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Kauf-Chance: Panasonic erholt sich von Tesla-Enttäuschung! – Werbung

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Lieber Börsianer,

heute erzähle ich Ihnen eine Geschichte über zwei Liebende, die jahrelang zusammen hielten, sich gegenseitig aufbauten und sich letztendlich doch scheiden ließen. Eine Liebesbeziehung, die darin gipfelte, dass der eine den anderen nach Strich und Faden ausnutzte. Doch nach dem Bruch gelang es der Betrogenen, binnen kürzester Zeit einen neuen Partner zu finden. Einen stärkeren als zuvor. Und schon nach wenigen Monaten zeigen sich die Erfolge – der Aktienkurs geht durch die Decke. Die Rede ist von Tesla und Panasonic und der Aktienkurs, der durch die Decke geht, ist nicht der von Tesla, sondern der von Panasonic. Nach der Ankündigung, zusammen mit Toyota Elektroauto-Batterien zu entwickeln, beschleunigt sich die Aufwärtsbewegung und könnte eine gute Einstiegsgelegenheit darstellen.

Panasonic glaubte an Tesla, als es sonst keiner tat!

Panasonic war einer der ersten und ist bis vor kurzem der wichtigste Unterstützer von Tesla Motors gewesen. Die Japaner waren exklusiver Lieferant für die Batterien, die Tesla in enormen Mengen benötigt. Panasonic glaubte an Tesla, als es kaum jemand sonst tat. Sie investierten seit 2014 zusammen mit Tesla Milliarden US-Dollar in eine Batteriefabrik in Nevada, als der Rest der Industrie die geplanten Produktionsvolumina noch für absurd hielt. Doch Erfolg hatte damit nur einer: Tesla.

Panasonic hingegen wurde von Tesla mehr oder weniger über den Tisch gezogen. Der Produktionshochlauf des Model 3, für das die Batteriefabrik in Nevada Zellen liefert, war viel langsamer, als von Tesla in Aussicht gestellt. Ende 2017 wollte Tesla eine Produktionsrate von 5000 Fahrzeugen pro Woche erzielen. 10.000 pro Woche Ende 2018 seien absolut sicher, keinerlei, Null Zweifel daran angebracht. Das waren die Worte von Elon Musk, CEO von Tesla. 2020 sollten es dann gar schon eine 20.000 pro Woche sein.

Tesla enttäuschte Panasonic gleich mehrfach

Die Realität ist, dass Tesla 2017 insgesamt keine 2.000 Model 3 herstellte, Ende 2018 erst bei einer Produktionsrate von 5.000 ankam und die Produktionskapazität heute nur knapp 7.700 Fahrzeuge pro Woche beträgt. Panasonic plante also mit viel größeren Abnahmemengen, als sie Tesla tatsächlich benötigt. Zudem deuten die Geschäftszahlen von Tesla wie Panasonic darauf hin, dass Panasonic 2018 durch Stundung von Zahlungen oder sogar nachträglichen Rabatten Tesla die Meldung guter Quartalsergebnisse ermöglichte. Pro im Jahr 2018 hergestelltem Model 3 machte Panasonic fast 700 US-Dollar Verlust in der Batteriesparte. Als Dank behauptete Elon Musk später, dass Panasonic an den geringen Produktionszahlen des Model 3 Schuld sei, was von Panasonic prompt zurückgewiesen wurde.

Mit viel zu großen Volumina plante Tesla 2019 auch beim Model S und X. Elon Musk behauptete Anfang 2019 noch, 100.000 pro Jahr absetzen zu können. Das war zu einer Zeit, als Tesla der enorme Nachfragerückgang schon bekannt gewesen sein muss. Denn wenige Wochen später wurden die Preise für die Fahrzeuge um teils mehr als 50.000 Euro reduziert und doch sank das Produktionsvolumen 2019 signifikant auf 63.000. Panasonics Problem: Diese Fahrzeuge benötigen andere Zellen, die auf alten Maschinen in Japan produziert werden müssen, die Panasonic eigentlich schon abstellen wollte. Nun liefen die Maschinen weiter, Tesla konnte aber nicht die ursprünglich angekündigte Zellmenge abkaufen.

