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Jahresendrally: Hochinteressante Gründe für steigende Kurse!

Redaktion

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Sissi Hajtmanek und Manuel Koch sprechen im folgenden hochinteressanten Interview mit dem Portfoliomanager Andre Stagge über die Jahresendrally, die von ihm mit einem präzisen kurzen Zeitraum als „Weihnachtsmannrally“ bezeichnet wird. Laut Andre Stagge sei die Zeit vom 15. Dezember bis zum 5. Januar in den letzten 68 Jahren die beste Zeitspanne für Aktienkäufe gewesen. Auch sei die Wahrscheinlichkeit für ein gutes Börsenjahr sehr hoch, wenn die ersten fünf Handelstage im Januar positiv verlaufen würden. Den Grund hierfür erläutert er sehr gut im Detail!

Andre Stagge nennt drei Gründe für die Jahresendrally

Drei Gründe für eine mögliche Jahresendrally ab dem 15. Dezember (also dann ab Montag?) zählt Andre Stagge im Interview auf, und liefert dazu auch sehr interessante Erläuterungen. Als da wären einmal das allseits bekannte Window Dressing, wo Fondsmanager versuchen ihre Jahresperformance aufzupolieren. Zweitens gäbe es den Anreiz für Unternehmensvorstände und Fondsmanager durch die Jahresendrally ab Januar höhere Boni zu erhalten. Denn höhere Aktienkurse zum Jahresende bringen oft gemäß Verträgen höhere Erfolgsausschüttungen beziehungsweise Boni zum Gehalt. Und drittens gäbe es für die Jahresendrally laut Andre Stagge auch noch einen psychologischen Grund. Das Weihnachtsgeld, welches die amerikanischen Konsumenten nicht für Weihnachtsgeschenke ausgeben, würden sie (in der Tat für Europäer schwer nachvollziehbar) in Aktien stecken. Die USA sind nun mal ein Aktienland, wie Deutschland ein Sparbuchland ist (unsere Anmerkung).

Und trotz der UK-Wahl, die Großbritannien nun in Kürze definitiv aus der EU bringen wird, glaubt Andre Stagge ganz fest an die Jahresendrally in den nächsten Tagen. Denn so seine Aussage, die Cash-Quoten der Fonds seien jetzt noch relativ hoch. Sie könnten noch sinken, womit logischerweise noch mehr Geld in Aktien fließen würde. Also steht die nächsten zwei Wochen noch weiterer Kaufdruck (Geld unterbringen) durch die Fondsindustrie an? Wird der Dax auf ein neues Allzeithoch laufen? (sehen Sie hier auch unseren gestrigen Artikel über eine mögliche Rally für die letzten Tage des Jahres). Die Chancen sieht Andre Stagge dafür recht gut.

Empfehlungen für Dax und Kaffee

Im Video besprechen Sissi Hajtmanek und Manuel Koch mit Andre Stagge auch zwei konkrete Handelsempfehlungen der Trading House Börsenakademie. Einmal geht es um den Dax, der wie gesagt neue Allzeithochs erreichen könnte. Und es gibt eine (für Risiko-suchende Anleger) interessante Kaufempfehlung für Kaffee. Der Preis war jahrelang gefallen, zuletzt aber deutlich gestiegen.

Andre Stagge spricht über hochinteressante Gründ für die Jahresendrally
Sissi Hajtmanek, Manuel Koch und Andre Stagge bei ihrem heutigen Gespräch.

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    Prognosti

    13. Dezember 2019 18:07 at 18:07

    Diese naiven Börsengreenhörner, die noch nie einen Crash erlebt haben predigen also die Endjahresrally ,weil sie drei wichtige Gründe kennen.Es gibt etwa tausend Gründe die dagegen sprechen.
    Meine Frage, hat es denn in der Historie eine ähnliche Situation gegebenen die wo Börsen am 15.Dez.
    nach 10 jähriger Kunstrally extreme Hochs erreichten ?
    Wer nach den sehr guten 11 1/2 Monaten seine Gewinne nicht sichert oder mitnimmt u.noch auf eine Zusatzrally spekuliert ,muss verrückt sein.Ich wünsche niemandem etwas Schlechtes, aber solche Typen sollten in einer Woche den ganzen Jahresgewinn verlieren.
    Die Halbwertszeit der Erinnerung dieser Leute beträgt nicht einmal ein Jahr, waren doch schon vor einem Jahr alle Spezialisten in gieriger Erwartung des statistisch fälligen Rallys.

