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Aktien

Jetzt geht die Post ab – Großbanken schrauben Kursziele nach oben

Claudio Kummerfeld

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am

Die Party muss weiter gehen? Immer höhere Kursziele für wichtige Aktien

Man denke da an die Losbuden auf dem Rummel, oder an Personen wie Henry Blodget (damals der Analystenguru in der großen Euphorie) in den „guten Jahren“ vor dem Dotcom-Crash. Wer hat noch nicht, wer will nochmal? Kommen Sie ran, kommen sie ran, hier gibts was zu gewinnen! Steigen die Kurse stark an, dann erhöhen die großen Banken auch die Kursziele für Highflyer-Aktien? Was für eine bestechende Logik (Satire). Müssten die Banken nicht eigentlich anhand von analytischen Kennzahlen Kursziele ausrufen? Aber was wissen wir schon.  Nein, nein, Spaß bei Seite. Sicher gibt es für jede Erhöhung eines Kursziels gute Gründe?!?

Die Mega-Sause bei Tesla

Ein ganz kleiner Blick zurück. Oppenheimer erhöhte gestern mal eben sein Kursziel bei Tesla um 60% auf 612 Dollar (aktuell 524 Dollar, was für ein Anstieg, fern jeder Realität, aber was soll´s?). Meine Güte. Die Tesla-Aktie ist also über Nacht 60% mehr Wert, zumindest in der Aussicht des Analysten? Weltklasse, möchte man da sagen! Hier können Sie die Begründung genauer nachlesen. Abgesehen davon: Gratulation an alle, die in der Hausse fette Gewinne in der Aktie machen. Es sei Ihnen gegönnt. Sind Sie auch auf dem Weg nach unten dabei, oder steigen Sie mit Ihren fetten Gewinnen rechtzeitig aus? Aber ach was, wir wollen Ihnen die gute Laune nicht verderben. So wie die Kursziele derzeit angehoben werden, gehen die Aktienkurse ja nur noch nach oben (Satire). Die Tesla-Aktie steigt aktuell vor allem deswegen so stark, weil Short-Seller, die mit Leerverkäufen lange Zeit auf fallende Kurse gewettet hatten, immer größere Verluste machen. Die müssen sie begrenzen, in dem sie die Aktien zurückkaufen, um sie an den Verleiher zurückgeben zu können. Durch diesen Rückkauf steigt der Aktienkurs nur noch mehr an. Nur wie lange geht diese Hausse noch weiter?

Großbanken schrauben Kursziele von Highflyer-Aktien nach oben

Die Apple-Aktie schloss gestern bei knapp 317 Dollar. Das höchste aller Kursziele in dieser Aktie wurde gestern von D.A. Davidson festgelegt mit 375 Dollar nach bisher 300 Dollar. Was soll´s, man findet man immer eine Begründung? Und warum auch nicht. Solange die Kurse immer weiter steigen, liegt man ja auch immer richtig? Da will die UBS offenbar nicht zurückstecken. Bei aktuell 317 Dollar im Kurs der Apple-Aktie sieht ihr bisheriges Ziel von 280 Dollar offenbar nicht mehr zeitgemäß aus – von daher erhöht man jetzt auf 355 Dollar! Und aktuell erhöht Goldman Sachs sein Kursziel für Netflix von 400 auf 450 Dollar (aktuell 338). Die Deutsche Bank erhöht ihr Kursziel für die Alphabet-Aktie (Google) von 1.550 auf 1.735 Dollar (aktuell 1.440). Tja, solange die Hausse die Hausse nährt, und alles immer weiter steigt, reitet man mit immer höheren Kurszielen ja voll auf der Welle des Erfolges. Nur braucht man als Anleger in einer kräftigen Hausse überhaupt „Expertenmeinungen“? Kann man sich dazu als Anleger nicht seine eigene Meinung bilden? Final noch ein Sprichwort, um die Laune nochmal etwas zu dämpfen. Je höher die Fallhöhe, umso mehr tut es beim Aufprall nach dem Fall weh.

Ein Kommentar

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  1. Avatar

    Gixxer

    14. Januar 2020 17:00 at 17:00

    „Je höher die Fallhöhe, umso mehr tut es beim Aufprall nach dem Fall weh.“
    Da brauch man sich denke ich keine Sorgen machen. Es wird keinen Fall und damit auch keinen Aufprall geben. Das ist wie bei Ikarus nur eben mit feuerfesten Flügeln.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Nicht Fisch, nicht Fleisch!

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Das Bild zur Börseneröffnung wirkt uneinheitlich. Die soeben veröffentlichten Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind auch Thema, vor allem aber die steigenden Corona-Zahlen in Europa.

