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Ist der Kapitalismus gut oder schlecht?

Ist der Kapitalismus das Problem – oder doch die Lösung aller Probleme?

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Ist der Kapitalismus schuld etwa an der Finanzkrise? Nein, sagt der Historiker Rainer Zitelmann – es sind die meist staatlichen Eingriffe, die für Probleme sorgen, währen der Kapitalismus die Wirtschaftsform ist, die so vielen Menschen wie noch nie Wohlstand gebracht habe. Daher sei der Kapitalismus nicht das Problem – sondern die Lösung!

5 Kommentare

5 Comments

  1. Ferenc

    18. Juni 2018 15:07 at 15:07

    Wohlstand hat nicht das potential einen Menschen glücklich zu machen, alleine deswegen taugt der Kapitalismus nicht viel. Aber selbst wenn Wohlstand das Maß aller Dinge wäre, würde es hier nur um „unseren“ Wohlstand gehen, den wir uns mit der Armut der Dritten Welt erkaufen, und mit der permanenten und nachhaltigen Zerstörung unseres Planeten. Kein anderes System basiert so sehr auf Ausbeutung, Krieg, Unterdrückung, Neid, Gier und der permanenten Angst diesen Wohlstand wieder zu verlieren.

    • Columbo

      18. Juni 2018 15:40 at 15:40

      @Ferenc, wie wärs mit Denken vor dem Schreiben? Wohlstand muß nicht glücklich machen, er ist aber die Voraussetzung dazu. Menschen, die in einem Haus leben, sich gutes Essen, gute Schulen und gute Ärzte leisten können, sind glücklicher als Menschen, die auf der Straße leben. Versuchen Sie mal unter der Brücke zu leben und Sie werden sehen(und spüren), daß Wohlstand ein gewisses Glücksgefühl verleiht.

    • nordsüd

      18. Juni 2018 16:08 at 16:08

      und warum sind die Menschen aus dem „Arbeiter-und Bauernparadies“ DDR geflohen unter dem
      Risiko Mauer, Stacheldraht, Selbstschussanlagen und Schießbefehl nicht zu überleben?

      Und warum gab es keine umgekehrte Fluchtwelle der Ausgebeuteten in den gerechten sozialistischen Arbeiter- und Bauernstaat? Völlig Risikolos!

    • tm

      18. Juni 2018 16:36 at 16:36

      „mit der Armut der Dritten Welt erkaufen,“

      Wen genau meinen Sie denn mit der dritten Welt? Etwa Länder wie China, Vietnam, Malaysia, Indonesien, wo die Armut in den letzten Jahrzehnten dramatisch abgenommen hat? Oder denken Sie an wirklich amre Länder wie Somalia oder den Kongo, mit denen wir aber praktisch null Handel betreiben?

  2. Jan

    18. Juni 2018 20:04 at 20:04

    Was ein Unsinn das „System Kapitalismus“ als etwas zu sehen was wir ausgewählt hätten.
    Grundschule, Evolution, Darwin vergessen?
    Kapitalismus bildet der Uhr-Evolutionstrieb ab. Die Starken gewinnen und ich will dabei gehören. Dafür tue ich alles wenn es sein muss, auch nach unten treten. So wie die Anderen auf diesen Planeten.

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Trump: Statement – Ausrufung des nationalen Notstands, Live-Feed

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Sehen Sie hier im Live-Feed, wie Donald Trump (aller Wahrscheinlichkeit nach) den nationalen Notstand verkündet und begründet – wie immer kommt er deutlich zu spät (das Statement war auf 16.00Uhr deutscher Zeit terminiert), weil er es offenkundig liebt, dass die ganze Welt auf ihn wwartet..:

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Aktuell: Dax und europäische Banken steigen nach Aussagen von EZB-Mitglied Cœuré, Euro fällt

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Der Dax höher, vor allem europäische Banken höher – und der Euro tiefer nach Aussagen von EZB-Mitglied Coeure:

– Inflation wird geringer ausfallen als erwartet

– wirtschaftlicher Abschwung ist breiter und tiefer als erwartet

– neuer TLTRO möglich, wir diskutieren derzeit darüber (für Banken praktisch kostenfreie Liquidität)


Benoît Cœuré

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USA: Demokraten in der Krise – scheitert zerstrittene Partei beim Sturz von Trump?

