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Israel will keine Basis mehr sein für die Binäre Optionen-Industrie – Totalverbot steht kurz bevor

Jetzt scheint der Gesetzgeber in Isreal endgültig mit den Anbietern für Binäre Optionen die Geduld zu verlieren, und will die Branche de facto komplett verbieten. Broker, Marketing, Services, alles was mit dem Thema…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Was viele gar nicht wissen: Israel ist eine Art Basis für viele Anbieter von Binären Optionen. Dort besteht eine Art Community aus Brokern, Software-Anbietern, Marketing-Firmen usw. Bisher war es nach geltendem israelischem Recht den Anbietern verboten Binäre Optionen an Personen mit Wohnsitz Israel anzubieten. Es gab immer wieder Betrugsfälle, die zu diesem Verbot führten. Aber nach wie vor arbeitet die dortige Industrie als Anbieter für ausländische Kunden, vor allem für den europäischen Markt.

Anmerkung FMW: Nein, es geht hierbei nicht um eine jüdische Weltverschwörung oder sonstigen Quatsch ! ! !

Jetzt scheint der Gesetzgeber in Israel endgültig mit den Anbietern für Binäre Optionen die Geduld zu verlieren, und will die Branche de facto komplett verbieten. Broker, Marketing, Services, alles was mit dem Thema Binäre Optionen zu tun hat, soll auch als Angebot für ausländische Kunden verboten sein. So sieht es ein Gesetzentwurf vor, der wahrscheinlich demnächst durch das israelische Parlament gewunken wird. Damit ist die Industrie in Israel de facto komplett tot, wenn das Gesetz so durchkommt. Wer sich zukünftig nicht daran hält, begeht eine Straftat mit bis zu 2 Jahren Haftandrohung.

Mit Binären Optionen wettet man quasi auf sagen wir mal eine Frist von wenigen Minuten oder Stunden, ob an der Börse ein bestimmter Kurs erreicht wird, oder eben nicht. Der mögliche Gewinn ist vorher festgelegt. Oft, sehr oft verlieren die Kunden dabei Geld. Die Branche ist zuletzt immer mehr in Verruf geraten. Auch in Deutschland wurde von Anbietern durch Werbung oft suggeriert, dass man hierüber schnell und einfach Geld machen kann. So richtete sich hierzulande Werbung oft platziert rund um Fussball-Übertragungen an ein Publikum, dass bisher eher an Sportwetten als Finanzspekulationen Interesse hatte.

Die Israelis jedenfalls scheinen die Schnauze voll zu haben von dieser Industrie. Was nun? Die Anbieter müssen und werden sich anpassen, und sich eine andere Home Base suchen. Als Finanzplatz mit der entsprechenden Infrastruktur würde sich das EU-Land Zypern anbieten, aber auch dort zieht die Regulierungsbehörde CySec die Zügel immer weiter an. In Finanzkreisen ist es derzeit ein offenes Geheimnis, dass Bulgarien und die Ukraine immer interessanter werden als Standorte für die Industrie. Es ist wohl die Hoffnung, immer wieder einen Standort mit einer nicht vorhandenen Regulierung oder sogar desinteressierten Aufsichtsbehörden finden zu können. Denn erst einmal schaffen die Anbieter dort ja neue Arbeitsplätze usw. Da freuen sich wohl gerade Länder wie die Ukraine, dass ihr Finanzplatz „gestärkt“ wird?

Anmerkung unsererseits: Nicht alle Anbieter von Binären Optionen müssen schlecht sein oder betrügerisch handeln. Auch wenn die Konstruktion solcher Spekulationsmodelle fragwürdig sein mag, so obliegt es immer noch dem Anleger, ob er so ein extrem hohes Risiko eingehen will. Das Angebot muss nur vernünftig reguliert und transparent nachvollziehbar sein – halbwegs zumindest! Da haben es seriöse Anbieter schwer, wenn weniger seriöse Anbieter die Branche in Verruf bringen!

