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KI boomt, Strom fehlt: Experte warnt vor Energiekrise in den USA

KI boomt, Strom fehlt: Experte warnt vor Energiekrise in den USA
Das US-Stromnetz wird stark belastet. Foto: Jason Henry/Bloomberg

Die Stromversorgung in den USA steht vor einer historischen Belastungsprobe – einige Experten sprechen bereits von einer drohenden Energiekrise. Während Rechenzentren in rasantem Tempo expandieren und die Energienachfrage der boomenden KI-Industrie förmlich explodiert, gerät das amerikanische Stromnetz zunehmend an seine Grenzen. Fachleute von Schneider Electric warnen, dass die Vereinigten Staaten ohne schnelle und umfassende Gegenmaßnahmen direkt in eine kritische Versorgungslücke steuern – mit potenziellen Folgen, die weit über die Tech-Branche hinausreichen könnten.

KI: Steigende Risiken für US-Stromversorgung

Wie Bloomberg berichtet, steuern die USA laut einer aktuellen Analyse von Schneider Electric SE auf eine erhebliche Energiekrise zu, da die nationale Stromversorgung zunehmend unter Druck gerät. Grund dafür ist ein sprunghafter Nachfrageanstieg durch immer mehr Rechenzentren im Zuge des KI-Booms, neue Industriefabriken und Elektrofahrzeuge, der mit einer alternden, anfälligen Energieinfrastruktur kollidiert. Das Unternehmen warnt, dass bereits 2028 die verfügbare Spitzenstromerzeugung nicht mehr ausreichen könnte, wenn die heutige Höhe der Reservekapazitäten beibehalten wird. Bis 2033 rechnet Schneider Electric mit einer Versorgungslücke von bis zu 175 Gigawatt – mit möglichen Stromausfällen und Blackouts als Folge.

Das US-Stromsystem ist ein historisch gewachsenes Flickwerk regionaler Netze und Versorger. Schon vor dem rapiden Aufstieg künstlicher Intelligenz war es durch Extremwetterereignisse und den zunehmenden Anteil volatiler erneuerbarer Energien stark belastet. Nun verschärft sich die Lage erheblich. Jeannie Salo, Chief Public Policy Officer für Nordamerika bei Schneider Electric, bringt es im Interview auf den Punkt: „Das könnte bedeuten, dass wir zurückfallen“ gegenüber China im globalen KI-Wettbewerb. Und weiter: „Wir würden der Welt signalisieren, dass wir nicht in der Lage sind, mit den Strombedarfen der modernen Ära Schritt zu halten. Das könnte weniger Investitionen in die USA bedeuten.“

Energiekrise in den USA: Rechenzentren für KI belasten die Stromversorgung
USA stehen vor drohender Energiekrise

Schrumpfende Reservekapazitäten

Schneider Electric prognostiziert, dass der steigende Spitzenbedarf die sogenannten Reserve Margins – also die Puffer an zusätzlicher Leistung für extreme Situationen – immer stärker unter Druck setzen wird. Laut Salo droht die Gefahr, diese Reserven künftig im normalen Betrieb anzuzapfen, was die Netzstabilität und die Resilienz gegenüber Extremwetter oder Cyberangriffen deutlich beeinträchtigt. Sie vergleicht die Reservekapazitäten mit einem finanziellen Sicherheitspolster: Wer seine Ersparnisse im Alltag aufbraucht, kann im Ernstfall keine Härten mehr abfedern.

Bereits in drei Jahren müssten die USA regelmäßig auf diese Notreserven zugreifen und hätten möglicherweise nicht mehr genug Puffer für schwerwiegende Ereignisse, warnt sie. Trotz eines regionalen Batteriebooms sei der Energiespeicheranteil weiterhin minimal. Zudem müsse das Netz jederzeit Erzeugung und Verbrauch sekundengenau ausgleichen, um einen Kollaps zu verhindern.

