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Japan und die Grenzen der Abenomics

Hannes Zipfel

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Der Berg Fuji gilt als das Symbol für Japan

Für die Exportnation Japan, die gemessen am nominalen Bruttoinlandsprodukt drittgrößte Volkswirtschaft der Welt, kommt es gerade knüppeldick: Der Namensgeber der Abenomics, Premierminister Shinzō Abe, verlässt fluchtartig seinen Posten, die Wirtschaft bricht in Rekordgeschwindigkeit ein, die Bevölkerung schrumpft, während die Staatsverschuldung alle Rekorde bricht, was die japanische Notenbank (BoJ) unter enormen Druck setzt. Warum die Zukunft des Landes der aufgehenden Sonne aktuell so düster aussieht.

Die Wirtschaft in Japan bricht noch stärker ein als zunächst angenommen

In den Tagen der Pandemie reißen die Hiobsbotschaften für die nach den Niederlanden fünftgrößte Exportnation nicht ab. Dabei befand sich die Wirtschaft Nippons bereits vor der Coronakrise im Abschwung. Das Bruttoinlandsprodukt der Inselnation mit seinen 126 Millionen Einwohnern fing bereits im Schlussquartal 2019 an zu schrumpfen. Dieser Trend setzte sich in den beiden ersten Quartalen dieses Jahres mit stark zunehmender Dynamik fort. Am Dienstag teilte nun das Kabinettsbüro mit, dass Japans reales Bruttoinlandsprodukt (BIP) saisonbereinigt mit einer Jahresrate von 28,1 Prozent schrumpfte, was nochmals unter der Vorabschätzung im August von minus 27,8 Prozent lag.

Damit befindet sich Japan nun offiziell in der schwersten Wirtschaftskrise seit 40 Jahren. Jedoch hat die Regierung in Tokio erst 1980 mit der jetzigen Erhebungsmethode des BIP begonnen. Der bisher gravierendste Wirtschaftseinbruch, ein Rückgang um 17,8 Prozent, wurde demnach im ersten Quartal 2009 während der globalen Finanzkrise verzeichnet. Nach klassischer Messmethode im Vergleich des BIP zum Vorjahresquartal gilt der jüngste Rückgang als der stärkste seit dem Zweiten Weltkrieg. Japans Wirtschaft war bereits im ersten Quartal dieses Jahres mit einem Rückgang auf Jahresbasis von 2,3 Prozent in eine Rezession gerutscht, nachdem sie im letzten Quartal des vergangenen Jahres sogar um 7,1 Prozent schrumpfte (Rezession wird im Allgemeinen als zwei aufeinanderfolgende Kontraktionsquartale definiert).

Genau in dieser schwierigen Zeit wirft der Premierminister Shinzō Abe nun das Handtuch und gibt am 28. August 2020 seinen Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen bekannt. Eigentlich hätte seine Amtszeit noch bis September nächsten Jahres angedauert. Doch die zuletzt unterirdischen Popularitätswerte und das de facto Scheitern des nach ihm benannten ökonomischen Experiments „Abenomics“ (gebildet aus „Abe“ und „economics“, hier eine genauer Erklärung) zwangen den ehemaligen Hoffnungsträger der japanischen Konservativen und zweimaligen Regierungschef zum vorzeitigen Rücktritt. Die Abstimmung über einen Nachfolger durch die Mitglieder der Regierungspartei (LDP) wird für nächste Woche erwartet.

Dann tagt auch die Bank of Japan mit dem von Abe persönlich im März 2013 in sein Amt berufenen Notenbankchef Haruhiko Kuroda. Beide hatten mit den Abenomics den feuchten Traum der MMT-Anhänger (Modern Monetary Theory) in Japan wahr werden lassen. Mit bisher in Friedenszeiten in entwickelten Volkswirtschaften nie gesehener Schuldenmacherei auf staatlicher Ebene, flankiert von dem Anwerfen der Notenpresse und der Abschaffung des Zinses durch die Notenbank, hatten Abe und Kuroda in den letzten sieben Jahren versucht, Japan im globalen Wettbewerb wieder konkurrenzfähig zu machen.

Dies gelang auch zunächst durch die massive Abwertung des Yen im Außenhandel. Doch so einfach lassen sich strukturelle Probleme durch finanz- und geldpolitische Taschenspielertricks nicht lösen. Was nach sieben Jahren bleibt, ist eine Staatsverschuldung in Höhe von schwindelerregenden 250 Prozent des BIP, eine desperate Geldpolitik nebst Notenbank, der kein Instrument zu „unkonventionell“ erscheinen mag, um es nicht doch einzusetzen und eine Bevölkerung, die nach wie vor schrumpft.

