Nur noch KI, es scheint an der Wall Street kein anderes Thema mehr zu geben. Gerade im Monat September wurde der Markt geflutet mit Hype-Nachrichten. US-Regierung und Nvidia steigen massiv bei Intel ein. Nvidia pumpt 100 Milliarden Dollar in OpenAI. Die Oracle-Aktie steigt „mal eben“ 30 % dank sensationeller Umsatzaussichten, basierend auf tollen KI-Aussichten. Eine gewichtige kritische Stimme meldet sich jetzt zu Wort, eine Hedgefonds-Legende namens David Einhorn.
Hedgefonds-Manager David Einhorn hat gewarnt, dass sich die beispiellosen Investitionen in die Infrastruktur für Künstliche Intelligenz als enorme Kapitalvernichtung erweisen könnten — selbst wenn sich die Technologie am Ende als revolutionär erweisen sollte. Der Gründer von Greenlight Capital erklärte gestern laut Bloomberg News, dass der Billionen-Dollar-Ausbau von Konzernen wie Apple, Meta und OpenAI derart extrem sei, dass die künftigen Renditen höchst ungewiss bleiben. Zwar erwarte er, dass KI die heutigen optimistischen Prognosen übertreffen werde. Dennoch bezweifelt er, ob “eine Billion Dollar pro Jahr oder 500 Milliarden pro Jahr” tatsächlich gute Ergebnisse für die investierenden Unternehmen hervorbringen.
“Die Zahlen, die im Umlauf sind, sind so extrem, dass man sie wirklich, wirklich schwer verstehen kann”, sagte Einhorn. “Ich bin mir sicher, es ist nicht null, aber es gibt eine erhebliche Wahrscheinlichkeit, dass in diesem Zyklus eine gewaltige Kapitalvernichtung stattfinden wird.”
OpenAI-Chef Sam Altman hat erklärt, er wolle in nicht allzu ferner Zukunft “Billionen” für Infrastruktur ausgeben. Auch Meta-Chef Mark Zuckerberg sprach davon, Hunderte Milliarden Dollar in Rechenzentren zu stecken. Apple wiederum kündigte im Februar an, in den kommenden vier Jahren 500 Milliarden Dollar in den USA zu investieren.
Einhorn zog eine scharfe Trennlinie zwischen der langfristigen Bedeutung von KI und der kurzfristigen Wirtschaftlichkeit ihrer Finanzierung. Zwar würden zahlreiche Projekte entstehen, doch die erwarteten Renditen der Investoren könnten ausbleiben.
Bei einer Podiumsdiskussion der Simplify Asset Management an der New Yorker Börse am Donnerstag weitete Einhorn seine Kritik über das KI-Thema hinaus aus. Er verwies auf schwaches Beschäftigungswachstum und stagnierende Produktivität – Anzeichen dafür, dass eine Rezession bevorstehen könnte. “Ich bin eher der Ansicht, dass wir auf eine Rezession zusteuern oder schon in einer sind”, sagte er. “Die Zahl der Jobs wächst nicht, die Arbeitszeit schrumpft und die Produktivität ist nicht besonders gut.”
FMW/Bloomberg
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Das ein Buffet Indikator von über 220 nicht mehr gesund ist..liegt auf der Hand…!
Das ist der höchste jemals gemessene Wert in dieser Beziehung..
Es gibt keine Vergleichswerte mehr….
Wenn diese gigantische Blase mal irgendwann platzt…dann ist das Gejammer wieder groß. Dann will’s wieder keiner gewesen sein…
Angefangen bei den Notenbanken…die haben auch niemals irgendwas gewusst. …
nun ja, den buffett indicator kann man ja auch durch einen entsprechenden dividenden wieder in den normbereich bringen.
erste ansätze lassen sich mit dem (angeblichen) us-bip wachstum in q2 erkennen. man braucht nur z.b. 10%, 20% oder warum nicht 30% wachstum (was unter trump-zöllen, orchestrierten tech-oligarchen-ponzis und den „richtigen“ statistikern natürlich demnächst eintritt) – und schon sind wir da bald wieder im normalbereich.
was nicht passt, wird passend gemacht.
warnhinweis: dieses post kann spuren von ironie enthalten und stellt keine anlageberatung dar.
Wie immer, die Legenden warnen immer etwa ein Jahr nach Fugmann. Fugmann ist immer eine Zeitlang der BÖSE BÄR und hat dann trotzdem recht.Erstaunlich aber, Sam Altmann hat irgendwo auch gesagt, dass der Hype übertrieben sei. Fazit: Die Dickfische machen das rentable Spiel mit und fressen dann die ZUSPÄTGEKOMMENEN. Ein Grund für die vielen Datencenter, die extrem vielen, schlechten Daten die kommen müssen auch verarbeitet werden. Spass beiseite, der extreme Energieverbrauch wird die Strompreise und die Inflation in die Höhe treiben. Das produzierende Gewerbe wird immer kleiner, Daten sind lebenswichtig.