Doch die Demütigung der Japaner durch Tesla ging noch weiter. In einer zweiten Fabrik im Bundesstaat New York sollte Panasonic für Tesla Solarzellen herstellen. Doch Tesla weigerte sich, die Solarzellen abzunehmen. Angeblich gefielen sie Elon Musk nicht. Und während Tesla bis heute nicht die versprochene Solarzelleninstallation auf der Batteriefabrik in Nevada realisierte, musste Panasonic neue Abnehmer für die für Tesla produzierten Zellen finden. Gleichzeitig versuchte Elon Musk auf Twitter, Käufer für Solarinstallationen zu finden, die laut Musk „garantierte Gelddrucker“ seien. Nur eben mit Zellen aus mutmaßlich China statt aus der von Panasonic betriebenen eigenen Fabrik in New York.

2019 kam es zum Bruch mit Tesla

2019 schließlich reichte es dem Management in Japan. Der Manager, der den Deal mit Tesla einfädelte, wurden in den Ruhestand geschickt. Das Management in den USA ausgetauscht. Weitere Investitionen in die Batteriefabrik wurden…..

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Panasonic Chart

Seit dem Tief im vergangenen Jahr stieg Panasonics Aktienkurs bereits um mehr als 50%. Wird jetzt der Widerstand bei 10,90 US-Dollar, gibt es Aufwärtspotenziale zwischen 15% und 83%!

Mit Börsianer-Grüßen,
Thomas Kallwaß
Chefanalyst Profit Alarm

P.S. Übrigens bietet Toyota derzeit noch gar keine Elektroautos an. Ändert sich das, ist das Wachstumspotenzial natürlich enorm. Schließlich gälte es dann für Panasonic, den weltgrößten Autohersteller mit Batterien zu versorgen!

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – gute Ergebnisse interessieren nicht

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die aktuell reinkommenden Quartalszahlen stehen im Fokus seiner heutigen Aussagen. Dazu kommen die US-Wahlen und die Coronakrise.

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Das ist der wahre Beherrscher des Internets – Werbung

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Lieber Börsianer,

haben Sie sich eigentlich einmal Gedanken gemacht, woher Sie als Nutzer die Daten und Informationen beziehen, wenn Sie etwa auf der Seite der Amazon oder der Seite von Google surfen? Die landläufige Meinung: Das kommt alles aus der Cloud bzw. einem zentralen Großserver, der irgendwo in den USA steht.

Das ist ein Irrglaube. Tatsächlich beziehen wir als Internet-Nutzer unsere Daten aus einem weltweit aufgespannten Netzwerk sog. CDN-Server (Content Delivery Network). Wenn Sie als Nutzer aus Deutschland eine Suchanfrage auf der Google-Seite starten, wird Ihre Anfrage also nicht erst über den Atlantik geschickt und anschließend zurück. Stattdessen werden die Internet-Nutzer von einem Server versorgt, der sich in räumlicher Nähe befindet.

Andernfalls wäre die Google-Seite unendlich langsam oder würde sogar kollabieren, wenn innerhalb weniger Minuten Millionen Anfragen zur gleichen Zeit eintreffen. So muss der Suchdienst im Durchschnitt pro Tag 3,5 Milliarden Suchanfragen pro Tag abarbeiten. Das schafft kein Cloud-Server der Welt. Hier gilt: Auch das digitale Internet unterliegt physikalischen Grenzen.

Hier schafft ein ausgeklügeltes CDN-System Abhilfe. Es verteilt die Anfragen auf unzählige weltweit installierte Einzelserver und sorgt auf diese Weise für einen Lastenausgleich in den Internetleitungen. Dadurch bleiben die Internetauftritte der Unternehmen komfortabel und schnell.

