JPMorgan ist die größte Bank der USA, und ihre Daten sind sozusagen der Gradmesser für die US-Bankenbranche. Vor wenigen Minuten hat die Bank ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Hier zeigen wir die wichtigsten Eckdaten.
Der Umsatz liegt bei 47,12 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 43,32 / für heute erwartet 45,48).
Der Umsatz bei Equity Sales & Trading liegt bei 3,33 Milliarden Dollar (erwartet 3,04).
Das Segment Anleihen, Währungen und Rohstoffe bringt 5,61 Milliarden Dollar Umsatz bei 5,33 Milliarden Dollar Erwartung.
Investmentbanking-Umsatz 2,69 Milliarden Dollar (erwartet 2,67).
Der Nettozinsertrag liegt bei 24,1 Milliarden Dollar, ein Plus von 2 %. Für das Gesamtjahr erwartet JPMorgan jetzt 95,8 Milliarden Dollar (bisher erwartet 95,5).
Der Gewinn pro Aktie liegt bei 5,07 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 4,37 / für heute erwartet 4,82).
Die Aktie von JPMorgan notiert aktuell in der Vorbörse mit +0,67 %.
Jamie Dimon, CEO der von JPMorgan, schreibt zu den Quartalszahlen aktuell (übersetzt): „Das Unternehmen hat im dritten Quartal starke Ergebnisse erzielt, einen Nettogewinn von 14,4 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet und eine Eigenkapitalrendite (ROTCE) von 20 % erzielt.“
Dimon fuhr fort: „Alle Geschäftsbereiche haben sich gut entwickelt. Im CIB stiegen die IB-Gebühren um 16 %, da die ECM- und M&A-Aktivitäten vor einem günstigen Hintergrund zunahmen. Wir profitierten weiterhin von einer höheren Kundenaktivität und Nachfrage nach Finanzierungen im Bereich Markets, der im dritten Quartal einen Rekordumsatz von fast 9 Milliarden US-Dollar erzielte. Im Bereich CCB belegten wir zum fünften Mal in Folge den ersten Platz bei den Privatkundeneinlagen in den USA und gewinnen weiterhin in hohem Tempo neue Kunden hinzu, sodass wir in diesem Quartal netto mehr als 400.000 neue Girokonten hinzugewonnen haben. Darüber hinaus überschritt die Zahl der Erstinvestoren im Bereich Vermögensverwaltung 43.000 und stellte damit einen neuen Rekord auf. Schließlich beliefen sich die Einnahmen im Bereich AWM auf über 6 Milliarden US-Dollar, und die Nettozuflüsse in das verwaltete Vermögen blieben mit 109 Milliarden US-Dollar weiterhin stark, was die Stärke des Geschäftsbereichs unterstreicht.“
Dimon fügte hinzu: „Obwohl es einige Anzeichen für eine Abschwächung gab, insbesondere beim Beschäftigungswachstum, blieb die US-Wirtschaft insgesamt widerstandsfähig. Allerdings besteht weiterhin ein erhöhtes Maß an Unsicherheit aufgrund komplexer geopolitischer Bedingungen, Zöllen und Handelsunsicherheiten, erhöhten Vermögenspreisen und dem Risiko einer hartnäckigen Inflation. Wie immer hoffen wir auf das Beste, aber diese komplexen Kräfte verstärken, warum wir das Unternehmen auf eine Vielzahl von Szenarien vorbereiten.“
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