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Kommt der größte Crash aller Zeiten? Florian Homm gegen Robert Halver

Kommt ein gigantischer Crash auf uns zu? Florian Homm meint ja, Robert Halver meint nein. Dabei sind sich beide in der Analyse der bestehenden Problematik durchaus einig – aber Halver glaubt an die Macht der Notenbanken, während Homm an der Allmacht eben dieser Notenbanken zweifelt – spannendes, sehr sehenswertes Duell!

Redaktion

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FMW-Redaktion

Kommt ein gigantischer Crash auf uns zu? Florian Homm meint ja, Robert Halver meint nein. Dabei sind sich beide in der Analyse der bestehenden Problematik durchaus einig – aber Halver glaubt an die Macht der Notenbanken, während Homm an der Allmacht eben dieser Notenbanken zweifelt – spannendes, sehr sehenswertes Duell!


Bald die Sieger? Die Bären
Foto: Jean-noël Lafargue – Eigenes Werk, FAL, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=262708

12 Kommentare

12 Comments

  1. Avatar

    Alex Kreis

    11. April 2018 11:36 at 11:36

    Beide haben Recht. Halver argumentiert den Status Quo und Homm die Zukunft. Leider gibt es niemanden der weiß, wann diese Zukunft beginnt, aber so ist es immer und so wird es immer sein … Peter Schiff ist da ein Stück weiter: Schiff sagt, die FED wird die Zinsen weiter erhöhen bis der Markt (deutlicher) einbricht, dann wird die FED zu QE4 zurück kehren und die Zinsen wieder drücken und das wird dann aber nicht mehr funktionieren und zur finalen Hyperinflation und Goldpreisexplosion führen. Auch er weiß natürlich nicht wann das kommen wird, aber immerhin gibt er die Schätzung ab, dass die FED nicht eingreifen wird, bevor die US-Indizes um 20% von deren all-time-highs gefallen sind. Dafür gibt er zwar auch keine Garantie, aber das kann man wenigstens beobachten/messen.

  2. Avatar

    Rainer

    11. April 2018 11:46 at 11:46

    … ich bin mir im Gegensatz zum geschätzten Herrn Halver nicht sicher, dass „Bauunternehmer “ Donald weiß, was er tut. Im Zoll-Verhandlungspoker hat er sich zwei Asse gemalt ohne sie mit den Händen zu verdecken.
    Solche Dreistigkeiten wird über kurz oder lang Gegenreaktionen hervorrufen.
    Meine Meinung: es werden heftige Gegenreaktionen

  3. Avatar

    Altbär

    11. April 2018 15:44 at 15:44

    Die Argumente von R. Halver sind lachhaft.Seine teuren
    Analysten könnte er alle sparen,wenn doch die Notenbanken für immer steigende Kurse sorgen.Wenn er mit seiner Bank so wirtschaftet wie er redet, kann sie dann bald vom Staat gerettet werden.Seine Rente ist sicher in trockenen Tüchern !!!!

    • Avatar

      Dieter G.

      11. April 2018 16:12 at 16:12

      Ähm…heute schlechten Tag gehabt, oder was? :-) :-)

      Halver hat zwar den Charme eines Volksbankbankers, aber er sieht es realistisch. Genauso wie Homm.

    • Avatar

      Columbo

      11. April 2018 16:18 at 16:18

      @Altbär, die Argumente eines der beiden als lachhaft zu bezeichnen ist nicht besonders klug. Am besten alle beide ernst nehmen, ist ja nicht so schwer.

  4. Avatar

    Altbär

    11. April 2018 16:37 at 16:37

    @Dieter G. Aber bitte ,beide können ja nicht Recht haben.Wenn Halver zugibt, dass die Anleihen eine Riesenblase sind dann müsste er auch wissen ,wenn die Anleihenblase platzt ,heisst das höhere Zinsen auch ohne Zinserhöhung der FED, u.5Minuten später fallen die Aktien.Es gibt renommierte Leute die nach schwächerer Wirtschaft höhere Unternehmensanleihen– Renditen sehen u.die als Auslöser vermuten.Oder glaubt Halver,dass die Notenbanken alle Schrottanleihen als Stütze kaufen könnten ?Homm hat Erfahrung,der hat schon mal einen Fond demoliert.Meines Wissens hat Halver seit über 40 Jahre nur Erfolge, das ist gefährlich.
    Am meisten lernt man bei Misserfolgen.

  5. Avatar

    Altbär

    11. April 2018 16:47 at 16:47

    @ Colombo, ich finde es nicht nur lachhaft sondern tragisch ,dass ein so erfahrener Mann viele Anfänger mit dem Spruch der nie mehr fallenden Aktien ins Verderben
    treibt.Haben wir doch hier auch schon diskutiert,den letzten beissen die Hunde!

    • Avatar

      Columbo

      11. April 2018 17:49 at 17:49

      @Altbär, abgesehen davon, daß die Börse keine Heilsarmee ist, wieviel Anfänger hat Homm auf dem Gewissen?