Bevölkerungsentwicklung in Japan als Grafik

Den Japanern gehen die Optionen aus

Dass der Premier ausgerechnet in dieser schweren Zeit für sein Land das Handtuch schmeißt, zeigt die Ausweglosigkeit des japanischen Wegs. Was bleibt noch an Optionen, außer noch mehr und noch höhere Schulden anzuhäufen, um diese anschließend auf der Bilanz der unter einem Berg an Staatsanleihen zu ersticken drohenden Bank of Japan abzuladen? Denn diese ist nicht nur größter Gläubiger Japans, sondern auch noch größter Auslandsgläubiger der USA, die in Sachen Staatsschulden auf den Spuren Japans wandeln.

Die Zeit des erfolgreichen Währungsdumpings ist damit auch vorbei. In einer Welt, in der alle großen Zentralbanken die Zinsen de facto abgeschafft haben, wertet der Yen nun sukzessive wieder gegen US-Dollar und Euro auf. Als letzte große Notenbank hat die amerikanische Fed es den Japanern gleichgetan und den Leitzins auf nahe Null abgesenkt. Der berühmte Yen-Carry-Trade, bei dem sogar die sprichwörtliche japanische Hausfrau (Sengyō shufu) am Devisenmarkt mit zockte, ist tot.

Mit Einwanderern, die einen Teil des demografischen Dilemmas abfedern könnten, tun sich die Japaner traditionell schwer, auch wenn die Jugend Nippons diesbezüglich liberaler geworden ist. Das Problem der Vergreisung stellt Japan vor nahezu unlösbare Probleme bei der Finanzierung der Renten und dem Fachkräftemangel bei nach wie vor erfolgreichen japanischen Unternehmen, die auch deshalb zunehmend ihre Investitionen ins jüngere Ausland verlagern. Japan ist mit 48,4 Jahren Weltmeister beim Durchschnittsalter der Bevölkerung – in Deutschland sind es 45,7 Jahre (Altersmedian 2020, Quelle: Statista).

Ein anhaltender Aufwertungsdruck auf den Außenwert der Landeswährung durch Repatriierung von Kapital in der Außenwirtschaft und die trüben ökonomischen Aussichten machen es jungen Familien nun noch schwerer, Vertrauen in die Zukunft zu gewinnen und sich für mehr Nachwuchs zu entscheiden. Ein Babyboom, wie z. B. in den Jahren von 1946 bis 1964 in den USA braucht als wichtigste Voraussetzung Zukunftsvertrauen der jungen Leute. Wie man an dem Scheitern der Abenomics sieht, lässt sich dieses nicht mit der Notenpresse herbeidrucken. Schon gar nicht, wenn parallel dazu die Schulden explodieren und damit die Zukunftshypothek auf den Schultern der potenziellen Elterngeneration immer schwerer wiegt.

Zudem ist Wohnraum in den großen japanischen Ballungszentren, auch wegen der Nullzinspolitik der BoJ, nach wie vor sehr teuer. Aber zumindest dieses Problem könnte sich von selbst lösen: Eine schrumpfende Bevölkerung benötigt weniger Wohnraum. Für den japanischen Immobilienmarkt und für die Eigentümer von Wohn- und Geschäftsräumen wäre das gleichwohl wenig hilfreich.
Deutschland, das in Ansätzen unter ähnlichen Problemen leidet, hat es seit 2015 mit einem zum Teil massiven Anstieg bei der Immigration in kurzer Zeit versucht. Doch die Herausforderungen bei der Integration fremder Kulturen und die gefühlte Überfremdung zeigen, dass es für vergreisende Gesellschaften keine einfachen Lösungen gibt.

Fazit und Ausblick

Vor allem den Anhängern „unkonventioneller“ Geldpolitik sollte die Entwicklung in Japan eine Warnung sein. Das olympische Motto „Citius, altius, fortius“ bei der Verschuldung führt schnell in eine Sackgasse, bestehend aus Zins- und Liquiditätsfalle für die Geldpolitik. Japans Zentralbank belässt die Leitzinsen (Key Policy Rate) mit nur kurzen und moderaten Unterbrechungen bereits seit mehr als einer viertel Dekade nahe null (aktuell: -0,1 Prozent). Außerdem finanziert die Bank das komplette Staatsdefizit und kauft darüber hinaus privaten Gläubigern Schuldpapiere Nippons am Sekundärmarkt ab. So ist der Staat über seine Zentralbank in einem perversen linke Tasche, rechte Tasche Spiel zu seinem eigenen größten Gläubiger aufgestiegen.

