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Kampf gegen PKW-Industrie

Volker Boelsch

Veröffentlicht

am

Fließender Verkehr - Kampf gegen PKW

Hier auf Finanzmarktwelt.de wurde in den letzten Tagen reichlich berichtet. Der PKW-Industrie geht es gut, die Zulassungszahlen steigen, genauso wie die Aktienkurse.Volkswagen und auch BMW vermelden gesundes Kurs- und Unternehmenswachstum. Die Entwicklung von Elektrofahrzeugen scheint nicht der Grund für den Erfolg zu sein. Der Trend entwickelt sich weg vom privaten PKW. Wo keine zufriedenstellenden öffentlichen Verkehrsmittel zur Verfügung stehen, werden viele Fahrten mit Lastenfahrrädern, E-Bikes und Scootern durchgeführt, für die früher das Auto benutzt wurde. Gerade bei der nachkommenden Generation scheint der Wunsch nach einem eigenen PKW kaum noch vorhanden, wohingegen Carsharing-Modelle wie Pilze aus dem Boden sprießen. Glaubt man der Presse, betrachtet ein Großteil der Bevölkerung Deutschlands das Auto als den altbösen Feind schlechthin. In diesem Kampf gegen PKW lassen sich auch die Bundes- und die Landesregierungen vor den Karren spannen, indem Fahrverbote – vor einem Jahrzehnt noch undenkbar – erlaubt und sanktioniert werden.

Dabei werden die Gesetzgeber von Abmahnvereinen, allen voran der deutschen Umwelthilfe DUH, am Gängelband geführt. Neben der Verpflichtung zu Dieselrußfiltern, den Umweltzonen und dem schwefelfreien Kraftstoff kommen nun die Dieselfahrverbote – alles Beispiele für radikale Veränderungen als Folge von Kampagnen der ‚Umwelthilfe‘. Oft genug kommen deren Ergebnisse auf dem Weg der Täuschung zustande. Eine kleine Anfrage von Oliver Luksic (Verkehrsexperte FDP) hat ans Tageslicht gebracht, dass der Regierung die falschen Messmethoden bekannt sind.

Die Verbote werden aber unverdrossen erlassen. Man darf die DUH hierbei noch in Schutz nehmen. Die Erlaubnis, Wettbewerbs- und Verbraucherschutzverstöße zu verfolgen, hat sie ganz legal vom Bundesamt für Justiz erhalten, und daraus ein lukratives Geschäftsmodell gestaltet. Anderswo wird der Kampf dagegen weitaus faktenfreier geführt. Ideologie und Emotionen haben längst die Kontrolle übernommen, wo gewaltsam Verkehrsstraßen blockiert und vermeintlich umweltschädigende SUV mit Farbe besprüht werden.

Wie viele von den laut Statistischem Bundesamt an der Autoindustrie hängenden über 800.000 Jobs dadurch gefährdet sind, wird genauso unter den Teppich gekehrt, wie die Einzelschicksale von Familienvätern, die dank Fahrverbot ½ Stunde länger zur Arbeit brauchen. Zeit, die ihnen für den Kontakt mit und die Erziehung der Kinder fehlt.

Der Kampf gegen PKW findet auf der Straße statt

Zuletzt haben die Massenproteste auf den Straßen, allen voran die Friday-for-Future-Bewegung, die öffentliche Meinung gegen den angeblichen Umweltsünder PKW aufgebracht. Welche der Behauptungen, die in diesem Zusammenhang aufgestellt werden („Kollaps ganzer Ökosysteme“, „Massenweises Aussterben“, „Menschliches Leiden“), überhaupt einen Bezug zur Realität haben, wird nicht einmal mehr geprüft.

In dieses Stimmungsbild wollen die Erfolgsmeldungen der Autoindustrie so gar nicht hineinpassen. Dürfen wir uns jetzt also zurücklehnen, wenn wir auch in der Branche arbeiten? Können wir schon einmal einen Urlaub buchen, dank des dicken Aktienpakets an Autowerten, das wir besitzen? Schön wäre es – aber der Kampf gegen PKW geht gerade in die nächste Runde.

