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Aktien

JP Morgan, Wells Fargo und Johnson & Johnson überzeugen

Redaktion

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Von Claudio Kummerfeld

JP Morgan, die größte Bank der USA, hat heute besser als erwartete Zahlen für das 1. Quartal 2015 veröffentlicht. Der Nettogewinn stieg von 5,27 Milliarden US-Dollar im 1. Quartal 2014 auf jetzt 5,91 Milliarden. Die Analystenerwartungen lagen leicht darunter. Die Aktie kann vorbörslich leicht zulegen und weist als Branchenprimus schon einmal den Weg für den Rest der Branche in den nächsten Wochen.

Wells Fargo, ebenfalls eine der größten US-Banken, vermeldet soeben ein Ergebnis von 5,8 Milliarden Dollar, und damit minimal niedriger als im Q1 2014, aber leicht über den Erwartungen, bei steigenden Erlösen von 3%.

Der Pharma- und Konsumgüter-Konzern Johnson & Johnson vermeldet heute vorbörslich einen Umsatzeinbruch für das 1. Quartal im Vergleich zum Vorjahresquartal von 4,1% Dieser Einbruch war aber von Analysten bereits erwartet worden. Der Gewinn fiel mit 4,3 Milliarden Dollar höher aus als erwartet. Johnson & Johnson beziffert den negativen Währungseffekt (Absturz des Euro gegenüber dem US-Dollar) bezogen auf den Gewinn auf 7,2%. Also: auch wenn diese negativen Effekte bereits erwartet wurden und in den Aktienkursen der letzten Wochen bereits enthalten sind, so ist der Effekt trotzdem nicht zu ignorieren für den Teil der US-Wirtschaft, der einen guten Teil seiner Umsätze außerhalb des Dollar-Raums erzielt. Auch diese Zahl zeigt den Effekt deutlich: die Umsätze von Johnson & Johnson in den USA stiegen um 5,9%, während sie im Ausland um 12,4% einbrachen. Wenn nämlich ein Konzern wie Johnson & Johnson seine Gewinne z.B. aus Europa zurück in die USA holen will, muss an irgendeiner Stelle der eingenommene Euro in US-Dollar konvertiert werden. Da der Dollar aber zum Euro in den letzten Monaten drastisch aufgewertet hat, müssen immer mehr Euro aufgewendet werden, um Dollar zu kaufen – so kommen in der Konzernzentrale in den USA de facto immer weniger Dollars an. Auf Dauer wird das zu einem ernsthaften Problem.

Insgesamt dürften zu Handelsstart um 15:30 Uhr deutscher Zeit vor allem die guten Zahlen von JP Morgan positiv auf den Gesamtmarkt abstrahlen. Nach Marktschluss heute ab 22 Uhr meldet als wichtiger Player noch Intel seine Quartalszahlen. Morgen vor Markteröffnung erwarten wir dann (ähnlich wichtig wie JP Morgan) Zahlen von der Bank of America.

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona belastet die Aktienmärkte

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Verschärfung der Coronakrise belastet heute die Aktienmärkte.

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Aktien

Volkswagen meldet 10 Milliarden Euro Gewinn – dazu noch ein interessanter Vergleich

Claudio Kummerfeld

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Volkswagen Logo

Volkswagen hat vor wenigen Minuten per Ad Hoc-Meldung vorab Daten für das Gesamtjahr 2020 veröffentlicht. Trotz der beispiellosen andauernden Covid 19-Herausforderungen habe Volkswagen im 2. Halbjahr 2020 seine Robustheit bewiesen. Die Auslieferungen an Kunden des Volkswagen-Konzerns erholten sich im 4. Quartal weiter stark, überstiegen sogar die Auslieferungen des 3. Quartals 2020. Die Umsatzerlöse stiegen entsprechend ebenfalls erheblich. Auch der ausgewiesene Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft entwickelte sich sehr positiv, so das Unternehmen in seiner Mitteilung.

Basierend auf vorläufigen Zahlen erwartet man für das Geschäftsjahr 2020 ein operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen (Dieselthematik) von rund 10 Milliarden Euro, dazu einen ausgewiesenen Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft von rund 6 Milliarden Euro. Die gesamten finanziellen Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2020 sowie der Ausblick wird Februar veröffentlicht. Die Volkswagen-Aktie reagiert positiv mit einem Kurssprung von 158,60 Euro heute Vormittag auf aktuell 169,28 Euro.

Interessant zum Thema Autohersteller ist folgende Grafik. Sie zeigt den gigantischen Börsenwert von Tesla (links) in Relation zu den anderen großen Autobauern, die natürlich weitaus größere Mengen produzieren. Tesla hat derzeit mehr Börsenwert als die folgenden acht größten Autobauer zusammen. Sind das noch gesunde Dimensionen bei Tesla? Da muss Elon Musk noch ganz schön viele Autos verkaufen, um mit realen Umsätzen zur Börsenbewertung aufzuschließen.

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Aktien

Immer mehr zusätzliche Luft für die Aktienblase, Branchenrotation dank Biden

Claudio Kummerfeld

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Derzeit gibt es immer mehr zusätzliche Luft zum weiteren Aufblähen der globalen Aktienblase, so ein Experte im folgenden Gespräch mit Manuel Koch. Notenbanken und Stimulus-Maßnahmen würden die Blase weiter befeuern. Dabei würden sich die Börsenbewertungen immer mehr von der realwirtschaftlichen Wirklichkeit entfernen. Deswegen sollten die Anleger Bestände gegen Verluste absichern. Auch interessant sind die Aussagen über eine Branchenrotation bei US-Aktien. Dank des neuen US-Präsidenten Joe Biden würden Branchen wie Pharma und alternative Energien profitieren, dafür könnte zum Beispiel die Ölindustrie verlieren.

Im Video auch besprochen werden zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bei Netflix könne man market kaufen, und bei Microsoft könne man über das Vehikel einer Stop-Buy-Order auf steigende Kurse setzen.

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