Soeben wurde der ISM-Einkaufsmanagerindex Service für den Monat August veröffentlicht:
Der Hauptindex liegt bei 52,0 (Prognose war 50,9; Vormonat war 50,1)
– Preise 69,2 (Vormonat war 69,9, das war höchster Wert seit Oktober 2022 – alle Werte über 50 signalisieren steigende Preise zum Vormonat).
– Auftragseingang 56,0 (Vormonat war 50,3)
– Beschäftigung 46,5 (Vormonat war 46,4)
Marktreaktion: US-Aktienmärkte etwas tiefer – starke Auftragseingänge, heiße Preise, schwache Beschäftigung. Was soll die Fed nun machen mit den Zinsen?
ISM kommentiert (in Auszügen; eigene Übersetzung):
„Der PMI® für Dienstleistungen zeigte im August eine größere Stärke, die auf schnellere Wachstumsraten bei den Indizes für Geschäftstätigkeit und Auftragseingänge zurückzuführen ist. Diese positiven Indikatoren werden jedoch durch den anhaltenden Rückgang des Beschäftigungsindex, den niedrigsten Stand des Auftragsbestandsindex seit 16 Jahren und den Preisindex, der weiterhin bei fast 70 Prozent liegt, ausgeglichen. In den Kommentaren wurde erneut verstärkt auf die Auswirkungen von Zöllen hingewiesen, wobei es Anzeichen dafür gibt, dass die Geschäftstätigkeit und die Importe durch den Versuch getrieben werden, zusätzlichen Preiserhöhungen zuvorzukommen und sich gleichzeitig auf die Hochsaison vorzubereiten.“
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Die Hochsaison ist ja nunmehr seit wenigen Tagen beendet. HV
das erklärt natürlich den wieder dunkelgrünen tag bei den Amis