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Jetzt die Deutsche Bank-Aktie kaufen? Haben wir da nicht was vergessen?

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Sollte man jetzt die Deutsche Bank-Aktie kaufen? Ja, natürlich, wir alle wissen es. Monatelang hat es nur so Skandale gehagelt, und gerade erst gab es eine zweitägige Razzia wegen den „Panama Papers“. Aber die Aktie ist total im Keller bei aktuell 8,29 Euro. Am Freitag waren wir ganz im Tief bei 8 Euro.

Ist die Deutsche Bank-Aktie gerade deswegen nach unten ausgebrannt, und jetzt wieder ein Kauf? So ungefähr sieht es aktuell wohl Oliver Roth von „Oddo Seydler“, wie man es im folgenden Video sehen kann. Natürlich sieht auch er all die Probleme, aber in kleinem Rahmen könne man die Aktie jetzt kaufen.

Wir meinen: Haben wir da nicht etwas vergessen? Der gigantische 200 Milliarden Euro Geldwäsche-Skandal rund um die dänische Danske Bank und ihre Tochter im Baltikum nimmt gerade erst Fahrt auf, und die Deutsche Bank soll in großem Umfang mit involviert sein. Viele der Gelder flossen wohl auch durch die US-Tochter der Deutschbanker.

Von daher darf man zumindest vermuten, dass die Amerikaner mal wieder mit saftigen Geldstrafen zulangen werden. Hier stehen die Ermittlungen noch am Anfang. Aber es ist in Relation zu anderen Skandalen der DB eine gigantisch große Baustelle, die erst noch zu beackern ist. Natürlich kann man beim Betrachten des Charts sagen, dass die Aktie nun ganz unten angekommen ist. Aber der Chart zeigt auch: Tiefer geht immer. Die Frage ist: Wann ist endlich mal Schluss mit den Skandalen? Schon unter John Cryan sollte doch eigentlich längst Schluss sein. Das Vertrauen ist vorsichtig gesagt erschüttert.

Sollte eine saftige Milliardenstrafe aus USA oder Dänemark an die Deutsche Bank herangetragen werden, könnte das der nächste Mega-Dämpfer für die Aktie sein. Und man vergesse nicht: Beim nächsten großen Wirtschaftsabschwung beziehungsweise Aktienkurs-Einbruch sollte die DB wohl auch mit dabei sein. Oder ist sie schon so stark gefallen, dass sie gegen einen Crash am Gesamtmarkt immun ist? Bilden Sie sich bitte selbst eine Meinung!

Die Deutsche Bank-Aktie seit 2002
Die Deutsche Bank-Aktie seit 2002.

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Jens

    3. Dezember 2018 20:28 at 20:28

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Wird Tesla den Automarkt beherrschen, oder doch noch überrollt?

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Mehr als erstaunlich waren die letzten Quartalszahlen von Tesla. Trotz Erwartung einer Verlustmeldung brachte man einen kräftigen Gewinn, womit Elon Musk die Kritiker (auch uns) erst mal zum Verstummen brachte. Geht es nun so weiter? Sprudeln die Gewinne? Wird Tesla wie von Musk erwartet den Markt aufrollen? Wird man den Weltmarkt beherrschen, weil man einfach als erster am E-Auto-Markt präsent war, und auch wirklich ein gutes Produkt abliefert? Die alten großen Autobauer vor allem auch aus Deutschland sind aber längst aufgewacht und haben begonnen Milliardensummen in den Bereich zu investieren. Wer ist schneller?

Hat Tesla genug Luft um dauerhaft gegen die Großen zu bestehen? Oder werden ihre neuen Modelle Tesla doch noch vom Markt werfen? Das ist eine verdammt gute Frage. Auch darf man fragen, wie dieser aktuelle Erfolg von Tesla erkauft wurde. Da gibt es zum Beispiel die Kritik, dass Mitarbeiter angeblich massiv ausgebeutet werden mit drastischen Überstunden, die bis zur totalen Erschöpfung führen. Können diese Mitarbeiter von Elon Musk Mitgefühl und Unterstützung erwarten? Von einem Egomanen, der sich nur für sich selbst interessiert? Schauen Sie bitte diese Doku, die genau die von uns aufgeworfenen Aspekte beleuchtet.

Tesla Fabrik
Die Tesla-Fabrik in Kalifornien. Foto: Maurizio Pesce from Milan, Italia CC BY 2.0

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General Electric-Aktie steigt vorbörslich 10% – Boden gefunden?

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Die Aktie von General Electric steigt aktuell vorbörslich um 9,8%. Für den Dow Jones wird das keine Auswirkung haben, da die GE-Aktie ja seit Kurzem nicht mehr im Index enthalten ist. Daran muss man sich erst mal gewöhnen, dass dieser Industrie-Gigant nicht mehr zum Dow Jones 30 gehört!

