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Jens Erhardt im Gespräch mit Markus Koch: Bis Mai dürften die Kurse weiter steigen

Dr. Jens Erhardt gehört zu den Dinosauriern der deutschen Vermögensverwalter – im Gespräch mit Markus Koch zeigt sich Erhardt überzeugt, dass die Kurse bis Mai weiter steigen dürften: die Fed habe inzwischen den Fuß vom Bremspedal genommen, vor allem die Bezeichnung „Autopilot“ im Bezug auf die Bilanzreduzierung der Fed sei verantwirtlich gewesen für den Abverkauf an der Wall Street im Dezember.

Nun aber pumpe vor allem China Liquidität in die Wirtschaft durch eine im Januar massive Kreditvergabe (5% des chinesischen BIPs), dazu sei auch die Liquidität bei Banken hoch. Wird Erhardt mit seiner bullischen Prognose recht behalten?


Foto: Deutsche Börse AG



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13 Kommentare

  1. Sicher ein Mann mit viel Erfahrung, aber die Aussage „ man sollte Börsenkurse nicht an den Gewinnen aufhängen ?? Sind denn die Kurse nicht wegen Gewinnsteigerungen ( Steuerreform, tiefe Zinsen ) gestiegen ? Bestimmen den nicht die Gewinne auch das KGV ? Die gute Frage von M. Koch wegen des Ausbremsens der Zyklen wurde nicht beantwortet. Dass die Chinesen wieder soviel Geld in den Markt pumpen ist nur kurzfristig positiv zu sehen. ( Eigentlich ist das eine Rettungsaktion, wie auch das Verhalten der FED u.der Draghi- Bank)
    Mich erstaunen alle Börsianer mit gefühlten 100 Jahren Erfahrung u.ca. 10 erlebten Crashes u. so bullischer Einstellung.Wird die Welt darum immer von Rezessionen u.Korrekturen überrascht, weil die Vergangenheit immer ausgeblendet wird. ( Ein Thema für Wolfgang M.)

    1. Optimismus gehört zum Berufsbild des Fondsmanagers. Immer bullisch: Im Hoch kaufen, weil es noch höher geht, im Tief kaufen, weil es wieder hoch geht.
      Meistens gehts eh gut…nur manchmal eben nicht.
      Die wirklich Guten oder auch nur Glücklichen sehen das „manchmal eben nicht“ rechtzeitig.

  2. Ich denke auch das die Kurse weiter steigen werden, einfach weil sehr viel Cash im Umlauf ist und das verteilt werden will, wo wir wieder bei der TINA sind ;)

    Zur Not einfach die Firmenziele weiter absenken damit man sie im nächsten Quartal wieder überbieten kann, irgendwas wird denen schon einfallen.

    Das Die Zinsen mittelfristig wieder sinken in den USA ist aufjedenfall bullish.

  3. Spekulativer Short auf SP500 mit SL 2825, direktional mittels CFD mit 20 Hebel

    1. @sufaap, haha! Dein Vertrauen in Erhardt scheint also begrenzt zu sein! Wo ist dein Kursziel beim S&P?

      1. @Markus Fugmann Ich finde Erhard ganz schön ok…kann man sich anhören, verwaltet ja rund 13 Mlrd Euro. Seine Prognosen und seines Sohnes für 2018 waren zu optimistisch und somit für die Katz…kennt anscheinend deine FMW nicht ;-)
        Mein Kursziel ergibt sich von selbst, wenn die Indikatoren in die Gegenrichtung drehen.

  4. Schwere Zeiten für die Bären! Dow Jones und S&P500 erholen sich von ihren Tiefs im Dezember und steigen in 8 Wochen um geradezu unglaubliche 20 Prozent. Fassungsloses Staunen im Bärenlager und selbst die Bullen können es kaum glauben. Wann gab es das zuletzt? Gab es das überhaupt schon einmal? Aber dessen nicht genug, liefern die Börsen nun auch noch immer mehr Gründe, warum die Party sogar noch weiter gehen könnte. Einen enorm starken Trumpf halten die Bären aber in ihren Händen, nämlich das ewig gültige Gesetz von steigenden und wieder fallenden Kursen. Und wenn das Fest gerade am schönsten scheint, fallen sie besonders gerne, die Kurse.

  5. @ Hesterberg, tönt schon fast ein wenig, wie wenn sie mit den armen Bären Erbarmen hätten.Auch wenn sie vielleicht jünger sind als der erfahrene Erhardt, wissen sie immerhin, dass es vom Höhepunkt der Party bis zum abrupten Ende manchmal sehe schnell geht.
    Wer es nicht glaubt, sollte wieder einmal das MARKTGEFLÜSTER vom 26.1. 2018 , etwa 2Tage vor dem Fall , inkl.der Kommentare der damals euphorischen „ PROFIS“ ? durchlesen.
    Titel : WIR HABEN EIN VERKAUFSSIGNAL

  6. Wer ist das ?, der Heinz Erhardt der Finanzbranche?…

  7. @sufaap 2008 ,was mir nicht in mein kleines Hirn geht, wenn der gute Herr letztes Jahr sichtlich falsch lag, u.die Probleme inkl schlechter Wirtschaft sich nur vergrössert haben, wie kann man denn trotzdem wieder so optimistisch sein? Ist der Speicherplatz nach 60Jahren Erfahrung voll? Hat es keinen Platz mehr für neue Erkenntnisse ?

    1. @Prognostiker Seine Vermögensverwaltung DJE Kapital AG und die digital automatisierte Onlinesparte Solidvest unter dem Kommando seines Sohnes Jens investieren in Aktien und Anleihen. So wie ich den Business verstehe, Shorts/Leerverkäufe tätigen sie nicht, und müssen nur eine Richtung den Kunden(ab 25000 Einzahlung) verkaufen. Und so beträgt die Performance der algorithmengesteuerten und mit Hilfe eines Analyseteams in einem mehrstufigen ausgewählten Verfahren der fortschrittlichen Robo-Advisor Solidvest seines Sohnes seit der Aufstellung im Frühjahr 2018 sagenhafte 0,6%.

  8. @sufaap, wirklich eine Superleistung, wenn man denkt, dass die Korrektur anfangs 2018 nicht enthalten ist.Seit Januar 18 würde das wahrscheinlich unter Null sein.Seine Aussage U-S Staatsanleihen seien nicht interessant erscheint daher noch unverständlicher.
    Ich will ja nicht sagen, dass es 2018 leicht war.Ich begreife nur nicht dass all jene die 2018 auf die Mütze bekommen haben nun wieder meinen es gehe weiter wie vor der 9jährigen NOTENBANK-ORGIE.

    1. Weil diese Akteure/ Anleger es nicht anders kennen. Die jenigen sind weniger als 9 Jahre an den Märkten aktiv und kennen keinen Bärenmarkt, geschweige denn Crash. Die kennen nur „Buy the dip“

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