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Katar – worum es wirklich geht!

Worum geht es wirklich bei dem plötzlich eskalierten Konflikt um Katar? Nicht wirklich um Terror-Finanzierung, sondern um handfeste Interessen vor allem Saudi-Arabiens, gedeckt durch die USA..

FMW-Redaktion

Das ging schnell: die Lage um Katar eskalierte, faktisch haben Saudi-Arabien und seine Satellitenstaaten sowie Ägypten ein Embargo verhängt. Und das wohl ermuntert durch Donald Trump – offenkundig wurde die Aktion bei Trumps Besuch in Saudi-Arabien geplant, wie aus den Tweets von Trump selbst hervorgeht:

https://twitter.com/realDonaldTrump/status/872084870620520448

https://twitter.com/realDonaldTrump/status/872086906804240384

Dass, wie Trump meint, der „Horror des Terrorismus“ dadurch aufhören könnte, ist natürlich mehr als naiv! Vielmehr stecken hier massive geopolitische und wirtschaftliche Interessen hinter der Aktion gegen Katar.

Heute verschärft sich die Lage: die Vereinigten Arabischen Emirate haben allen Katarern sowie Ausländern, die in Katar leben, verboten, in dem Großflughafen Abu Dhabi, an dem die katarische Etihat ihren Hauptstützpunkt hat, umzusteigen (andere Einreisen sind ohnehin schon verboten). Das Verbot gilt auch für den Flughafen von Dubai. Und: die australische Fluglinie Quantas, die mit der Fluglinie Emirates Gemeinschaftsflüge betreibt, lässt katarische Bürger nicht mehr an Bord.

Sehen Sie hier eine gewohnt gute Kurzdokumentation über Katar von arte (Mit offenen Karten), die die wesentlichen Informationen über den Wüstenstaat enthält:

Und worum es bei dem aktuellen Konflikt wohl wirklich geht, zeigt Florian Homm:


Da war die Welt noch in Ordnung zwischen den USA und Katar: Hillary Clinton zu Besuch in Doha
Foto: Gemeinfrei



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5 Kommentare

  1. Kann mal jemand dem Flo bitte ein gescheites Mikro kaufen?

    1. Für mich kommen seine Kommentare auch jeweils zu leise rüber.

      1. Stelle gerade fest, in diesem speziellen Video hier kann ich ihn sogar ausnahmsweise ganz ordentlich verstehen.
        Vielleicht sollte ich einfach mal aufhören, nebenher Klavier zu spielen.

  2. Etihad gehört Abu Dhabi.

  3. es hat ja nicht gereicht, was die Amis in den letzten Jahren im Osten an Schaden angerichtet haben, jetzt haben sie das nächste Opfer im Visier.
    Und wir lassen uns weiter brav an der Nase rumführen.

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