Die größte Bank der USA JP Morgan hat heute ihr Rating für General Electric geändert. Man ändert seine Einstufung von Untergewichten auf Neutral, und streicht sie von ihrer Liste für Short-Ideen (Aktien leerverkaufen). Bei dem aktuellen Kursniveau sei das Risiko ausbalancierter. Im Klartext: Die Aktie ist schon so weit gefallen, dass nach unten möglicherweise nicht mehr viel Potenzial vorhanden ist. Kommt nun also die Wende für die Aktie?

Das Abwärtsrisiko für die Aktie liege bei bis zu 5 Dollar (Schlusskurs gestern 6,71 Dollar). Das Aufwärtsrisiko liege bei 8 Dollar. Gut, durch die aktuelle JPM-Aussage springt die Aktie aktuell auf vorbörslich 7,37 Dollar. Durch die eigene Analyse pusht JPM die Aktie also kräftig in diese Richtung.

Interessant: JPM-Analyst Stephen Tusa hatte im Jahr 2016 den brutalen GE-Absturz goldrichtig vorausgesehen. Damals lag die Aktie über 30 Dollar, und Tusa gab eine negative Einschätzung heraus. Noch monatelang nach seiner Einschätzung lief die Aktie seitwärts, und dann 2017 begann der große Zusammenbruch, vor allem wegen der desaströsen Energie-Sparte von GM, die auch Siemens zu schaffen macht. Bei GE sind die Probleme aber viel tiefgreifender. Der neue Chef scheint aufzuräumen, und hat unter anderem die hohe Verschuldung des Konzerns als Problem identifiziert. Ist nun ein Tiefpunkt erreicht, und die Aktie kann wieder steigen?

General Electric
Hier die GE-Aktie seit 2014.

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Aktien

Fusion Deutsche Bank und Commerzbank? Gerüchte nehmen zu, Aktien steigen

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Erst wurde die Commerzbank freundlich dazu aufgefordert die Schrott-Dresdner zu schlucken. Das war nötig um eine systemrelevante Bank nicht kollabieren zu lassen. Dadurch war aber die Commerzbank selbst zum Problemfall geworden. Die Deutsche Bank hat sich ganz von allein zum Problemfall gemacht mit ihren glorreichen Investmentbankern. Dazu kaufte man noch die Postbank, und wurde so zur totalen Systemrelevanz in Deutschland.

Offenbar plant die deutsche Politik laut aktuellen Berichten, aus diesen beiden total systemrelevanten Banken die totale 100%ige Systemrelevanz zu basteln. Eine Fusion zwischen Deutsche Bank und Commerzbank würde bedeuten, dass egal was passiert, die gesamte deutsche Volkswirtschaft de facto in Geiselhaft eines Monpolisten wäre. Verzockt man sich, müsste der Staat retten – noch mehr als ohnehin schon. Es gäbe dann diese „Deutschland Bank“, und dahinter quasi nur noch kleine Sparkassen und Volksbanken.

Wie gesagt. Angeblich plant die Politik einen Fusionsplan zwischen den beiden. Dafür überlege man auch Änderungen im Steuerrecht, um diese Transaktion zu erleichtern. Interessant wäre dann deutsches und europäisches Kartellrecht, und wie man die Fusion unter diesem Aspekt durchdrücken will. Inhaltlich aus Gründen der Staatsraison wäre diese Fusion natürlich begründbar. Denn beide Banken schwächeln immer weiter. Von Erholung in großem Umfang keine Spur. Die Deutsche Bank wird quasi immer erfolgloser, und strauchelt von Krise zu Krise.

Mit einem Börsenwert von inzwischen nur noch 15,2 Milliarden Euro ist die größte Bank Deutschlands ein immer leichteres Übernahmeopfer für ausländische Konkurrenten. Es ist kaum vorstellbar, dass die deutsche Politik das zulassen würde. Oder würden die USA beispielsweise zulassen, dass eine chinesische Bank JP Morgan übernimmt? Gut, die Deutsche ist „ein wenig“ günstiger zu haben. Aber es geht um die finanzielle Staatsraison eines Landes. Und da scheint die Fusion wohl das letzte Mittel, um etwas besser geschützt zu sein gegen eine ausländische Übernahme.

Die Aktien der beiden Banken steigen jedenfalls aktuell. Die Deutsche steigt um 34 Cents auf 7,84 Euro. Die Commerzbank steigt um 30 Cents auf 6,90 Euro. Noch sind das alles nur Gerüchte. Aber wenn es so kommt: Wie sollte eine fusionierte Bank dauerhaft gegen ausländische Übernahmen geschützt sein, wenn auch diese Giganten-Bank immer weiter Mist baut, und der Kurs weiter absackt?

Deutsche Bank Commerzbank
Die beiden Aktienkurse übereinander gelegt seit 6. Dezember.

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