Folgen Sie uns
  • Börsenseminar
  • Brokervergleich
  • Kostenlos das TRADERS´ Magazine erhalten

Aktien

JP Morgan-Quartalszahlen: Erwartungen übertroffen

Veröffentlicht

am

Die Quartalssaison in den USA ist eröffnet. Und gleich zu Anfang wie immer das Schwergwicht im US-Finanzsektor. Die Nummer 1 meldet zuerst. Die JP Morgan-Quartalszahlen sind soeben veröffentlicht worden. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Werbung: Gratis in Aktien und ETFs investieren. Null-Provision, Null-Aufwand! Erhalten Sie eine Gratisaktie im Wert von bis zu 100€

Der Umsatz liegt bei 29,85 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 27,9/erwartet 28,3).

Der Umsatz im Segment „Anleihen, Devisen und Rohstoffe“ liegt bei 3,73 Milliarden Dollar (erwartet 3,7).

Der Gewinn liegt bei 2,65 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 2,37/erwartet 2,32).

Die Aktie notiert vorbörslich mit 2,2% im Plus.

Jamie Dimon im aktuellen Wortlaut zu den Zahlen:

Jamie Dimon, Chairman and CEO, commented on the financial results: “In the first quarter of 2019, we had record revenue and net income, strong performance across each of our major businesses and a more constructive environment. Even amid some global geopolitical uncertainty, the U.S. economy continues to grow, employment and wages are going up, inflation is moderate, financial markets are healthy and consumer and business confidence remains strong.”

Dimon added: “In Consumer & Community Banking, client investment assets topped $300 billion, with record new money driven by our physical and digital channels. Consumer spending remains robust with credit card sales and merchant processing volume up double digits. We continued to execute on our expansion plans, announcing 90 branches this year in new markets, and creating tremendous opportunities for each of our businesses to better serve our clients. Investment Banking results were strong – particularly in debt underwriting and advisory – as the Firm maintained its #1 rank in Global IB fees and Commercial Banking generated record gross IB revenue. As the environment stabilized, the Markets business performed solidly, although down from a particularly strong prior-year quarter. And Asset & Wealth Management grew AUM 4% with continued net longterm inflows.”

Dimon concluded: “JPMorgan Chase will continue to use its capital, people and expertise to drive great outcomes for our communities. This quarter alone, we announced two important programs that we believe will make a difference in the long run – first, a $350 million New Skills at Work commitment focused on preparing people to succeed in our transformed workplaces and in the changing global economy. And second, Advancing Black Pathways, which expands existing Firm commitments to help create economic opportunity for more black families, students, businesses, employees and communities, with the ultimate goal of bridging the racial wealth divide and making the Firm and the country better. Businesses, governments and communities need to work as partners and solve problems that help strengthen the economy for everyone’s benefit. We are dedicated to doing our part.

Jamie Dimon-Karrikatur - aktuell JP Morgan-Quartalszahlen
Karrikatur von Jamie Dimon, dem „USA-Banker“, dem Chef der wichtigsten und mächtigsten Bank der USA, der JP Morgan zu einer sprudelnden Geldquelle machte. Urheber: DonkeyHotey CC BY-SA 2.0

Hier klicken und kommentieren

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Aktien

General Electric mit Kursdebakel – eine gute Kaufgelegenheit?

Veröffentlicht

am

General Electric war jahrelang schon genug gebeutelt worden. Der Siemens-Konkurrent in den USA ist immer noch ein gigantischer Mischkonzern, aber die Geschäfte laufen seit geraumer Zeit schlecht. Vor einem Jahr wurde die Aktie von General Electric aus dem Dow 30-Index gestrichen, und durch eine Apothekenkette ersetzt. Was für eine Demütigung für die altehrwürdige GE-Aktie. Dadurch verlor GE enorm an Aufmerksamkeit. Der Vorteil für den Gesamtmarkt aber ist: Fällt GE weiter kräftig in den Keller, kann das den Dow nicht mehr nach unten ziehen.

General Electric mit größerem Betrug als Enron?

Da ist es für die Bullen wohl besser, dass die Aktie von General Electric seit einem Jahr nicht mehr im Dow enthalten ist? Denn im Herbst 2018 rauschte sie gewaltig in den Keller. Und jetzt nach einer langen Phase einer „kleinen“ Erholung rauschte sie gestern erneut nach unten. Alleine gestern verlor die GE-Aktie 1,02 Dollar oder 11,3% an Wert. Grund dafür ist ein Whistleblower, der schon den Madoff-Skandal aufdeckte (größtes Schneeballsystem aller Zeiten).

Der Privatermittler Harry Markopolos behauptet nämlich General Electric habe seine Bücher frisiert. In einer ausführlichen Studie behauptet er GE habe Verluste in Höhe von 38,1 Milliarden Dollar verschleiert. Der Betrug bei General Electric sei ein größerer Fall als Enron. Beobachter erinnern sich noch an diesen gigantischen Skandal, der die US-Börse erschütterte. Sein Team habe sieben Monate lang die Bücher von GE analysiert, so Markopolos.