Mit der Unabhängigkeit der Geldpolitik der BoJ ist es seit dem Duo Abe und Kuroda ohnehin vorbei. Die Bank of Japan hat sich auf das Spiel eingelassen und ist nun von Sachzwängen getrieben. Die BoJ hat keine echten Handlungsoptionen mehr. Ein Ausstieg aus der ultralaxen Geldpolitik ist keine Option, hätte sie doch den sofortigen Bankrott des Landes zur Folge. Die BoJ hält bereits mehr als die Hälfte aller ausstehenden Schuldpapiere Japans. Mit ihrer gescheiterten desperaten Politik inspiriert sie gleichwohl die anderen großen Zentralbanken, wie z. B. auch die EZB. Schließlich ist die BoJ Vorreiter in Sachen Nullzins, Kontrolle der Zinsstrukturkurve und ungehemmte Staatsfinanzierung via digitaler Notenpresse.

Auch in Japan sieht es danach aus, dass nach einem „Weiter so“ a la Abenomics in den kommenden Jahren ein schmerzhafter und brutaler Bereinigungsprozess noch bevorsteht. Keine schönen Aussichten für den Inselstaat, dessen Versuch einer Insellösung für seine Probleme gescheitert ist – schon vor der Pandemie.

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    none

    9. September 2020 22:34 at 22:34

    Könnte jemand „…schmerzhafter und brutaler Bereinigungsprozess…“ mal etwas genauer erläutern? Wie soll das in der Praxis aussehen?

  2. Avatar

    Japser

    10. September 2020 07:07 at 07:07

    Immerhin hat Japan noch eine positive Handelsbilanz und Schulden im Inland, und trotzdem funktioniert MMT nicht. Die Amis mit dem Dreifachdefizit werden noch schneller absacken. Japan hat wenigsten mit Steuererhöhungen versucht das Schicksal in die eigene Hand zu nehmen. Die Amis probieren es mit Steuersenkungen und noch mehr Schulden.Und weil gescheite Leute aus diesem Beispiel Nichts lernen ,finden sie MMT immer noch gut. ( MMT = maximal mögliche Tummheit)

  3. Avatar

    Ponzini

    10. September 2020 07:26 at 07:26

    Rückgang der Bevölkerung sollte nicht negativ gesehen werde. Das System muss so sein,dass die bestehende Bevölkerung sich selbst durchbringen kann. Ein System das nur durch immer mehr Beitragszahler funktioniert nennt sich Ponzi- oder Schneeballsystem. Die naive Parole vieler Politiker ,dass die Sozialsysteme nur durch Zuwanderung gerettet werden ist fatal. Wenn schon dann qualifizierte Zuwanderung, aber ist es gut wenn man armen Ländern die guten Leute wegschnappt?

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Nullzinsphase in der Realität: BaFin entzieht zwei Pensionskassen die Betriebserlaubnis

Claudio Kummerfeld

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am

Nullzinsphase

Die Nullzinsphase erfreut zwar private Kreditnehmer und Staaten, die sich zum Traumkonditionen verschulden können. Aber wo Kredite für die einen nur Schulden sind, da sind sie auf der anderen Seite für Fondsgesellschaften, Rentenversicherungen und Pensionskassen nichts anderes als eine Geldanlage, die Zinsen abwerfen muss. Tut sie das nicht, geraten die Zusagen gegenüber den Kunden und die gesamten Kalkulationen der Kassen ins Wanken. Neben 20 Lebensversicherungsgesellschaften hat die BaFin derzeit auch 36 Pensionskassen unter sogenannter „verschärfter Beobachtung“.

Zwei Pensionskassen endgültig ohne Betriebserlaubnis

Schon im Jahr 2018 hatte die BaFin den Pensionskassen „Kölner Pensionskasse“ und „Pensionskasse der Caritas“ die Anordnung erteilt, dass sie nicht weiter ihrer Arbeit nachgehen dürfen (wir berichteten damals). Die beiden legten aber Widerspruch ein. Nun hat die BaFin offiziell mitgeteilt, dass die Entziehung der Betriebserlaubnis für die beiden Pensionskassen rechtskräftig ist, rückwirkend zum 31.12.2020 (hier und hier die offiziellen Mitteilungen). Beide Meldungen sind im Wortlaut identisch, daher drucken wir hier nur eine ab. Zitat:

Die BaFin hat gemäß § 304 Absatz 1 Nr. 2 Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) die Erlaubnis zum Betrieb des Versicherungsgeschäfts der Pensionskasse der Caritas VVaG mit Bescheid vom 24. Oktober 2018 widerrufen. Das Unternehmen konnte die Mindestkapitalanforderung nicht erfüllen und hat einen Finanzierungsplan zur Beseitigung dieser Unterdeckung vorgelegt, der aus Sicht der BaFin unzureichend war. Der Bescheid ist mit Ablauf des 31. Dezember 2020 bestandskräftig geworden. Der Betrieb des Versicherungsgeschäfts ohne die erforderliche Erlaubnis stellt eine Straftat dar. Gemäß § 304 Absatz 5 VAG darf die Pensionskasse der Caritas VVaG keine neuen Versicherungsverträge abschließen und bestehende Versicherungsverträge weder verlängern noch erhöhen.

