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IWF senkt weltweiten Konjunkturausblick wegen Deutschland und Italien

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Der IWF senkt aktuell zum zweiten Mal binnen drei Monaten seine globale Wachstumsprognose. Aber erstmal ein, zwei Schritte zurück in der globalen Betrachtung, bitte. China hatte heute früh seine Jahreszahlen für sein Wirtschaftswachstum verkündet mit „nur“ 6,6% Wachstum im Vergleich zu 2017. Das ist der schlechteste Wert seit 28 Jahren! Mal ganz abgesehen davon, dass man die Höhe dieser Wachstumsraten über 6% sowieso anzweifeln könnte… aber egal. Im letzten Quartal war es ein Wachstum von nur noch 6,4%, also noch schwächer als im Jahresschnitt. Die „Schwäche“ in China soll am Handelskrieg mit den USA liegen.

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Dann kam heute Mittag der aktuellste Bericht der Deutschen Bundesbank heraus, wo offiziell von einem „kräftigen Dämpfer für die Industrieproduktion“ in Deutschland gesprochen wird. Die Abschwächung der deutschen Konjunktur ist wohl doch mehr als ein kurzer Ausrutscher nach unten.

Und jetzt bringt der IWF die zweite Abstufung seiner Wachtsumsprognose binnen drei Monaten. Zufall? Immerhin… noch glaubt der IWF an ein Wirtschaftswachstum auf globaler Ebene im Jahr 2019 von 3,5%, nach +3,7% in der Oktober-Prognose. Seitdem hat man schon abgesenkt wegen des Handelskriegs zwischen China und den USA. Und heute begründet man die erneute leichte Absenkung von -0,1 Prozentpunkten mit den Daten aus Deutschland. Aber auch die finanziellen Probleme in Italien und die Grundproblematik rund um die Türkei hatte man in seine heutige Absenkung der Prognose einfließen lassen. Der IWF im Wortlaut:

The further downward revision since October in part reflects carry over from softer momentum in the second half of 2018—including in Germany following the introduction of new automobile fuel emission standards and in Italy where concerns about sovereign and financial risks have weighed on domestic demand—but also weakening financial market sentiment as well as a contraction in Turkey now projected to be deeper than anticipated.

Risiken wie Brexit und Handelskrieg waren vorher schon berücksichtigt worden. Aber wie gesagt: Von 3,7% auf 3,5% Wachstum… 3,5% sind immer noch eine Menge! Hier noch auszugsweise ein weiterführender Text vom IWF, Zitat:

The global economy continues to expand, but third-quarter growth has disappointed in some economies. Idiosyncratic factors (new fuel emission standards in Germany, natural disasters in Japan) weighed on activity in large economies. But these developments occurred against a backdrop of weakening financial market sentiment, trade policy uncertainty, and concerns about China’s outlook. While the December 1 announcement that tariff hikes have been put on hold for 90 days in the US-China trade dispute is welcome, the possibility of tensions resurfacing in the spring casts a shadow over global economic prospects.

High-frequency data signal subdued momentum in the fourth quarter. Outside the United States, industrial production has decelerated, particularly of capital goods. Global trade growth has slowed to well below 2017 averages. The true underlying impetus could be even weaker than the data indicate, as the headline numbers may have been lifted by import front-loading ahead of tariff hikes, as well as by an uptick in tech exports with the launch of new products. Consistent with this interpretation, purchasing managers’ indices, notably in the category of new orders, point to less buoyant expectations of future activity.

Hier können Sie die aktuellen Aussagen des IWF auch nochmal in einem 30-minütigen Video anschauen.

IWF
Die IWF-Zentrale in Washington DC. Foto: AgnosticPreachersKid CC BY-SA 3.0

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Angsthase

    21. Januar 2019 18:18 at 18:18

    Ist es wahr???.. gesenkt hat sie den, die Tante Lagard? Ui, mal was Neues.
    Und jetzt? Was passiert jetzt?… Nix, Lagarde nix.

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Kein Deal? Liu He und sein Team bleiben zwei weitere Tage, Trump im Live-Feed

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am

Hier die frischesten Headlines zu den Gesprächen USA-China:

– Trump: er und Xi Xinping arbeiten weiter an Deal – den wird es geben oder nicht

– Trump: erwarte Treffen mit Xin in nicht allzu ferner Zukunft

– Trump: nur ich und Xi machen die großen Entscheidungen zu einem Deal

– Trump: haben sehr guet Gespräche gehabt, Firtschritte in strukturellen Fragen

– Trump: werde Deadline 01.März verschieben, wenn Fortschritte gemacht werden (FMW: also wurden bisher keine Fortschritte gemacht, zumindest nicht solche, dass Trump schon jetzt die Verschiebung verkündet??)

– Trump: haben Deal mit China wegen Währungsmanipulation erreicht

– Xi Jinping in Brief, der im Oval office vorgelesen wurde: Verhandlungen haben bedeutenden Fortschritt gebracht; hoffe, dass beide Seiten zu Kompromiß bereit sind

– Liu He:Deal wird sehr wahrscheinlich kommen (FMW: aha..)

