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Bitcoin

Krypto-Bericht – Kryptos verlieren etwas an Schwung; folgt eine weitere Korrektur?

Redaktion

Veröffentlicht

am

FMW-Redaktion

Nach der großen Krypto-Rally vom Wochenende, haben die virtuellen Währungen wieder etwas an Schwung verloren. Die negativen Nachrichten aus China drücken die Kurse weiterhin. Dass die Nachfrage aber trotzdem stark bleibt, konnten wir am Wochenende sehen.

Natürlich sind die News aus China schlecht für den Krypto-Sektor. Dies bedeutet aber noch lange nicht das Ende für die Währungen. Krypto-Anleger haben auch in der Vergangenheit viele Hürden überwunden, und wurden mit einer massiver Rally belohnt.

In den kommenden Tagen sollte man weiterhin mit starken Kursschwankungen rechnen. Die Korrektur ist vielleicht noch nicht vorbei. Aber auch dies bringt Möglichkeiten – vor allem für kurzfristige Händler.

Was sagen die Charts?

Bitcoin konnte den Widerstand bei $4030 gestern durchbrechen und hatte fast das Niveau von $4200 erreicht. Mit solider Unterstützung kann man nun bei $3800 rechnen, und besonders stark dürfte die Nachfrage im Bereich zwischen $3400 und $3500 sein.

Ethereum scheiterte beim Test des Widerstands bei $300. Starke Unterstützung liegt jedoch im Bereich zwischen $265 und $270. Dies könnte vor allem für kurzfristige Händler eine interessante Einstiegsmöglichkeit sein. Der kurzfristige Ausblick ist auch technischer Sicht leicht positiv. Die Währung muss jedoch die Hürde bei $300 überwinden um wieder an Schwung zu gewinnen.

Ripple kämpft mit dem Widerstand vor $0.20. Bis dieser nicht durchbrochen ist, ist der Ausblick eher gemischt. Kurzfristig dürften wir eher eine Korrektur bis $0.18 sehen bis sich der Aufwärtstrend wieder fortsetzt.

Mehr unter: https://finanzmarktwelt.de/kryptowaehrungen/

Kryptowährungen
7 Kommentare

7 Comments

  1. Avatar

    Walter Schmid

    19. September 2017 10:46 at 10:46

    Kryptowährungen sind eine neue Form des Spielcasinos und dem Untergang geweiht. Gäbe es nur ein einziges Kryptogeld und dürfte und könnte auch in der Zukunft kein weiteres hinzukommen, könnte ich es vielleicht noch anders sehen. Aber in Verbindung mit allen weiteren Unwägbarkeiten und Risiken muss man schon ziemlich naiv sein, hier sein Geld zu investieren.

    • Avatar

      Feldmaen

      19. September 2017 11:12 at 11:12

      Dann lassen sie es doch einfach! Schon mal was von smart cantracts auf Etheriumbasis gehört? Natürlich nicht, weil sie sich nicht mit der Materie beschäftigen aber andere als naiv abstempeln…

  2. Avatar

    Gerd

    19. September 2017 11:45 at 11:45

    Gestern in der in der Innenstadt gewesen. Da spielte ein hochbegabter älterer Straßenmusikant. Vor sich eine kleine Spendensammelbox und dazu ein großes Blatt Papier mit einem QR-Code drauf (schwarzer Würfelcode) und daneben das Wort – Bit-Coin.
    Ich hätte ihn gerne angesprochen, was das zu bedeuten hätte, aber seine Darbietung währte längere Zeit ohne Unterbrechung.

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      Feldmaen

      19. September 2017 12:24 at 12:24

      Eine Bitcoin- Wallet Adresse als QR- code hinterlegt (public key). Unter dieser Adresse wird auf der Blockchain der Betrag an Bitcoins gespeichert.

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        Gerd

        19. September 2017 12:43 at 12:43

        Da hätte man „spenden“ können? Mit Handy bzw. wahrscheinlich mit spezieller Handy-App? Ja?
        Und angenommen, da möchte jemand umgerechnet 1Euro oder lediglich 0,50Euro geben. Da wird dem Spender wohl ein Betrag mit vielen Stellen hinterm Komma von „seinem“ Bit-Coin-Konto abgebucht?
        Und je nachdem wie sich der Bit-Coin Umrechnungskurs entwickelt, hat der Musiker dann eine Spende erhalten, vergleichbar mit einer in seiner Sammelbox oder sie ist viel größer oder kleiner – u. U. binnen weniger Stunden!?

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          Feldmaen

          19. September 2017 12:57 at 12:57

          Kommt natürlich auf die Höhe der Spende an und Kursentwicklung. Man sollte aber nicht immer versuchen Bitcoin mit einer normalen Währung zu vergleichen. Wir haben es mit einem ganz neuen Geldmodell zu tun, welches auf Grund seiner dezentralen Natur und der geringen Kapitalisierung sehr hohen Schwankungen unterlegen ist. Die Idee vom Musikanten ist aber schon sehr originell.