  2. Avatar

    Michael

    13. Dezember 2019 18:51 at 18:51

    Beste Zeit für Bullen: 15. Dezember bis zum 5. Januar
    Nach fünf positiven Tagen im Januar kann es dann nur noch auf zu neuen ATHs bis zur nächsten Weihnachtsmannrally gehen.

    Nun ja, so ein prämierter Zuchtbulle hat seine Stärken bekanntermaßen eher zwischen den Hinterläufen als zwischen den Hörnern. Dass die testosterongesteuerte Euphorie inzwischen derart niedrigen Anforderungen unterliegt, macht dennoch nachdenklich.

  3. Avatar

    Prognosti

    30. Dezember 2019 17:31 at 17:31

    Die von Allen erwartete Jahresendrally ist mindestens im DAX nicht passiert ,obwohl das Zugpferd ,
    die Amis fast am Hoch sind. Die manipulierten Märkte folgen nicht mehr den Gewohnheiten früherer marktbestimmten Trends.

  4. Avatar

    Altbär

    30. Dezember 2019 18:40 at 18:40

    Das ist nicht heisse Luft, sondern Scheisse was da gewisse Experten von sich geben.AMERIKA SEI EIN AKTIENLAND U.DIE KONSUMENTEN STECKEN GELD ,DAS SIE NICHT BRAUCHEN ENDE JAHR IN AKTIEN.
    Hat doch kürzlich FMW die Vermögensstruktur der Amis wieder bestätigt:
    Die unteren 50% haben wenig oder Schulden.
    Die nächsten 20% haben sehr wenig u.ich denke der kleine Teil die sehr viel haben,kaufen ihre Aktien wenn es für sie günstig erscheint.
    Auffallend , fast alle Experten sind optimistisch für 2020. Ist man Experte, wenn man laufende Trends, unbeachtet aus welchen Gründen sie entstanden , einfach immer weiterschreibt ?

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Wie lange handeln Sie schon mit Aktien? – Werbung

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Lieber Börsianer,

sind Sie auch einer der zahlreichen Neu-Börsianer, die seit Ausbruch der Corona-Krise mit dem Aktienhandel begonnen haben? Wenn ja, dann beglückwünsche ich Sie zu diesem Entschluss.
Im Wesentlichen haben in diesem Jahr drei Faktoren zur Stärkung der Aktionärskultur beigetragen:

1) Die Niedrigzinsen lassen die Menschen nach Alternativen zum klassischen Sparkonto suchen.
2) Online-Broker machen den Aktienhandel auch mit kleinen Geldbeträgen attraktiv.
3) Während der Corona-bedingten Zwangspause des öffentlichen und oft auch beruflichen Lebens hatten viele Menschen erstmals Zeit, sich mit Ihrer Geldanlage und Altersvorsorge zu beschäftigen.

Die Millenials entdecken die Börse

In den vergangenen Monaten habe ich bemerkt, dass vor allem junge Menschen die Börse für sich entdecken. Menschen, die um die Jahrtausendwende geboren wurden, zeigen ein großes Interesse an Geldanlagethemen. Das freut mich umso mehr, gelten die Deutschen doch oftmals als Aktienmuffel. Die Rendite der Anlageportfolios hinkte den Menschen in Aktienländern wie den USA deshalb oft deutlich hinterher. Das könnte sich jetzt mit einer neuen Generation von Aktionären ändern.

Doch es ist auch Vorsicht geboten. Viele Neu-Börsianer lassen sich vom Versprechen auf den schnellen Gewinn verführen. Manche vergessen, dass Sie mit echtem Geld agieren und lassen sich von den spielerisch gestalteten Apps der Online-Broker blenden.

Manchmal scheint es tatsächlich sehr einfach zu sein, an der Börse Geld zu verdienen. Doch vergessen Sie niemals: Die Flut hebt alle Boote. In Zeiten steigender Kurse, wie nach dem Corona-Crash am Anfang des Jahres, konnten Sie kaufen was…..

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