Noch eine Anmerkung zum Schluss: Antisemitische Kommentare unter dem Artikel werden wir nicht tolerieren, und daher gar nicht erst freischalten. Daher können sich entsprechende Kommentarschreiber die Mühe sparen!




Quelle: LR / Knesset

7 Kommentare

7 Comments

  1. Avatar

    Fabian

    22. Juni 2017 11:45 at 11:45

    Solange die Produkte für Israelis verboten sind, alle an die dortigen Gesetze halten und brav Steuern bezahlen sehe Ich keinen Grund warum jemand die verbieten sollte.

  2. Avatar

    N. Hoffmann

    22. Juni 2017 17:17 at 17:17

    Binäre Optionen sind der größte Quatsch, der je erfunden wurde. Genauso wie der Hochfrequenzhandel. So was brauchen wir nicht. Beides hat auch mit „Trading“ im klassischen Stil absolut nichts zu tun. Der Handel einer binären Option ist ähnlich wie die Abgabe eines Lottoscheins oder beim Roulette auf eine Farbe zu setzen. Im Nachhinein kann der Trader nichts mehr beeinflussen – er muss schauen, ob das Los gewinnt. Das hat mit Börse und aktivem Handel nichts mehr zu tun.
    Insofern muss man es begrüßen das Israel diese Machenschaften beenden will. Auch die anderen Länder, wie Zypern oder Osteuropa sollten diesem Beispiel folgen!

  3. Avatar

    Ferdinand Schlüter

    22. Juni 2017 19:54 at 19:54

    Israel wird sicherlich mehrfach die Branche angemahnt haben, korrekter zu arbeiten. Und irgendwann ist das Maß voll.
    Ich habe viele Anbieter von Binären Optionen kennen gelernt. Die meisten erwiesen sich als Trickser – sehr zum Nachteil der Teilnehmer.
    Dennoch habe ich einige wenige gefunden, deren Handelsplattformen korrrekt arbeiten und die auch zügig auszahlen. Beim Handeln mit Binären Optionen brauche ich aber Kenntnisse von Forex, sowie dem Meta Trader 4 nebst Indikatoren. Die geben mir nämlich die gleichen Einstiegs-Signale, wie beim Forex.
    Es ist also Unsinn, die Binären Optionen als Quatsch abzutun und dann auf den konservativen Handel zu verweisen. Die sind miteinander verbunden, weil die Kursdaten für beide Handelsplattformen genutzt werden. Ich hole mir regelmäßige Einnahmen aus Forex, wie auch aus den Binären Optionen – und das seit einigen Jahren.
    Wenn Sie mich fragen, ob ich davon lebe – ja – und meine Familie auch.
    Wir werden im Internet einen Haufen Leute finden, die mit den Binären Optionen und auch mit Forex laufend Verluste machen. Da ist es verständlich, dass diese Gruppe die Binären, wie Forex verdammen.
    Allerdings haben die Israelis insofern Recht, dass die meisten Anbieter von Binären Optionen – ich nenne sie auch gerne Buchmacher – sehr unkorrekt arbeiten. Enteder hat die Uhr plötzlich Husten oder fällt ganz aus, oder aber der Kurs nimmt eine ganz andere Richtung, als in der Realität.
    Dennoch sind nicht alle Schafe schwarz.

    • Avatar

      sabine

      22. Juni 2017 20:47 at 20:47

      1.) Die Israelis sind einfach nur schlau:
      – Man kann diesen Markt gar nicht regulieren
      – Er läuft aus dem Ruder
      – Er ist nicht für eine lebendige und funktionierende Marktwirtschaft nötig oder nützlich, und zieht obendrein unehrliche Leute an. (Gesindel, schwarze Schafe)
      2.) Also logische und realistische Konsequenz: Verboten.
      3.) Leider: Diese Schläue ist in der Politik extrem selten!

