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Jetzt wird es brisant für den WTI-Ölpreis: OPEC-Tief von letzter Woche bei 48 Dollar erreicht

Jetzt ganz aktuell hat der Ölpreis (WTI) exakt das Tief bei 48 Dollar erreicht, dass er kurz nach der OPEC-Verkündung letzte Woche gesehen hatte. Damit ist man charttechnisch auf kurze Sicht betrachtet…

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FMW-Redaktion

Die Argumente und Fakten sind bekannt. Die OPEC hat ihre Mengenkürzungen von 1,8 Millionen Barrels pro Tag um weitere 9 Monate verlängert bis März 2018. Damit meint man bei der OPEC die Lagerbestände nachhaltig abbauen zu können, damit sie auf den Fünfjahresschnitt sinken. Daran zweifeln aber in dieser Woche immer mehr Öl-Analysten. Daher sackt der Ölpreis diese Woche in kleinen Schritten immer weiter ab.

In Trader-Kreisen rückt heute ins Bewusstsein, dass nicht nur die Fracking-Industrie auf dem Festland zu immer tieferen Preisen profitabel fördert, und damit mehr Angebot auf den Markt bringen kann. Nein, auch sollen Ölplattformen mit ihrer Tiefseeförderung dabei sein ihre Kosten immer weiter zu senken, was auch ihre Fördermengenausweitung vorantreiben könnte. So zumindest klingt heute eine Befürchtung am Markt. Ebenso kommt aktuell die Befürchtung hinzu, dass Libyen in Kürze deutlich steigende Zahlen für seine Fördermenge vermelden könnte, weil vor Kurzem große Ölfelder wieder aktiv an den Start gingen.

Jetzt ganz aktuell hat der Ölpreis (WTI) exakt das Tief bei 48 Dollar erreicht, dass er kurz nach der OPEC-Verkündung letzte Woche gesehen hatte. Damit ist man charttechnisch auf kurze Sicht betrachtet bei der Frage angekommen, ob er dort halten kann, oder weiter durchrauscht. Macht er das, wäre bei Betrachtungen der einfachen Unterstützungsniveaus die nächste Marke bei 44 Dollar vom 5. Mai zu sehen.

Heute Abend um 22:35 Uhr deutscher Zeit werden die privaten API-Daten für die Lagerbestände sehr wichtig sein, die dann morgen um 17 Uhr durch die offiziellen EIA-Daten quasi ersetzt werden.

Aktuell notiert der WTI-Ölpreis bei genau 47,91 Dollar.


Der WTI-Ölpreis seit dem 23. Mai. Blau eingekreist das Tief kurz nach der OPEC-Konferenz in Wien.


Der WTI-Ölpreis seit dem 17. April. Das Tief vom 5. Mai bei 44 Dollar wäre die nächste starke Unterstützung bei einem weiteren Kurseinbruch.

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Marcus

    31. Mai 2017 16:27 at 16:27

    Der Ölpreis wird nicht massiv ansteigen so wie einige Analysten das gern hätten. Bei Brent war über einen längeren Zeitraum zu beobachten, das immer bei 55, 56$ der Deckel drauf war, und dann der Rückgang einsetzte. So auch jetzt wieder.

    60 oder 70$ plus x ist absolut unrealistisch.

  2. Avatar

    Gixxer

    31. Mai 2017 21:51 at 21:51

    Ich würde auch mal auf eher weiter down tippen.
    Soll aber keine Empfehlung sein, es kann auch anders kommen.

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Aktien

Offiziell bestätigt: Lufthansa bekommt Staatsmilliarden – hier die Details

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Eine Lufthansa A380

Nun ist es endlich offiziell. Die Lufthansa hat vor wenigen Minuten offiziell mitgeteilt, dass der Wirtschaftsstabilisierungsfonds (der neue Staatsfonds von Olaf Scholz) dem Lufthansa Stabilisierungspaket zustimmt. Der Bund bestätigt die Einigung mit der Lufthansa ebenfalls offiziell. Hier die wichtigsten Eckdaten:

Der Gesamtumfang der Stabilisierungsmaßnahmen beträgt 9 Mrd. Euro,

3 Mrd. Euro umfasst eine KfW-Konsortialfinanzierung, an der sich private Banken mit 600 Mio. € beteiligen;

der Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) erwirbt eine Stille Beteiligung I in Höhe von rd. 4,7 Mrd. €, die nach IFRS als Eigenkapital anerkannt werden kann;

darüber hinaus erwirbt der WSF zu rd. 0,3 Mrd. € im Zuge einer Kapitalerhöhung einen Aktienanteil in Höhe von 20 % an Lufthansa mit inhaltlich beschränkten Stimmrechten.

eine weitere Stille Beteiligung II in Höhe von rd. 1 Mrd. €, die unter bestimmten Bedingungen (Übernahmefall/Nichtzahlung des Coupons durch DLH) in Aktien gewandelt werden kann (mindestens weiteren 5 %);

der Bund wird im Aufsichtsrat über zwei Mandate vertreten sein, die durch unabhängige Experten auszuüben sind.

Die Lufthansa verpflichtet sich zur Verfolgung von Nachhaltigkeitszielen einschließlich einer Erneuerung ihrer Flotte. Es sind weitgehende Vergütungsbeschränkungen für den Konzernvorstand, die Vorstände der Konzerngesellschaften sowie das Management vorgesehen.

