Finanznews

Jerome Powell und die Bilanzreduzierung der Fed! Marktgeflüster (Video)

Bemerkenswerte Aussagen des Fed-Chefs zu einem Kern-Thema der Märkte!

Die Reduzierung der Bilanzsumme der Fed ist – neben dem Handelskrieg – das derzeit vielleicht wichtigste Thema für die Märkte! Und heute hat dazu Fed-Chef Powell Interessantes gesagt: anzustreben sei eine Bilanzsumme von einer Billionen Dollar plus Puffer – und das wären also fast drei Billionen weniger als die Fed derzeit an Bilanzsumme aufweist! Ansonsten aber der zu erwartende dovishe Text von Powell, der nicht wirklich erklärt, warum die Fed so plötzlich umgeschwenkt ist. Heute wieder ganz schwache Daten vom US-Immobilienmarkt, die US-Indizes mit leichten Verlusten, während der Dax ein neues Jahreshoch erreicht, nachdem eine Verschiebung des Brexit immer wahrscheinlicher wird..

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4 Kommentare

  1. @ Markus Fugmann
    Mich nerven Sie überhaupt nicht mit Ihren ständigen Hinweisen auf die Überkauftheit der Märkte. Im Gegenteil. Ich finde es sehr gut und ausgesprochen wichtig, diese Tatsache anhand von Charts immer wieder zu belegen und auf sie hinzuweisen.
    Die extremen Kursbewegungen der letzten Monate fanden in kürzester Zeit statt, sowohl nach unten, als auch nach oben. Wenn es das bei den US-Indizes in diesem Ausmaß überhaupt schon einmal gab, dann jedenfalls nur sehr sehr selten.
    Shortseller finden gerade paradiesische Zustände für den Einstieg vor. Die Treiber der jüngsten Rally waren ganz bestimmt nicht die Privatanleger. Es dürfte eine Mischung aus Short Squeeze, Aktienrückkäufen und institutionellen Anlegern gewesen sein, die die Kurse nach oben getrieben haben. Aus diesen Richtungen dürfte das Pulver allerdings nun verschossen sein. Für gewöhnlich haben die Bullen das bessere Chance-Risiko-Verhältnis auf ihrer Seite. Die Wahrscheinlichkeit für eine erneute Bärenparty ist aber gerade außerordentlich hoch. Denn das einzig wirklich greifbare Argument für weiter steigende Kurse sind neue Geldflutungen der Notenbanken, welche die Märkte jedoch immer weniger als Stimmulation, sondern als das erkennen, was sie sind: Vorboten für die Unlösbarkeit des weltweiten Schuldenproblems und des drohenden Finanzkollaps. Letzterer ist nicht mehr zu verhindern.

  2. @ Hesterberg, sehr schön dargestellt, entgegen ihrer kürzlichen leichten Kritik an bärischen Ansichten.
    Powell möchte die Bilanz zurückfahren ? wohlwissend dass die Staatsverschuldung in nächster Zeit noch stark zunimmt.Was die Notenbanken kürzlich gemacht haben ist reine Symptombekämpfung, indem sie die schon überbewerteten Blasenmärkte High – Yields- Bonds u.Aktien nochmals gepusht haben.Auch die Rückkäufe der Firmen sind nur kurzfristig wirksam u.schwächen die Unternehmen.All diese Massnahmen verzögern u.verstärken den Kollaps.

  3. @Beobachter
    Genau, so sehe ich das auch. Dass die hohen Aktienrückkäufe in der gegenwärtigen Situation so ganz und gar nichts Gutes verheißen, wird von vielen Marktteilnehmern vermutlich nicht erkannt.

  4. Für Interessierte : RAY DALIO meint : DIE LAGE ERINNERT MICH AN DIE 30 er Jahre. ( googeln, interessante Einschätzung )
    Der Bridgewater Chef der letztes Jahr den DAX heruntergeprügelt hat.Ich glaube nicht, dass der DAX jetzt kaufenswerter wäre als damals.

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