„11.000 Wissenschaftler warnen vor Klima-Notfall“

Da diese Schlagzeile heute in wirklich jeder Zeitung stand, können wir uns einen Link auf die Meldung eigentlich sparen. Und: sie ist nicht wahr – sie ist ein Scherz einer kleinen Gruppe von Aktivisten, die nicht aufgeben wollen. Diese Gruppe, die sich „The Alliance of World Scientists“ nennt, besteht nach unbestätigten Angaben des australischen Senders „Sky News“ unter anderem aus zwei Zoologen, einem Spezialisten für Evolutions-Ökologie, einem wissenschaftlichen Helfer und einem Chemiker, aber exakt null Umweltspezialisten. Das Papier, das als Studie bezeichnet wird, hält keiner wissenschaftlichen Betrachtung stand, der sonst übliche Prozess der ‚Peer Review‘ hat nicht stattgefunden.

Die besagte Liste der beipflichtenden Wissenschaftler entstand aus einer weltweiten Online-Petition, bei der in keiner Weise geprüft wurde, wer die Unterschriftgebenden sind, und ob sie tatsächlich existieren. So hat es auch der bekannte Professor ‚Micky Mouse‘ in die Liste der Unterzeichner geschafft. Daneben befinden sich Schüler und Studenten auf der Liste, genauso wie Fachleute aus anderen Gebieten, aber einer inoffiziellen Zählung zufolge nur sechs Klimaforscher. Es ist dennoch nicht damit zu rechnen, dass auch nur eines unserer Medienorgane offiziell zurückrudern und sich für die Falschmeldung entschuldigen wird.

Resumé

Wir haben auf der einen Seite Unternehmen, die mit einem Schlüsselindustriezweig erfolgreich sind, fast eine Million Arbeitsplätze allein in Deutschland schaffen, dem Bund Milliarden an Steuereinnahmen bescheren und für weltweites Renommée unseres Landes sorgen. Auf der anderen Seite stehen Verbände, denen keine Lüge zu billig und keine Methode zu schäbig ist, diesen Industriezweig in Misskredit zu bringen. Und wir haben eine Bundesregierung, die sich unterstützend an der Schädigung dieser Branche beteiligt. Dies wird schwierig werden, wenn wir es einst unseren Kindern erklären sollen.

17 Kommentare

17 Comments

  1. Avatar

    Moritz

    6. November 2019 14:01 at 14:01

    Ich stimme zu 100% zu!
    Gerade der letzte Satz auch in diesem Zusammenhang schwirrt mir auch immer wieder im Kopf rum….

  2. Avatar

    Christoph

    6. November 2019 15:01 at 15:01

    Könnte man bitte die Verfaser der Artikel irgendwie schon vor dem Klicken kenntlich machen. Ehrlich gesagt mag ich nur die Artikel von Fugmann lesen. In letzter Zeit tauchen aber immer mehr bescheuerte Artikel wie dieser auf finanzmarktwelt auf. Das ist insgesamt eine deutliche Verschlechterung gegenüber früher… Schade!

    • Avatar

      Christoph

      6. November 2019 16:34 at 16:34

      Korrektur: die mit Verfasser = Redaktion sind auch meistens gut und aktuell! :)

      • Avatar

        Michael

        6. November 2019 16:54 at 16:54

        Ergänzend finde ich auch die Artikel des Herrn Hannes Zipfel durchgehend sehr gut, ebenso die Beiträge von Wolfgang Müller. Fugi sowieso… ;)

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    leftutti

    6. November 2019 15:39 at 15:39

    Die Artikel des Herrn Boelsch erinnern stark an Pressemitteilungen der Autolobby.

    Auch folgendes wird schwierig werden, wenn wir es einst unseren Kindern erklären sollen:

    Der Verkehrsbereich ist bei den Treibhausgasemissionen besonders problematisch, weil in ihm als einzigem Energiesektor die Klimaemissionen bis heute nicht gesunken, sondern gestiegen sind. Entgegen dem im Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung verankerten Ziel, die Klimagasemissionen aus dem Verkehr bis zum Jahr 2030 um 40 bis 42 Prozent gegenüber 164 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten im Referenzjahr 1990 zu reduzieren, sind diese in den vergangen Jahren sogar noch auf 168 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente im Jahr 2017 gestiegen.

