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Kommt heute das Massaker bei US-Tech-Werten? Wenn der Glaube an Wunder auf die Realität stößt..

Warum es heute richtig stürmisch werden könnte für US-Tech-Werte nach den desaströsen Facebook-Zahlen!

Markus Fugmann

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Eine zentrale Weisheit bei Fußballern lautet: „Wenn man kein Glück hat, kommt noch Pech dazu“. So gestern bei Facebook. Die Zahlen waren nicht gut, der Kursrückgang aber hielt sich mit gut -7% zunächst noch in Grenzen. Aber dann kam später der earnings call von Facebook mit Analysten (95% aller Analysten haben eine „Kauf“-Empfehlung für Facebook) – und dann kam eben das Pech dazu!

https://twitter.com/NorthmanTrader/status/1022237248568393729

Warum? Nicht nur weil, wie gestern beim earnings call Facebook-CFO David Wehner eingestehen mußte, das Wachstum im nächsten Quartal weiter nachlassen werde, sondern vor allem auch, weil die Kosten schneller stiegen als die Umsätze. Und das bedeutet: Ende der Wachstumsphantasie! Und damit ist der Wunderglaube an das ewige Wachstum der US-Tech-Giganten schwer angekratzt!

Aber das Hauptproblem für die Märkte ist die immmens große Gewichtung von Facebook in den maßgeblichen ETFs:

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Da könnte also heute mit Eröffnung der Wall Street eine Art Stoploss-Lawine ausgelöst werden, weil der Kurssturz der Facebook-Aktie von diesen ETFs gestern noch gar nicht abgebildet werden konnte!

Wie in unserem Artikel „Die US-Tech-Werte – das Boot ist so voll..“ bereits gezeigt, haben die fünf großen US-Tech-Werte (darunter Facebook) mit 4,1 Billionen Dollar eine Marktkapitalisierung, die so groß ist wie die von 282 der S&P 500-Unternehmen:

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Alle sind drin, wenn da jetzt was schief läuft, dann kentert das Boot. Und es kentert eben über die ETFs! Wir empfehlen dazu noch einmal einen brillanten Text von northmantrader.com mit dem Titel „Tech Alert“, den Sie hier lesen können.

Zweites Gefahrenmoment heute ist die geplatzte Übernahme des Chipherstellers NXP durch Qualcomm, weil Peking – als Signal an Trump im Handelskrieg – die Genehmigung versagte. Zahllose US-Hedgefonds hatten auf ebenn diese Übernahme spekuliert und sich mit den Aktien von NXP eingedeckt – und das könnte sogar noch ein größeres Blutbad geben als bei Facebook:

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Also: Augen auf bei Eröffnung der Wall Street. Und werfen Sie noch einmal auf einen Blick auf den gestrigen „Trade des Tages“ mit einer Short-Einstiegschance beim Nasdaq 100!

Jedenfalls sollte Amazon mit seinen Zahlen (ab 22Uhr bei FMW) besser nicht auch noch enttäuschen..

6 Kommentare

6 Comments

  1. Avatar

    Gixxer

    26. Juli 2018 15:01 at 15:01

    Der Trade des Tages, wenn man ihn so befolgt, wie von Born-Traders vorgegeben, ist aber bereits obsolet, denn aufgrund des Anstieges gestern wurde die „solange nicht“-Marke überschritten und der Trade müsste demnach gecancelt werden.
    Nichtsdestotrotz bleibt die vom Trade des Tages genannte Marke bei ca. 7.380 natürlich interessant.

  2. Avatar

    Masud79

    26. Juli 2018 15:20 at 15:20

    Ach was FMW malt mal wieder schwarz und am Ende des Tages ist der Nasdaq wieder beim ath

    • Avatar

      Zimmermann

      26. Juli 2018 16:21 at 16:21

      So ist es. Der Kurs nach oben nimmt seinen Lauf und diesen hält weder Ochs noch Esel auf. Ich denke, Facebook wird nach Schliessen des GAP´s bei 161 einen gewaltigen Rebound aufs Parkett legen. Ein sicherer Trade sozusagen.

  3. Avatar

    Altbär

    26. Juli 2018 15:27 at 15:27

    Wenn 95 % der Analysten nicht irgendwann merken was da immer noch läuft, sollten sie vielleicht einmal ihren Beruf in Frage stellen.Es gibt ev. Berufe wo Daueroptimisten eher gefragt sind.
    Ja nein, Träumer sind eigentlich nirgends gefragt.

  4. Avatar

    Roberto

    26. Juli 2018 16:41 at 16:41

    …das menschliche Gehirn ist konditioniert.

    Es ist doch erst ein paar Tage her das netflix stark enttäuscht hat und die Nasdaq über Nacht über 100 Punkte ins minus rutschte.
    Das was nach Handelseröffnung passiert ist wissen wir doch alle: Nasdaq auf ATH.:-)))
    Warum sollte es jetzt bei Facebook anders sein und erst recht bei Amazon.
    Auch hier könnte man meinen: die werden bestimmt nicht zwei mal hintereinander enttäuschen :-))))
    Wer es immer noch nicht gemerkt hat: Die Börse ist doch eine Einbahnstraße…die Bücher müssen neu geschrieben werden :-)))

  5. Avatar

    Columbo

    26. Juli 2018 17:47 at 17:47

    Es muß ja nicht gleich der ultimative Crash kommen. Natürlich werden sich Faang‘s wieder erholen, aber es ist ein Wetterleuchten, die Einschläge kommen näher, langsam aber sicher.

