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Konsumklima wird abgebremst durch Inflation und Corona

Das Konsumklima in Deutschland leidet aktuell unter der Corona-Pandemie, aber auch unter der hohen Inflation von aktuell 5,2 Prozent. Das von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) monatlich ermittelte Konsumklima für Deutschland sinkt laut heutiger Mitteilung von -1,8 Punkten im Dezember auf -6,8 Punkte für Januar 2022. Die Verbraucherstimmung in Deutschland kühlt sich im Dezember laut GfK spürbar ab. Sowohl die Konjunktur- und Einkommenserwartung als auch die Anschaffungsneigung büßen demnach deutlich ein. Auch die Sparneigung nehme zu.

Das Konsumklima werde auch zum Jahresende von zwei Seiten stark unter Druck gesetzt. Hohe Inzidenzen durch die vierte Welle der Corona-Pandemie mit weiteren Beschränkungen sowie deutlich gestiegene Preise (Inflation) setzen dem Konsumklima laut GfK mehr und mehr zu. Vor allem die 2G-Regel für weite Teile des Einzelhandels würden dem Weihnachtsgeschäft einen schweren Schlag versetzen. Auch die Aussichten für den Beginn des kommenden Jahres seien vor dem Hintergrund der rasanten Ausbreitung der Omikron-Variante gedämpft.

Die Aussichten für die Konsumkonjunktur für das kommende Jahr sind laut GfK in erster Linie vom weiteren Verlauf der Pandemie abhängig. Erfolge die Pandemiebekämpfung rasch und erfolgreich, werden Beschränkungen in größerem Umfang gelockert und der Konsum werde sich zügig erholen. Sollte sich jedoch im weiteren Verlauf das Infektionsgeschehen wieder verstärken, werde sich der Aufschwung weiter verzögern.



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