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Kick it like Beckham: Pfund crasht weiter nach Aussagen Junckers

FMW-Redaktion

Was ist bloß mit den Briten bzw. der britischen Regierung los? Da stellt sich Theresa May doch ernsthaft vor ihre Parteikollegen und sagt, man wolle „maximum freedom“ für den Handel mit der EU, aber die Kontrolle über die Einwanderung (und damit die Abschaffung der Freizügigkeit als einer der vier Grundfreiheiten) wolle man gefälligst auch haben. Also von allem das Beste für uns, und nichts für euch! Wo ist die britische Diplomatie geblieben, die so meisterhaft war jahrundertelang?

Und diese Haltung, die keinerlei Rücksicht auf die Interessen anderer nimmt, beginnt sich nun negativ auszuriken: das britische Pfund stürzt noch weiter ab:

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Nun platzt den EU-Verantwortlichen die Hutschnur! So sagte EU-Kommissions-Chef Juncker vor wenigen Minuten:

„You can’t have one foot in and one foot out“.

Und: die Briten würden derzeit alles niedertrampeln, was sie in sechs Jahrzehnten aufgebaut hätten („trampling everything that has been built“).

Die britische Regierung würde Manöver-Spielchen betreiben – aber die EU müsse auf ihre Prinzipien bestehen. Das wird noch reichlich Turbulenzen geben! Das Pfund steht vor einem Total-Kollaps – es ist gewissermaßen die sichtbarste Oppostion zur britischen Regierung!



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12 Kommentare

  1. Wenn die britische Regierung „hart“ bleiben sollte, so wird die EU „hart bleiben.
    Die Folgen sind absehbar: die Parität des GPB zum EUR.
    Deshalb sage ich ja schon die ganze Zeit: der Brexit macht für GB keinen Sinn.
    Flüchtlingspoltik hin oder her, man ist derzeit innerhalb der EU in so einer guten Position, diese will man aufgeben ? Verrückt…!
    Vg
    Marko

  2. Und das Schlimme ist: die riskieren ihren Finanzplatz London. Finanzen, das können sie, die Briten…

    Ein harter Brexit wird zu Konsequenzen führen, garantiert.

    Da höre ich irgendwelche Kommentare, GB will die Zusammenarbeit mit den Russen verstärken, das Commonwealth… darf ich mal kurz eine Pause machen, beim Lachen ? :D

    Sie haben sich ja Zeit gelassen beim überlegen, aber ich denke schon, dass die „Rosinenpicker“ wissen, was Sache ist. Und die EU hat die ganze Zeit gesagt, wie wäre es mit einem erneuten Referundum ?

  3. Ich finde die EU sollte dem zustimmen und selbst auch die Einwanderungs und Flüchtlingspolitik massiv ändern, sonst bricht wegen dem Unnsinn noch die EU auseinander, wenn die Länder selbst über ihre Flüchtlingspolitik entscheiden wollen ist das zu akzeptieren.

    1. Die Eu ist – n u r – Unsinn. Eine Diktatur, bei der Draghi und Konsorten von ungewählten, geheimen Gremien ernannt werden. Wie das ganze Komissar-Gebonze. Das Parlament hat nur Quassel-Recht. Die einzige Gegenmacht wäre die Presse, aber die gehört „denen“. Darum auch TTIP, Griechenland-Rettung, Asylanten, EUROPOL, Himbeerbonbons-Vorschriften … alternativlos!!!
      Meine Firma wurde zerstört wegen dem EU-Kartellamt. (Autoindustrie) Nächstes Jahr sitzen alle auf der Straße. Danach kommt der WK3 (2019)

      http://www.finews.ch/news/finanzplatz/23451-marc-faber-brexit-dominoeffekt
      Das goldene Zitat dazu von Marc Faber:
      „Er schickt eine klare Nachricht an die kranke politische Elite und nutzlose Brüsseler Bürokratie. Diese hat lange genug mit ihren komplizierten Gesetzen und endlosen Regulierungen das Wirtschaftswachstum verlangsamt, so dass hart arbeitende Menschen einfach genug haben.“

      1. Marc Faber meint übrigens mit „er schickt“ den Brexit.

  4. Die EU wird nicht auseinanderbrechen,

    den Preis, den die Briten für den Brexit zahlen, ist aus heutiger Sicht nicht absehbar. Der Brexit an sich dürfte sich auf Jahre hinwegziehen.
    Der Preis für den Brexit wird eines sein : sehr hoch.
    Man riskiert wegen sowas seinen größten Schatz…
    Warten wir mal ab, was noch passiert…

    1. Ihr denkt alle so optimistisch. Lest ihr eigentlich den „Fugmann“ nicht? Die vergessenen unterschwelligen Risiken in der EU.
      Ich kriege da immer mit, es wäre noch gar nichts gelöst.

      Und überdies:
      lest ihr nicht, dass er ständig auf die Risiken hinweist, die aus China rüberschwappen können?
      Wenn in China nix mehr läuft, wer leidet dann wohl mehr, die Exportnation Deutschland oder die Importnation GB?

      Jetzt sagt nicht, die von FMW.de würden bloß Panik verbreiten
      und es wär an alledem nichts dran.

    2. Ohne GB wird die EU noch südeuropäischer, also noch mehr Schulden und noch lauterre Forderungen nach Schuldenverallgemeinerung, da wäre das Zerbrechen der EU eine Wohltat!

  5. Warum den ? Die Menschen auf der Rosineninsel verdienen viel mehr wie die armseligen Arbeitnehmer hier zu Lande. Und schaut euch mal einen Verdienst von einer Altenpflegerin an. Wir haben hier zwischen 800 – 1200 Euro Netto. In Land der Rosinenpicker verdient so eine Frau 3000 – 3500 Euro NETTO.
    Vergleicht auch mal Rosinen mit Rosinen nicht Rosinen mit faulen Eiern. ?

    Auch bei einer Parität eur gbp 1 zu 1 sind die Arbeitnehmer gegenüber unseren viel besser gestellt.

  6. Also von allem das Beste für uns, und nichts für euch! Die Briten wissen eben wie mit der EU umzugehen, im Gegensatz zu den Deutschen, die gerne die EU finazieren und sich dabei vorstellen von der EU und EURO zu profitieren.

    1. Und deshalb, falls bei einem harten Brexit den Deutschen 50Mrd an Handelsbilanzüberschuss wegbrechen, läufts auch nicht mehr so dolle mit der Finanzierung der Eu. Und wenn e i n i g e , nicht alle, von den anderen Eu-Mitgliedern merken, da gibts nichts mehr zum Saugen, dann sind die schneller wieder raus, als man gucken kann.
      Oder glaubt jemand, dass die in der EU wären, wenn sie keine Vorteile abschnorren könnten. Vielleicht weil sie gerne zu einem einheitlichen europäischen Volk zusammenschmelzen wollen. Bestimmt nicht. Das glaubt vielleicht Frau Merkl.

  7. Inwiefern stellen britische Einwanderungsgesetze eine Rechtfertigung für Handelshemmnisse von der EU dar? Wenn die Briten den Handel blockieren würden, wäre es noch verständlich, doch welchen Schaden erleiden wir wenn die britische Regierung die Freizügigkeit nicht erlaubt?

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