  6. Avatar

    Marko

    11. April 2018 18:47 at 18:47

    Ihr habt es offenbar immer noch nicht kapiert !

    Die FED hat doch sowieso nix mehr zu sagen ! Richtet mal Eure Augen auf den EZB-Bundesbankpalast ?

    So und wenn Ihr das wisst, wie hoch liegen Eure Bären-Chancen, eigentlich ?

  7. Avatar

    Altbär

    11. April 2018 18:48 at 18:48

    @Colombo, dass Sie als Profiteur die Draghi Gratisgeld
    Strategie bejahen wissen wir alle.Ich profitiere auch von tiefen Zinsen, trotzdem sagt mir mein kleines Hirn,dass es auf die Länge nicht richtig ist.
    Bitte den Kommentar vom 19.2.
    von FMR. : DIE ANGST DIE HAUSSE ZU VERPASSEN :
    lesen.

  8. Avatar

    Marko

    11. April 2018 19:11 at 19:11

    Ja , aber das wir immer noch sehen, ist doch genau das : Gratis-Zinsen, wegen Lehman.

    Jetzt nehmen wir mal den Aktien- und den Anleihemarkt, „normal“ wären beim Anleihenmarkt um die 4-5 % Zinsen , weil Anleihen sowas wie risikolos sind. Und da bestehen natürlich gewisse Abhängigkeiten. Und die Anleihen/Rentenmärkte müssen dem Markt eine „risikolose Situation“ anbieten, was aber gar nicht können, wegen der EZB.
    Deshalb haben die Bären keine Chance.

    Mit anderen Worten : Welcher großer Crash ?

  9. Avatar

    Dieter G.

    11. April 2018 19:20 at 19:20

    @Jungbär
    Doch, beide können recht haben, nur aus jeweils einem anderen Blickwinkel. Problem ist halt der zügellose kreditierte Konsum, der durch die Zinspolitik angefacht wurde. Dies fängt mit Immobilien an und hört beim Smartphone noch nicht auf.

    In unserem Unternehmen haben wir uns geweigert, mächtig in den Maschinenpark zu investieren. Dabei gingen die Bangster ein und aus. Wir haben ein Grundstück gekauft, ok. Allerdings aus Eigenmittel. Sollte es zu einem massiven Einbruch kommen, der vermutlich in der Automotivebranche losgeht bzw. schon im Gange ist, werden jene Unternehmen übrig bleiben, die nicht in die Zins- u. Schuldenfalle getappt sind.

    Homm sieht das Problem global, Halver eher auf deutsche/europäische Unternehmen. Allerdings gibt es eine Gruppe, die letztendlich verantwortlich für einen Zusammenbruch wäre: Wir. Wir als Verbraucher, als Konsument, als Kreditnehmer.

    Fazit: wir haben schlicht und ergreifend maßlos übertrieben.

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Aktien

Tesla: Frank Thelen ist voll des Lobes über den „Battery Day“ -Video

Claudio Kummerfeld

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Innenansicht eines Tesla-Autos

Für die Börsianer war der diese Woche stattgefundene „Battery Day“ von Tesla eine Enttäuschung. Die Produktion viel günstigerer Autos mit sehr langer Batterielaufzeit dauere noch drei Jahre. Und zack, die Aktie von Tesla fiel spürbar. Aber der aus der „Höhle der Löwen“ bekannte Investor und Tech-Experte Frank Thelen singt im folgenden Instagram-Video ein Loblied auf den Battery Day von Tesla. Er sieht hier von A-Z ein sensationelles Konzept, und einen großen Schub hin zu einem wirklich erschwinglichen Auto. Dass so ein riesiger Sprung nach vorne nun mal nicht sofort funktioniere, sondern drei Jahre dauere, sei ganz normal. Aber sehen Sie selbst.

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Aktien

Aktien: Vermögensreport offenbart, Deutsche investieren mehr

Entdecken die Deutschen plötzich ihre Liebe zu Aktien? Die Enteignung der Geldsparer durch die Zinspolitik wirkt, die Bürger wenden sich stärker Aktien zu

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Entdecken die Deutschen plötzich ihre Liebe zu Aktien? Der aktuelle Allianz Global Wealth Report hat es dargelegt: Die Notenbankpolitik der Länder wird dazu führen, dass das Vermögen der Wohlhabenden global trotz Corona ansteigen wird – auf 198 Billionen Euro zu Jahresende – FMW berichtete darüber. Der Report zeigt aber auch, dass sich die deutschen Sparer mehr den Aktien als Anlagevehikel zuwenden.

