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Kommt der größte Crash aller Zeiten? Florian Homm gegen Robert Halver

FMW-Redaktion

Kommt ein gigantischer Crash auf uns zu? Florian Homm meint ja, Robert Halver meint nein. Dabei sind sich beide in der Analyse der bestehenden Problematik durchaus einig – aber Halver glaubt an die Macht der Notenbanken, während Homm an der Allmacht eben dieser Notenbanken zweifelt – spannendes, sehr sehenswertes Duell!


Bald die Sieger? Die Bären
Foto: Jean-noël Lafargue – Eigenes Werk, FAL, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=262708



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12 Kommentare

  1. Beide haben Recht. Halver argumentiert den Status Quo und Homm die Zukunft. Leider gibt es niemanden der weiß, wann diese Zukunft beginnt, aber so ist es immer und so wird es immer sein … Peter Schiff ist da ein Stück weiter: Schiff sagt, die FED wird die Zinsen weiter erhöhen bis der Markt (deutlicher) einbricht, dann wird die FED zu QE4 zurück kehren und die Zinsen wieder drücken und das wird dann aber nicht mehr funktionieren und zur finalen Hyperinflation und Goldpreisexplosion führen. Auch er weiß natürlich nicht wann das kommen wird, aber immerhin gibt er die Schätzung ab, dass die FED nicht eingreifen wird, bevor die US-Indizes um 20% von deren all-time-highs gefallen sind. Dafür gibt er zwar auch keine Garantie, aber das kann man wenigstens beobachten/messen.

  2. … ich bin mir im Gegensatz zum geschätzten Herrn Halver nicht sicher, dass „Bauunternehmer “ Donald weiß, was er tut. Im Zoll-Verhandlungspoker hat er sich zwei Asse gemalt ohne sie mit den Händen zu verdecken.
    Solche Dreistigkeiten wird über kurz oder lang Gegenreaktionen hervorrufen.
    Meine Meinung: es werden heftige Gegenreaktionen

  3. Die Argumente von R. Halver sind lachhaft.Seine teuren
    Analysten könnte er alle sparen,wenn doch die Notenbanken für immer steigende Kurse sorgen.Wenn er mit seiner Bank so wirtschaftet wie er redet, kann sie dann bald vom Staat gerettet werden.Seine Rente ist sicher in trockenen Tüchern !!!!

    1. Ähm…heute schlechten Tag gehabt, oder was? :-) :-)

      Halver hat zwar den Charme eines Volksbankbankers, aber er sieht es realistisch. Genauso wie Homm.

    2. @Altbär, die Argumente eines der beiden als lachhaft zu bezeichnen ist nicht besonders klug. Am besten alle beide ernst nehmen, ist ja nicht so schwer.

  4. @Dieter G. Aber bitte ,beide können ja nicht Recht haben.Wenn Halver zugibt, dass die Anleihen eine Riesenblase sind dann müsste er auch wissen ,wenn die Anleihenblase platzt ,heisst das höhere Zinsen auch ohne Zinserhöhung der FED, u.5Minuten später fallen die Aktien.Es gibt renommierte Leute die nach schwächerer Wirtschaft höhere Unternehmensanleihen– Renditen sehen u.die als Auslöser vermuten.Oder glaubt Halver,dass die Notenbanken alle Schrottanleihen als Stütze kaufen könnten ?Homm hat Erfahrung,der hat schon mal einen Fond demoliert.Meines Wissens hat Halver seit über 40 Jahre nur Erfolge, das ist gefährlich.
    Am meisten lernt man bei Misserfolgen.

  5. @ Colombo, ich finde es nicht nur lachhaft sondern tragisch ,dass ein so erfahrener Mann viele Anfänger mit dem Spruch der nie mehr fallenden Aktien ins Verderben
    treibt.Haben wir doch hier auch schon diskutiert,den letzten beissen die Hunde!

    1. @Altbär, abgesehen davon, daß die Börse keine Heilsarmee ist, wieviel Anfänger hat Homm auf dem Gewissen?

  6. Ihr habt es offenbar immer noch nicht kapiert !

    Die FED hat doch sowieso nix mehr zu sagen ! Richtet mal Eure Augen auf den EZB-Bundesbankpalast ?

    So und wenn Ihr das wisst, wie hoch liegen Eure Bären-Chancen, eigentlich ?

  7. @Colombo, dass Sie als Profiteur die Draghi Gratisgeld
    Strategie bejahen wissen wir alle.Ich profitiere auch von tiefen Zinsen, trotzdem sagt mir mein kleines Hirn,dass es auf die Länge nicht richtig ist.
    Bitte den Kommentar vom 19.2.
    von FMR. : DIE ANGST DIE HAUSSE ZU VERPASSEN :
    lesen.

  8. Ja , aber das wir immer noch sehen, ist doch genau das : Gratis-Zinsen, wegen Lehman.

    Jetzt nehmen wir mal den Aktien- und den Anleihemarkt, „normal“ wären beim Anleihenmarkt um die 4-5 % Zinsen , weil Anleihen sowas wie risikolos sind. Und da bestehen natürlich gewisse Abhängigkeiten. Und die Anleihen/Rentenmärkte müssen dem Markt eine „risikolose Situation“ anbieten, was aber gar nicht können, wegen der EZB.
    Deshalb haben die Bären keine Chance.

    Mit anderen Worten : Welcher großer Crash ?

  9. @Jungbär
    Doch, beide können recht haben, nur aus jeweils einem anderen Blickwinkel. Problem ist halt der zügellose kreditierte Konsum, der durch die Zinspolitik angefacht wurde. Dies fängt mit Immobilien an und hört beim Smartphone noch nicht auf.

    In unserem Unternehmen haben wir uns geweigert, mächtig in den Maschinenpark zu investieren. Dabei gingen die Bangster ein und aus. Wir haben ein Grundstück gekauft, ok. Allerdings aus Eigenmittel. Sollte es zu einem massiven Einbruch kommen, der vermutlich in der Automotivebranche losgeht bzw. schon im Gange ist, werden jene Unternehmen übrig bleiben, die nicht in die Zins- u. Schuldenfalle getappt sind.

    Homm sieht das Problem global, Halver eher auf deutsche/europäische Unternehmen. Allerdings gibt es eine Gruppe, die letztendlich verantwortlich für einen Zusammenbruch wäre: Wir. Wir als Verbraucher, als Konsument, als Kreditnehmer.

    Fazit: wir haben schlicht und ergreifend maßlos übertrieben.

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