General Electric Aktie seit September 2018

General Electric weist Vorwürfe zurück- Kaufgelegenheit?

In einer offiziellen Stellungnahme weist General Electric die Anschuldigungen als „wertlos“ zurück (hier nachzulesen). Auch würde Markopolos mit einem Hedgefonds zusammenarbeiten, der auf fallende Kurse bei GE setzen würde. Gegenüber dem WSJ sagte Markopolos man würde mit einem nicht genannten Hedgefonds kooperieren. Tja, jetzt dürfte wohl ein Rechtsstreit zwischen beiden Seiten folgen? Eine Schlammschlacht? Fest steht nur: Die Börse ist verunsichert. Ist was dran oder nicht an den Vorwürfen? Ist dieser tiefe Kurs von GE eine Kaufgelegenheit, oder wird die Aktie nun in eine lange Phase der „Abwärts-Lethargie“ eintreten, weil auf lange Zeit niemand weiß, ob die Vorwürfe fundiert sind oder nicht?

Auf lange Sicht gesehen (folgender Chart seit 1997) hängt die Aktie derzeit an ihrem Tief aus dem Jahr 2009. Fällt sie darunter, kann es ganz düster werden. Der Chef von General Electric Larry Culp hat gestern jedenfalls für 2 Millionen Dollar GE-Aktien gekauft – offenbar als Vertrauensbeweis des Chefs in die Aktien des Unternehmens, um die Märkte zu beruhigen. Der Kaufpreis lag bei 7,93 Dollar – also unter dem Tagesschlusskurs von gestern Abend. Da hat er ja schon mal einen kleinen Gewinn erzielt (Scherz).

General Electric Aktie seit 1997
Hier die GE-Aktie seit 1997.

General Electric
GE Gelände in Schenectady, New York. Foto: UpstateNYer CC BY-SA 3.0

weiterlesen

Aktien

Quiz-Frage: Was sieht man in diesem Chart?

Veröffentlicht

am

Konnten Sie es erraten nur beim Betrachten des Vorschaubildes zu diesem Artikel? Gut, wir wollen nicht zu viel Spannung aufbauen. Der Chart zeigt seit September 2018 im steigenden Kurs die zehnjährige deutsche Bundesanleihe. Immer mehr Geld rennt in die Staatsanleihe. Der Kurs steigt, und die Rendite fällt. Heute haben wir mal wieder ein historisches Tief von -0,66% in der Rendite. Was für ein Wahnsinn!

Und die beiden fallenden Kurse zeigen die Aktien von Deutsche Bank und Commerzbank. Die Korrelation ist klar erkennbar. Je tiefer die Rendite, desto tiefer auch die Aktienkurse. Denn die EZB wird die Zinsen aller Voraussicht nach weiter senken, und die Zinsmargen der Banken werden somit noch schlechter aussehen. Außerdem indizieren die steigenden Anleihekurse auch die zunehmende Rezessionsangst, welche somit auch auf die Bankaktien negativ einschlägt. Rezession bedeutet mehr Kreditausfälle, weniger Börsengänge usw. Die ohnehin kaum vorhandenen Profite der beiden Banken dürften in einem zunehmend schlechteren Konjunkturumfeld schrumpfen oder sogar ganz aufgefressen werden. So nimmt es der Kapitalmarkt wohl an.

Nur noch 8 Cents ist die Aktie der Deutschen Bank von ihrem Allzeittief aus Juni entfernt. Und die Commerzbank-Aktie, die hatte erst gestern ihr Allzeittief erreicht (eigentlich jeden Tag ein neues), und ist aktuell nur 5 Cent davon entfernt. Also, findet sich irgendwann durch Zufall mal irgendeine Bank aus dem Ausland, der im Vorbeigehen die beiden Schnäppchen namens DB und CoBa aufkauft? Die Ertragsaussichten der Banken dürften auf jeden Fall erst einmal kaum besser werden.

Deutsche Bank und CoBa vs Bundesanleihe

weiterlesen

Aktien

Walmart-Quartalszahlen: Besser als erwartet, Aktie +6,3%

Veröffentlicht

am

Die Walmart-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Sie sind deswegen extrem wichtig, weil Walmart der größte Einzelhändler der USA ist. Für die Konsumgesellschaft USA ist das der Gradmesser in Sachen Konjunktur! Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 130,38 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 128/erwartet 130).

Der Gewinn liegt bei 1,27 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 1,29/erwartet 1,22).

Die Aktie notiert vorbörslich mit +6,3%.

Die Aussichten hat man jetzt nur minimal nach unten angepasst. Für den Markt offenbar eine freudige Überraschung, dass es kein Debakel gibt!

Walmart-Quartalszahlen

Walmart-Quartalszahlen - Walmart Logo
Foto: MikeMozartJeepersMedia CC BY-SA 3.0

weiterlesen
Bitte abonnieren Sie unseren Newsletter.


Anmeldestatus

Meist gelesen 30 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen