Kommt die Euphorie beim Thema Künstliche Intelligenz (KI) langsam zu einem Ende? Nicht, dass das Thema auf einmal tot wäre. Es geht um die Wachstumsraten bei der Nachfrage nach KI-Chips, Servern etc. Nur wenn man weiterhin massiv wächst, sind enorm hohe Aktienbewertungen bei Nvidia und vielen anderen Firmen weiterhin gerechtfertigt. Aber was, wenn dieses Wachstum nicht mehr durchzuhalten ist? Gestern Abend gemeldete Zahlen von Dell Technologies sind eine klare Warnung!
KI-Euphorie – Nvidia versprühte keine Anschlusseuphorie
Erst sahen wir Mittwoch Abend die Quartalszahlen bei Nvidia, woraufhin die Aktie gestern 0,79 % verlor. Nicht die Welt. Umsatz und Gewinn bei Nvidia konnten zwar überzeugen, aber nicht sensationell überraschen. Auch der Umsatzausblick bei Nvidia lag exakt im Rahmen der Markterwartungen, und versprühte keine neue Euphorie. Aber eben diese Euphorie braucht man, um die hohen Aktienbewertungen weiter aufrechterhalten zu können! Im Vergleich dazu sind die aktuellen Daten von Dell regelrecht dramatisch! Denn die KI-Server-Bestellungen haben sich binnen drei Monaten halbiert! Wo Nvidia die Chips liefert, steht Dell einen Schritt weiter in der Produktionskette. Die Dell-Aktie ist über Nacht 6 % im Minus, heute im deutschen Handel bei Tradegate beträgt der Verlust mehr als 5 %.
Dell: Serverbestellungen halbiert binnen drei Monaten!
Dell hat weniger Bestellungen für KI-Server verbucht als im Vorquartal, und die Gewinnmargen sind im Segment hinter den Erwartungen der Analysten zurückgeblieben. Dazu berichtet Bloomberg: Der Boom rund um das Thema KI hat die Nachfrage nach Hochleistungsservern von Herstellern wie Dell, Super Micro Computer und Hewlett Packard Enterprise befeuert. Anleger sorgen sich jedoch um die Rentabilität dieser Systeme, die auf teuren Prozessoren von Nvidia und AMD basieren.
Im zweiten Quartal des bis 1. August laufenden Geschäftsjahres verbuchte Dell Bestellungen für KI-Server im Wert von 5,6 Milliarden Dollar. Im Quartal zuvor waren es noch 12,1 Milliarden Dollar. Ausgeliefert wurden Server im Wert von 8,2 Milliarden Dollar, der Auftragsbestand lag bei 11,7 Milliarden Dollar.
Die operative Marge in Dells Infrastruktureinheit, die Server- und Netzwerksparte umfasst, betrug 8,8%, wie das US-Unternehmen gestern Abend in seiner Quartalsmeldung mitgeteilt hat. Analysten hatten im Schnitt mit 10,3% gerechnet. Die bereinigte Bruttomarge des Gesamtkonzerns sank auf 18,7% und verfehlte damit ebenfalls die Prognose von 19,6%.
Trotz der Belastungen erhöhte das texanische Unternehmen seine Jahresprognose und meldete Quartalsumsatz und Gewinn über den Erwartungen. “Wir haben im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2026 bereits KI-Lösungen im Wert von 10 Milliarden Dollar ausgeliefert und damit das Gesamtvolumen von 2025 übertroffen”, sagte Chief Operating Officer Jeff Clarke. Bis zum Ende des Geschäftsjahres will Dell Server im Wert von 20 Milliarden Dollar ausliefern.
In einer Telefonkonferenz nach Vorlage der Zahlen erklärte Clarke, die Margen seien auch durch einmalige Kosten belastet worden. Dell habe aggressive und stark umkämpfte Deals mit den neuesten Nvidia-Chips abgeschlossen und zudem zusätzliche Ausgaben gehabt, um regulatorische Vorgaben zu erfüllen. “Das waren aggressive Deals, sehr kompetitive Deals”, so Clarke. Außerdem habe es einmalige Kosten in der Lieferkette gegeben, um Material schneller zu beschaffen.
Für das Gesamtjahr erwartet Dell nun einen bereinigten Gewinn von 9,55 Dollar je Aktie, nach einer Prognose von 9,43 Dollar im Mai. Der Umsatz soll rund 107 Milliarden Dollar erreichen statt wie zuvor 103 Milliarden. Analysten hatten im Schnitt 105,2 Milliarden Dollar Umsatz und 9,43 Dollar Gewinn je Aktie prognostiziert.
Im Quartal kletterte der Umsatz um 19% auf 29,8 Milliarden Dollar und lag damit über der Erwartung von 29,2 Milliarden. Der bereinigte Gewinn je Aktie betrug 2,32 Dollar, ebenfalls leicht über der Prognose von 2,30 Dollar.
Die Infrastruktursparte steigerte ihre Erlöse um 44%, getrieben von einem 69%-Plus bei Servern und Netzwerken. Die PC-Sparte legte beim Umsatz dagegen nur um 1% auf 12,5 Milliarden Dollar zu und blieb damit unter den Erwartungen von 12,8 Milliarden.
FMW/Bloomberg
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Hat etwa jemand geglaubt, die Ganze Nvidiaware nach Südostasien in Länder, die keine Datencenter haben, wurde verkauft….hahaha..neee, die lagern dort in Strohfirmen, und wenn die keiner mehr will, werden die Banken, welche die Kredite gegeben haben, alle kotzen. Aber kein Problem Nvidia kauft die für 90% Rabatt zurück vom Konkursverwalter….
Apple stellt Handys her..Ford Autos…und was macht KI…?
Wo ist der Endkunde …?
Nvidia erzählt was von über 4 Billionen US-Dollar an Umsätzen in 2030 in den USA …?
Dann müsste jeder Bewohner in den USA…von 18 bis 65 … über 25 000 Dollar nur für KI ausgeben…?
Nichts zu essen kaufen, keine Kredite bedienen, keine Autos und Häuser…nur KI…?
Einfach lächerlich !
Zumal Nvidia die neue WorldCom wird…! In drei Jahren ist die Aktie wertlos!
das sehen die gier zeros nicht, geschweige denn, das diese AnalphabetZocker überhaupt rechnen können
Toll der Post von Informationszentrum🥱alles ohne Strom und ohne Menschen. Fragt sich, wer braucht den Mist….äh Ritschi hädd ä mol a Frage🤧
@Peter X: Sie sind lustig. Wirklich, ein faszinierender Humor.
@Herr Dr. Sebastian Schaarschmidt: „Wo ist der Endkunde?“
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Also wenn man mit dieser Modelvielfalt keine Produkte für „Endkunden“ herstellen kann, dann ist man hier echt falsch unterwegs.
Und final als Sahnehäubchen: https://www.nvidia.com/de-de/omniverse/
Also wenn sich hier keine Investmentidee abseits der bekannten Firmen für zukünftige Highperformer am Markt findet dann kann ich auch nicht helfen.