      • Avatar

        sabine

        22. Juni 2017 20:53 at 20:53

        Noch zu den Nicht-Schwarzen-Schafen:
        Was macht also den Unterschied von weißen zu schwarzen Schafen?
        a) Die Schwarzen lügen das Risiko weg, überreden Leute dazu, von denen sie wissen, das sie sich vertuen, manipulieren die Kurse oder das „binäre Ergebnis“.
        b) Die Weißen sind ehrlich, klären über die Risiken auf, weisen auf Schwächen hin.
        c) Aber es sind Wetten. Wie und wo verdient man sonst noch bei Wetten sein Geld? Sportwetten, Lotterie…
        Wo ist der Nutzen der Wirtschaft? Die Leute geben ihr Geld der Wirtschaft, wie wenn sie es aufs Konto der Bank legen, oder einer Firma Kapital zum Invest geben (Aktie), oder es in Coins umwandeln. Nur ist hier noch ein Spaßfaktor, mit sehr hohem Risiko. Korrekt?

  4. Avatar

    MyBinaereOptionen.com

    24. März 2018 20:51 at 20:51

    Guten Tag,

    also ich bin der Meinung das der Handel mit Binären Optionen oder auch Kryptowährungen oder CFD nicht verboten werden sollten. Warum auch ? Roulette oder Poker etc. wird ja auch nicht verboten. Ja es sollte wie auch das Glücksspiel reguliert werden aber nicht verboten. Denn gerade im Trading Bereich ist es möglich, wenn man sich mit der Thematik auseinanderstzt, tatsächlich berechnend Geld zu verdienen / erwirtschaften, im gegensatz zum Glücksspiel.
    Man sollte sich dennoch mit dem Thema auseinandersetzen, Chart Analyse lernen und den richtigen Broker nutzen.
    Denn wenn man das Trading verbietet sollte man auch den Handel mit Aktien verbieten, ist doch im Endeffekt genauso gefährlich / oder ertragreich. Des weiteren handeln ja schon die großen Banken im endeffekt seit Jahrzehnten mit Optionen. Ja klar nur die die schon ausreichend Geld haben, dürfen weiterhin auch schnelles geld dazu verdienen. Aber der mittelständige Mann, dem wird es untersagt, der darf nur sein Geld bei den Banken anlegen und Niedrigzinsen kassieren. KLASSE !!!

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Das ist der wahre Beherrscher des Internets – Werbung

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Lieber Börsianer,

haben Sie sich eigentlich einmal Gedanken gemacht, woher Sie als Nutzer die Daten und Informationen beziehen, wenn Sie etwa auf der Seite der Amazon oder der Seite von Google surfen? Die landläufige Meinung: Das kommt alles aus der Cloud bzw. einem zentralen Großserver, der irgendwo in den USA steht.

Das ist ein Irrglaube. Tatsächlich beziehen wir als Internet-Nutzer unsere Daten aus einem weltweit aufgespannten Netzwerk sog. CDN-Server (Content Delivery Network). Wenn Sie als Nutzer aus Deutschland eine Suchanfrage auf der Google-Seite starten, wird Ihre Anfrage also nicht erst über den Atlantik geschickt und anschließend zurück. Stattdessen werden die Internet-Nutzer von einem Server versorgt, der sich in räumlicher Nähe befindet.

Andernfalls wäre die Google-Seite unendlich langsam oder würde sogar kollabieren, wenn innerhalb weniger Minuten Millionen Anfragen zur gleichen Zeit eintreffen. So muss der Suchdienst im Durchschnitt pro Tag 3,5 Milliarden Suchanfragen pro Tag abarbeiten. Das schafft kein Cloud-Server der Welt. Hier gilt: Auch das digitale Internet unterliegt physikalischen Grenzen.

Hier schafft ein ausgeklügeltes CDN-System Abhilfe. Es verteilt die Anfragen auf unzählige weltweit installierte Einzelserver und sorgt auf diese Weise für einen Lastenausgleich in den Internetleitungen. Dadurch bleiben die Internetauftritte der Unternehmen komfortabel und schnell.