    Der Verkehr belastet die Allgemeinheit in Deutschland mit Folgekosten von 149 Milliarden Euro pro Jahr. Von diesen externen Kosten etwa durch Klimabelastung, Unfälle, Lärm oder Luftverschmutzung verursacht allein der Straßenverkehr fast 95 Prozent.
    https://www.allianz-pro-schiene.de/presse/pressemitteilungen/folgekosten-des-verkehrs/

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      Jan

      6. November 2019 19:17 at 19:17

      Ich glaube, da hast du einen Zahlendreher.
      Gruß von Unikollegas🤥

      • Avatar

        Jan

        6. November 2019 20:23 at 20:23

        @leftutti, ist nicht von mir, der Blödsinn. Wie anderweitig besprochen…
        @Jan, der Plagiator, welche Zahlen gefallen Ihnen denn nicht?

  4. Avatar

    Hesterberg

    6. November 2019 16:22 at 16:22

    Christoph hat da nicht ganz Unrecht. Manche Artikel oder Videos bereichern diese Seite wenig oder gar nicht und tragen mit zunehmender Menge eher zu einer Verwässerung der Aussagekraft der Finanzmarktwelt bei. Wenn man nicht den ganzen Tag Zeit hat, kann man ohnehin nicht mehr alles lesen und FMW sollte die Selektion nicht gänzlich dem Leser überlassen, sondern hier auch aktiv selbst Entscheidungen treffen, welche Autoren und welche Themen dieser Seite Einzigartigkeit verleihen und ihr gut tun und bei welchen das eher nicht der Fall ist. Weniger ist eben manchmal mehr.

    • Avatar

      Michael

      6. November 2019 16:49 at 16:49

      @Hesterberg, @Christoph, das sehe ich ganz ähnlich. Meiner Meinung nach ist es allerdings schon ok, dass auch andere Themen aus Politik und Gesellschaft angesprochen werden, wenn diese im Zusammenhang zu Wirtschaft und Finanzen stehen. Aber Artikel wie dieser müssten bereits auf der Übersichtsseite der 10 neuesten Artikel eindeutig und auf den ersten Blick erkennbar mit dem Namen des Autors und, wie in diesem Fall, als Kommentar gekennzeichnet sein. Denn hier wird nur eine sehr einseitige Meinung publiziert, die mit einem sachlichen Artikel nichts zu tun hat.

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    Z0P0

    6. November 2019 17:36 at 17:36

    Es ist schon lustig wenn sich ein Autor über die „11.000 Wissenschaftler warnen vor Klima-Notfall“ lustig macht, die seiner Meinung nach keine sind und selber so einen Artikel als Wirtschaftsjurist verfasst.

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    Andreas

    6. November 2019 18:46 at 18:46

    Wie hier wieder alle im Rudel heulen, meine Güte…
    Ich persönlich bin ein Freund großer, PS-starker SUV. In meiner Sippe fahren wir Mercedes GL, BMW x7, Audi Q5, etc…

    Jetzt dürft ihr gerne weiter jammern.

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      leftutti

      6. November 2019 19:14 at 19:14

      Mal wieder ein klassischer Andreas: Aggressiv, provokativ, unfreundlich und unsachlich, arrogant und überheblich. Um das Thema gleich im Vorfeld zu entschärfen und zu versachlichen: Wie viele Menschen bzw. Individuen braucht es, um ein Rudel zu bilden? Wen und warum sollte es interessieren, welche Autos Sie und Ihre Sippe (was immer das sein soll, evtl. auch ein Rudel?)fahren?

      Ein eindeutig und einseitig positionierter „Autor“, der erst in einem kürzlich veröffentlichten Artikel seine Enttäuschung geäußert hat, dass die deutsche Sprache für die „Pro-Aktivismus-Fraktion“ angeblich noch nicht einmal eine diffamierende Vokabel bereithält, sollte froh und glücklich sein, dass die heulenden Rudel derart sachlich bleiben, wie hier an dieser Stelle, statt zum Instrument der Diffamierung zu greifen. Eine Bezeichnung als Rudel gehört da übrigens auch dazu…

    • Avatar

      x7 Groupie

      6. November 2019 23:15 at 23:15

      I bin so schee, in bin so toll, ibin da Andi aus Tirol.
      I bin so stoak und auch so wild.
      Ich treib es heiss und eisgekühlt.
      Blaue Pille, Sellerie – des braucht so a Andi nie.
      So an Typ wie mi, des gab’s noch nie.
      Lass alle Buam im Regen steh’n.
      Koana is so urig schön.
      Ahhh, bin i schön. Ahhhh,
      is der schön, stoaka Bua, von dir kriag i net gnua.