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Für den blutigen Anfänger: So starten Sie jetzt an der Börse durch – Werbung

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Lieber Börsianer,

der Börsenbrief ist bestellt und die erste Ausgabe sorgsam gelesen. Trotzdem, aller Anfang ist schwer, und Börsendebütanten stehen zunächst vor einer ganz praktischen Frage. Wo soll ich mein Depot eröffnen, welche Bank beauftrage ich mit der Abwicklung meiner Käufe bzw. Verkäufe, wer soll meine Wertpapiere lagern? Das Angebot der Depotbanken und Onlinebrokern ist in der Tat ziemlich unübersichtlich. Selbst Profis finden sich in diesem Angebots-Dschungel nicht immer zurecht.

Dazu im Folgenden einige Anmerkungen meinerseits. Die Gruppe der Online-Banken oder -Broker teilt sich im Wesentlichen in zwei Gruppen auf. Da gibt es zunächst die alteingesessenen wie etwa Comdirect, Maxblue oder Consors. Diese sog. Vollsortimenter bieten Ihnen nahezu das vollständige Angebot der international handelbaren Wertpapiere an. Ganz gleich, ob Ihnen der Sinn nach einem ETF, einer Aktie, einem Optionsschein oder etwa einer Anleihe steht. Hier werden Sie bedient.

Daneben zeichnen sich diese Vollsortimenter durch ein breites Angebot an Börsenplätzen aus. Es mag schon sein, dass Sie nicht gleich zu Beginn Ihrer Börsenkarriere Zugang zur Börse Stockholm oder London benötigen. Gleichwohl gilt: Mehr ist in diesem Fall tatsächlich mehr. Als ambitionierter Börsianer werden Sie irgendwann einmal in Zürich, Mailand oder Stockholm handeln.

Deshalb mein Rat: Starten Sie gleich mit einem solchen Partner, der Ihnen eine anständige Infrastruktur an die Hand gibt! Dafür sind Sie auch bereit, etwas höhere Spesen zu bezahlen.

Diesen Vollsortimentern stehen einige Online-Broker gegenüber, die mit ausgesprochen günstigen Kauf- bzw. Verkaufsspesen werben. Bekanntester Vertreter dieser Gattung ist das junge Fintech-Unternehmen Trade Republic. Hier handeln Sie abgesehen von einer Fremdkostenpauschale von 1 Euro spesenfrei. Sehr verlockend, oder?

Nun, hier gilt eine einfache Regel: Dort, wo der Preis schmal ist, ist in aller Regel auch das Angebot schmal. So bietet Ihnen Trade Republic derzeit nur mit der Börse Hamburg nur einen Handelsplatz an. Diverse Wertpapiergattungen sind überhaupt nicht handelbar. Außerdem müssen Sie hier mobil, sprich am Smartphone arbeiten. Die Software ist derart abgespeckt, dass es bei Trade Republic bislang noch nicht zu…..

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Quartalssaison hat begonnen – hier die wichtigsten Termine

Claudio Kummerfeld

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Die Quartalssaison hat begonnen. Letzte Woche meldeten bereits die großen US-Banken. Netflix meldete vorgestern. Aber nun geht es so richtig los. Hier eine Übersicht der wichtigsten Termine von deutschen und US-Konzernen in den nächsten Tagen. Wichtig: Diese Termine haben wir direkt aus den Finanzkalendern der Unternehmen entnommen. Denn manchmal sind Webportale mit ihren Terminübersichten zu den Quartalszahlen unzuverlässig, da hier zukünftige Termine zu Finanzkennzahlen manchmal einfach nur basierend auf den Terminen vergangener Quartale von einer Computersoftware abgeschätzt werden, und daher fehlerhaft sein können.

Microsoft: 27. Oktober

Twitter: 29. Oktober

Daimler (schon vorab am 16. Oktober veröffentlicht): 23. Oktober

SAP: 26. Oktober

Delivery Hero: 28. Oktober

Deutsche Bank: 28. Oktober

Facebook: 29. Oktober

BASF: 28. Oktober

Boeing: 28. Oktober

General Electric: 28. Oktober

General Motors: 5. November

Volkswagen: 29. Oktober

Alphabet (Google): 29. Oktober

Amazon: 29. Oktober

Apple: 29. Oktober

Caterpillar: 27. Oktober

Exxon: 30. Oktober

Bayer: 3. November

Commerzbank: 5. November

Adidas: 10. November

Lufthansa (schon vorab gestern veröffentlicht):: 5. November

Zalando: 4. November

Deutsche Telekom: 12. November

Walmart: 17. November

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