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Aktien

Jens Ehrhardt mit seinem Ausblick auf das Börsenjahr 2020 – hochinteressant!

Claudio Kummerfeld

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am

Jens Erhardt über die aktuelle Lage und den Blick ins Jahr 2020

Der Vermögensverwalter Jens Ehrhardt ist dem deutschen Börsenpublikum bestens bekannt. In einem aktuellen Video-Interview mit der Mission Money hat er nicht nur einen einfachen Börsenausblick für das nächste Jahr gegeben. Es wird auch viel über die aktuelle wirtschaftliche und politische Lage gesprochen, wodurch der Zuschauer einen besseren Überblick über Zusammenhänge erhält. Für das Börsenjahr 2020 ist Jens Erhardt sagen wir mal vorsichtig optimistisch gestimmt.

Die Gesamtprognosen am Markt seien für 2020 etwas zu optimistisch. Dennoch könne man in Aktien auf ein optimistisches Wirtschaftswachstum setzen, so seine Worte. Die Dividendenrenditen am deutschen Markt seien derzeit auch ohne niedrige Zinsen vernünftig. Bei den allermeisten Aktien sei keine Blase erkennbar. Ein Crash stehe wohl nicht bevor, weil eben im Aktienmarkt keine große Überbewertung vorhanden sei. Die Aktionen der Federal Reserve seien laut Jens Erhardt mehr als nur vorsorgliche Aktivitäten. Es gebe in den USA schon diverse Anzeichen für konjunkturelle Probleme, auf die er im Detail eingeht (sehr aufschlussreich!).

Auch sehr interessant sind seine Aussagen zum Thema Staatsschulden in den großen Wirtschaftsblöcken wie USA, Europa, Japan oder China. Die Notenbanken könnten durch Geld drucken und Herüberreichen an die Regierungen die steigenden Schuldenlasten der Staaten letztlich problemlos managen. Das Problem sehe er beim Anstieg der Privatverschuldung, also bei Unternehmen und Verbrauchern. Und hier hat Jens Erhard vor allem die USA im Blick. Das gesamte Interview ist sehr sehenswert. Also nehmen Sie sich bitte die Zeit!

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Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Shorti

    28. Dezember 2019 13:00 at 13:00

    Eigentlich analysiert Jens Erhardt die Situation mit all den Problemen ähnlich wie viele „Crash Propheten“ oder die realistische FMW. Erhardt hinterlässt aber den Eindruck, dass es so weitergeht u.warnt nicht im Geringsten vor grösseren Einbrüchen.Das kann für Erstkäufer oder das gemeine Börsenvolk riskant sein, besteht doch die Gefahr ,dass Käufe zu heutigen Kursen mehrere Jahre nicht mehr erreicht werden.
    Profis wie Erhardt sichern bei Bedarf ab u.sind an kritischen Tagen rund um die Uhr wachsam.
    Wenn es korrigiert merken die Kleinanleger erst nach einigen Tagen Korrektur u.vielleicht bei minus 15% ,dass etwas passiert ist.
    Genau darum finde ich die ewigen Optimisten u.Schönredner viel schlimmer als die Warner u.so verschmähten Crash- Propheten. Anderseits wissen wir doch, das irgendwelche Dumme zu Höchstkursen kaufen müssen , dass die Schlauen zu Höchstkursen verkaufen können.

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Aktien

Indiz für die jüngste Zocker-Orgie in US-Aktien und Bitcoin – man schaue auf die Such-Trends

Claudio Kummerfeld

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Bunte Kurstafel

Markus Fugmann hatte die letzten Tage darüber berichtet, so auch heute früh (siehe hier). Vor allem über einen gigantischen großen Zocker-Blog auf Reddit (siehe hier) formiert sich quasi täglich neu eine gigantische Crowd aus gierigen Jung-Zockern, um sich auf einzelne US-Aktien zu stürzen. Besonders interessant waren die letzten Tage kräftige Kursanstiege Aktien wie „Gamestop“, bei denen es hohe Short-Volumina gab. Profi-Spekulanten wie Hedgefonds hatten große Wetten auf fallende Kurse aufgebaut. Steigt der Aktienkurs nun aber kräftig, kann der Verlust dieser Profis ins Unendliche steigen.

