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Japan bringt den positiven Wochenstart, weitere Daten unterstützen die Erholung beim Dax

Der Push für den Start der Börsenwoche kam zweifelsohne aus Japan, wie die Futures-Kurse von heute Nacht zeigen. Das Bruttoinlandsprodukt (Erwartungen +2,5%) wurde veröffentlicht mit…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Der Push für den Start der Börsenwoche kam zweifelsohne aus Japan, wie die Futures-Kurse von heute Nacht zeigen. Das Bruttoinlandsprodukt (Erwartungen +2,5%) wurde veröffentlicht mit +4%. (Details hier). Das ließ den Markt auch eine schwächere Industrieproduktion in China vergessen.

Nach einer Vorwoche, die geprägt war von der Kriegsangst zwischen den USA und Nordkorea, findet man nun mit Japan der perfekten Grund für eine nette technische Aufwärtskorrektur. Unterstützt wird sie heute noch von einer EU-Industrieproduktion, die auf Jahresbasis um 2,9% steigt. Garniert wird dies heute noch mit der EY-Analyse zu Rekord-Daten der Dax-Konzerne bei Umsätzen und Gewinnen im abgelaufenen Quartal (Vorbericht).

In der Vorwoche hatte der Dax 330 Punkte verloren. Heute geht es gleich mal 178 Punkte aufwärts. Welche Sprichwörter hatten wir letzte Woche noch in die Runde geworfen? Politische Börsen haben kurze Beine! Auch mit zur Entspannung beigetragen hat der einfache Umstand, dass es übers Wochenende ruhig blieb in Sachen Nordkorea, und dass Donald Trump mit Chinas Präsident Xi Jinping telefoniert hat. Lösen die Chinesen die Angelegenheit also alleine mit Nordkorea, so dass eine Art Befriedung der Lage eintritt?


Der Dax seit 2. August.

Der Dow steigt aktuell auf 22.000 Punkte, und hat damit das Tal verlassen, in das er ab Donnerstag hinein fiel.

Der Euro liegt aktuell mit 1,1785 nur 40 Pips tiefer als Freitag Abend. Von daher entfällt er als Hauptgrund für den heutigen Dax-Auftrieb!

Der Goldpreis kann sich seit Donnerstag um das Niveau von 1.285 Dollar halten.

Im Öl ist derzeit nicht viel los. Es muss ja auch nicht täglich eine Neuigkeit der OPEC geben! WTI-Öl liegt bei 48,92 Dollar, also ungefähr auf dem Niveau vom Freitag Abend.

Die Fiat Chrysler-Aktie steigt heute um 8%, weil angeblich ein chinesischer Autohersteller den ganzen Laden kaufen wollte. Aber angeblich lehnte Fiat ab, weil das Angebot zu niedrig gewesen sei.

Morgen ist datentechnisch einiges los. Um 8 Uhr wird das deutsche Bruttoinlandsprodukt gemeldet. Um 10:30 hagelt es wichtige Daten aus Großbritannien, die allesamt die Inflation und die Zinsentscheidungen der Bank of England beeinflussen könnten (Verbraucherpreise, Einzelhandelspreise und Erzeugerpreise). Dann um 14:30 werden die US-Einzelhandelsumsätze veröffentlicht. Die sind in den USA extrem wichtig, weil das BIP extrem konsumgetrieben ist, wie bei uns von den Exporten.

Als wir vorhin darüber berichten, lag die Volatilität auf den S&P 500 noch bei 13,59 Indexpunkten. Jetzt ist sie weiter zurückgefallen auf 12,89. Nicht dass sie wieder komplett einschläft!


