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Jens Erhardt: Deutschland betrügt sich selbst!

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Alle anderen Länder veschulden sich kräftig weiter – nur Deutschland hat eine Schuldenbremse. Alle anderen konsumieren, während wir in Deutschland sparen. Macht das Sinn? Der Vermögensverwalter Jens Erhardt meint: nein!

Erhardt spricht in diesem ausführlichen Interview von „Mission Money über Politik, über Inflation, über die Aktienmärkte, über Crash-Propheten – und vieles mehr. Sehr sehenswert!

7 Kommentare

7 Comments

  1. Avatar

    Altbär

    27. Juni 2019 13:43 at 13:43

    Der Doktor wird auch nur noch älter.Er hat zwar eine gute Meinung zu den Märkten, aber weil die andern es mit der Verschuldung übertreiben ,SOLLTE MAN ES AUCH MACHEN ??
    Es gibt Länder die mit der Schuldenbremse sehr gut fahren.
    Und Aktien sind nicht überbewertet weil die anderen Anlageklassen noch sehr viel mehr überbewertet sind ? u.die Zinsen wegen schlechter Wirtschaft fallen ?
    Er ist also auch der Meinung dass keine Wirtschaftsabschwächung zugelassen werden sollte.
    Der Mann hat ein Problem wie viele andere, dass das tonnenweise gedruckte Geld nirgends mit guter Rendite platziert werden kann.Komische Ansichten nach gefühlten 100 Jahren Erfahrung.

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    Axel

    27. Juni 2019 21:25 at 21:25

    Wenn das Ziel der EZB Inflation ist und auch Dr. Krall von Inflationsraten von 50% pro Monat in der Bankenkrise ausgeht, ist es doch Wahnsinn, jetzt keine Schulden zu machen.
    Sie würden im Fall der Fälle doch dann halbiert, oder?

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      Gixxer

      28. Juni 2019 00:06 at 00:06

      Vermögen wird vielleicht halbiert, Schulden aber nie.
      Oder glauben sie etwa, dass die Bank ihnen nach einer Rezession die Hälfte der Schulden erlässt?

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        Shong09

        28. Juni 2019 12:55 at 12:55

        Na Herr Gixxer,
        da hat Axel aber durchaus Recht. Wenn die Inflation monatlich 50% beträgt, dann bleibt der Schuldenstand nominell gleich und real halbiert er sich von Monat zu Monat.
        Sie müssen lediglich ihre Schulden in etwas investieren, dass real gleich viel Wert bleibt oder sogar eine Wertsteigerung erfährt. Dass was Sie Gixxer evtl. meinen, ist bei einer Währungsreform der Fall, dort wird der Privatbürger oftmals zum ungünstigen Wechselkurs sowohl bei den Schulden als auch beim Guthaben gezwungen.
        Ihr zweiter Kommentar ist natürlich korrekt, aber das Problem besteht schließlich genauso, wenn sie nur 1000€ aktuell verdienen, und wenn Sie die Rate von 1000€/m durch ihr Investment auch wieder verdienen, dann ist dies kein Problem. Oder eine Endfälligkeit vereinbaren. Ihr Beispiel hat eben nicht mit der Rate zu tun, sondern lediglich mit der Erhöhung der Lebenshaltungskosten, und dies wird dann alle treffen, die ihr monatliches Budget zu hohem %satz ausgeben und langfristig verplant bzgl. Verpflichtungen haben

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          Gixxer

          1. Juli 2019 16:04 at 16:04

          Ich gebe Ihnen und auch @Axel recht, wenn ich in etwas investiere, was seinen Wert behält, dann sollte ich sogar Schulden machen. In dem Beitrag wurde aber von Konsum gesprochen und da habe ich eben meine Bedenken.

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      Gixxer

      28. Juni 2019 00:13 at 00:13

      Vielleicht noch ein Beispiel: sie haben monatlich 2000€. Von dem müssen sie ihre Rate von 1000€ und ihre Kosten für Essen von 1000€ bezahlen.
      Jetzt gibt es eine Inflation von 50% und ab sofort benötigen sie für das Essen 1500€. Die Rate ist aber unverändert. Aufgrund der schlechten Wirtschaftslage ist keine Gehaltserhöhung drin. Sie müssen froh sein, dass sie überhaupt noch einen Job haben.
      Und wie wollen sie das ganze nun bewältigen?

