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Jetzt kommt der Batterie-Boom 2.0

Lieber Börsianer,

in den vergangenen Jahren haben die europäischen Länder enormen Fortschritt erzielt. Großbritannien etwa gewinnt mittlerweile 40 % seines Stromverbrauchs aus großen Windparks vor der Küste. Deutschland gewinnt seit dem vergangenen Jahr rund 50 % seines Stroms aus erneuerbaren Quellen wie Wind, Sonne, Wasser und Biomasse. Zum Vergleich: 2011 betrug der Anteil der alternativen Energieträger nur rund 23 %. Da waren wir wirklich fleißig.

Dennoch, ein entscheidendes Problem besteht fort: Ein Windpark oder Sonnenfeld mag gerechnet auf den Betriebsmonat durchaus die Menge Strom erzeugen wie ursprünglich prognostiziert. Allerdings verteilt sich in der Praxis diese Stromproduktion nie gleichmäßig in diesem Zeitraum. Ganz konkret: Am Donnerstag dreht sich das Windrad bei schönem Sonnenschein unter Volllast. Hier entsteht also regional – sagen wir im Saarland – eine Überschussproduktion.

Am nächsten Tag herrscht bei bewölktem Himmel Windstille im Saarland. Es fehlt nun also Strom, der dann entweder kurzfristig aus Frankreich eingeführt oder aus konventionellen Reservekapazitäten des deutschen Netzes bezogen wird. Es bedarf keiner Erwähnung, dass der Unterhalt dieser Reservekapazitäten teuer und zudem wenig klimafreundlich ist. Denn hier wird Gas, Kohle und sogar in geringen Mengen Öl verfeuert. Das kann nicht unsere Zukunft sein.

Folglich werden wir in den kommenden Jahren in Europa und Nordamerika massiv Speichersysteme für überschüssigen Strom aufbauen. In der englischen Sprache wird dieses Verfahren auch als „Peak Shaving“ bezeichnet. Also, der vorübergehende Stromüberschuss aus einem Windparkt wird quasi abrasiert und vor Ort in einer großen Lithium-Batterie eingespeichert.

Auf diese Weise wird die regenerative Stromproduktion weitgehend grundlastfähig. Man spart sich also aufgeblähte Reservekapazitäten. Und weil diese Speicherlösungen im Idealfall…..

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