Daneben schafft das CDN-System Sicherheit einerseits für die Unternehmen als auch für die Nutzer. So ist es heutzutage nahezu ausgeschlossen, dass Hacker etwa die Seite der Amazon, der Zalando oder anderer Endkunden-Unternehmen lahm legen können. Tatsächlich werden schlimmstenfalls durch Hackerangriffe einzelne Server im CDN-System ausgeschaltet. Das System erkennt einen solchen Angriff und leitet den Nutzer sofort auf den nächsten noch aktiven Server weiter.

Damit schafft CDN sog. Redundanzen. Anders formuliert: Die dezentrale Struktur sorgt dafür, dass die Internetversorgung nie gänzlich zusammenbricht. Damit leisten die CDN-Netzwerke einen ganz wichtigen Beitrag für die Stabilität und Verfügbarkeit des Internets. Sie bilden also das Rückgrat des modernen Internets.

Wer betreibt diese Netzwerke?

Ein US-Unternehmen dominiert dieses Marktsegment quasi nach Belieben. Man unterhält weltweit 300.000 CDN-Server und kontrolliert damit in der Spitze bis zu 30 % des täglichen globalen Internetverkehrs. Nahezu alle Software- und Internetunternehmen des Silicon Valley schwören auf die Dienstleistungen dieses US-Unternehmens. Die Kundenkartei umfasst Adressen wie etwa Amazon, Apple, Facebook, Google oder Microsoft. In Europa bedient man Unternehmen wie Daimler, Nestlé, Wienerberger, Voestalpine oder etwa den Autozulieferer Schaeffler, um nur die wenigsten aus der üppigen Kundenkartei der Amerikaner zu nennen.

Vor allem für Unternehmen mit Endkundenkontakt und stark frequentierten Internetauftritten ist CDN absolute Pflicht. Denn die Nutzer springen heute rasch ab, wenn sich ein Seite langsam aufbaut oder sogar minutenlang gar nicht erreichbar ist. Ich kann Ihnen versichern, eine stabile und schnelle…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Caterpillar meldet Quartalszahlen: Starker Rückgang, aber über Erwartung

Claudio Kummerfeld

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Der weltweit größte Baumaschinenhersteller ist Caterpillar aus den USA. Die Firma gilt daher als Frühindikator, weil Bauwirtschaft und Industrie auf Baumaschinen angewiesen sind, bevor eine Volkswirtschaft expandieren kann. Steigen also die Firmenumsätze, deutet das auf eine weiter florierende US-Wirtschaft hin, und umgekehrt genau so. Deswegen sind die soeben veröffentlichten Quartalszahlen von Caterpillar so extrem wichtig. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz im letzten Quartal liegt bei 9,88 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 12,76/erwartet 9,8). Der Gewinn liegt bei 1,22 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 2,66/erwartet 1,12).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -1,3 Prozent.

Die operative Profitmarge sinkt im Jahresvergleich von 15,8 Prozent auf 10,0 Prozent.

Die rückläufigen Umsätze liegen laut Unternehmensaussage an der rückläufigen Kundennachfrage nach Geräten und Dienstleistungen.

CEO-Kommentar:

“I’m proud of our global team’s performance as we continue to safely navigate the pandemic while remaining firmly committed to serving our customers,” said Caterpillar Chairman and CEO Jim Umpleby. “Our third-quarter results largely aligned with our expectations, and we’re encouraged by positive signs in certain industries and geographies. We’re executing our strategy and are ready to respond quickly to changing market conditions.”

Datenblatt mit Details zu den Quartalszahlen von Caterpillar

Caterpillar-Baumaschine - Caterpillar-Quartalszahlen
Eine Baumaschine von Caterpillar auf der Bauma. Foto: Wald-Burger8 CC BY-SA 3.0

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