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Ist Nikola am Ende die bessere Tesla? – Werbung

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Lieber Börsianer,

in den USA bahnt sich in den nächsten Monaten und Jahren im Automobilsektor eine veritable Revolution an. Es geht um nichts weniger als den Goldstandard in der Antriebstechnik. Was wird sich am Ende durchsetzen: Die Brennstoffzelle oder die Lithium-Batterie?

Das sind die wichtigen Player: Das Lager der Lithium-Batterie-Anhänger wird natürlich von Tesla angeführt. Der große Widersacher ist das noch relativ junge US-Unternehmen Nikola, das erst in diesen Tagen wirklich durchstarten wird. Hier setzt man eindeutig auf die Brennstoffzelle. Unklar ist derzeit noch der Beitrag der konventionellen Autobauer. Hier befindet sich in jedem Fall Ford in einer vergleichsweise günstigen Startposition.

Zunächst werden wir einige Vorgeplänkel im Segment der leichten Trucks und Pick-ups sehen. Das mag uns hier in Europa noch nicht so emotionalisieren. Für den US-Markt war und ist der Pick-Up allerdings eine ganz bedeutsame Fahrzeugklasse, in Europa vergleichbar mit der Golfklasse.

Und genau hier starten die Kontrahenten nun mit den ersten voll-elektrischen Modellen. Tesla hat das Modell Cybertruck bereits vorgestellt. Ford zieht nun nach mit dem hybriden F-150 nach, der in seiner konventionellen Variante das meistverkaufte Fahrzeug seiner Klasse ist.

Nun kommen wir zum Herausforderer-Unternehmen, der Nikola aus Arizona. Nikola nimmt seit gestern Reservierungen für sein Modell Badger an. Noch sind nicht alle Details zu diesem Auto der Superlative bekannt. Was weiß man bisher?

Das Wasserstoff-Auto soll unter günstigen Bedingungen eine Reichweite von fast 1.000 Kilometern schaffen. Es beschleunigt in 3 Sekunden von 0 auf 105 km/h (60 US-Meilen/Stunde). Trotz seiner Sprinterqualitäten bringt der Badger auch in der Dauerbelastung enorme Leistungen und soll als Arbeitsauto bis zu 3,6 Tonnen ohne größere Probleme ziehen.

Der Markt der 1.000-PS-Zugmaschinen

Ich wiederhole mich: Der Pick-Up-Markt ist in den USA ein prestigeträchtiger Leitmarkt der Automobilität. Am Ende geht es für Tesla und Nikola allerdings um mehr. Es geht um das Segment der Zugmaschinen der schwersten Klasse (Klasse 8). Diese Trucks oder Sattelschlepper wiegen allesamt mindestens 15 Tonnen und bewegen bei einer konstanten Höchstgeschwindigkeit von 105 Stundenkilometern mindestens 36 Tonnen.

Nikola wird hier noch in diesem Jahr das Modell One auf den Markt bringen. Der Getränkekonzern Anheuser-Busch soll bereits 800 Einheiten dieses Monsters vorbestellt haben. Gleichzeitig startet Tesla vermutlich noch in diesem Jahr eine kleine Serienproduktion seines Semi Trucks. Auch dieser Lkw wartet mit…..

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2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Columbo

    2. Juli 2020 14:19 at 14:19

    Hat hier im Forum kürzlich nicht jemand (ich glaub @Lossless war‘s) gesagt, Analysten sollten Fragen beantworten, nicht stellen?

  2. Avatar

    Roma

    3. Juli 2020 15:41 at 15:41

    Selbst Nikola setzt auf Akkus, die später mit H2/Erdgas Rangeextender kombiniert werden sollen.
    Aber wer weiß welchen Haken der erst kürzlich als CEO zurückgetretene Trevor Milton als nächstes noch schlägt, bzw. sein Nachfolger Mark Russell. Für mich ist dieses Start-Up eher ein Trittbrettfahrer, der durch die Namensgebung, ähnliche Ausrichtung und Design, die sie deshalb immer wieder anpassen müssen, einfach einen Teil des gehypten Kuchens abhaben wollen. Unverbindliche Bestellungen eines Konzeptes ohne Anzahlung ist absolut keine Performance.
    Für Trader durchaus interessant, für Anleger zu viel Spekulation.

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SAP meldet Quartalszahlen – Aktie fällt dramatisch! Übertrieben? Kaufchance?

Claudio Kummerfeld

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Frau arbeitet an Schreibtisch in Büro

SAP hat heute seine Quartalszahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen. Der Umsatz liegt bei 6,53 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 6,79). Der Gewinn nach Steuern liegt bei 1,65 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 1,26 Milliarden Euro).

Während die Finanzdaten des letzten Quartals halbwegs ok sind, scheint die Börse regelrecht geschockt zu sein von einem anderen Aspekt der Veröffentlichung von SAP. Denn die Aktie verliert heute dramatische 20 Prozent, wegen der Aussichten für das laufende Gesamtjahr 2020. Umsatz- und Gewinnerwartungen werden nur ganz leicht nach unten revidiert, aufgrund der zweiten Corona-Welle und den damit einhergehenden neuen Restriktionen, die sich auch auf Unternehmen und ihre Aufträge auswirken. Und dafür gleich 20 Prozent Bestrafung im Aktienkurs? Ist das nicht zu viel? Hier könnten sich die Anleger mal überlegen, ob das eine Kaufchance für die Aktie ist (das ist keine Kaufempfehlung unsererseits, sondern nur ein Gedankenspiel).