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Finanznews

Aktienmärkte: Wall Street mit Allzeithochs, Dax dümpelt – warum? Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte der Wall Street (S&P 500 und Nasdaq 100) erreichen heute neue Allzeithochs, aber der Dax dümpelt weiter vor sich hin mit heute leichten Verlusten. Warum? Ist es der starke Euro (bzw. der schwache Dollar)? Dabei sind heute die eher „Value“-lastigen US-Indizes Dow Jones und Russell 2000 stark, also jene Indizes, die wie der Dax sehr wenig Tech-lastig sind und viele einstige „Corona-Verlierer“ enthalten, die doch besonders von der Impfstoff-Hoffnung profitieren. Unterdessen überhitzen die Aktienmärkte in den USA ungebremst weiter, es werden historische Extreme überboten. Aber die Anleihemärkte senden eine andere Botschaft: die Renditen der US-Staatsanleihen fallen – ungewöhnlich, wenn wirklich die von den Aktienmärkten erhoffte riesengroße Erholung der Wirtschaft wirklich kommen sollte..

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Aktien

Aktienmärkte: „Die Coronakrise ist vorbei“ – wirklich?

Markus Fugmann

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„Die Coronakrise ist für die Aktienmärkte vorbei“, sagt der Mathematiker und Vermögensverwalter Andreas Beck. Diese Aussage überrascht, schließlich stecken wir mitten im zweiten, diesmal „differenzierten Lockdown“ (O-Ton Markus Söder) mit enormen wirtschaftlichen Folgeschäden. Andreas Beck rechnet aber dennoch mit einem guten Jahrzehnt für die Aktienmärkte – schon mangels Alternative angesichts der von den Notenbanken manipulierten Anleihemärkte. Die Nullzinsen, so Beck, hätten sich bereist bei Immobilien niedergeschlagen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis das auch die Aktienmärkte vollständig einpreisen.

Aktienmärkte und Coronakrise: Das Jahrzehnt der Aktie?

Seit dem 09.November – der Meldung von BioNTech/Pfizer – haben die Aktienmärkte einen Paradigmenwechsel vollzogen: Man kauft die „Corona-Verlierer“. Für Andreas Beck bedeutet das: die Aktienmärkte blicken schon auf die Zeit nach der Coronakrise (auch die Rohstoff-Märkte, siehe etwa die Rally bei Kupfer, das für die Industrie sehr wichtig ist). Man preist also eine vollständige Erholung der Wirtschaft ein, eben weil die Coronakrise vorbei doch vorbei sei. Der Wirtschaft sei der zweite Lockdown faktisch „egal“ – sie habe sich an die neuen Umstände angepaßt.

Nun ist Andreas Beck Vermögensverwalter und Mathematiker, kein Epidemologe. Nun hat kürzlich der britische Epidemologe und Berater des britischen Premiers Boris Johnson, Jonathan Van-Tam, kürzlich davon gesprochen, dass die Coronakrise „niemals“ vorbei gehen werde (hier seine Aussage im Video). Ist es vielleicht doch so, dass Andreas Beck und mit ihm die Aktienmärkte die Coronakrise zu früh abhaken, also das Fell des Bären schon verteilen, bevor er erlegt ist?

Eines ist für Andreas Beck klar: die Schulden der Staaten werden niemals zurück gezahlt werden können – daher weredn sich die Staaten am Privatvermögen sener Bürger bedienen (müssen). Auch klar für Beck ist weiterhin: die demokratischen Länder werden sich die Dominanz der US-Tech-Unternehmen nicht mehr lange gefallen lassen. Er geht daher davon aus, dass in diesem Jahrzehnt daher dann „value“ besser laufen sollte als „growth“ und erklärt, wie er selbst investiert ist:

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Für die Aktienmärkte ist die Coronakrise vorbei, sagt Vermögensverwalter Andreas Beck

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Indizes

Dax noch mit Aufwärtspotenzial bis Jahresende? Tradingideen bei Apple und Euro

Redaktion

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Der Dax hat 15 Prozent zugelegt im November. Ein historisch guter Monat war es auch für den Dow Jones. Darüber und ob noch Platz nach oben ist, spricht Manuel Koch im folgenden Video mit einem Experten. An den bisherigen Kursgewinnen der letzten Zeit solle man sich als Anleger erfreuen. Man könne jetzt die Füße Stil halten, und dann ab Januar ins neue Jahr starten.

Die Experten der trading house Börsenakademie empfehlen die Aktien von Apple zu kaufen. Derzeit könne man per Market-Order direkt in den Markt einsteigen. Bei Euro gegen US-Dollar könne man ebenfalls market kaufen. Die beiden Ideen werden im Video konkret begründet.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

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