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Dax-Vola, Bitcoin als neuer Sicherer Hafen, Ideen zu Apple und Visa

Redaktion

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Eine mögliche höhere Volatilität im Dax um die 13.000 Punkte wird im folgenden Video besprochen. Ebenso bespricht Manuel Koch mit einem Experten die Aussicht, dass sich der Bitcoin als zusätzlicher Sicherer Hafen neben Gold etablieren könnte. Notwendig sei ein grundsätzliches Vertrauen der Anleger in die Technik des Produkts, so der Experte. Auch werden im Video Empfehlungen der trading-house Börsenakademie zu den Aktien von Apple und Visa besprochen und im Detail erläutert.

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Bitcoin

Bitcoin: Kommt der echte Konkurrent aus China?

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Symbolbild für den Bitcoin, der nur elektronisch existiert

Es gibt tausende verschiedene Kryptowährungen, doch keine kann es bis heute mit Bitcoin aufnehmen. 65 Prozent der gesamten Marktkapitalisierung von mehr als 5.500 Kryptowährungen entfällt auf Bitcoin. Doch in China, wo ohnehin schon ein enormer Marktanteil auf digitales Bezahlen mittels Handy-Apps entfällt, entsteht jetzt eine Kryptowährung, die es mit Bitcoin aufnehmen könnte, ohne mit Bitcoin viele Gemeinsamkeiten zu haben.

Bitcoin und Co. sind bei Chinas Machthabern verpönt, da sie schwer zu kontrollierende Kapitalflüsse darstellen. Da es keinen freien Kapitalverkehr zwischen China und der Welt gibt und auch im Inland am besten alle Zahlungsflüsse kontrolliert werden sollen, standen Kryptowährungen lange auf der Abschussliste. Mining-Farmen galten sogar als im Land unerwünschte Branchen, Farmen wurden ab Januar 2018 geschlossen und Bitcoin selbst wurde ab Dezember 2013 schrittweise verboten. Ab September 2017 ist der Betrieb von Tradingplattformen für Kryptowährungen untersagt.

Inzwischen hat sich die Meinung etwas geändert. Bestehende Kryptowährungen sind noch immer verpönt. Doch die Staatsführung hat erkannt, dass Kryptowährungen wie Bitcoin perfekt nachvollziehbare und bis in alle Ewigkeit gespeicherte Zahlungsmittelflüsse abbilden, wenn bekannt ist, wem welche Wallet gehört. Staatlich kontrollierte Kryptowährungen wären somit das perfekte Überwachungsinstrument.

Chinas Bitcoin-Alternative heißt DCEP

Daher hat sich die Stimmung in der Führung inzwischen merklich gewandelt. Im November 2019 fand sogar ein Blockchain-Gipfel in China statt. Ziel ist die Erforschung und Entwicklung einer eigenen, chinesischen Alternative zu Bitcoin. Inzwischen begann bereits ein Pilotprogramm in vier Städten mit einer digitalisierten Version der staatlichen Währung Renmbini, genannte DCEP. Für die chinesischen Bürger entfallen dabei alle Vorteile, die klassische Kryptowährungen bieten, ohne dass die staatliche Kryptowährung dafür im Tausch neue Vorteile gegenüber zum Beispiel Bitcoin böte. Eine digitalisierte Form der staatlichen Währung können die Menschen schließlich bereits mit zum Beispiel Alipay oder WeChat nutzen.

Um die neue staatliche Währung unter die Menschen zu bringen, bedient sich die Regierung daher eines Tricks: Staatliche Leistungen werden in der neuen Kryptowährung ausgezahlt, was die Menschen dazu zwingt, diese neue Währung auch einzusetzen. Damit hat die Regierung auch die Möglichkeit, die neue Kryptowährung im Rekordtempo zu einem global unerreichten Marktanteil zu verhelfen. In letzter Konsequenz könnten z.B. Steuerzahlungen als Kryptowährung gefordert werden, was dann jeden chinesischen Steuerzahler zwänge, die Währung nicht nur einzusetzen, sondern auch einzunehmen.

In China ist die Bevölkerung bereit für digitale Zahlungsabwicklung

Schon ohne staatlichen Zwang werden 16% des chinesischen Bruttoinlandsprodukts mit Alipay und Co. abgewickelt, also privaten Handy-Apps. Mit staatlichem Zwang ließe sich der Anteil des digitalen Renminbi sicherlich auf noch deutlich größere Anteile heben. Damit bestünde für China dann auch die Möglichkeit, internationale Transaktionen ohne die Nutzung westlich dominierter Systeme wie Swift oder den Umweg über den US-Dollar abzuwickeln. Schon heute können chinesische Touristen in Westeuropa mit chinesischen Apps bezahlen. Künftig könnten zum Beispiel auch vom Westen sanktionierte Staaten wie der Iran auf die chinesische Bitcoin-Alternative umschwenken.

