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Konkrete Hinweise: Apple könnte Autobauer werden

Redaktion

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Von Claudio Kummerfeld

Die Anzeichen verdichten sich, dass es von Apple wohl auch ein „iCar“ geben könnte. Das „Linkedin“-Profil des „President & CEO of Mercedes-Benz Research & Development North America“ zeigt, dass er letztes Jahr zu Apple gewechselt ist – mehr als aufschlussreich, dass an der Apple-Autostory tatsächlich was dran ist. Sein neues Tätigkeitsfeld bei Apple gibt er zwar an mit “ Director, Mac Systems Engineering focusing on building great Mac products“. Darunter sieht man aber seine vorigen Tätigkeitsfelder bei Mercedes Benz:
– Connected Car, UI & Telematics
– Autonomous Driving
– Advanced User Experience Design
– Powertrain & eDrive
– Advanced Exterior Design & MB Style
– Group Research
– Testing & Regulatory Affairs

Apple´s bisherige Firmenpolitik lässt vermuten, dass man gar nicht erst versuchen wird das beste Auto mit Verbrennungsmotor zu bauen, sondern gleich das erste für den Massenmarkt geeignete Elektroauto. Beim iPhone lies man auch gleich die gesamte Tastatur hinter sich und schuf so einen ganz neuen Markt. Erst letzte Woche hatten wir über die aktuellen Zahlen bei Tesla berichtet. Für den Massenmarkt sind die Autos viel zu teuer und die bisherigen Absatzzahlen sind verschwindend gering. Letztlich ist wichtig: Apple hat Geld, viel Geld, und damit Zeit und Luft – Tesla nicht. Etablierte Hersteller könnten enden wie Nokia. Die waren ja auch mal die unumstrittene Nummer 1 in ihrem Markt – bis der Computerhersteller Apple kam. Aber bis dahin dürfte noch etwas Zeit sein – bis ein ganz neuer Autohersteller entsteht, mit eigenen Geschäften, Vertriebsnetz usw, kann es dauern. Oder man bedient sich eines etablierten Herstellers als Partner.

Wie das „Wall Street Journal“ berichtet, sollen mehrere hundert Mitarbeiter von Apple sowie neue extern eingestellte Mitarbeiter in einem ausgelagerten Gebäudekomplex an dem Projekt arbeiten. Steigt Apple tatsächlich in den Automarkt ein, könnte das den Durchbruch fürs Elektroauto bedeuten. Tesla kennt fast niemand. Was man nicht kennt, da ist man vorsichtig und zurückhaltend. Bei Apple würde allein schon die globale Masse der Apple-„Jünger“ fast robotermäßig dieses Auto haben wollen. Funktionalität + das Markenimage: das würde die Großen wie VW und Toyota endgültig in Zugzwang bringen bei Elektroautos ernsthaft anzugreifen – denn Tesla war bisher keine Gefahr.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona belastet die Aktienmärkte

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Verschärfung der Coronakrise belastet heute die Aktienmärkte.

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Volkswagen meldet 10 Milliarden Euro Gewinn – dazu noch ein interessanter Vergleich

Claudio Kummerfeld

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Volkswagen Logo

Volkswagen hat vor wenigen Minuten per Ad Hoc-Meldung vorab Daten für das Gesamtjahr 2020 veröffentlicht. Trotz der beispiellosen andauernden Covid 19-Herausforderungen habe Volkswagen im 2. Halbjahr 2020 seine Robustheit bewiesen. Die Auslieferungen an Kunden des Volkswagen-Konzerns erholten sich im 4. Quartal weiter stark, überstiegen sogar die Auslieferungen des 3. Quartals 2020. Die Umsatzerlöse stiegen entsprechend ebenfalls erheblich. Auch der ausgewiesene Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft entwickelte sich sehr positiv, so das Unternehmen in seiner Mitteilung.

Basierend auf vorläufigen Zahlen erwartet man für das Geschäftsjahr 2020 ein operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen (Dieselthematik) von rund 10 Milliarden Euro, dazu einen ausgewiesenen Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft von rund 6 Milliarden Euro. Die gesamten finanziellen Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2020 sowie der Ausblick wird Februar veröffentlicht. Die Volkswagen-Aktie reagiert positiv mit einem Kurssprung von 158,60 Euro heute Vormittag auf aktuell 169,28 Euro.

Interessant zum Thema Autohersteller ist folgende Grafik. Sie zeigt den gigantischen Börsenwert von Tesla (links) in Relation zu den anderen großen Autobauern, die natürlich weitaus größere Mengen produzieren. Tesla hat derzeit mehr Börsenwert als die folgenden acht größten Autobauer zusammen. Sind das noch gesunde Dimensionen bei Tesla? Da muss Elon Musk noch ganz schön viele Autos verkaufen, um mit realen Umsätzen zur Börsenbewertung aufzuschließen.

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Immer mehr zusätzliche Luft für die Aktienblase, Branchenrotation dank Biden

Claudio Kummerfeld

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Derzeit gibt es immer mehr zusätzliche Luft zum weiteren Aufblähen der globalen Aktienblase, so ein Experte im folgenden Gespräch mit Manuel Koch. Notenbanken und Stimulus-Maßnahmen würden die Blase weiter befeuern. Dabei würden sich die Börsenbewertungen immer mehr von der realwirtschaftlichen Wirklichkeit entfernen. Deswegen sollten die Anleger Bestände gegen Verluste absichern. Auch interessant sind die Aussagen über eine Branchenrotation bei US-Aktien. Dank des neuen US-Präsidenten Joe Biden würden Branchen wie Pharma und alternative Energien profitieren, dafür könnte zum Beispiel die Ölindustrie verlieren.

Im Video auch besprochen werden zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bei Netflix könne man market kaufen, und bei Microsoft könne man über das Vehikel einer Stop-Buy-Order auf steigende Kurse setzen.

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