  3. Avatar

    Axel

    29. Juni 2019 22:03 at 22:03

    @Gixxer

    Das ist der springende Punkt!
    Wenn Alles teurer wird, werden jedoch auch die Produkte der Firma, für die ich arbeite teurer, und so erhalte ich mehr Lohn und der Staat mehr Steuereinnahmen, so daß ein BIP von 2Billionen plötzlich nur noch 30% statt 60% ausmachen. So die Theorie.
    Natürlich muß auch der Staat mehr für seine Beamten bezahlen und wenn die Einkommen des verschuldeten Häuslebauers nicht mit den verteuerten Lebenshaltungskosten mitlaufen, wirds schmutzig…

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Finanznews

Wall Street nervös, Dax (noch) nicht! Marktgeflüster (Video)

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Nachdem nun wohl drei Fälle in den USA von Coronavirus-Infektionen aufgetreten sind, wird die Wall Street langsam nervös, während der Dax völlig unbeeindruckt scheint und nach wie vor unmittelbar unter seinem Allzeithoch handelt. Aber wenn die Wall Street weiter nach unten geht, wird sich wohl auch der Dax dem nicht enziehen können. Unterdessen ergreift China immer drastischere Maßnahmen zur Bekämpfung der Epidemie:in den Großstädten werden Neujahsfeierlichkeiten abgesagt, Rückkehrer in die Großstädte sollen zwei Woche zu Hause bleiben. Das wird starke Auswirkungen auf die chinesische Wirtschaft haben – und das wiederum ist eigentlich besonders für den Dax relevant! Sichere Häfen wie Gold und Staatsanleihen sind gefragt – war die Euphorie vor allem der Wall Street schlicht zu groß?

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Devisen

Aktuell: Neuer Corona-Fall in USA – Goldpreis rauf, Aktien runter

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Gold Barren Beispielfoto

Vor wenigen Minuten wurde bekannt, dass es in den USA einen weiteren bestätigten Fall einer mit dem Corona-Virus infizierten Person gibt. Es geht um eine Frau in Chicago. 63 weitere Personen werden beobachtet. Was hatten wir gestern und heute in einem Marktüberblick zu verschiedenen Assetklassen noch erwähnt? Der Schweizer Franken steigt zwar, und Öl fällt immer weiter (wie es in so einem Angst-Szenario sein sollte). Aber der Goldpreis, der kam nicht aus den Puschen. Aber jetzt, mit dieser Veröffentlichung des zweiten Falls in den USA, da scheint der Knoten ganz frisch geplatzt zu sein.

Der Goldpreis springt seit einer Stunde von 1.562 Dollar auf bis zu 1.575 Dollar in der Spitze (aktuell 1.573 Dollar). Der Markt ist nervös. Parallel dazu fällt der Ölpreis immer weiter. WTI-Öl notiert aktuell nur noch bei 54,37 Dollar. Der Dow 30 sackte vorhin zur Bekanntgabe des zweiten Corona-Falls um 125 Punkte ab, Tendenz weiter fallend. Der Dax verliert parallel dazu 35 Punkte. Also, kurz vor dem Wochenende steigt die Nervosität. Noch schnell fliehen (Risk Off Trade) in die Sicheren Häfen namens Gold und Schweizer Franken? Ganz aktuell wirkt es so. Im Chart sieht man den Goldpreis vs Dow 30 seit heute früh.

Goldpreis vs Dow 30 seit heute früh

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Devisen

Rüdiger Born: Dax, Dow, S&P 500 und Euro am Chart besprochen

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Dax und Dow schaue ich mir im folgenden Video direkt am Chart an. Sprechen die Charts für Long oder Short? Bei Euro vs USD jetzt noch short zu gehen, könnte zu spät sein. Wollen Sie abgesehen von meinen täglichen Analysen im Trade des Tages noch viel mehr und vor allem aktuellere Trading-News von mir erhalten, auch aufs Handy? Nutzen Sie dazu gerne meinen neuen Service „Trade to Go“  (einfach hier anmelden). Auch dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei!

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