Ziel des digitalen Renminbis ist, dass er ohne Bankkonto auskommt. Die Wallet ist in diesem Fall das Konto. Noch immer gibt es in China 225 Millionen Menschen ohne Bankkonto. Gleichzeitig gibt es aber mehr Mobilfunkverträge als Einwohner. Die chinesische Bitcoin-Alternative wäre insofern ein Entwicklungsprogramm, das hunderten Millionen Menschen erstmals Zugang zu einem kontoähnlichen Produkt böte.

DCEP hat wenig Gemeinsamkeiten mit Bitcoin und Co.

Mit den von Krypto-Fans propagierten Vorteilen einer Kryptowährung hat DCEP natürlich fast nichts mehr gemeinsam. DCEP ist vollständig staatlich kontrolliert, die Geldmenge ist prinzipiell unbegrenzt und es gibt keine Blockchain. Insofern hat DCEP mehr mit Handy-Payment-Apps gemeinsam als mit Bitcoin und Co.

Sollte sich DCEP jedoch durchsetzen, stünde die Frage im Raum, wozu es die technisch deutlich aufwendigeren Kryptowährungen überhaupt noch braucht. Zweifelsohne verbrauchen die meisten Kryptowährungen Unmengen an Strom, um die kryptographischen Berechnungen durchführen zu können, die für den Betrieb der Blockchains erforderlich sind. Am Ende könnte also eine digitale Währung, die mit Kryptowährungen kaum etwas gemeinsam hat, den Stern der Kryptowährungen zum Sinken bringen.

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Bitcoin

Bitcoin: Der Tag nach dem Halving – steht die große Kursrally an?

Claudio Kummerfeld

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Reines Smybolbild eines Bitcoin als Münze

Gestern Abend gab es ein Ereignis für den Bitcoin, das es zuletzt 2016 gab. Das Halving. Im Bitcoin-Netzwerk wurden insgesamt 630.000 sogenannte Blöcke generiert. Es gibt die sogenannten Miner. Dies sind ganz normale Menschen wie Du und Ich, die mit ihrem Computer oder zusammengeschalteten Computern durch reine Rechenleistung neue Bitcoin-Datenblöcke erzeugen. Dafür werden diese Miner belohnt, in dem ihnen neue Bitcoins (BTC) zugeteilt werden. Sozusagen eine Entlohnung für geleistete Arbeit. Die Gesamtanzahl des Bitcoin ist mathematisch auf 21 Millionen Stück festgelegt.

Belohnung der Bitcoin-Miner wird halbiert

Damit diese Menge nicht all zu schnell erreicht wird, gibt es das Halving. Das Halving beschreibt die Halbierung der Belohnungsmenge für die Miner. Wurden sie anfangs noch mit 50 Bitcoins belohnt, waren es zuletzt 12,5. Seite heute Nacht sind es nur noch 6,25 Bitcoins. Es wird also weniger attraktiv für die Miner die weltweit bekannteste Kryptowährung zu erzeugen, was die Vermehrung bis zur Maximalmenge verlangsamen sollte? Die Halbierung der „Belohnung“ ist fest im Bitcoin-Code verankert. Sie geschieht immer dann, wenn wieder 210.000 neue Blöcke erzeugt wurden.

Dieses Szenario der möglichen geringeren Aktivität der Neu-Schürfung dieser Kryptowährung könnte den Bitcoin für Spekulanten und Anleger auf der Suche nach Alternativen für ihre persönliche Geldanlage attraktiver machen (Bitcoin kaufen mit Coincierge). Denn begrenzte Güter wie Gold und auch der mathematisch begrenzte BTC sind attraktiv. Alles was in seiner Menge begrenzt ist wie zum Beispiel Sportwagen, die in limitierter Menge hergestellt werden, können deutlich im Preis steigen. Und zwar immer dann, wenn es viele Nachfrager nach diesem bestimmten Anlagegut gibt. Je mehr Nachfrager bei nicht oder nur langsam wachsender Angebotsmenge, desto höher der Preis.

Stark steigender Kurs?

Und was hat der Bitcoin von gestern auf heute gemacht? Der Kurs notierte gestern (ganz grob gesagt) um die Niveaus von 8.700 Dollar herum, und heute auch (aktuell 8.724 Dollar). Im Chart sehen wir den Kursverlauf des Bitcoin in US-Dollar seit dem Jahr 2012. Auch das Krypto-Branchenportal BTC-Echo titelt heute „Nach dem Halving – Warten auf die Explosion“. Ganz kurzfristig in den ersten Stunden nach dem Halving bleibt die Kursexplosion aus. Aber das Szenario, dass durch die hier beschriebenen Änderungen diese bekannteste aller Kryptowährungen attraktiver wird, könnte den Kurs immer noch beflügeln. Erst in Tagen, oder Wochen, oder Monaten? Man sollte diesen Markt im Blick behalten.

Bitcoin Kurs seit 2012

Lesen Sie beim Klick an dieser Stelle einen Artikel von Dirk Schuhmanns vom 29. Januar, warum das Halving kein Problem für Bitcoin-Besitzer werden wird!

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