Die Vola seit 7. Juli

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    Marko

    14. August 2017 18:28 at 18:28

    Fakt ist, wir sind im August, einem der umsatzärmsten Monaten des Jahres…

    Man kann mit wenig ziemlich viel bewegen, ich erinnere nur an den August 2015. Viele sind in den Ferien. Meine Devise ist, die Monatsmitte abwarten…

    Der Donald hat (wie immer) seinen eigenen Kopf, ohne jedwede Absprache so eine „Feuer“-Rede, ist ja schon „normal“ bei dem …

    Was man schon sagen kann, langsam machen sich die Chinesen bzw. die Russen Sorgen, nicht wegen dem Donald, wegen Nordkorea…

    Das kann nicht das Ziel Nordkoreas sein, die verlieren die Ünterstützung…

  2. Avatar

    Marko

    14. August 2017 18:37 at 18:37

    „Der Euro liegt aktuell mit 1,1785 nur 40 Pips tiefer als Freitag Abend. Von daher entfällt er als Hauptgrund für den heutigen Dax-Auftrieb!“

    Der Hauptgrund, warum hier gar nix passiert, ist der Bufu, bei netten 164 Phantasiepunkten, natürlich kann der Bufu-Witzladen weiter nach oben schnellen, im Falle eines Militärschlages, aber : das will keiner…

  3. Avatar

    Jana

    14. August 2017 19:07 at 19:07

    Die USA bauen eine millitärbasis in der Ukraine…..unsere verlogenen Medien schweigen mal wieder…..https://youtu.be/tZGl5r2FpgY

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Verschärfung der Coronakrise belastet heute die Aktienmärkte.

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Volkswagen meldet 10 Milliarden Euro Gewinn – dazu noch ein interessanter Vergleich

Claudio Kummerfeld

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Volkswagen Logo

Volkswagen hat vor wenigen Minuten per Ad Hoc-Meldung vorab Daten für das Gesamtjahr 2020 veröffentlicht. Trotz der beispiellosen andauernden Covid 19-Herausforderungen habe Volkswagen im 2. Halbjahr 2020 seine Robustheit bewiesen. Die Auslieferungen an Kunden des Volkswagen-Konzerns erholten sich im 4. Quartal weiter stark, überstiegen sogar die Auslieferungen des 3. Quartals 2020. Die Umsatzerlöse stiegen entsprechend ebenfalls erheblich. Auch der ausgewiesene Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft entwickelte sich sehr positiv, so das Unternehmen in seiner Mitteilung.

Basierend auf vorläufigen Zahlen erwartet man für das Geschäftsjahr 2020 ein operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen (Dieselthematik) von rund 10 Milliarden Euro, dazu einen ausgewiesenen Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft von rund 6 Milliarden Euro. Die gesamten finanziellen Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2020 sowie der Ausblick wird Februar veröffentlicht. Die Volkswagen-Aktie reagiert positiv mit einem Kurssprung von 158,60 Euro heute Vormittag auf aktuell 169,28 Euro.

Interessant zum Thema Autohersteller ist folgende Grafik. Sie zeigt den gigantischen Börsenwert von Tesla (links) in Relation zu den anderen großen Autobauern, die natürlich weitaus größere Mengen produzieren. Tesla hat derzeit mehr Börsenwert als die folgenden acht größten Autobauer zusammen. Sind das noch gesunde Dimensionen bei Tesla? Da muss Elon Musk noch ganz schön viele Autos verkaufen, um mit realen Umsätzen zur Börsenbewertung aufzuschließen.

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Immer mehr zusätzliche Luft für die Aktienblase, Branchenrotation dank Biden

Claudio Kummerfeld

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Derzeit gibt es immer mehr zusätzliche Luft zum weiteren Aufblähen der globalen Aktienblase, so ein Experte im folgenden Gespräch mit Manuel Koch. Notenbanken und Stimulus-Maßnahmen würden die Blase weiter befeuern. Dabei würden sich die Börsenbewertungen immer mehr von der realwirtschaftlichen Wirklichkeit entfernen. Deswegen sollten die Anleger Bestände gegen Verluste absichern. Auch interessant sind die Aussagen über eine Branchenrotation bei US-Aktien. Dank des neuen US-Präsidenten Joe Biden würden Branchen wie Pharma und alternative Energien profitieren, dafür könnte zum Beispiel die Ölindustrie verlieren.

Im Video auch besprochen werden zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bei Netflix könne man market kaufen, und bei Microsoft könne man über das Vehikel einer Stop-Buy-Order auf steigende Kurse setzen.

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