Daneben schafft das CDN-System Sicherheit einerseits für die Unternehmen als auch für die Nutzer. So ist es heutzutage nahezu ausgeschlossen, dass Hacker etwa die Seite der Amazon, der Zalando oder anderer Endkunden-Unternehmen lahm legen können. Tatsächlich werden schlimmstenfalls durch Hackerangriffe einzelne Server im CDN-System ausgeschaltet. Das System erkennt einen solchen Angriff und leitet den Nutzer sofort auf den nächsten noch aktiven Server weiter.

Damit schafft CDN sog. Redundanzen. Anders formuliert: Die dezentrale Struktur sorgt dafür, dass die Internetversorgung nie gänzlich zusammenbricht. Damit leisten die CDN-Netzwerke einen ganz wichtigen Beitrag für die Stabilität und Verfügbarkeit des Internets. Sie bilden also das Rückgrat des modernen Internets.

Wer betreibt diese Netzwerke?

Ein US-Unternehmen dominiert dieses Marktsegment quasi nach Belieben. Man unterhält weltweit 300.000 CDN-Server und kontrolliert damit in der Spitze bis zu 30 % des täglichen globalen Internetverkehrs. Nahezu alle Software- und Internetunternehmen des Silicon Valley schwören auf die Dienstleistungen dieses US-Unternehmens. Die Kundenkartei umfasst Adressen wie etwa Amazon, Apple, Facebook, Google oder Microsoft. In Europa bedient man Unternehmen wie Daimler, Nestlé, Wienerberger, Voestalpine oder etwa den Autozulieferer Schaeffler, um nur die wenigsten aus der üppigen Kundenkartei der Amerikaner zu nennen.

Vor allem für Unternehmen mit Endkundenkontakt und stark frequentierten Internetauftritten ist CDN absolute Pflicht. Denn die Nutzer springen heute rasch ab, wenn sich ein Seite langsam aufbaut oder sogar minutenlang gar nicht erreichbar ist. Ich kann Ihnen versichern, eine stabile und schnelle…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Caterpillar meldet Quartalszahlen: Starker Rückgang, aber über Erwartung

Claudio Kummerfeld

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Der weltweit größte Baumaschinenhersteller ist Caterpillar aus den USA. Die Firma gilt daher als Frühindikator, weil Bauwirtschaft und Industrie auf Baumaschinen angewiesen sind, bevor eine Volkswirtschaft expandieren kann. Steigen also die Firmenumsätze, deutet das auf eine weiter florierende US-Wirtschaft hin, und umgekehrt genau so. Deswegen sind die soeben veröffentlichten Quartalszahlen von Caterpillar so extrem wichtig. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz im letzten Quartal liegt bei 9,88 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 12,76/erwartet 9,8). Der Gewinn liegt bei 1,22 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 2,66/erwartet 1,12).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -1,3 Prozent.

Die operative Profitmarge sinkt im Jahresvergleich von 15,8 Prozent auf 10,0 Prozent.

Die rückläufigen Umsätze liegen laut Unternehmensaussage an der rückläufigen Kundennachfrage nach Geräten und Dienstleistungen.

CEO-Kommentar:

“I’m proud of our global team’s performance as we continue to safely navigate the pandemic while remaining firmly committed to serving our customers,” said Caterpillar Chairman and CEO Jim Umpleby. “Our third-quarter results largely aligned with our expectations, and we’re encouraged by positive signs in certain industries and geographies. We’re executing our strategy and are ready to respond quickly to changing market conditions.”

Datenblatt mit Details zu den Quartalszahlen von Caterpillar

Caterpillar-Baumaschine - Caterpillar-Quartalszahlen
Eine Baumaschine von Caterpillar auf der Bauma. Foto: Wald-Burger8 CC BY-SA 3.0

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