Salo formuliert deutlich: „Wir haben zunehmend mehr dieser Spitzen, dieser Schwankungen, und wir sprechen davon, dass wir bis 2028 in diese Reserven eingreifen müssen, anstatt sie für Notfälle vorzuhalten.“ Und weiter: „Das gefährdet die Zuverlässigkeit des Systems erheblich, weil wir ein steigendes Potenzial für gravierende Engpässe haben. Und genau dem müssen wir sehr schnell voraus sein.“

Rechenzentren treiben Nachfrage

Lange stagnierte das US-Stromverbrauchswachstum, bevor es allmählich mit der zunehmenden Elektrifizierung der Wirtschaft anziehen sollte. Doch diese Erwartung wurde von der rasanten Expansion großer Rechenzentren während des KI-Booms überrollt. BloombergNEF prognostiziert, dass der Strombedarf dieser Einrichtungen bis 2035 auf das Doppelte anwachsen dürfte und dann rund 9 % des gesamten US-Verbrauchs ausmachen wird – ein massiver Belastungsfaktor für ein ohnehin angespanntes Netz.

Diese Entwicklung macht sich bereits bemerkbar. Die North American Electric Reliability Corp. (NERC) meldete eine starke Zunahme der Winterlast, die das Risiko von Stromausfällen bei extremen Wetterbedingungen erhöht. In diesem Winter soll der Spitzenverbrauch um 20 Gigawatt höher liegen als im Vorjahr, während die verfügbaren Kapazitäten lediglich um 9,4 Gigawatt gestiegen sind. Zum Vergleich: Ein Gigawatt entspricht etwa der Leistung eines konventionellen Kernreaktors.

Schneider Electric stützt seine Analyse auf NERC-Daten sowie eigene Erkenntnisse aus der Zusammenarbeit mit Kunden wie Nvidia, den Rechenzentrumsbetreibern Vantage Data Centers und Compass Datacenters LLC sowie Tech-Giganten wie Microsoft, Google und Meta. Laut Salo decken sich diese internen Erkenntnisse mit den offiziellen Projektionen.

Ansätze, um eine Energiekrise abzuwenden

Trotz der düsteren Aussichten gibt es Technologien und Strategien, die die Netzauslastung verringern können. In Texas beispielsweise haben steigende Batteriespeicherkapazitäten die Sorgen über eine Überlastung des dortigen Netzes zuletzt reduziert.

Salo plädiert daher dafür, grid-enhancing technologies – also netzoptimierende Technologien – klar zu priorisieren. Diese könnten kurzfristig deutlich wirksamer entlasten als ein massiver Ausbau von Kraftwerken und Übertragungsleitungen, der ohnehin Jahre benötige. Es sei der bessere Weg, um der schnell wachsenden Nachfrage zeitnah begegnen zu können.

FMW/Bloomberg



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19 Kommentare

  1. Klingt nach soliden Aussichten für Versorger und EE Parkbauer.

    Vermutlich deutlich weniger spekulativ und trotzdem am KI Boom gekoppelt.

  2. Tja, um eine zeitgemäße Netzmodernisierung, netzdienliche Speicher und schnellen Ausbau günstiger EE inkl. netzbildenden Wechselrichtern wird wohl kein Land herumkommen – so sehr das von Ideologen in Deutschland auch kritisiert und abgelehnt wird.

    Es sei denn, man baut gleich neben die Rechenzentren ein AKW für 20 Milliarden und wartet mit dem KI-Boom noch 10 bis 15 Jahre, bis die Dinger fertig sind. Bis dahin dürfte es dann derart energiesparende Chips geben, dass gleich auch noch ausreichend Reservekapazität für die Bevölkerung vorhanden ist, die derzeit wegen Angebotsknappheit die 4- bis 5-fachen Strompreise zu berappen hat 😂

    1. Die Netze werden erneuert werden, auch um die Kapazitäten zu erhöhen. Deswegen wird Kupfer eine gute Investition sein.
      Knackpunkt ist das „zeitgemäß“ in Ihrer Aussage. Außerhalb der EU gilt es nicht als „zeitgemäß“ das Netz für EE zu optimieren, weil das als undurchführbar teuer angesehen wird.
      Das „kleine KKW nebenan“ wird neben der weiteren Nutzung fossiler Brennstoffe allgemein, als zeitgemäß betrachtet. Die Gesamtkosten und die Zuverlässigkeit stehen in der Zielhierarchie vor der Vermeidung von CO2 – und die Tendenz ist, dass dieser Punkt weiter schwindet.

      1. @Felix
        Offenbar haben Sie nicht allzu viel Ahnung von Netzausbau und -optimierung für EE. Denn das bedeutet im Prinzip nichts anderes, als die Verteilernetze unterhalb der Höchst- und Hochspannungsebene für dezentrale Strukturen zu erneuern bzw. zu verstärken, „auch um die Kapazitäten zu erhöhen.“
        Falls Sie auf unsere überteuerten HGÜ-Erdkabel anspielen, haben die prinzipiell ihre Ursachen weniger in EE, als vielmehr bei reaktionären basisoppositionellen Spinnern und verschlafenen Landesregierungen im stromhungrigen Süden unserer Republik.