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    schwarze_pille

    6. November 2019 20:23 at 20:23

    Die nachkommende Generation hat kein Geld für die Mondsteuern rund ums Kfz. Die durch Bürokratie, Zinspolitik und Einwanderung in den Sozialstaat verursachten Belastungen aus dem Wohnungsmarkt sind viel zu erdrückend.

    • Avatar

      blaue_pille

      6. November 2019 21:21 at 21:21

      Wir schreiben das Jahr 2089, 28. Oktober. Für die nachfolgende Generation steht kaum mehr trinkbares Wasser zur Verfügung. Die Vergeigten Staaten von Amerika feiern den 70. Jahrestag des beginnenden Mikroplastikdeals zwischen den ehemaligen Großmächten Kina und UEssA. Wegen des steigenden Meeresspiegels mussten die Feierlichkeiten in den 489. Stock des New-Great-Trump-Towers auf dem ehemaligen Capitol Hill verlegt werden.

      Nur sehr alte Veteranen erinnern sich an den Ursprung dieses Tages des Jubels, diverse Augenzeugen berichten jedoch von unvorstellbaren Fortschritten und täglich explodierenden Börsen im Jahre 2019. Gleichzeitig versuchen zahlreiche Plastikbrecher, von der Hafenstadt Brüssel aus einen schiffbaren Korridor durch die schwimmenden Müllkontinente zu bahnen, um den billiardenschweren Drohungen der traditionellen Kreuzfahrt- und Abenteuerurlaubslobby Rechnung zu tragen und zahlreiche Politiker und Touris nach Kapital Hill zu transportieren.

      Forschern ist es zwischenzeitlich gelungen, in der ehemaligen Beringsee die Überreste des letzten Baumes zu bergen. Immobilienspekulanten und Ölförderer sind sich nicht einig, ob dieses finale Relikt des globalen Sozialismus einer symbolischen, konservativ-bürgerlichen Hexenverbrennung der Mitte oder einer wirtschaftlichen Nutzung durch chemische Umwandlung in Erdöl zugeführt werden soll.

      Your Daily Fake fromm FuckXX News

    • Avatar

      leftutti

      6. November 2019 21:45 at 21:45

      @swcharze_pillepalle, ich versuche gerade, eine gewisse Logik oder Nachvollziehbarkeit zu extrahieren. Sowohl mit völlig abstrakter Denkweise fällt mir das sehr schwer, wie auch mit durchschnittlicher Vernunft oder einfachem, gesundem Menschenverstand. Warum genau erdrücken die Belastungen aus dem Wohnungsmarkt Zukunftsinvestitionen, die der Volkswirtschaft 100e von Milliarden bis einige Billionen an Folgekosten ersparen könnten? Helfen Sie mir auf die Sprünge, bitte!

    • Avatar

      claudia

      7. November 2019 08:14 at 08:14

      @schwarze_pille
      So ist es im Sozialismus-alle müssen arm sein!

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Aktien

Tesla mit Aktiensplit – der nächste Griff in die Trickkiste

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Tesla-Auto Innenansicht

Die Tesla-Aktie steigt heute um 5,7 Prozent auf 1.454 Dollar. Das liegt an der Ankündigung von Tesla gestern Abend nach Börsenschluss. Man führt einen Aktiensplit durch. Für eine bisherige Tesla-Aktie gibt es fünf neue, und somit wird der Aktienkurs durch 5 geteilt. Für den Aktionär eigentlich ein Nullsummenspiel. Also wo soll da ein Vorteil sein? Nun, bei sagen wir mal 1.500 Dollar Aktienkurs hat man dann bald einen Aktienkurs von „nur noch“ 300 Dollar. Kleinstanleger und auch Mitarbeiter bei Tesla haben dann die Möglichkeit auch mal eine oder ein paar Aktien zu kaufen. Das fällt einem schon viel einfacher als bei einem Aktienkurs von weit über 1.000 Dollar.

Tesla mit alt bewährtem Psycho-Trick des Aktiensplits

Auch ist es für aktivere Investoren psychologisch immer gut, wenn die Aktienkurse günstig sind. Dann kann man leichter runde Blöcke von sagen wir mal 10, 50 oder 100 Aktien hin und her handeln. Und grundsätzlich ist es immer besser, wenn ein Aktienkurs optisch günstig aussieht. Da geht es wohl in die Tiefenpsychologie. Was extrem teuer aussieht, wirkt weniger attraktiv. Da spielt es überhaupt keine Rolle, dass die Marktkapitalisierung in beiden Fällen exakt die selbe ist.