Und die Banken und Broker, die solchen Hedgefonds oft Kredite für ihre Spekulationen gewähren, könnten kalte Füße kriegen und mehr Sicherheiten verlangen – oder die Short-Positionen zwangsweise schließen, wodurch der Aufwärtssog der Aktien noch mehr verstärkt wird. Auf genau diese Bewegung hofften die Zocker wohl bei Gamestop und anderen Aktien. Man schaue in der folgenden Grafik, wie die Beliebtheit für den Google-Suchbegriff „Short Squeeze“ in den USA in den letzten fünf Jahren aussah. Erst in den letzten Tagen explodierte die Beliebtheit dieses Suchbegriffs extrem. Mit Short Squeeze bezeichnen Börsianer einen stark steigenden Aktienkurs, der durch das Schließen von Short-Positionen verursacht wird. Der Wert 100 in der Grafik steht für die höchste Beliebtheit des jeweiligen Suchbegriffs.

Im folgenden Chart sehen wie in den Google Trends für die letzten fünf Jahre die weltweite Beliebtheit des Suchbegriffs „Bitcoin“. Man sieht, dass bei der ersten großen Hausse Ende 2017 die maximale Beliebtheit von 100 Punkten erreicht wurde, und Anfang diesen Jahres nur ein Wert von 69 – jetzt nur noch 42 Punkte. Die Gier der Internet-Gemeinde nach dem Thema war damals also wohl noch größer als heute. Offenbar scheint sich ganz aktuell die „Meute“ auf die kleinen US-Aktien zu stürzen – weil die wohl von einer Meute Klein-Zocker leichter kräftig im Kurs zu bewegen sind?

Chart zeigt Beliebtheit der Suche nach Bitcoin

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Robuste Ergebnisse auf breiter Front

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die gemeldeten und heute Abend anstehenden Quartalszahlen sind heute ein wichtiges Thema.

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Aktien

SAP in der Krise: Ist das eine Chance für uns? – Werbung

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Lieber Börsianer,

das war ganz harte Kost, die der europäische Software-Riese SAP am 26. Oktober für seine Aktionäre hatte. Die Cloud-Sparte blieb überraschend deutlich hinter den Erwartungen zurück. Einzelne Anwendungen wie die Software Concur (Verwaltung und Organisation von Geschäftsreisen) floppten völlig. Und noch mehr: Die Walldorfer kassierten auch gleich die Gewinnschätzungen für die nächsten Jahre, wie wir aus dem Quartalsbericht entnehmen mussten.

So kam es wie es kommen musste. Die Aktie des DAX-Schwergewichts kollabierte an jenem Tag binnen weniger Sekunden und verlor 20 % ihres ursprünglichen Marktwertes. Per saldo sank die SAP-Aktie von über 140 Euro unter 100 Euro ab. Milliarden Euro waren plötzlich durch den Schornstein.

Ungefähr im gleichen Zeitraum meldete die US-Konkurrenz bestes Zahlenwerk. Oracle und Salesforce nutzten die Dollarschwäche des vergangenen Jahres und griffen den deutschen Software-Riesen in seinem europäischen Heimatmarkt an. Die Analysten hängten wie üblich ihr Mäntelchen in den Wind und urteilten vernichtend über das Software-Unternehmen. Der Tenor: Eine Wachstumsgeschichte geht zu Ende. SAP bringt es nicht mehr.

In der Tat befindet sich die Walldorfer Software-Schmiede in einer veritablen Krise. So wird der Umsatz 2021 kaum noch wachsen, der Gewinn wird großer Wahrscheinlichkeit sogar rückläufig sein.

Das sind die Stärken der SAP

Aber gemach! SAP ist unverändert ein großartiges Unternehmen, dessen Software-Anwendungen weltweit in rund 25 Branchen genutzt werden. Bei Großunternehmen sind die Deutschen immer noch das Maß aller Dinge. 9 von 10 Playern nutzen mindestens eine kleine SAP-Anwendung. Die Kundenkartei der Walldorfer liest sich imposant. Dort finden Sie typische Traditionsunternehmen wie Chevron, Ford oder AT&T. Aber auch die…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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