Aktien: Corona und die Vermögensbildung

Die Volkswirte der Allianz werteten Daten aus 57 Nationen aus, zum Vermögen aus Bargeld und Bankeinlagen, angelegtem Geld in Versicherungen und Pensionskassen sowie Anlagen in Wertpapieren und Fonds. Trotz der Pandemie erhöhte sich dies im ersten Halbjahr des Jahres um 1,5 Prozent, der Frühjahrseinbruch von geschätzten 4,3 Prozent ist damit mehr als ausgeglichen. Über die Gründe braucht nicht großartig spekuliert zu werden: Staatliche Rettungsprogramme, die Geldpolitik der Notenbanken, eine erhöhte Sparneigung der Konsumenten und natürlich der Anstieg der Aktien. Noch ein kurzer Blick auf die Vermögensübersicht der Länder pro Bürger:

USA: 209.524 Euro
Schweiz: 195.388 Euro
Singapur: 116.657 Euro

18. Deutschland: 57.097 Euro

An dieser Übersicht wird wieder einmal das Problem einer statistischen Erfassung von Durchschnittswerten ersichtlich. Die vier reichsten Amerikaner besitzen ein Vermögen von über 500 Milliarden Dollar, verteilt auf die 331 Millionen Amerikaner würde dies bereits 1500 Dollar pro Bürger ergeben. Dabei gab es 2019 allein schon 607 Milliardäre in den Vereinigten Staaten. Man bräuchte aus so einer Statistik nur den reichsten Mexikaner, Carlos Slim, aus der Liste entfernen und schon hätte man veränderte Zahlen für das Land. Aber erstaunlich ist diese Vermögensverteilung auf der Welt dennoch. Im Jahr 2019 lagen von den 192 Billionen Euro Weltvermögen nicht weniger als 83,7 Billionen in den USA.

Die Entwicklung in Deutschland

Was bedeutet das für das Land der (Geld-)Sparer, mit deren 2,4 Billionen Euro auf nicht verzinslichen Konten? Die Allianz stellt fest, dass sich die Bankeinlagen um 3,5 Prozent und damit weniger als in anderen Ländern erhöht haben (Frankreich plus 6 Prozent, China plus 9 und die USA plus 10 Prozent).

Dennoch stieg das Vermögen der Haushalte um 1,3 Prozent im ersten Halbjahr und sollte nach der Schätzung der Allianz zum Jahresende 6,8 Billionen Euro erreichen. Da dies nicht am Geldmarkt zu verdienen war, deutet dies auf eine Verhaltensänderung im Sparverhalten hin.

Die langsame Hinwendung zu Aktien

Lange hatte man es eigentlich schon erwartet, dass die Enteignung der Geldsparer durch die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank wirkt und sich die Bürger stärker den Aktien zuwenden. Die Allianz stellt fest, dass die deutschen Sparer in den vergangenen drei Jahren 20 Prozent ihrer verfügbaren Ersparnisse direkt in Aktien angelegt haben. Auf Sechsjahressicht waren dies 5,8 Prozent und das Interessante daran ist, dass US-Bürger in dieser Zeit nur 0,7 Prozent in Aktien investiert haben. Das bevorzugte Investment waren börsengehandelte Indexfonds. Allerdings beziehen sich diese Werte auf die Zeit vor Corona und seither gibt es den großen Hype um die gebührenfreien Brokerdepots – Stichwort RobinHood. Diesen Trend gibt es auch in Deutschland mit der riesigen Zahl neu eröffneter Depots bei günstigen Direktanlagebanken.

Es verändert sich auch der so genannte Home Bias, also die Bevorzugung heimischer Titel. Deutsche Anleger investieren verstärkt in ausländische Aktien, die Quote stieg in den vergangenen sechs Jahren von 25 auf 38 Prozent. Aber noch ist Deutschland weit von der angelsächsischen Aktienpräferenz entfernt.

In den USA liegen 53 Prozent der Ersparnisse auf Wertpapierkonten, in Deutschland 25 Prozent.

Fazit

Auch wenn das Pflänzchen Anlage in Aktien in Deutschland langsam wächst, sind es laut Allianz vorwiegend die Haushalte mit einem höheren Einkommen, die sich an diese Assetklasse heranwagen. 30 Prozent unserer Haushalte besitzen kaum Geldvermögen. So zählt auch Deutschland zu den Ländern, in dem „die Vermögensverteilung relativ ungleich verteilt ist“, so Arne Holzhausen, Leiter Insurance und Wealth Markets bei der Allianz.

Die Deutschen entdecken ihre Liebe zu Aktien

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Abwarten beim Dax, ifo steigt, 5G startet, Tradingideen bei Adidas und Mastercard

Redaktion

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Von

Sollte man sich jetzt in den Dax reinkaufen? Im folgenden Video bespricht Manuel Koch die aktuelle Lage und die Aussicht für die nächsten Wochen mit einem Experten. Noch 3 bis 4 Wochen solle man abwarten. Würden die Kurse dann zurückkommen, seien es Kaufkurse. Wenn nicht, dann sehe der Markt neue Jahreshöchststände.

Der heute veröffentlichte ifo-Index gebe weiteren Optimismus für die deutsche Konjunktur. Auch im Video angesprochen wird das von Telefonica an den Start gebrachte 5G-Netz.

Konkret besprochen werden im folgenden Video zwei Handelsempfehlungen der trading house Börsenakademie. Die Aktien von Adidas und Mastercard seien beide ein Kauf. Man könnte mit einer Stop-Buy-Order einsteigen.

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