SAP auszugsweise im Zitat zur Gesamtjahresaussicht:

Der bisherige, am 8. April 2020 veröffentlichte Ausblick der SAP für das Gesamtjahr 2020 spiegelte die bestmögliche Schätzung der SAP hinsichtlich des Zeitpunkts und der Geschwindigkeit einer Erholung von der Corona-Krise wider. Dieser Ausblick
ging davon aus, dass die Länder ihre Wirtschaft hochfahren und die Einschränkungen für die Bevölkerung gelockert würden,
sodass sich die Nachfrage im dritten und vierten Quartal allmählich verbessert.

Auch wenn weiterhin ein stabiles Interesse an den Digitalisierungslösungen der SAP besteht, da Kunden widerstandsfähiger
und agiler aus der Krise hervorgehen möchten, wurde kürzlich in manchen Regionen das öffentliche und wirtschaftliche Leben erneut eingeschränkt, und die Belebung der Nachfrage fiel verhaltener aus als erwartet. Des Weiteren geht die SAP aus
denselben Gründen nicht mehr davon aus, dass sich die SAP-Concur-Erlöse aus Geschäftsreisen in den verbleibenden Monaten des Jahres 2020 deutlich erholen werden.

Die SAP aktualisiert deshalb ihren Ausblick für das Gesamtjahr 2020 und erwartet nun, dass:

• die Clouderlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 8,0 Mrd. € und 8,2 Mrd. € liegen werden (zuvor
zwischen 8,3 Mrd. € und 8,7 Mrd. €).
• die Cloud- und Softwareerlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 23,1 Mrd. € und 23,6 Mrd. € liegen werden (zuvor zwischen 23,4 Mrd. € und 24,0 Mrd. €).
• die Umsatzerlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 27,2 Mrd. € und 27,8 Mrd. € liegen werden
(zuvor zwischen 27,8 Mrd. € und 28,5 Mrd. €).
• das Betriebsergebnis (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 8,1 Mrd. € und 8,5 Mrd. € liegen wird (zuvor zwischen 8,1 Mrd. € und 8,7 Mrd. €).

CEO-Kommentar im Wortlaut:

Aufgrund der Corona-Krise befinden sich unsere Kunden an einem Wendepunkt. Für Unternehmen ist der Umstieg in die Cloud, verbunden mit einer echten Neuausrichtung ihres Geschäfts, unerlässlich geworden. Denn nur so können sie widerstandsfähiger werden und die Voraussetzungen dafür schaffen, dass sie gestärkt aus der Krise hervorgehen können. Gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern werden wir Innovationen entwickeln und Unternehmen neue Möglichkeiten für die Abwicklung von Geschäftsprozessen in einer digitalen Welt bieten. Die SAP wird ihr Wachstum in der Cloud auf über 22 Mrd. € im Jahr 2025 steigern und den Anteil der besser planbaren Umsätze auf etwa 85 % ausbauen.“

Details der Quartalszahlen von SAP

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona und SAP

Redaktion

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Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Corona-Anstiege in den USA und Europa sind heute ein Thema. Aber auch die aktuelle Revision der Aussichten von SAP sind in New York aktuell Thema.

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Tesla krempelt die Autoindustrie um – Werbung

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Lieber Börsianer,

Tesla hat gerade den fünften Quartalsgewinn in Folge gemeldet. Während die Gewinne in der Vergangenheit vor allem den Erlösen aus dem Zertifikatehandel zu verdanken waren, erwirtschaftet Tesla mittlerweile auch im operativen Geschäft einen Überschuss. Der Elektropionier straft damit die Kritiker Lügen.

Bisher musste sich Tesla die Kritik gefallen lassen, dass der Autobauer zwar die Mobilität revolutioniert, jedoch unprofitabel arbeitet. Tatsächlich fielen in der Aufbauphase des Unternehmens horrende Verluste an, die manchen Beobachter auf einen baldigen Untergang von Tesla wetten ließ. Mittlerweile hat sich das Blatt jedoch gewendet. Tesla ist der höchstbewertete Autobauer der Welt.

Tesla treibt eine ganze Branche vor sich her

Die Zeit des klassischen Verbrennungsmotors ist vorbei. Tesla präsentiert sich als Vorreiter einer neuen Zeit. Sicher ist, dass die Automobilbranche vor einer beispiellosen Transformation steht. Tesla hat die technische Entwicklung maßgeblich vorangetrieben und beim Elektromotor und der Batterietechnik mittlerweile einen Vorsprung von mehreren Jahren vor der Konkurrenz. Deshalb pumpen die Anleger viel Geld in Tesla.

Ob sich der Vorsprung verteidigen lässt, ist allerdings noch lange nicht ausgemacht. Klar ist jedoch schon jetzt, dass einige etablierte Konzerne auf der Strecke bleiben werden, wenn sie sich nicht schnell genug anpassen. Gleichzeitig kann aber auch einer der alteingesessenen Autohersteller durch seine enormen Finanzreserven plötzlich zum Marktführer im E-Auto-Segment werden. Entsprechende Strategien gibt es mittlerweile nicht nur bei den Volumenherstellern wie Volkswagen oder Renault, sondern auch im Luxussegment bei Daimler und BMW.

Der Elektromotor ist nicht das einzige Erfolgsgeheimnis von Tesla

Tesla hat nicht nur bei der Entwicklung des Antriebs für seine Fahrzeuge Neuland betreten. Die gesamte Organisation des Unternehmens stellt die Branche auf den Kopf. Es ist verrückt, dass dies die meisten Analysten übersehen.

Üblicherweise ist die Autoindustrie sehr stark von Zulieferbetrieben abhängig. Die Produktion der Einzelteile ist auf der ganzen Welt verteilt. Im Autowerk eines klassischen Konzerns wie BMW, Volkswagen oder Daimler werden die Teile, die aus aller…..

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