In der Realität bedeutet dies, dass diese beiden Pensionskassen nur noch ihr vorhandenes Bestandsgeschäft abwickeln dürfen. Den insgesamt 55.000 betroffenen Anspruchsinhabern auf Pensionen dürften womöglich nach und nach Kürzungen ihrer Ansprüche und Auszahlungen bevorstehen. Die beiden Pensionskassen sind nun sozusagen in Liquidation. Sie werden noch solange bestehen, bis die letzten der jetzt noch eher jungen Mitglieder irgendwann sterben. Also werden diese Pensionskassen also auf Jahrzehnte hinweg Abwicklungsanstalten mit Restbeständen sein.

Man kann es sich kaum vorstellen, aber es ist, wie es ist. Das Finanzsystem und in diesem Fall das System der Pensionskassen beruht vor allem darauf, dass die eingezahlten Beiträge auch am Kapitalmarkt Zinsen abwerfen, damit die vorhandenen Vermögensbestände sich vermehren. Seit Jahren knabbert nun die Nullzinsphase an den Reserven. Womöglich sind diese beiden Kassen nur der Anfang einer Entwicklung? Denn man sieht es ja, die Zinsen in Euroland werden noch sehr lange auf der Null-Linie verharren.

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Aktuell: Citigroup und Wells Fargo melden Quartalszahlen

Claudio Kummerfeld

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Die Quartalszahlen von Citigroup und Wells Fargo wurden soeben veröffentlicht. Zunächst Citi. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 16,50 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 18,38/erwartet 16,50).

Der Gewinn liegt bei 2,08 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 2,11/erwartet 1,35).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -1,7 Prozent.

Die Kreditausfälle sinken von 1,84 vor einem Jahr auf 1,27 Milliarden Dollar im letzten Quartal. Von den Rücklagen für möglicherweise noch ausfallende Kredite wurden 197 Millionen Dollar abgebaut, was also den Gewinn erhöht.

Citigroup-Quartalszahlen

Wells Fargo

Die große Konsumentenbank Wells Fargo hat soeben auch ihre Zahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 17,93 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 19,86/Erwartungen 18,1).

Der Gewinn liegt bei 0,64 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 0,60/Erwartungen 0,59).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -5 Prozent.

Risikovorsorge für Kreditausfälle reduziert um 179 Millionen Dollar.

Wells Fargo Quartalszahlen

Wells Fargo Schriftzug
Foto: Gabriel Vanslette CC BY 3.0

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Autonomes Fahren: Jetzt kommt Apple – Werbung

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Lieber Börsianer,

die Kinder haben jetzt genug gespielt und gestümpert. Nun will es Apple machen, nachdem die Resultate bislang nicht befriedigend sind. Worum geht es?

Sicherlich haben Sie der Berichterstattung der letzten Tage entnommen, dass das US-Unternehmen aus dem kalifornischen Cupertino sich nun dem Autonomen Fahren annimmt. Offenbar plant man gemeinsam mit dem koreanischen Autobauer Hyundai den Bau eines bzw. mehrerer autonom fahrender Roboterautos. Während die konventionellen Autobauer unverändert an ihren semi-autonomen Fahrassistenten basteln, geht Apple nun aufs Ganze.

Am Markt sorgte diese Perspektive für positive Unruhe. Denn man weiß, was Apple macht hat normalerweise Hand und Fuß und wird sehr oft zur großartigen Erfolgsgeschichte. So krachte zuletzt schon einmal die Aktie der Hyundai durch die Decke. Obwohl die Korea-Aktie zuletzt wieder korrigierte, steht hier für die Aktionäre immer noch ein starker Wochengewinn von 30 % zu Buche.

Aber lassen wir Hyundai einmal Hyundai sein und untersuchen, warum dem autonomen Fahren bislang noch nicht der Durchbruch beschieden war. Das Stichwort ist hier LiDAR oder Light Detection and Ranging. Vereinfacht gesprochen misst ein LiDAR-Sensor mit einem gepulsten Laser in seinem Sichtfeld die Entfernung zwischen sich und einem Gegenstand.

Damit steht und fällt die Idee des Autonomen Fahrens mit diesen Sensoren. Die gute Nachricht: Die Technologie ist gut erforscht und funktioniert. Die schlechte Nachricht: Ein halbwegs leistungsfähiger LiDAR-Sensor kann schon einmal rund 20.000 USD pro Stück kosten. Außerdem sind die Geräte sperrig. ZU Deutsch: Mit den derzeit verfügbaren LiDAR-Sensoren wird Autonomes Fahren in diesem Jahrhundert keine Realität mehr. Folglich ist das Marktvolumen dieser…..

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