        SMR werden auf dem Papier vielleicht als zeitgemäß eingeschätzt, bisher ist allerdings jeder Versuch, auch aus wirtschaftlichen Gründen, in der Praxis krachend und jämmerlich gescheitert.

        Was das restliches Geschreibsel angeht, sei Ihnen empfohlen, Ihren rückwärts bis rechts gewandten Blick einmal auf die fossilen Freunde in der MAGA-Hochburg Texas zu richten. Dort verfolgt man seit längerem einen evidenzbasierten und pragmatischen Ansatz beim massiven Ausbau von PV, Wind und Batteriespeichern – trotz aller hirnrissigen, ideologischen Sabotageversuche durch republikanische Abgeordnete.
        https://static1.squarespace.com/static/652f1dc02732e6621adb2a3a/t/678c0be1d3dc1c42cd14be89/1737231331280/FINAL_2025_Renewable_Energy_Storage_in_Texas.pdf
        https://www.eenews.net/articles/texas-clean-energy-boom-faces-onslaught-of-anti-renewable-bills/
        https://oekonews.at/texas-erlebt-solar-und-speicher-boom-rekord-von-sonnenenergie-und-batterien+2400+1229590
        https://oekonews.at/texas-lehnt-anti-energie-gesetze-gegen-erneuerbare-energien-ab+2400+1227421

        Einmal ganz zu schweigen von Kalifornien, für sich genommen hinter Deutschland immerhin die viertgrößte Volkswirtschaft der Welt mit enormem Strombedarf.
        https://web.stanford.edu/group/efmh/jacobson/Articles/Others/25-CaliforniaWWS.pdf
        https://futurezone.at/science/stromnetz-kalifornien-98-tage-100-prozent-erneuerbare-energien-studie/402993752
        https://oekonews.at/kalifornien-keine-stromausfaelle-oder-kostensteigerungen-durch-100-erneuerbare-energien+2400+1223640
        https://greenenesys.com/de/blog/wie-viel-von-kaliforniens-energie-ist-erneuerbar

        Erwähnt sei nebenbei auch noch die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt, China, als unbedeutender Player außerhalb der EU…

        Summa summarum setzen also drei der vier größten Volkswirtschaften plus Texas massiv auf EE inkl. entsprechendem Netzausbau 😉

        Und falls Sie mit der „schwindenden Tendenz“ auf den UN-Klimagipfel rekurrieren, hat dort lediglich eine mächtige und gut organisierte Handvoll Staaten aus Fossil-Lobbyisten wie Saudi-Arabien und Russland sowie die Trump-USA aus der Ferne blockiert und erpresserischen Druck auf andere Länder ausgeübt. Die überwältigende Mehrheit aller Staaten weltweit ist allerdings ganz anderer Meinung.

        1. Ich verlasse mich auf die technische Expertise von Fachleuten ohne politisch Bias. Gerade bei guten Technikern ist das normal. Leider, füge ich hinzu.

          Was Kalifornien betrifft: die verlieren sekündlich Steuerzahler weil zu teuer. Irgendwas werden die dann wohl im Details falsch machen. Vielleicht sollten Sie sich dort als Berater melden? Nur zu – die Jugend sollte mutig voranschreiten.
          Die alten weißen Männer folgen, sobald es funktioniert.

          1. And what about Texas? And what about China? 😂
            Sie dürfen ruhig die verlinkten Artikel lesen, bevor Sie Ihren Bias plus sarkastische Scheinargumente einbringen. Dann wüssten Sie, dass zumindest der Strom dort nicht zu teuer ist.

