barrel und stabilisiert sich anschließend wieder. Ein klassischer geopolitischer Spike – Angst wird eingepreist und wieder ausgepreist.

Im zweiten Szenario wird Hormuz für Wochen blockiert oder faktisch lahmgelegt. Dann reden wir über 130 bis 150 Dollar pro Barrel. Ein massiver Inflationsschock, steigende Produktionskosten und erheblicher Druck auf hoch verschuldete Staaten wären die Folge. Im dritten Szenario eskaliert der Konflikt weiter, mehrere Akteure werden hineingezogen und die Energieflüsse bleiben länger gestört. Ölpreise über 200 Dollar wären möglich. Eine Stagflation wie in den 1970er-Jahren würde Realität werden.

Historisch profitieren insbesondere Energieunternehmen von starken Ölpreisbewegungen nach oben. Während steigende Energiepreise für viele Branchen belastend wirken, können Produzenten, Explorationsunternehmen oder integrierte Ölkonzerne ihre Margen deutlich ausweiten.

Absicherung gegen Ölpreis-Spikes: Strategisch positionieren statt reagieren

Wer sein Portfolio gegen mögliche Ölpreis-Spikes absichern möchte, kann daher gezielt auf ausgewählte Ölaktien setzen. Sie fungieren in geopolitischen Krisenphasen häufig als natürliche Hedge-Komponente im Depot, da steigende Ölpreise direkt auf Umsatz und Cashflow durchschlagen.

Ein weiterer Vorteil: Viele etablierte Ölunternehmen zahlen attraktive Dividenden. In einem Umfeld erhöhter Unsicherheit können stabile, hohe Ausschüttungen einen wichtigen Beitrag zur Gesamtrendite leisten und gleichzeitig laufende Erträge sichern. Gerade große Produzenten mit soliden Bilanzen und niedrigen Förderkosten kombinieren oft Kurschancen mit verlässlichen Dividendenströmen.

Entscheidend bleibt jedoch die Auswahl. Nicht jede Ölaktie profitiert gleichermaßen. Unterschiede bei Förderkosten, Verschuldung, politischem Risiko und regionaler Exponierung sind erheblich. Im Friedrich Report haben wir unter anderem ein Ölunternehmen aus Südamerika vorgestellt, das geographisch außerhalb klassischer geopolitischer Krisenherde wie dem Nahen Osten operiert. Ein solcher Standortvorteil kann in angespannten Zeiten zusätzliche Stabilität bringen, da operative Risiken nicht unmittelbar von Konflikten im Persischen Golf abhängen.

Eine strukturierte Auswahl qualitativ hochwertiger Energie- und Rohstoffwerte findet sich im Friedrich Report. Wer sich strategisch positionieren möchte, statt erst im Krisenfall zu reagieren, kann dort konkrete Titelideen und fundierte Hintergrundanalysen einsehen. Für Leser besteht zudem aktuell die Möglichkeit, mit dem Rabattcode „Apollo“ 10 Prozent Preisnachlass auf das Abonnement zu erhalten.

Gerade in Phasen erhöhter geopolitischer Unsicherheit gilt: Absicherung ist kein Spekulationsinstrument, sondern aktives Risikomanagement. Ein gezielter Rohstoffanteil – insbesondere im Energiesektor – kann helfen, makroökonomische Schocks im Portfolio abzufedern, während gleichzeitig laufende Erträge generiert werden.

Fazit

Die Straße von Hormuz ist mehr als nur eine Meerenge. Sie ist ein globaler Hebel. Solange sie offen bleibt, bleibt die Eskalation kontrollierbar. Wird sie über mehrere Wochen blockiert, verändert sich das Kräfteverhältnis am Ölmarkt schlagartig.

Über den Autor

Marc Friedrich ist Deutschlands erfolgreichster Sachbuchautor (7 SPIEGEL Bestseller in Folge), ausgewiesener Finanzexperte, gefragter Redner, YouTube-Star, bekannt aus Funk und TV, Vordenker, Freigeist und Honorarberater. Sein neuester SPIEGEL Bestseller trägt den Titel “Die größte Revolution aller Zeiten – Warum unser Geld stirbt und wie Sie davon profitieren“ und beschäftigt sich ausschließlich mit den Themen Bitcoin, Zyklen und Geldgeschichte. Außerdem ist Marc Friedrich Gründer und Initiator des Investmentbriefs Friedrich Report, in dem Analysen zu einzelnen Aktien, aber auch zu Rohstoffen und Bitcoin veröffentlicht werden. Mehr Informationen: www.friedrich-partner.de; www.marc-friedrich.de und friedrich.report Twitter und Instagram: @marcfriedrich7



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12 Kommentare

  1. Trump erklärt Spanien den Handelskrieg: Wer das Völkerrecht achtet, wird zum Feind der USA

    https://www.costanachrichten.com/spanien/politik-wirtschaft/trump-erklaert-spanien-den-handelskrieg-wer-das-voelkerrecht-achtet-wird-zum-feind-der-usa-94196846.html

    Ich denke, Spanien wird wohl in absehbarer Zeit den BRICS beitreten.

    Der Vasalle Deutschland ist da für die Amis besser zu steuern.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  2. Der Winter geht nun ins Finale. Meine Prognose: alles wird gut. In ein paar Jahren.

    Aber Öl-und Gas-Werte habe ich schon früher ins Depot genommen. Ich denke eher, dass Kohle jetzt noch interessanter ist.

  3. „…Wird sie über mehrere Wochen blockiert, verändert sich das Kräfteverhältnis am Ölmarkt schlagartig…“

    Unglaublich beeindruckendes Fazit!
    Was für eine neue, umwerfende, großartige Erkenntnis!
    Meine Wenigkeit zum Beispiel wäre da nie draufgekommen.