– Lighthizer: es gibt noch einige große Hürden

– Mnuchin: Liu He und sein Team haben zugesagt, zwei weitere Tage zu Verhandlungen in Washington zu bleiben

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BaFin: Unerlaubte Geschäfte und Warnung vor Aktie

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Ein Unternehmen, das so tut als betreibe es Vermögensverwaltung, bietet Verbrauchern Kredite an, ganz ohne Banklizenz. Und ein angebliches FinTech (macht ja heute irgendwie faster jeder) bietet einfach so Sparbücher an, für 5,25% Zinsen, und das auch noch ohne Erlaubnis. Und eine kleine unbekannte Aktie mit Notierung in Frankfurt wird mit altbekannten Methoden gepusht. Hier dazu die aktuellen BaFin-Meldungen von heute.

Alegra Asset Management GmbH

Alegra Asset Management GmbH: BaFin ordnet Abwicklung des Kreditgeschäfts an
Datum:22.02.2019
Die BaFin hat der Alegra Asset Management GmbH, Mannheim, mit Bescheid vom 5. Dezember 2018 die unverzügliche Abwicklung des Kreditgeschäfts aufgegeben. Das Unternehmen bot Geldsuchenden den Abschluss von Darlehensverträgen an. Hierdurch betreibt das Unternehmen das Kreditgeschäft ohne die erforderliche Erlaubnis der BaFin. Das Unternehmen ist verpflichtet, die bestehenden Darlehensvereinbarungen unverzüglich durch vertragsgemäße Kündigung der zugrundeliegenden Verträge abzuwickeln. Der Bescheid ist von Gesetzes wegen sofort vollziehbar, aber noch nicht bestandskräftig.

MABA FinTech GmbH

MABA FinTech GmbH: BaFin ordnet Abwicklung des Einlagengeschäfts an
Datum:22.02.2019
Die BaFin hat der MABA FinTech GmbH, München, vertreten durch Frau Andrea Bargholz, mit Bescheid vom 11. Februar 2019 aufgegeben, das Einlagengeschäft sofort einzustellen und unverzüglich abzuwickeln. Die MABA FinTech GmbH nahm Gelder des interessierten Publikums für ein auf Ihrer Webseite (maba.net) angebotenes „Online Sparbuch 2.0“ mit dem Versprechen eines Zinssatzes von 5,25 % p. a. und der unbedingten Rückzahlung entgegen. Damit betreibt die MABA FinTech GmbH das Einlagengeschäft ohne die erforderliche Erlaubnis der BaFin. Sie ist verpflichtet, die bislang angenommenen Gelder per Überweisung vollständig an die Geldgeber zurückzuzahlen. Bereits am 17. Januar und am 8. Februar 2019 hatte die BaFin zwei Kreditinstitute angewiesen, auf den für die MABA FinTech GmbH geführten Konten keine weiteren Einzahlungen von Anlegern mehr gutzuschreiben. Der Bescheid der BaFin ist von Gesetzes wegen sofort vollziehbar, jedoch noch nicht bestandskräftig.

Pushfor Investments Inc

Pushfor Investments Inc.: BaFin warnt vor Kaufempfehlungen für Aktien
Datum:22.02.2019
Nach Informationen der BaFin werden derzeit die Aktien der Pushfor Investments Inc. (ISIN: CA74643E1079) durch unaufgeforderte E-Mails zum Kauf empfohlen. Die BaFin rät allen Anlegern, die in den Kaufempfehlungen gemachten Angaben mit Hilfe anderer Quellen sehr genau zu überprüfen. Dies gilt insbesondere dann, wenn Anlegern die Aktien sehr offensiv zum Kauf empfohlen werden, die in Aussicht gestellten Gewinne extrem hoch sind und/oder Anleger unter Zeitdruck gesetzt werden. Häufig dienen solche E-Mails lediglich dazu, Anleger zum Kauf von bestimmten Aktien zu verleiten, damit die Absender von steigenden Kursen dieser Aktien profitieren. Die Aktien der Gesellschaft sind in Deutschland an den Börsen Frankfurt am Main, München, Stuttgart und Tradegate in den Freiverkehr einbezogen.

BaFin beschränkt Pensionskasse der Caritas
Die BaFin-Zentrale in Frankfurt. Foto: © Kai Hartmann Photography / Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

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„Mr. Dax“ Dirk Müller: „Das solidarische Grundeinkommen geht genau in die falsche Richtung!“

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Seit Jahren wird weltweit über das „bedingungslose Grundeinkommen“ diskutiert – zeitlich befristet ist das als Experiment schon gewagt worden (Finnland etc.). Die deutsche Bundesregierung aber plant offenkundig ein bedingtes Grundeinkommen, das sie als „solidarische Grundeinkommen“ bezeichnet – und das ist für Dirk Müller genau der falsche Weg!

Und wenn das in Deutschland so kommt, kann das angesichts der fortschreitenden Automatisierung, die bald viele Jobs auf den Kehrhaufen der Geschichte werfen wird, für viele von uns sehr spürbare Konsequenzen haben!


Von Deutsche-boerse-parkett-ffm006.jpg: Dontworryderivative work: Lady Whistler (talk) – Deutsche-boerse-parkett-ffm006.jpg, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=16355756

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