          2. @Felix
            Hast du deinen Job verloren oder leidest du unter Langeweile und Einsamkeit des Rentnerdaseins?
            Seit einigen Wochen haust du uns durchschnittlich alle 20 Minuten einen deiner langweiligen Kommentare aus dem libertär-wirtschaftspolitischen Handbuch der AfD um die Ohren 😏

            Ein Glück nur, dass der Andalusier derzeit etwas schwächelt. Hoffentlich schreibt der nicht an einem Update bzw. einer neuen, überarbeiteten Auflage seiner Lebensgeschichte 🤥🍌

          3. @ Jonas Tobsch

            Sie haben mich mißverstanden. Ich will nicht mit Ihnen diskutieren, ich setze Ihrer Meinung lediglich entgegen, dass es in der Realität scheitert. Texas und China sind keine Belege dafür, das es gehen könnte, die setzen auf jede Energie. Die Tatsache, dass beide auch EE nutzen, wird von den EE-Fans stets überinterpretiert.
            Die gute Regel ist: Wer etwas ändern will, muss zuerst den Beweis antreten, dass es besser geht. Deutschland hat der Welt bewiesen, dass so jedenfalls nicht geht.

          4. @Felix
            Mit Ihnen möchte ich prinzipiell eigentlich auch nicht diskutieren. Daher wäre es besser, Sie unterließen Ihre ungefragten Interventionen, sofern Sie diese nicht mit Fakten und Quellen belegen können oder wollen.
            Was Sie hier anbieten, ist gestampfter Meinungsbrei mit einer Prise substanzloser Behauptungen und einem Schuss Hybris gegenüber jüngeren Mitbürgern – ansprechend verpackt in schöne Rhetorik mit einem zarten Hauch von philosophischer Anmutung.

          5. Herr Tobsch,

            ich bin sehr bemüht, mich aus der Klimaspinnerei herauszuhalten. Ich finde es lediglich vollkommen verrückt, irgendeine Technologie absolut abzulehnen. Das ist für mich Pseudoreligion. Und so wird es Sie ab und zu mal treffen.

            Sie sollten sich vielleicht diese unnötigen Schwurblereien verkneifen wie in ihrem letzten Post. Null Inhalt. Sie tun darin, was Sie mir vorwerfen und zeigen, dass Sie mich nicht verstehen.
            Ich möchte nicht, dass z.B. Solarenergie wegen Leuten wie Ihnen in totalen Misskredit gerät.

            Einen gesegneten Advent.

          6. @Felix
            Welche Technologie habe ich denn Ihrer Meinung nach absolut abgelehnt?
            Ich habe eigentlich nur den technologischen und ökonomischen Stand der Dinge beschrieben, was die Entwicklung von SMR betrifft. Diese Technologie gibt es schlicht und einfach noch nicht. Und es wird noch lange Zeit benötigen, die aufgrund des akuten und absehbar enormen Strombedarfs durch KI nicht verfügbar ist.

            In meinem Kommentar finden Sie weder „Klimaspinnerei“, noch „Pseudoreligion“.
            Würden Sie sich einmal näher mit EE befassen, so sollten sogar Sie erkennen, dass netzdienliche Speicher und Ausbau günstiger EE inkl. netzbildenden Wechselrichtern derzeit die einzige ausreichend schnell verfügbare Alternative sind.
            Netzmodernisierung ist eine begleitende Maßnahme, die nicht länger aufgeschoben werden darf. Sie kostet zwar entsprechend, ist aber eine wichtige und unvermeidliche Investition in die Zukunft, die auch im herkömmlichen Stromsystem aufgrund des steigenden Bedarfs notwendig würde. Dem haben Sie ja ebenfalls zugestimmt, auch wenn Ihre primäre Intention auf Investitionen in Kupfer abzielt 🤑

            Ansonsten habe ich lediglich auf evidenzbasierte und pragmatische Ansätze beim massiven Ausbau von PV, Wind und Batteriespeichern in Texas, Kalifornien und China verwiesen. Im Ggs. zu Ihnen habe ich Quellen angeführt, die zeigen, dass auch bei 100% und mehr erneuerbarer Erzeugung an 132 Tagen im Jahr ein Betrieb ohne technische Probleme und Kostensteigerungen möglich ist.

            Sie hingegen „verlassen sich auf die technische Expertise“ von angeblichen und nicht näher genannten „Fachleuten ohne politischen Bias.“ Das ist durchaus lobenswert, nur bitte liefern Sie auch valide und verifizierbare Quellen für diese „Expertise“.