  4. Vielleicht werden wir ja mit einem Ölpreisschock in Raten konfrontiert.

  5. Ja @ Felix
    Wie Dr. M. Krall schon vor Jahren sagte:
    Investieren Sie in alles was Greta hasst.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. @Helmut, „Hass“ ist ein so drastischer Begriff, wenn auch nicht verwunderlich bei einem Populisten wie Krall.
      Der spricht bekanntermaßen öffentlich vom „urbösen Tier in Form des Klimasozialismus als die Verkörperung Satans im immerwährenden kosmischen und heilsgeschichtlichen Kampf Gottes gegen das Böse.“

      Was dieser rechtslibertäre Populist in fanatisch-religiöser Aufladung also als (satanischen) „Hass“ bezeichnet, ist bei Greta schlicht die Ablehnung von Geschäftsmodellen, die auf der Zerstörung endlicher Ressourcen und sozialer Verantwortung basieren.

      Ob Thunbergs tatsächliche Motivation überhaupt aggressive Emotionen wie Hass zulässt, ist fraglich. Ich sehe eher Gegenteiliges, wenn sie erklärt:
      „Ich habe Angst vor einer Welt, die scheinbar jeden Sinn für Menschlichkeit verloren hat.“

      In ihren Reden und Aktionen artikuliert sie vielmehr eine tiefe Ablehnung (weit entfernt von Hass) gegenüber bestimmten systemischen Zuständen und Verhaltensweisen:

      Politisches „Blabla“ und Untätigkeit:
      – Leere Versprechen
      – Ignoranz gegenüber der Zukunft junger Generationen

      Soziale und globale Ungerechtigkeit:
      – Kriege und verantwortungslose Militärschläge gegen Zivilbevölkerungen
      – Apartheid und Unterdrückung
      – Ausbeutung des Globalen Südens

      Umgang mit der Wissenschaft:
      – Ignoranz gegenüber Fakten
      – Fokus auf ihre (Gretas) Person statt auf das Problem

      Kralls – und damit auch Ihre – Investitionsempfehlung ist also eine Wette gegen wissenschaftliche Fakten, gegen globale Gerechtigkeit und gegen die Lebensgrundlagen zukünftiger Generationen.

      Das mag ein politisches Statement sein.
      Womöglich schlummern darin sogar veritable Profite.
      Eine seriöse und verantwortliche Anlagestrategie ist jedoch kaum zu erkennen.

      1. Sie übertreiben es. Die „gehasste Anlage“ ist einfach Börsensprache. Sie bezeichnet einen Sektor oder ein einzelnes Gut was vom Markt ignoriert oder gar abgelehnt wird. Dieser „Hass“ kann alles betreffen. Und tatsächlich ist es meistens eine gute Empfehlung, in diese „gehassten“ Dinge frühzeitig zu investieren.

        Ansonsten wissen Sie, dass ich für Umweltschutz bin und die heutigen Klimaschutzmaßnahmen teilweise als die schlimmsten Umweltsünden bewerte. Ein schönes Wochenende.

  6. Der Schwarze Schwan kommt angeflogen

    @ Columbo, ja sie sind halt doch eher der Goldspezialist ? Ein sehr hoher Ölpreis würde auch ihre grossartigen Kenntnisse über immer steigende Aktien kontern. Friedrich als Bitcoin- Prophet ist auch nicht mein Freund, aber ich kann Sache von Person unterscheiden, und wo er recht hat, hat er recht, ihre Kritik ist also ihre gewohnte Luftbläserei, sie schlagen den Esel und meinten den Sack!

  7. Hallo @ leftutti

    Was Sie so alles aus einer Empfehlung zum Kauf von bestimmten Rohstoffen machen können.
    Faszinierend.
    Für mich als Atheisten sind die Ansichten von Herrn Dr. Krall in Richtung christlichen Glaubens auch recht seltsam.
    Aber was hat das mit seinen Empfehlungen im wirtschaftlichen Bereich zu tun?

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. Guten Morgen Helmut,

      ich muss sagen, dass die derzeitigen Vorgänge auf der Welt durchaus nicht mit Unfähigkeit allein erklärbar sind. Insofern kommt auch so etwas skurriles wie „Satanismus“ in die Überlegung. Und so etwas kann ja auch Wirkung entfalten, ohne dass es einen Satan dazu braucht. Es muss nur ein paar Durchgeknallte geben, die glauben, dass ein Satan sie beschützt, wenn sie ihm Kinder opfern.

      Im Grunde ist das ja eine seit Jahrtausenden existierende Religion. Niemand sollte sich also wundern, wenn es auch heute noch Satanismus gibt.

  8. Ja klar @ Felix
    Selbst die unglaublichsten und schrecklichsten Dinge passieren. immer wieder.
    Dafür ist das Strafrecht zuständig.
    Wer glaubt, dass Jungfrauen ohne GV schwanger werden können, stellt ja keine Gefahr da.
    Wer zu den 72 Jungfrauen möchte, aber schon.
    Jeder soll seine Glauben ausleben können, solange das andere Menschen nicht behindert.
    Ob das, was auf der ganzen Welt passiert, Unfähigkeit ist, ist schlecht zu sagen.
    Was in Deutschland seit 2015 passiert, kann aber nur noch mit Sabotage erklärt werden.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. Das Problem ist folgendes: wenn einzelne Spinner einen Kult pflegen, kann das die Justiz handhaben (Film-Tip: Angel Heart).
      Aber wenn sich in der Elite eines Kulturraums so etwas breit gemacht hat („Epstein, alles muss versteckt sein“) ist dieses Problem für eine Justiz kaum zu bewältigen.

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