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Eine Kolumne aus New York von Herbert Bauernebel

Gerade erst lief alles wie am Schnürchen beim Comeback der Opposition nach dem Hillary-GAU 2016: Nach einem fulminanten Sieg bei den „Midterms“ hatte im Repräsentantenhaus die bereits legendäre Nancy Pelosi als „Speaker“ die Macht übernommen und beim Shutdown-Showdown um die Mexiko-Mauer Trump in die Knie gezwungen.

Der Präsident schien entmachtet, ignoriert auch von der eigenen Republikaner-Partei und mit sinkenden Popularitätswerten im Wanken.

Doch jetzt? Trump setzte mit einer fulminanten „State of the Union“-Marathonrede ein kräftiges Lebenszeichen.

In einer „Rasmussen“-Umfrage erreichte er mit 52 Prozent plötzlich die höchsten Popularitätswerte seit zwei Jahren.

Und auf einmal wirken eher die „Dems“ auf Schleuderkurs:

  • Der Richtungskampf zwischen den Progressiven, angeführt von Jungstar Alexandria Ocasio-Cortez und dem moderateren Establishment schwächt die Partei.
  • Die Skandale um gleich drei Top-Demokraten in Virginia („Blackface“, Sex-Übergriffe) wurden zum Image-Debakel.

Zudem wächst die Sorge über ein bisher extrem schwachbrünstiges Feld an Kandidaten und Kandidatinnen, die für den Vorwahlkampf zur Nominierung als Trump-Gegenspieler 2020 rüsten:

  • Elizabeth Warren kann ihre persönliche „Identitätskrise“ wegen Aufbauschungen über ihre angeblich indianische Herkunft nicht abschütteln (Trump verlacht sie seit langem als „Pocahontas“),
  • Kamala Harris wird angefeindet von den Progressiven wegen ihrer früher harten Strafverfolgung von Minderheiten als Staatsanwältin.
  • Amy Klobuchar erklärte gerade eingeschneit während eines Wintersturms ihre Kandidatur, doch sie musste sich auch gegen Vorwürfe wehren, Mitarbeiter mies behandelt zu haben.
  • Und der einst gehypte „Texas-Kennedy“, Beto O’Rourke, wirkt wie ein Leichtgewicht, auch wenn er zuletzt mit einem Gegenauftritt zu Trump in El Paso Flagge zeigte.

Kein Wunder, dass viele in der Partei immer noch von einer Kandidatur der ehemaligen First Lady. Michelle Obama, träumen. Doch die sagte bisher eisern „No way“.

 

Teflon-Trump: Abgeschriebener Präsident holt in „Polls“ wieder auf

Der Government-Shutdown war politisches Gift für Donald Trump, seine Popularitätswerte rasselten in den Keller.

Doch seit dem Ende des Dramas und einer weitgehend positiv aufgenommenen „State of the Union“-Rede macht der US-Präsident in den Umfragen Terrain wett: Bei Gallup legte er in einem Monat um sieben Prozentpunkte von 37 auf 44 Prozent Zustimmung zu.

In der Tracking Poll von Rasmussen hatte er am Montag mit 52 Prozent die positivsten Werte seit der Amtseinführung erreicht.

Im Schnitt der „Polls“ liegt Trump derzeit bei 43,1 Prozent Popularität.

Kein Wunder jedenfalls, dass der Republikaner eine neuerliche Stilllegung der US-Regierung mit aller Macht verhindern will: Er dürfte nun sogar einen für ihn lausigen Kongress-Deal unterschreiben, bei dem bloß 1,3 Milliarden Dollar für den Bau eines Grenzzaunes veranschlagt wären.

Trump hatte mit seinem Beharren auf 5,7 Milliarden Dollar für die Mexiko-Mauer einen fünfwöchigen Shutdown provoziert.

 

Herbert Bauernebel ist freier US-Korrespondent in New York seit 1999. Er leitet dazu das Info-Portal AmerikaReport.de mit Blogs, Analysen und News – von „Breaking News“ bis Politik-Aufregern, von Trends aus dem „Silicon Valley“ bis zur Wall Street. 

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