            Spätestens ab Ihrem zweiten Kommentar ‚glänzen‘ Sie ausschließlich mit dem, was Sie mir vorhalten: Allgemeine Behauptungen, unnötige Schwurbeleien und null Inhalt.
            – Steuerzahler, die Kalifornien verlassen, weil der Bundesstaat allgemein zu teuer (oder eher: zu wenig republikanisch? 😉) ist
            – Ironische und sarkastische Bemerkungen gegenüber Technikern und und jüngeren Menschen
            – Der Vorwurf von Überinterpretation
            – Die Ignoranz, dass Texas und China nicht nur „auch“ EE nutzen, sondern in einer immensen Zubaurate und -geschwindigkeit, die alle anderen Technologien weit in den Schatten stellt

  3. Analyse ist richtig, Schlussfolgerung ist Interessengetrieben. Auch die USA haben die Instandhaltungs- und Erweiterungsinvestitionen zu gering gehalten, fossile Energien zu wenig befördert und partiell EE zu weit ausgebaut. Kalifornien ist ein Desaster und steigt gegenüber Texas und Florida ab.

    Der maßgebliche Handlungsdruck besteht darin, ein höheres Wachstum zu niedrigen Kosten zu erreichen.

    1. @Felix
      Und schon wieder viel substanzloses Gewäsch um Nichts – ohne Belege ist und bleibt das alles reine Behauptung auf Stammtischniveau.

      Gewisse Probleme für Kalifornien bereitet einzig der vorübergehende Autoritarismus durch Trump: Die Wanderungsstatistik profitiert seit jeher von höchst qualifizierten Zuwanderern. Die sind derzeit durch die närrische Politik verunsichert und tendenziell eher abwartend. Zudem wirkt sich der idiotische Handelskrieg mit dem Rest der Welt negativ auf die Westküste als einer DER globalen Warenumschlagsplätze aus.
      Beides Faktoren die nicht Kalifornen per se zu verantworten hat.

      Und dennoch:
      “Der „Golden State“ trotzt den Unkenrufen und bleibt konkurrenzlos. Während der Pandemie häuften sich die Stimmen, die den Niedergang von Kalifornien kommen sahen. Zu viele Regulierungen und Steuern würden die Wirtschaft ersticken und die fünftgrößte Volkswirtschaft der Welt zum erliegen bringen. Die neuesten Daten von Bloomberg zeigen, dass das Gegenteil eingetroffen ist.

      Egal, ob die Ausweitung des BIP, die Schaffung von Arbeitsplätzen, die Erhöhung des Haushaltseinkommens, die Investitionen in Innovationen oder den Wohlstand durch seine Aktien und Anleihen, Kalifornien setzt Maßstäbe. Der Gouverneur, Gavin Newsom, kündigt an, den größten staatlichen Steuernachlass in der amerikanischen Geschichte zu gewähren.

      KALIFORNIEN REAGIERT MIT STÄRKE
      Mit einem Zuwachs von 1,3 Millionen Menschen seit April letzten Jahres ist Kalifornien leicht an Texas und New York vorbeigezogen. Gleichzeitig stieg das Einkommen der kalifornischen Haushalte um 164 Milliarden Dollar, fast so viel wie in Texas, Florida und Pennsylvania zusammen.“

      https://uskanzlei.com/blogs/aktuelles/kalifornien-die-wirtschaftliche-nummer-eins
      https://www.bloomberg.com/opinion/articles/2025-03-04/california-economy-keeps-making-the-us-great-again?embedded-checkout=true

      Starkes BIP-Wachstum: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) des Staates verzeichnete in den letzten Jahren, insbesondere von 2021 bis 2024, ein starkes durchschnittliches Wachstum von 7,5 %. Im Jahr 2023 wuchs Kaliforniens BIP schneller als das der gesamten USA, Deutschlands oder Chinas.

      Staat BIP (2024/2025) US-Ranking (nach BIP)
      Kalifornien ca. 4,1 Billionen $ #1
      Texas ca. 2,7 Billionen $ #2
      Florida ca. 1,7 Billionen $ #4

      1. Das gleiche Problem wie immer: man kann eine wirtschaftliche Entwicklung nicht anhand von nachlaufenden statistischen Daten sehen. Man muss sich viele einzelne Informationen ansehen, um ein realistisches Bild zu erhalten. Das kann jeder tun.

        Kalifornien ist eine der größten Volkswirtschaften der Welt. Dort sitzen auch die Tech-Giganten. Aber das ist nur die Ausgangslage. Entscheidend ist, wie die Entwicklung. Die ist natürlich nicht nur schlecht, aber sie ist auch keine Erfolgsstory.