Die Lufthansa sagt dazu folgendes, Zitat:

Der WSF wird Stille Einlagen von insgesamt bis zu 5,7 Milliarden Euro in das Vermögen der Deutsche Lufthansa AG leisten. Davon werden ca. 4,7 Milliarden Euro im Sinne der Vorschriften des HGB und der IFRS als Eigenkapital eingestuft. In dieser Höhe ist die Stille Einlage unbefristet und kann vom Unternehmen ganz oder in Teilen gekündigt werden. Die Vergütung der Stillen Einlagen beträgt gemäß des abgestimmten Konzepts 4% für die Jahre 2020 und 2021. In den folgenden Jahren steigt die Vergütung bis auf 9,5% im Jahr 2027 an.

Außerdem wird der WSF im Wege einer Kapitalerhöhung Aktien zeichnen, um eine Beteiligung von 20% am Grundkapital der Deutsche Lufthansa AG aufzubauen. Der Bezugspreis soll 2,56 Euro je Aktie betragen, so dass sich die Bareinlage auf rund 300 Mio. Euro beläuft. Der WSF kann außerdem seinen Anteil am Grundkapital im Falle einer Übernahme der Gesellschaft auf 25% plus eine Aktie erhöhen.

Darüber hinaus kann ein weiterer Teil der Stillen Einlage bei Nichtzahlung der Vergütung durch die Gesellschaft frühestens ab den Jahren 2024 und 2026 in eine weitere Aktienbeteiligung von jeweils 5% am Grundkapital gewandelt werden. Die zweite Wandelungsmöglichkeit gilt jedoch nur, soweit der WSF nicht zuvor bereits seinen Anteil im Rahmen des vorstehend genannten Übernahmefalls erhöht hat. Eine Wandlung ist ferner auch zum Verwässerungsschutz möglich. Unter der Voraussetzung der vollen Rückzahlung der Stillen Einlagen durch das Unternehmen sowie eines Mindestveräußerungspreises von 2,56 Euro je Aktie zuzüglich einer jährlichen Verzinsung von 12%, verpflichtet sich der WSF jedoch zum vollständigen Verkauf seines Aktienbesitzes bis zum 31. Dezember 2023 zum Marktpreis.

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Indizes

Rüdiger Born: Dax positiv, Chance im Euro

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Im Dax sieht es heute doch recht gut aus. Dank Bankenfeiertag in UK und einem kompletten Feiertag in den USA ist nicht viel los heute. Die Chancen nach oben sind aber die besseren. Der Euro könnte interessante Tradingchancen bieten. Erwähnen möchte ich an dieser Stelle auch mein ausführlicheres Marktvideo vom Samstag, dass Sie sich beim Klick an dieser Stelle anschauen können. Wollen Sie abgesehen von meinen täglichen Analysen im Trade des Tages noch viel mehr und vor allem aktuellere Trading-News von mir erhalten, auch aufs Handy? Nutzen Sie dazu gerne meinen neuen Service “Trade to Go” (einfach hier anmelden). Auch dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei!

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Indizes

Dax Charttechnik: Neue Sichtweise – Kaufsignal möglich?

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Der Dax Performance Index konnte sich im Verlauf der zurückliegenden Handelswoche relativ gut behaupten. Auch wenn der ganz große Sprung dem Index noch versagt blieb, konnte sich eine kleine Rallye einstellen. In Folge dessen habe ich meine Sichtweise auf dem Dax umgestellt. Wie der Chart es zeigt, bin ich nun wieder leicht positiv eingestellt, wenn auch nicht euphorisch. Die seit Mitte März zu konstatierenden Bewegungen bilden lediglich eine Korrektur aus und nicht etwa das Fundament für einen größeren Aufwärtstrend.

Ausblick für den Dax

Ausblick: Aktuell bildet sich für den deutschen Leitindex im Chart ein Triangle (a-b-c-d-e) als übergeordnete Welle (B) aus. Die sich momentan noch in der Ausformung befindliche Welle (d) kann an den folgenden Tagen noch bis zur 2.00-Linie bei 11.437 Punkten im Dax steigen. Diesen Schritt erwarte ich sogar, da sich dadurch die Struktur des Triangles besser darstellen würde. Wesentlich stärker wird der Trend indes nicht verlaufen. Die sich daran anschließende (e) schließt das Triangle durch eine kleine Korrektur ab.

Das Ziel von einer „E“ lässt sich nicht zuverlässig bestimmen, sollte aber im vorliegenden Fall nicht unter dem 1.00 Retracement bei 10.367 Punkten liegen. Nach abgeschlossener Welle (B) wird die sich anschließende (C) den Dax Index noch einmal relativ kräftig steigen lassen. Dabei kann der Arm des Trends durchaus bis zum 1.00-Widerstand bei 13.093 Punkten reichen. Größere Gefahren für das beschriebene Bild würden sich erst mit Unterschreiten der 1.62-Unterstützung (10.270 Punkte) einstellen. Diesen Schritt erwarte ich indes nicht.

Fazit: Der Dax bildet innerhalb einer Korrektur eine seitliche Korrekturformation aus. Ein Kaufsignal würde sich erst über der 2.00-Linie einstellten. Die Absicherung dieser Positionen sollte auf dem 1.62 Retracement bei 10.270 Punkten erfolgen.

Dax Chart

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