Tesla sagt selbst in seiner aktuellen Mitteilung, dass die eigene Aktie Mitarbeitern und Anlegern leichter zugänglich gemacht werden soll. Wer am Stichtag 21. August Aktionär ist, erhält vier zusätzliche Aktien zum Handelsschluss 28. August. Und ab dem 31. August wird die Tesla-Aktie dann zu einem durch 5 geteilten Kurs gehandelt. Die psychologische Wirkung einer optisch günstigeren Aktie sollte man nicht unterschätzen. Gerade viele Anleger, die völlig unbedarft und hohe Fachwissen in die Börse stolpern, können sich davon beeindrucken lassen.

Anreiz für die „Robinhooder“?

Und mal ehrlich. Seit Ausbruch der Coronakrise stürmen vor allem in den USA Millionen der sogenannten „Robinhooder“ (weil viele Anleger beim Broker „Robinhood“ ein Konto aufmachen und dort kräftig zocken) die Börsen. Damit bezeichnet man Erstanleger, die mit sehr kleinen Geldbeträgen und oft ohne jegliches Börsenwissen wild drauf los handeln. Der Turbo-Booster für diese Personengruppe (Millionen neu eröffneter Börsenkonten in der Coronakrise) liegt darin, dass die großen US-Onlinebroker unlängst Tradinggebühren komplett abgeschafft hatten. Damit ermöglicht man es auch den Kleinstanlegern mit winzigen Aktienpositionen hin und her zu handeln, ohne dass die Gebühren die Kontoguthaben auffressen. Für Tesla könnte der Aktiensplit als weiterer Push für die Aktie funktionieren.

Beim Klick an dieser Stelle finden Sie ein hochinteressantes Video zu möglichen Monopolen, die Tesla gerade aufbauen könnte.

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Markus Koch LIVE zum Handelsstart in New York – keine Argumente für Rauf und Runter

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE zum Handelsstart in New York. Für den gestrigen Abverkauf und die heute wieder steigenden Kurse gab es laut seiner Meinung keine Gründe.

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Markt im Höhenrausch: Jetzt noch einsteigen? – Werbung

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Lieber Börsianer,

die Bilanz ist ziemlich klar. Corona-Virus hin und her, der DAX ist in den letzten 12 Monaten um über 10 % gestiegen. US-Standardaktien gemessen am S&P 500 verteuerten sich um über 16 %. Zum Vergleich: Im Durchschnitt legen Standardaktien pro Jahr langfristig rund 7 bis 8 % zu. Zu Deutsch: Die letzten 12 Monate waren also ziemlich gut für uns.

Noch besser sieht die Bilanz für Wachstums-Investoren aus. So machte der NASDAQ 100 in diesem Zeitraum satte 44 %. Und meine Indikatoren zeigen an, dass der Aktienmarkt – mit wenigen Ausnahmen wie vielleicht China – mittelprächtig überkauft ist. Kurzum: Die Stimmung auf dem Parkett ist ziemlich gut, während der große Boom der Realwirtschaft bis dato bekanntlich ausbleibt.

Meine Strategie in den beiden Börsendiensten ist deshalb: Wir schonen derzeit unseren Orderfinger und warten darauf, dass sich das Marktumfeld aufklärt. Kaufen wir ganz ausnahmsweise doch zu, haben wir vorher entsprechend verkauft, damit die Aktienquote netto nicht steigt.

Ganz konkret: Im gegenwärtigen Marktumfeld halte ich eine Aktienquote von etwa 75 % für völlig ausreichend.

Für die Neubörsianer unter Ihnen: Was ist eigentlich eine Aktienquote? Ein einfaches Beispiel: Sie halten ein Depot (inklusive Depotkonto) in Höhe von 100.000 Euro. Davon haben Sie 65.000 Euro in Aktien angelegt, dann halten Sie zwei Rentenfonds im Wert von 10.000 Euro und den Rest von 25.000 Euro in bar auf dem Depotkonto.

Daraus errechnen sich dann logisch folgende prozentuale Quoten:

– Aktien: 65 %

– Anleihen: 10 %

– Cash: 25 %

Nun, dieses Depot ist also eher defensiv aufgestellt und sollte selbst einen Crash vergleichsweise gut überstehen. Die Kehrseite der Medaille: Zieht der Markt richtig an, holt sich der…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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