        Kalifornien verliert massiv Steuerzahler, hat eine höhere Inflation und ein größeres Wohnungsproblem als der Rest der USA.
        Kalifornien wächst durch internationale Zuwanderung, ähnlich wie Deutschland. Zugleich wächst der öffentliche Sektor.
        Das ist keine gesunde Entwicklung und eine, die man nicht am BIP sehen kann.

        Vielleicht lassen Sie sich das einmal von einer KI aufschlüsseln.

  4. In Deutschland wird KI keine Rolle spielen. Deutschland ist nur noch für genau eine Sache da,DE hat noch Restverschuldungsmöglichkeit und die wird noch abgesaugt ,bevor dann Ende ist .

    Sie verars…….euch ……und zwar…..euch alle……

    1. @ Klempner

      Das ist der eingeschlagene Weg, aber das muss ja nicht so bleiben. Es gibt kein Naturgesetz, dass uns dazu zwingt sondern im Gegenteil immer zahlreiche Alternativen aller Art.

  5. @felix , der deutsche Bürger wird sich aber gegen die globalen Sozialisten nicht wehren können.
    Solange die das Zahlungssystem nicht von einer Neuverschuldung ablösen und die Haftung aus den Bilanzen nicht an die Nutznießer zurückgeben wird sich garnix verbessern. Kriege, Krisen ,Klima ,etc.etc. .Und zwischendrin die Politiker ,die sich ihre Neuwähler global zuschustern .Weil es egal ist,Hauptsache mehr Schuldzettel und im Cantillonzirkus spielt die Musik noch lauter.

    Die NSDAP waren auch linke Sozialisten und haben unliebsame Minderheiten eliminiert. Jedoch,die neuen Sozialisten haben aus der Geschichte gelernt.Heutzutage schreien sie Alerta,Alerta, aber der Mindset ist genau gleich,selbst die Emotionen. Menschenrechte und Grundrechte werden „zugeteilt“ !!

    QE und Mefowechsel voraus.

    Dummheit aller Orten . Entzug der Mittel,alles Andere wird nicht funktionieren.

    SIe verars…euch und.. zwar euch …alle

    1. Alles richtig. Der Interessenkonflikt zwischen den Menschen und den Banken hat sich über Jahrhunderte zugespitzt. Aber weil die Leute das nicht verstehen, geht es Links gegen Rechts und Alt gegen Jung, Land gegen Land.

      Bedrohlich ist das mangelnde Erkenntnisinteresse der Jugend. Bis vor kurzem haben sich alle neuen Generationen die Köpfe heiß diskutiert, wie man aus den Problemen, die uns das Geldsystem macht, herauskommen könnte. So etwas konnte man früher auch mit dem Maurer von nebenan diskutieren. Das ist immer alles an der Machtfrage gescheitert.
      Aber heute wird das Problem gar nicht mehr erkannt. Sozialismus in jeder Spielart ist die unterste Schublade der Dummheit, die man nur öffnen kann.
      Wir könnten wahrscheinlich auf eine vierjährigen Volksschule mit Rechnen, Schreiben, lesen, das aber richtig, zurückfallen, und würden besser fahren als mit dem jetzigen Aufwand.

      1. @felix ,ja, das größte Problem ist ,wenn eine kleine Gruppe meint sie hätte Zugriff auf die Kasse,
        aber sie es in der Realität nicht hat ,sondern nur glaubt es zu tun .
        Aus meiner näheren Umgebung weiß ich es nur zu gut ,die Gesichtsausdrücke schwinden ,wenn es argumentativ komplizierter wird .Wenn dann das Wort Bilanz und Quantitativ eingeführt wird kannste eigentlich aufhören .
        Die agitierenden Ideologen verdrehen die Realität bis zur Unkenntlichkeit,die habe die Leute mürbe gemacht.
        Schützt eure KInder und Familien vor denen ,und entzieht ihnen so gut es geht die Mittel,welche auch immer und wie auch immer . Der schnellste Weg ist ,wenn ihnen das Geld anderer Leute ausgeht.
        Und die wahre und importierte Inflation erkennt ihr immer und überall am Goldpreis vs.Güter ,das ist das ultimative Killerargument.
        Denn dort können sie weder argumentativ,quantitativ oder bilanzierend manipulieren oder kriminell agieren .

        Wandert ins Goldland aus ,dafür braucht man nicht mal den Ort zu wechseln.
        Ihr wechselt euren Mindset,dann habt ihr schon gewonnen.

        Sie verars……euch…….alle

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